Kopfhörer

deadlyfriend

Casting
Teammitglied
Registriert
19 Juni 2008
Beiträge
19.219
Ort
Garma
Filmkritiken
187
Preis und Massendruck? Wie viele vernünftige VÖ in der Masse gibt es noch, das war früher halt eine ganz andere Hausnummer. Der Otto-Normal ist auf Streaming mit minderer Qualität aufgesprungen und zieht uns Freaks ins Verderben.
Das ist ja ein Punkt, worauf ich hinaus will. Mit dem sinkenden Anspruch, bewegen wir uns ja immer weiter zurück. Wir "Freaks" bekommen natürlich diesen Schaden unfreiwillig ab, aber wie ich weiter oben schrieb, werden auch wir ja immer weniger und das ist der Punkt, weshalb ich gerne wissen würde, warum das so ist. Wie gesagt, gab es hier früher Diskussionen und Gemecker (im Forum), wieso da kein Bonus ist, wieso keine DTS Spur drauf ist etc... Zu Zeiten der DVD Vision, waren das große Themen, wenn eine Neuveröffentlichung nur minimalen Sound aufwies. Heute hört man sich das ohne zu murren via komprimierten Streaming ohne Bonus über eine Soundbar an. Freiwillig!
Solange der Anteil von "Freaks" groß genug war, gab es immer weitere Verbesserungen und Entwicklungen. Doch genau dieser Anteil wird immer kleiner.
Oder bei mir als komplett lossless auf iTunes eingespielte Discs, auch wenn es viel Speicherplatz verbraucht hat.
Ja, ich ziehe auch einzelne Tracks via Bandcamp, da dies die besten Downloads sind. Das ist qualitativ aber kein Vergleich zu youtube und Spotify.
 

Firefly

Filmvisionaer
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
26.961
Ort
Dahoam
Filmkritiken
131
Ich hab bei Kopfhörern aktuell folgendes Problem, und zwar brauch ich welche die einen Klinkenanschluss im Hörer haben ...
gibt da bis auf Teufel , zb Teufel Massiv und Sennheiser- fast nix hochwertiges mehr ...


1791470797078.png
 

Alexboy

Filmvisionaer
Registriert
19 Juni 2008
Beiträge
10.496
Ort
Rentenhausen
Filmkritiken
15
Hm, ein 2000 Einwohner Dorf, allerdings mit direktem Anschluss zur Kleinstadt (50000 Einwohner).
Dann ist er Unterschied hier eher nicht die Antwort.
Davon leite aich das aber gar nicht so ab, sondern eher an der Industrie. Noch in den 80ern entwickelte Telefunken "HighCom" als Rauschunterdrückung und andere verwendeten Dolby etc.. Die Hersteller übertrafen sich regelmäßig mit neuen Innovationen. Die Entwicklung der CD, der Laser Disc, etc... bis hin zur 4K UHD. Im CD Bereich gab es SACD mit Mehrkanalton. :rock: Eine unglaubliche Entwicklung vom Mono Bandgerät aus startend. Mit Tiefbass zu Hause von 20 Hz. Die Firmen entwickelten Surround Decoder wie Logic 7, Dolby Pro Logic, DTS und wie sie alle hießen. Und warum taten sie das? Weil der Kunde den Anspruch hatte noch bessere Qualität zu bekommen.
Selbst im Forum kann man das sehr gut nachlesen. Es gab lebhafte Threads darüber welche 5.1 Anlage man sich kauft. Welche Tonformate besser sind. OB Dolby Digital oder DTS. Wenn kein DTS auf der Disc war, hagelte es bereits Beschwerden in den jeweiligen Filmthreads. Dazu Genöle wenn nicht viel Bonusmaterial enthalten war, oder auch klare Statements, das man nur die 2-Disc Edition kaufen wird und nicht die abgespeckte Variante.

Nur um am Ende im komprimierten Streaming TV, mit Soundbar ohne Bonusmaterial zu landen. Und an dieser Stelle frage ich mich halt wann und warum das passiert ist.

