- Silo Staffel 3 (Apple TV)
Ich habe letztes Jahr - nach Staffel 2 - unbedingt die Bücher lesen wollen und es dann auch getan. Dummerweise durch mein Schweizerkäsehirn schon wieder die Hälfte vergessen.
Fand sie ganz gut und rückblickend war das auch die richtige Entscheidung. Denn so kann ich die ein oder andere Änderung etwas gelassener sehen, da ich die "wahre" Story schon kenne.
Staffel 3 fand ich lange Zeit recht schwach. Ohne spoilern zu wollen aber das, was mit Jules zu Beginn gemacht wurde, ist einfach nur ein billiger Kniff um die Story zu strecken. Immerhin gibt es ja auch nur 3 Bücher, die schon ein hohe Tempo haben.
So sieht man lange nicht das, was man nach Staffel 2 eigentlich sehen wollte. Die Story tritt auf der Stelle und vieles fühlt sich eher nach einer Wiederholung an, jetzt nur mit anderen Leuten.
Der Part vom Sheriff macht am Ende schon Sinn aber bis es soweit ist, fragt man sich eigentlich auch, was das jetzt mit der eigentlichen Story zu tun hat. Auch das vermittelt eher das Gefühl, zu strecken.
Die Rückblenden in die Vergangenheit, welche den Weg zu den Silos erzählen, hat so gar nix mit dem Buch zu tun. Und ist lange Zeit einfach langweilig, weil man sich auch hier fragt, warum damit jetzt so lange Zeit vergeudet wird!
Die letzten 3 Folgen ziehen dann wieder an aber Staffel 3 fühlt sich irgendwie mehr wie so ein Mittelding an, als eine eigenständige Staffel. Hätte ich die Bücher nicht gelesen, würde mein Fazit jetzt sicherlich genervter ausfallen.