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Dieses Thema im Forum "Kurzkritiken und Diskussion" wurde erstellt von Travis, 3. Juni 2008.

  1. Alexboy

    Alexboy Filmgott

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    The Crown 3. Staffel 9/10
    Sehr interessante Geschichtsbewältigung aus Great Britain mit überzeugenden Darstellern und herrlicher Kulisse. Hier kommt der Vorteil von Serien deutlich zum tragen, da längere Zeiträume mit wichtigen Einzelproblemen abgedeckt werden können und die Charaktere genügend Spielraum darin erhalten. Besser als die beiden ersten Staffeln, wobei das jammern auf hohem Niveau bedeutet. Eine der unterhaltsamsten Serien auf Netflix.:hoch:
     
  2. Russel Faraday

    Russel Faraday Filmgott

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    "The Shining" (Langfassung)
    Ich kann beim besten Willen nicht sagen, welche Fassung ich bevorzuge. Stark sind beide.
     
  3. meix

    meix Leinwandlegende

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    Spider-Man: Far from Home 3/10

    Einziger Lichtblick ist Jake Gyllenhaal. Ansonsten alles beim Alten: langweilige Charaktere, banaler Humor und lahme Action. Dazu wieder der CGI Overkill. Das sieht teilweise so künstlich und mies aus (Brücke).
     
  4. Blonder

    Blonder Leinwandlegende

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    Also da muss man ja schon den Hut vor ziehen.
    Gekniffen wird nicht. Sondern durchgehalten bis zum Ende. :D
     
  5. Dwayne Hicks

    Dwayne Hicks Leinwandlegende

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    Danke :)

    Wieviel Filme braucht man eigentlich bis man verstanden hat dass das Genre oder die Sparte vielleicht nicht so den eigenen Geschmack trifft? Das nimmt echt brutale masochistische Züge an.
     
  6. meix

    meix Leinwandlegende

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    Ich muss da durch. :D
    Ich will die umsatzstärksten Blockbuster jedes Jahres sehen um die Entwicklung des Blockbusterkinos zu sehen. Daran kann man Tendenzen ablesen und ich will sehen wohin sich Kino entwickelt.

    Widows 7/10

    Sieht toll aus, ist gut gespielt und durchaus spannend. An einigen Stellen etwas überfrachtet, aber insgesamt ein ordentlicher Film.
     
  7. BladeRunner2007

    BladeRunner2007 Filmvisionaer

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    The Irishman (2019 - Martin Scorsese) 8/10

    Stilistisch sehr nahe an Goodfellas und Casino. Großartige Darsteller, vor allem Joe Pesci ist brilliant. Wundervoller Einsatz von Musik, hervorragend geschnitten und geschrieben. Die Länge des Films habe ich niemals als störend bzw. als Nachteil empfunden. Leider ist das CGI bei De Niro sehr auffällig und störend. Kommt auch sehr komisch, wenn er in seinen 30ern einen Typen zusammentritt, sich dabei aber wie ein knapp 80 Jähriger anstellt. Sieht leider total kacke und unfreiwillig komisch aus. Pacino's Frisur fand ich auch extrem gewöhnungsbedürftig. Das sind so Kleinigkeiten, die leider die Höchstwertung verhindern. Denn inhaltich und auch stilistisch (von meinen genannten Kritikpunkten mal abgesehen) ist das ganz großes Kino.
     
  8. 2moulins

    2moulins Leinwandlegende

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    Haben wir heute auch beendet, und ich kann Deinen Kommentar unterschreiben. Hat mir ausgesprochen gut gefallen! Interessante Story, auch dramaturgisch sehr gut aufbereitet. Hätte gerne noch etliche Stunden so weiter gehen können. :hoch:
     
  9. Tarantino1980

    Tarantino1980 Screenplay Mitarbeiter

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    Den gab es bei mir auch und ich musste ihn einfach in einer KK hier verewigen!

    Wertung: 9/10
     
  10. Russel Faraday

    Russel Faraday Filmgott

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    "Die Tarantel ist enfleucht."
    "Wilde Kreaturen"
    Seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen. In Einzelteilen wirklich sehr lustig (Kevin Kline neigte dazu, mich etwas zu nerven). Nur findet der Film irgendwie nie so richtig seinen Rhythmus. Extrem sexy: Jamie Lee Curtis.

    "Meine Nacht bei Maud"
    Sorgenfreie Franzosen labern sich ihre nicht existenten Probleme von der Seele und rauchen wie die Schlote.
     
  11. illusion

    illusion Filmvisionaer

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    The Irishman

    9/10

    einfach ein geiler Film.
     