Bei der ganzen von Dir angesprochenen Entwicklung war ich wieder sehr in der Minderheit.
Es gab im Bekanntenkreis wenige Schallplatten/CD/DVD/etc. Käufer, und wenn dann Käufe nur in geringen Mengen.
Die Freaks waren an zwei Händen abzuzählen.
Die Kehrseite dieser Zugänglichkeit für Heimkino-Qualität war schon mal weniger Kino-Besuche meinerseits, da ich meine Filme in Ruhe, bequem und im O-Ton - natürlich mit Bonus! - und auch ältere, nicht mehr gezeigte genießen wollte.
Bald quollen die Regale über, und die nächste gewünschte Qualitäts-Anhebung der Anlagekomponenten wäre bereits in - für mich - astronomische Höhen gegangen. Ein Grund bei mir das Investieren zu stoppen - möglicherweise auch bei anderen Freaks?
Finanzprobleme und Übersättigung.
Dann kam das Covid-Virus und damit die rapide Verschlechterung der allgemeinen Weltlage - Krieg und Verdummung - , was ich für die Hauptprobleme der Qualitätsreduzierung halte.
Das Mint-Magazin läßt sich allerdings hin und wieder über erhöhte Vinyl-/CD-Käufe aus.
Vielleicht ein Hoffnungsschimmer?
 

Cable

Filmvisionaer
Registriert
20 Juni 2008
Beiträge
27.004
Ort
Österreich
Filmkritiken
6
Bei mir ist seit Corona auch Zeitmangel dahinter, komme nicht dazu überhaupt viel zu schauen aber das dann nach Möglichkeit in der bestmöglichen Qualität. Klar gebe es viel zu meckern, aber dafür fehlt dann sowieso die Zeit und leider hört ja auch keiner mehr auf uns Freaks.
 

Blonder

Filmgott
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
7.621
Ort
Wolfsburger Ecke
Filmkritiken
8
Interessante Diskussion.
Das merke ich auch immer wieder in meinem Freundeskreis. Ok, der mit den richtig echten Freunden is recht klein also is das vielleicht doch eher ein schlechter Vergleich. :D
Aber auch da habe ich immer wieder mal "Das reicht mir" gehört. Was ich allerdings nicht wild finde, muss halt jeder selber wissen. Das betrifft aber oft nicht nur Ton, sondern auch Bild.
Da hat dann ein Kind etwas am TV verstellt und niemand merkt das. Erst wenn ich den krassen Soap-Effekt wieder deaktiviert habe, schaut man mich überrascht an, da es jetzt ja viel besser aussieht. "Is uns vorher gar nicht aufgefallen".

Daher denke ich auch, das der Anspruch an Qualität immer geringer wird. Streaming, Soundbar - auch weil man sich keine Boxen mehr in die Bude stellen will - und ab dafür. Is halt auch sehr easy.
Die Masse wird halt auch einfach wenig Lust haben, sich mit den Formaten usw. zu beschäftigen.
Vielleicht wird das auch immer komplizierter? Kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß, wie das früher war. Ich selber habe leider auch keine wirkliche Ahnung davon.
Aber als ich noch lütt war, war es tatsächlich auch so, das irgendwo immer eine gute Anlage stand. Der Onkel, der Vater von einem Freund. Selbst wir hatten zu Hause eine Anlage stehen. Da weiß ich jetzt natürlich nicht mehr, ob die gut war aber damals vor 35 Jahren oder so war das dann was besonderes.

Ich selbst würde mich so in die "Hätte ich gerne aber schiebe es immer vor mir her" - Kategorie setzen. Den Traum einer richtigen Surround Anlage habe ich schon ewig. Als ich 2008 ausgezogen bin, hatte ich auch eine von Teufel. Extra für die neue Bude....habe die dann aber zurück schicken müssen. Das eine fette Anlage nicht WG-tauglich is, hat mich dann doch kalt erwischt. :ugly:

Danach folgten noch zwei weitere Umzüge und in der aktuellen fehlt mir einfach der nötige Platz. "Anlagen-tauglich" ist bei der Wohnungssuche auch immer ein Punkt, den ich lose im Hinterkopf habe.

