- The Wailing: Die Besessenen 9/10
Zweitsichtung.
Trotz der langen Laufzeit durchgehend spannend und beklemmend. Die Austreibungszeremonie ist unfassbar intensiv. Starker Film.
- Guardians of the Galaxy 1-3 (D+)
Das auslaufende Abo nochmal genutzt, um mir die Reihe anzusehen. Teil 1 ist extrem gut und gefällt mir am besten. Aber auch die anderen beiden sind starke Beweise dafür, das das MCU mal richtig gut war.
- The Bear (S4)
Ich fand S3 schon schwächer und habe daher die Serie aus dem Blick verloren. S4 habe ich nun nochmal eine Chance gegeben. Aber die war richtig nervig. Drama, Gelaber, Drama, Gelaber, Drama. Und in seltenen Fällen tauchte im Hintergrund dann auch mal kurz eine Küche auf.
Bezeichnend, das das eigentliche Problem des Restaurants kaum eine Rolle spielt und am Ende überhaupt nicht mehr aufgegriffen wird. Da sind Folgen dabei, die zu 90% daraus bestehen, das sich 2 Leute (oder auch mal 3) unterhalten. Der ganze Sinn dieser Staffel/Serie erschließt sich mir nicht mehr. Einfach nur nervig und anstrengend. S5 tue ich mir nicht mehr an. So ein Blödsinn...
- Tanz der Teufel (UHD)
Den hatte ich gestern nebenbei nochmal angeworfen, weil mich die Bildqualität der 4K Scheibe interessiert hat. Kein Augenöffner aber auch ordentliches Update. Manch Fehler, wie teilweise eine Unschärfe....oder gar auch mal eine ganze Szene....sind noch vorhanden. Aber dafür ist diese künstliche Weichheit der BD verschwunden und das Bild sieht viel natürlicher aus.
Wem die BD nicht gefallen hat, kann getrost bei der UHD zuschlagen.
- Die Odyssee 7/10 (Kino)
Der erste Kinobesuch seit Frankfurt und ich habe es echt vermisst. Wenn gleich ich die Bildqualität nicht sonderlich gut fand. Ich habe hier kein fancy Superduperkino oder so und da es die 14:15 Uhr Vorstellung war, saß ich auch nur in einem kleinen Saal. Kein Schimmer, ob es im Großen besser wäre. Oder vielleicht ist man, wenn man so selten noch ins Kino geht, einfach durch die Bildqualität des Heimkinos so extrem verwöhnt.
Zum Film.....ich konnte mit den letzten Nolans nix mehr anfangen. Dunkirk (müsste ich vielleicht nochmal eine Chance geben), Tennet (ätzender Streifen und das beste Beispiel dafür, wenn man es einfach übertreibt und einen Pseudo-Abgedrehten-Mindfuck Film macht) und Oppenheimer (nach 2/3 abgebrochen, weil sterbenslahm), sind alle bei mir durchgefallen.
DO fühlt sich wieder wie ein etwas normalerer Film an. Die unterschiedlichen Zeitebenen bei der Erzählweise sind weder super kreativ, noch innovativ. Dadurch lassen sie sich aber gut folgen. Einfach eine gute Mitte gefunden.
Trotzdem habe ich irgendwie mehr erwartet. Dieser WOW-Faktor, den ich bei solch einer Story....oder vor allem DER Story erwartet habe, ist sehr selten vorhanden.
Die Reise selbst wirkt sehr gehetzt. Bei nahezu jedem Stop hätte ich mir etwas mehr Background gewünscht und noch gerne mehr erfahren. Was, warum, wiso. Aber dann ging es auch schon weiter. Irgendwie ging mir bei der Reise auch das Zeitgefühl abhanden.
Es wurde im Vorfeld ja auch die fehlende Authentizität bemängelt. Das kann ich zum Teil nachvollziehen. Während Odysseus und seine Leute akkurat aussahen - für mich Laie - verstehe ich den Sinn von z.B. Agamemnon oder den Troja-Soldaten nicht. Das passte kein Stück zum Rest des Filmes.
Der Cast selber war durch die Bank weg sehr gut. Anne Hathaway als Penelope fällt vielleicht etwas ab. Ich hätte mir auch noch gerne 2-3 Leute aus seiner Crew gewünscht, die etwas weiter im Vordergrund gestanden hätten. So is es einem reichlich egal, was mit denen passiert, weil man keine emotionale Bindung zu den Gesichtern hat.
Handwerklich ist er natürlich gut gemacht aber ich sehe es wie
@Count Dooku . Es fehlt einfach zu oft das gewisse Etwas um diese Story wirklich groß erscheinen zu lassen.
Stand jetzt wüsste ich nicht, warum ich mir den nochmal ansehen sollte. Besser als die letzten 3 Nolans aber auch nicht der große Wurf. Kommt nicht in die Sammlung. Und der Name Nolan ist für mich persönlich nun auch kein großes Qualitätssiegel mehr.