  12. Alexboy

    Alexboy Filmgott

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    Woher weißt du, dass es Liebe ist? 6/10
    Sehr gute Komödie mit u.a. Jack Nicholson der alleine mit seinem Mienenspiel - in seinen wenigen und kurzen Auftritten - alle an die Wand spielt.

    Masters of Science Fiction (2007) 7/10
    6 Kurzfilme von SciFi-Autoren wie Heinlein, Ellison umgesetzt von Darstellern wie Sean Astin, John Hurt, Anne Heche. Sehr unterhaltsam ohne Bombast.
     
  13. meix

    meix Leinwandlegende

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    The Irishman 8/10

    Wunderbar inszenierte Gangstergeschichte vor einem echten Hintergrund. Darstellerisch grandios, es macht so viel Laune den drei Hauptdarstellern bei ihren Darbietungen zuzuschauen. Die Austattung und die Tricktechnik sind beeindruckend. Einige Dialoge sind wirklich grandios ("desperate") und haben sich sofort in mein Gedächtnis gebrannt.
    Toller Film, der aber meine (wahrscheinlich zu hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.
    Muss ich auf jeden Fall nochmal sehen.
     
  14. Willy Wonka

    Willy Wonka Locationscout Mitarbeiter

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    Twin Peaks
    Die feine Gesellschaft
    Blu-ray | OmU | Erstsichtung

    Es gibt diese Filme, die auf ihre Weise so komisch und nervig sind, dass man sich am Ende des Films ernsthaft fragt, wieso man überhaupt Interesse am Medium "Film" hat. Irgendwie ist das ja auch schon eine Leistung... Bislang hatte ich im Vorfeld vom Regisseur Bruno Dumont nur „Camille Claudel 1915“, der mich ebenfalls damals auf der Berlinale nervte..., gesehen. „Twentynine Palms“ habe ich von ihm noch auf DVD. Mal schauen, wann ich mich an diesen Film rantraue…

    Wertung: 1/10

    Dirty Copy – War on Everyone
    Blu-ray | OmU | Erstsichtung

    Eine Cop-Action-Komödie von John Michael McDonagh („The Guard“, „Am Sonntag bist du tot“) mit Alexander Skarsgård und Michael Peña in den Hauptrollen klang vielversprechend. Auf der Berlinale ist der Film damals auf ein gemischtes Echo gestoßen und nun wollte ich mir ein Bild vom Film machen. Auf der einen Seite haben wir zynischen und sehr anarchischen Humor und auf der anderen Seite legt der Film ein so hohes Tempo vor, dass man mit den beiden Hauptcharakteren gar nicht „warm“ wird. Die Exposition war zu kurz und die Handlung natürlich vom Reißbrett, aber es kommt natürlich auf andere Qualitäten bei so einem Film an. Leider konnte mich der Film dennoch nicht richtig überzeugen und einige Dinge wirkten aufgesetzt und nicht so leichtfüßig. Und ich glaube, dass mir der Film in der Synchronisation womöglich besser gefallen hätte. Der Dialekt war recht stark ausgeprägt, das Timing beim Humor wurde durch die Übersetzung und das Lesen der Untertitel verfälscht und schlussendlich finde ich in Bezug auf derbe Sprüche die deutsche Sprache häufig vielseitiger und kreativer als die englische Sprache.

    Wertung: 6/10

    Andrej Rubljow
    Im Kino | OmU | Erstsichtung

    Der nächste Film von Andrei Tarkowski, den ich im Kino erleben durfte. Wie bei seinen anderen Arbeiten bietet der Film keinen leichten Zugang und bei einer Laufzeit von über drei Stunden braucht man ein wenig Muße. Die Bilder und die Atmosphäre waren wieder ungemein faszinierend, aber ich denke, dass der Film erst beim wiederholten Ansehen seine Qualitäten richtig entfalten kann. Ganz witzig ist, dass bei Wikipedia zu den Besonderheiten des Films steht, dass der Film von vielen zumeist als schwer zugänglicher Film gesehen wird, was u.a. daran festgemacht wird, dass der innere Zusammenhang der Szenen sich nicht leicht erfassen lässt, das der Hauptcharakter Rubljow sich in vielen Szenen als nicht als handelnde Person bestimmen lässt und das sich das Tempo der Darstellung sich häufig dem Tempo von realen Geschehen annähert und es zudem mehrfach Szenen gebe, wo ausführlich über Fragen der Religion und Kunst reflektiert werde.