Da bei mir eine Xbox oder aktuell PS5 immer als Player diente, nutze ich zum Schauen schon seit vielen Jahren Astro (a50). Damit komme ich gut zurecht, bis es irgendwann mal eine Anlage wird.
Aber gerade bei Musik vermisse ich das schon. Vor allem, seit ich vor ein paar Jahren zu Spotify gewechselt bin. Ich habe mir vorher schon immer gerne CDs gekauft aber das wurde mir einfach zu teuer und nahm zu viel Platz weg.
Und mit Spotify konnte ich nochmal so richtig meinen musikalischen Horizont erweitern. Da nehme ich es auch in Kauf, das es "nur" Streamingqualität is.
Jedenfalls habe ich da auch länger einen "Brüllwürfel" genutzt oder irgendwelche vermeintlich okaye Kopfhörer. Aber da ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei.
Vielleicht sollte ich mich doch mal schlau machen, was ich für besseren Sound alles brauche, wenn´s nicht gleich die große, fette Anlage mit den Boxen sein soll, sondern "nur" die Kopfhörer mit dem nötigen Equipment.
 

Cable

Filmvisionaer
Registriert
20 Juni 2008
Beiträge
27.004
Ort
Österreich
Filmkritiken
6
Vielleicht liegt es auch an der abnehmenden Tauglichkeit sich mit Technik zu befassen und auszukennen. Merke das an meinen Kindern, die können zwar "usen" aber haben von der Technik dahinter keinen Plan. Das ist bei meiner Generation anders, da haben viel mehr eine Idee wie etwas funktioniert und wie man selbst was zusammenbaut oder repariert.
 

deadlyfriend

Casting
Teammitglied
Registriert
19 Juni 2008
Beiträge
19.219
Ort
Garma
Filmkritiken
187
Ich hab bei Kopfhörern aktuell folgendes Problem, und zwar brauch ich welche die einen Klinkenanschluss im Hörer haben ...
gibt da bis auf Teufel , zb Teufel Massiv und Sennheiser- fast nix hochwertiges mehr ...


Anhang anzeigen 15015
Tatsächlich habe ich auch noch einen alten Teufel Kopfhörer, der diese Steckverbindung hatte. Aktuell fällt mir aber auch keiner ein. Bei meiner Suche ist mir jetzt auch keiner aufgefallen.
Bald quollen die Regale über, und die nächste gewünschte Qualitäts-Anhebung der Anlagekomponenten wäre bereits in - für mich - astronomische Höhen gegangen. Ein Grund bei mir das Investieren zu stoppen - möglicherweise auch bei anderen Freaks?
Klar, wenn ich weiter aufrüsten sollte, sind das dann schon andere Dimensionen im Preis. Mit meinem aktuellen Set bin ich auch sehr zufrieden. Dennoch schiele ich weiter nach Verbesserungen. Die Lautsprecher sind in jedem Fall auf Jahre hinweg ausgelegt. Das heißt irgendwann werden Schritte wie AV Receiver und Plattenspieler dran sein. Ich interessiere mich also weiterhin dafür.
Dann kam das Covid-Virus und damit die rapide Verschlechterung der allgemeinen Weltlage - Krieg und Verdummung - , was ich für die Hauptprobleme der Qualitätsreduzierung halte.
Das erklärt aber irgendwie nicht, dass jemand seine Anlage abbaut und sich dafür eine Soundbar hinstellt.
Das Mint-Magazin läßt sich allerdings hin und wieder über erhöhte Vinyl-/CD-Käufe aus.
Vielleicht ein Hoffnungsschimmer?
Ja, da habe ich auch ein wenig Hoffnung. Allerdings habe ich den Eindruck, dass viele aktuelle Produktionen bereits im Studio auf Brüllwürfel und Spotify hin, abgemischt werden. Bezeichnend, dass ich beim Soundcheck im Club oder auch bei Abstimmungen zu Hause ein fast 30 Jahre altes Album von Madonna verwende.

Das merke ich auch immer wieder in meinem Freundeskreis. Ok, der mit den richtig echten Freunden is recht klein also is das vielleicht doch eher ein schlechter Vergleich. :D
Aber auch da habe ich immer wieder mal "Das reicht mir" gehört. Was ich allerdings nicht wild finde, muss halt jeder selber wissen. Das betrifft aber oft nicht nur Ton, sondern auch Bild.
Ich setze den Satz halt inzwischen mit "Ich habe keinen Anspruch an Qualität" gleich. Wobei es hier natürlich auch Unterschiede gibt. Meine Anlage reicht theoretisch auch, aber trotzdem würde ich sofort eine Stufe höher gehen, wenn da mal 50000 Euro rumliegen würden, die unnütz vor sich hin gammeln.
Da hat dann ein Kind etwas am TV verstellt und niemand merkt das. Erst wenn ich den krassen Soap-Effekt wieder deaktiviert habe, schaut man mich überrascht an, da es jetzt ja viel besser aussieht. "Is uns vorher gar nicht aufgefallen".
Kenne ich. :D
Daher denke ich auch, das der Anspruch an Qualität immer geringer wird. Streaming, Soundbar - auch weil man sich keine Boxen mehr in die Bude stellen will - und ab dafür. Is halt auch sehr easy.
Hier ist halt eben wieder die Frage: Warum?
Ich selbst würde mich so in die "Hätte ich gerne aber schiebe es immer vor mir her" - Kategorie setzen. Den Traum einer richtigen Surround Anlage habe ich schon ewig. Als ich 2008 ausgezogen bin, hatte ich auch eine von Teufel. Extra für die neue Bude....habe die dann aber zurück schicken müssen. Das eine fette Anlage nicht WG-tauglich is, hat mich dann doch kalt erwischt. :ugly:
Das ist ja der Punkt. Es geht ja nicht darum was man hat, sondern was man will. Wenn man den Wunsch zu einer Verbesserung hat, ist man ja an Qualität interessiert.
Danach folgten noch zwei weitere Umzüge und in der aktuellen fehlt mir einfach der nötige Platz. "Anlagen-tauglich" ist bei der Wohnungssuche auch immer ein Punkt, den ich lose im Hinterkopf habe.
War bei mir auch im Fokus. Bei der Wohnungssuche spielte das definitiv eine riesige Rolle.
Und mit Spotify konnte ich nochmal so richtig meinen musikalischen Horizont erweitern. Da nehme ich es auch in Kauf, das es "nur" Streamingqualität is.
Jedenfalls habe ich da auch länger einen "Brüllwürfel" genutzt oder irgendwelche vermeintlich okaye Kopfhörer. Aber da ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei.
Macht wenig Spaß. Zum reinhören von Neuerscheinungen ist das absolut super und ich habe viele schöne Sachen dort entdeckt. Wenn es mich dann längerfristig überzeugt, kaufe ich dann allerdings das Album als Tonträger.
Vielleicht sollte ich mich doch mal schlau machen, was ich für besseren Sound alles brauche, wenn´s nicht gleich die große, fette Anlage mit den Boxen sein soll, sondern "nur" die Kopfhörer mit dem nötigen Equipment.
Tatsächlich kaufe ich ja meine Sachen immer "spiralförmig". Ich habe ja auch nicht von 0 auf 100 alles dahin gestellt. Man kann tatsächlich ganz wunderbar klein anfangen und es dann langsam aufbauen. Man muss nur den richtigen Startpunkt wählen und das ist halt keine Soundbar, da du damit eben nichts aufbauen kannst.
Vielleicht liegt es auch an der abnehmenden Tauglichkeit sich mit Technik zu befassen und auszukennen. Merke das an meinen Kindern, die können zwar "usen" aber haben von der Technik dahinter keinen Plan. Das ist bei meiner Generation anders, da haben viel mehr eine Idee wie etwas funktioniert und wie man selbst was zusammenbaut oder repariert.
Für die Generationen nach uns ist das mit Sicherheit ein Kriterium. Kein Interesse mehr, sich länger mit etwas zu befassen. Erklärt nur nicht, warum Menschen die mal Qualität mochten, die Qualität abbauen, um sich etwas Minderwertiges hinzustellen. Die Gruppe der Leute die sich vor 15 Jahren für Qualität entschieden hat ist kleiner geworden und das kann in der Anzahl nichts mit natürlichem Ableben zu tun haben. Das ist eher aktives "Ich brauche keine Qualität mehr".
 