    Erste Einschätzung: 7/10
     
  15. Russel Faraday

    Russel Faraday Filmgott

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    Der wird wachsen. Nach "Solaris" und erst recht "Stalker" fand ich "Andrej Rubljow" auch nur ok, aber im Laufe der Zeit hat er mir besser und besser gefallen. Mittlerweile halte ich ihn für überragend. Nicht mein liebster Tarkowski (das bleibt "Der Spiegel", ultradicht von "Stalker" gefolgt), doch in den Top 5 vertreten. Kannst ja auch mal einen Blick auf den tschechischen "Marketa Lazarova" werfen, der durchaus vergleichbar ist. Da gibt es eine sehr schöne BD von Bildstörung.

    "Hard Powder"
    Liam Neeson rächt den Tod seines Sohnes.
    Der Film ist einfach viel zu lang und zu träge. Dass die Trailer in eine ganz andere Richtung gingen, war ebenfalls nicht hilfreich, denn teilweise kam da gehörig Langeweile auf.
     
  16. mr.bauer

    mr.bauer Filmvisionaer

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    Interessant. Steht neuerdings auch auf meiner Amazon Watchlist. Vielleicht sollte er da wieder runter...
     
  17. Willy Wonka

    Willy Wonka Locationscout Mitarbeiter

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    Da ich bislang keinen Film von Tarkowski mehr als einmal gesehen habe, ist es aktuell schwer eine Reihenfolge festzulegen, aber ich denke, dass bei mir aktuell "Solaris" auf Platz 1 wäre, danach folgt „Stalker" und für „Der Spiegel", „Iwans Kindheit" und eben „Andrej Rubljow" kann ich noch keine Reihenfolge festlegen.

    „Marketa Lazarova“ steht schon in der Sammlung. Genauso wie „Es ist schwer ein Gott zu sein.“ Beide sind aber noch ungesehen. Für beide Filme muss man aber auch die nötige Muße haben.

    Vielleicht wirfst du erst einen Blick auf das Original – „Einer nach dem anderen“. Der hat mir damals auf der Berlinale ganz gut gefallen. Das Remake mit Liam Neeson habe ich noch nicht gesehen.
     
  18. Russel Faraday

    Russel Faraday Filmgott

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    Der Film hat durchaus seine Momente, aber der Funke wollte bei uns einfach nicht überspringen. Vielleicht funktioniert das Original tatsächlich besser.
     
  19. 2moulins

    2moulins Leinwandlegende

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    Godless
    (Western-Miniserie auf Netflix)

    Fängt interessant an. Guter Look, tolle Landschaftsaufnahmen und ein fieser Geselle. Jeff Daniels, wie man ihn noch nicht kannte und fast nicht erkannte. Er ist echt krass drauf - erinnerte mich charakterlich in seiner ganzen Art an „Negan“. Es geht ziemlich hart zur Sache. Die Ausstattung wirkt sehr authentisch. Alles wirkt düster und dreckig.

    In der 3. Folge (von 7) gab es einen starken Durchhänger. Langeweile machte sich breit. Schwerpunkt ist hier das Lernen von irgendwas: Der eine lernt reiten, der andere Geige spielen und unser Held lernt lesen, allerdings ziemlich dümmlich. Spätestens, wenn er zum dritten Mal aufsagt „Summ, summ, summ – das ist das Lied der Bienen“ müsste er das schon auswendig kennen, ohne wirklich lesen zu müssen. Dazu permanent nichts sagende, traurige Blicke ins Leere – untermalt von traurigen Tönen einer Klampfe und Geigen. Schon nach kurzer Zeit kann unser Held übrigens Briefe perfekt lesen. Das ging mal wirklich schnell…..

    Danach wurde es wieder interessanter – bis zum großen Showdown.

    Pferdefreunde kommen bei der Miniserie ganz sicher auf ihre Kosten. Pferdeszenen haben sehr viel Screen Time.

    7-8/10
     
  20. Dwayne Hicks

    Dwayne Hicks Leinwandlegende

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    Habe beide Versionen gesehen, die Neeson Variante zuerst. Ich finde da nimmt sich fast nix. Fande den Neeson Film sogar fast ein Tick besser...

    beides ist für mich aber eher so 6/10

    Für mich als großer (Italo)western Fan war die Serie einfach mal sterbenslangweilig. Und Jeff Daniels ging mir richtig auf den Sack. Aus den ersten 3 Folge konnte man wirklich einen neuen "Pferdeflüsterer" zusammenschneiden. Neee, die Serie war mal richtiger Müll.

    RoboCop - DC (O-Ton)

    Klassiker, hier stimmt (fast) alles. Ein Film meiner Jugend aber ich mag den noch heute total! Und obwohl Murphy halb Maschine ist, wirkt er menschlicher als unzählige Overacting-Affen der letzten Jahre.

    9/10
     
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