Cable

Filmvisionaer
Registriert
20 Juni 2008
Beiträge
27.004
Ort
Österreich
Filmkritiken
6
Ja, da habe ich auch ein wenig Hoffnung. Allerdings habe ich den Eindruck, dass viele aktuelle Produktionen bereits im Studio auf Brüllwürfel und Spotify hin, abgemischt werden.
Da habe ich vor einiger Zeit entweder was dazu gelesen oder ein Video gesehen, dass früher viel größere Dynamik war, während heutige Abmischungen fast alle mit den Reglern auf Anschlag produziert werden, auch bei alten Alben die überarbeitet werden. Queen sind da eine Ausnahme, wo sich May und Taylor teilweise 2 Jahre Zeit nehmen um die alten Alben zu remastern.
Für die Generationen nach uns ist das mit Sicherheit ein Kriterium. Kein Interesse mehr, sich länger mit etwas zu befassen. Erklärt nur nicht, warum Menschen die mal Qualität mochten, die Qualität abbauen, um sich etwas Minderwertiges hinzustellen. Die Gruppe der Leute die sich vor 15 Jahren für Qualität entschieden hat ist kleiner geworden und das kann in der Anzahl nichts mit natürlichem Ableben zu tun haben. Das ist eher aktives "Ich brauche keine Qualität mehr".
Ich denke dass das schon auch was mit dem Älter werden zu tun hat. Die Leistung der Ohren und Augen lässt nach usw., mangelnde Zeit, fehlendes Geld. Da spielen sicher viele Faktoren mit rein. Dazu dann noch eventuell die bessere Hälfte, die dafür absolut kein Verständnis hat, was ich in meiner Ehe selbst so erlebt aber auch im Bekanntenkreis mehrfach gesehen habe. Meine Frau hat nie verstanden wozu man ein 7.1.2 System im Heimkino braucht, klingt ja nicht viel anders als vom TV. :ugly:
 

deadlyfriend

Casting
Teammitglied
Registriert
19 Juni 2008
Beiträge
19.219
Ort
Garma
Filmkritiken
187
Da habe ich vor einiger Zeit entweder was dazu gelesen oder ein Video gesehen, dass früher viel größere Dynamik war, während heutige Abmischungen fast alle mit den Reglern auf Anschlag produziert werden, auch bei alten Alben die überarbeitet werden. Queen sind da eine Ausnahme, wo sich May und Taylor teilweise 2 Jahre Zeit nehmen um die alten Alben zu remastern.
Ausnahmen gibt es natürlich immer. Yello produziert beispielsweise immer noch als absolute Referenz. Auch die neuen Abmischungen von Steven Wilson für Ultravox sind hervorragend.
Ich denke dass das schon auch was mit dem Älter werden zu tun hat. Die Leistung der Ohren und Augen lässt nach usw., mangelnde Zeit, fehlendes Geld. Da spielen sicher viele Faktoren mit rein. Dazu dann noch eventuell die bessere Hälfte, die dafür absolut kein Verständnis hat, was ich in meiner Ehe selbst so erlebt aber auch im Bekanntenkreis mehrfach gesehen habe. Meine Frau hat nie verstanden wozu man ein 7.1.2 System im Heimkino braucht, klingt ja nicht viel anders als vom TV. :ugly:
Ein Punkt, den ich nie so richtig nachvollziehen kann. Meine damaligen Freundinnen und natürlich auch meine Ehefrau, haben mich ja so kennengelernt. Ich war ja jetzt mit denen nicht 5 mal Essen und stand dann mit dem Möbelwagen vor der Tür und sie haben erstmalig den Bestand gesehen. Die wussten ja, wer ich bin. Nicht eine einzige Partnerin hat jemals gemeint, dass ich meine Anlagen abbauen soll. Wie läuft so etwas ab? "Schön, das wir jetzt zusammenziehen, aber vorher verkaufst du deine Sammlung und die Anlage" oder was passiert da? Mal davon abgesehen, dass die Beziehung nach dem Satz beendet wäre.
Wenn meine Frau beispielsweise etwas haben will, was mich weniger interessiert, helfe ich ihr doch trotzdem dabei, es zu verwirklichen. Ist doch klar. Umgekehrt genauso. Bei gesuchten Mediabooks packt sie die in ihre Suchliste bei Kleinanzeigen, und informiert mich bei einem Treffer. Auch wenn sie den Film mit Sicherheit nicht sehen will. Für mich ist das also immer eine fremde Welt, die ich mir auch irgendwie nicht vorstellen kann. Klar, fragt sie manchmal nach wieviel Post diese Woche noch kommt (meistens Filme), aber sie weiß ja auch das ich die nicht nur sinnlos ins Regal stelle, nur damit sie da sind, sondern das ich mich mit ihnen beschäftige.
 

Blonder

Filmgott
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
7.621
Ort
Wolfsburger Ecke
Filmkritiken
8
Hier ist halt eben wieder die Frage: Warum?

Neben den Punkten, die Cable aufgeführt hat, kann ich mir auch noch vorstellen: Kinder.
Die werden vor dem Fernseher geparkt oder haben ihre Zeit für Kinderserien und dann braucht es erstmal nix besseres. Für die Kinder reicht das ja dann schon.
Und wenn man sich dann als Eltern dazusetzt, übernimmt man das halt. Klar, früher gab´s auch schon Kinder aber alles wird stressiger, Hobby hier und Hobby da usw.
Ich glaube, es ist nicht nur das mangelnde Interesse an Qualität, sondern auch das bewusste entscheiden, sich hinzusetzen und etwas zu genießen. Und wenn man sich dann eh nicht so für Filme und Serie interessiert, vieles "nur" zum berieseln dient, dann reicht auch das Setup, das man für die Kinder zusammengestellt hat. Schätze ich mal, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann.
Genau so ist das bei meinem besten Freund und seiner Familie.

Wobei ich auch ein kinderloses Paar habe und die haben sich vor einiger Zeit einen neuen Fernseher geholt. Er sagte zu mir, das er am Bild nix eingestellt hat. "Das reicht mir!".
Kann ich auch null verstehen, wenn man schon so viel Geld ausgibt, möchte ich doch auch mehr rausholen und wenn´s nur darum geht, Verschlimmbesserer auszuschalten. Auf meinen Hinweis, das man doch einfach nur mal fix bei Youtube nach Einstellungen suchen braucht und das keine Raketenwissenschaft ist, die in 15 Minuten erledigt werden kann, wurde nur mit Unverständnis reagiert.

Die coolen Kinder sterben einfach aus....

Das ist ja der Punkt. Es geht ja nicht darum was man hat, sondern was man will. Wenn man den Wunsch zu einer Verbesserung hat, ist man ja an Qualität interessiert.
Auf jeden Fall, ja.

Macht wenig Spaß. Zum reinhören von Neuerscheinungen ist das absolut super und ich habe viele schöne Sachen dort entdeckt. Wenn es mich dann längerfristig überzeugt, kaufe ich dann allerdings das Album als Tonträger.

Ja, in einer perfekten Welt würde ich das auch so machen. Ich mag grundsätzlich Datenträger. Zum Reinhören, auf der Arbeit oder im Auto Spotify und zu Hause dann die Disc. Wobei ich auch ein großer Fan der Radio Listen bei Spotify bin.
Aber ich musste vor einiger Zeit halt auch einen Cut setzen. Mittlerweile gehe ich beim Hobby Fotografie komplett auf und nunja......das würgt auch gewaltig am Sparstrumpf.
Bücher werden ohne Wenn und Aber in Papierform gekauft (wenn gleich ich den praktischen Nutzen eines Tablets anerkenne), Filme habe ich dieses Jahr dann noch stärker selektiert und CDs waren halt die Datenträger, auf die ich am ehesten Verzichten konnte und sind dann Hinten runtergefallen. Irgend einen Tod musste ich einfach sterben. Kann sich in Zukunft aber durchaus wieder ändern.

Tatsächlich kaufe ich ja meine Sachen immer "spiralförmig". Ich habe ja auch nicht von 0 auf 100 alles dahin gestellt. Man kann tatsächlich ganz wunderbar klein anfangen und es dann langsam aufbauen. Man muss nur den richtigen Startpunkt wählen und das ist halt keine Soundbar, da du damit eben nichts aufbauen kannst.

Jap. Das hat mir auch keine Ruhe gelassen und ich bin dezent angefixt und habe mich gestern Nacht noch ein wenig von Chat GPT beraten lassen. Auch weil ich von der Technik eh null Plan habe.
Eine Anlage ist - wie gesagt - aktuell nicht drin. Einen AV Receiver als Basis ist mir finanziell z.Zt. ebenfalls etwas zu viel. Aber als Start wurde mir zb. ebenfalls der Sennheiser HD660S2 empfohlen. Dazu ein Fosi K7 DAC (Amazon) und als Abspielgerät dient dann mein MAcBook Pro M4 pro.
Das ist jetzt aber nur "KI geprüft".

Wäre was, das ich für den Black Friday mal auf dem Schirm behalten könnte. Wobei....eigentlich ist eine Zweitkamera auch ganz nett. Hachja, so viel Spielzeug und so wenig Geld. :D
 

Cable

Filmvisionaer
Registriert
20 Juni 2008
Beiträge
27.004
Ort
Österreich
Filmkritiken
6
Ein Punkt, den ich nie so richtig nachvollziehen kann. Meine damaligen Freundinnen und natürlich auch meine Ehefrau, haben mich ja so kennengelernt. Ich war ja jetzt mit denen nicht 5 mal Essen und stand dann mit dem Möbelwagen vor der Tür und sie haben erstmalig den Bestand gesehen. Die wussten ja, wer ich bin. Nicht eine einzige Partnerin hat jemals gemeint, dass ich meine Anlagen abbauen soll. Wie läuft so etwas ab? "Schön, das wir jetzt zusammenziehen, aber vorher verkaufst du deine Sammlung und die Anlage" oder was passiert da? Mal davon abgesehen, dass die Beziehung nach dem Satz beendet wäre.
Weniger in die Richtung aber halt ständiges Genörgle ob es das braucht usw. Und irgendwann verzichtet so mancher dann halt drauf statt wieder endlose Diskussionen zu haben. Gab es bei mir jetzt nie, dass ich verzichtet hätte, mein Hobby ist mein Hobby und Punkt. Ich gebe mein Geld dafür aus, ob es dem Partner gefällt oder nicht. Aber viele wollen da dann halt lieber die Harmonie statt Reibung und Spannung.
 

deadlyfriend

Casting
Teammitglied
Registriert
19 Juni 2008
Beiträge
19.219
Ort
Garma
Filmkritiken
187
Die coolen Kinder sterben einfach aus....
Wir in jedem Fall irgendwann. Aber wir haben eine technisch großartige Zeit mit qualitativer Innovation erlebt. Die Nachfolger können sich dann mit KI und Skynet rumschlagen. :nice:
Jap. Das hat mir auch keine Ruhe gelassen und ich bin dezent angefixt und habe mich gestern Nacht noch ein wenig von Chat GPT beraten lassen. Auch weil ich von der Technik eh null Plan habe.
Falls du Hilfe brauchst........
Eine Anlage ist - wie gesagt - aktuell nicht drin. Einen AV Receiver als Basis ist mir finanziell z.Zt. ebenfalls etwas zu viel. Aber als Start wurde mir zb. ebenfalls der Sennheiser HD660S2 empfohlen. Dazu ein Fosi K7 DAC (Amazon) und als Abspielgerät dient dann mein MAcBook Pro M4 pro.
Das ist jetzt aber nur "KI geprüft".
Den Sennheiser kann ich dir ohne AV Receiver nicht empfehlen. Der hat halt 300 Ohm und benötigt eben den Saft eines AV. Für Laptop oder eben Macbook, könnte eventuell der Beyerdynamic DT 1990 Pro MKII etwas sein. Der hat 30 Ohm, weshalb ich ihn nicht genommen habe, aber dafür eben prädestiniert wäre. Der hätte auch ein steckbares Kabel, was du ja suchst. Hatte ich vorher nicht ganz auf dem Schirm. Das hat die DT Pro Serie insgesamt so an sich.
Wäre was, das ich für den Black Friday mal auf dem Schirm behalten könnte. Wobei....eigentlich ist eine Zweitkamera auch ganz nett. Hachja, so viel Spielzeug und so wenig Geld. :D
Viele Interessen und viele Hobbys sind etwas Feines, denn dann wird es nie langweilig.
Weniger in die Richtung aber halt ständiges Genörgle ob es das braucht usw. Und irgendwann verzichtet so mancher dann halt drauf statt wieder endlose Diskussionen zu haben. Gab es bei mir jetzt nie, dass ich verzichtet hätte, mein Hobby ist mein Hobby und Punkt. Ich gebe mein Geld dafür aus, ob es dem Partner gefällt oder nicht. Aber viele wollen da dann halt lieber die Harmonie statt Reibung und Spannung.
Gut, Genörgel kann ich ebenfalls nicht brauchen. :nice:
 
Zuletzt bearbeitet:

Blonder

Filmgott
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
7.621
Ort
Wolfsburger Ecke
Filmkritiken
8
Falls du Hilfe brauchst........

....werde ich gerne auf dich und das Forum zurückkommen. Alleine bin ich da komplett aufgeschmissen. Daher greife ich auch immer wieder mal auf KI zurück...


Den Sennheiser kann ich dir ohne AV Receiver nicht empfehlen. Der hat halt 300 Ohm und benötigt eben den Saft eines AV.

....denn apropos KI:

Laut der, soll das mit einem MacBook tatsächlich gehen. Theoretisch kann ich mir sogar den K7 erstmal sparen und den 660S2 ohne testen.
Aber vielleicht ist das auch typische KI-Theorie, die in der Praxis evtl. anders rüberkommt. Ich habe die Quellen, die GPT mir angegeben hat, jetzt nicht gecheckt.

1. Dein MacBook Pro (M4 Pro) hat bereits einen High-Power-Kopfhörerverstärker Seit den Apple-Silicon-Modellen verbaut Apple eine automatische Impedanzerkennung am 3,5mm-Klinkenausgang. Sobald du den HD660S2 mit seinen 300 Ohm direkt ans MacBook anschließt, schaltet der Klinkenausgang auf bis zu 3 VRMS Ausgangsspannung um. Das MacBook Pro kann einen 300-Ohm-Kopfhörer absolut mühelos, extrem laut und klanglich hervorragend direkt antreiben. (Google Gemini)

Apple bestätigt genau diese Technik für dein MacBook Pro: Der 3,5-mm-Ausgang erkennt die Impedanz und passt die Ausgangsspannung automatisch an. Bei Kopfhörern zwischen 150 Ohm und 1 kOhm liefert er bis zu 3 V RMS.
Der Sennheiser HD 660S2 hat 300 Ohm und eine Empfindlichkeit von 104 dB bei 1 V RMS.
Das bedeutet: Dein MacBook Pro M4 Pro kann den HD 660S2 direkt antreiben, auch ohne K7. Du brauchst dafür keinen AV-Receiver und musst nicht erst einen externen Verstärker kaufen. (Chat GPT)



btw.
Ich habe vorhin mal mit meinem Bruder telefoniert. Die Anlage von meinem Onkel (von dem ich weiter oben geschrieben habe) ist mittlerweile in unserem Besitz und auf dem Dachboden bei meinen Eltern eingelagert.
Nach seinem Tod und der Wohungsauflösung hat mein Bruder die mitgenommen. Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Der Onkel war eh so ein Technikfan. Ich habe hier zb. noch eine Super 8 Kamera liegen, die ebenfalls in Vergessenheit geraten ist und ich mich eigentlich mal damit beschäftigen wollte.
Jedenfalls sind bei der Anlage 2 große - gefühlt 500kg schwere - Boxen dabei gewesen und auch Verstärker mit CD Deck usw. Ich fahre morgen mal zu meiner Mutter und grabe die mit meinem Bruder aus. Der hat damals eigentlich immer richtig gutes Zeug gehabt, also kann es sein, das die so ein Ding ist "Was heute gar nicht mehr gebaut wird".
Das muss jetzt nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal sein aber vielleicht ist die ja auch nach heutigem Standart ganz nett. Ich bin gespannt. Der Verstärker/AV(?) war, meine ich, schon ein Denon.
 

Blonder

Filmgott
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
7.621
Ort
Wolfsburger Ecke
Filmkritiken
8
Mit ein bisschen Glück eine Röhrenanlage :nice:

Nee, muss mir morgen nochmal die Typenschilder ansehen aber nach den ersten, simplen Bilder welche mir mein Bruder geschickt hat, ist es ein "Denon DRA-545RD" an 2(?) "Heco P4302" Boxen. Aus 1992/93. Dachte, die wären älter.
Und da hätte ich schon meinen AV mit dem Kopfhöreranschluss. Und selbst das MacBook könnte ich via Kabel/Adapter anstecken. Muss das aber alles nochmal in Ruhe checken, ob oder wie gut das alles is. Für den Anfang sicher ganz nett.
Ungünstig, das meine Mutter den AV scheinbar hin und wieder mal für alte Platten nutzt. Also ungünstig für sie.....wenn sie dann in Zukunft plötzlich ins Leere greift. :evil::lol:
 

tikiwuku

Filmvisionaer
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
13.438
Filmkritiken
8
Ich habe den Sony WH1000-XM5 und der hat nen Klinkeneingang.
Klingt aber nicht sonderlich gut im Vergleich zu Bluetooth
 
Oben