2012

kelte

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2012

Was haben Emmerich, die Mayas und Helmsley gemeinsam? Alle glauben, das 2012 die Welt untergeht.
Die Mayas besitzen diesen Glauben seit anbeginn ihres Kalenders, denn er endet gegen Ende 2012.
Helmsey ist Wissenschaftler und erkennt das Sonneneruptionen die Erde vom Erdkern aus umkrempeln werden!
Emmerich ist der Mann der letztlich alles Wahr macht und in einer unbändigen Zerstörungsorgie den Zuschauer 2,5 Stunden in den Sessel presst.
Und wie das abgeht!
Vom Yellowstone Park aus, dessen See sich in ein kochender Wassertopf verwandelt hat, geht die Katastrophe aus und das Weltweit. Eigentlich ist dies auch schon Inhalt genug für einen Emmerich Film, denn was zählt sind die FX. Doch neben der guten FX ,die Emmerich in seinen Filmen zelebriert, hat er auch einen Running Gag Stolperstein, doch dazu später.
Denn das Casting überzeugt mich in diesem Film, besonders durch die bodenständige Figur welche John Cusack darstellt, der mit seinen Kinder im Yellowstone Park zelten möchte und dort auf den verrückten Verschwörrungstheoretiker "Woody Harrelson, dem die Rolle wie auf den Leib zugeschnitten ist" trifft. Cusack, der beruflich Transporter (Chauffeur) ist ahnt das was Faul ist mit dem Planeten und organisiert ein Flugzeug mit dem er, seine Kinder samt Ex-Frau und neuen Mann flüchten kann...während im gleichen Moment die Welt am untergehen ist, in gewaltigen FX.
Der Film hat alle Vorraussetzungen für einen sinnfreien Popcornabend. Gute Darsteller, klasse FX und ne Story wo man sich fragt wie es wohl ausgehen wird. Da es ein Emmerich Film ist und er in seinen Filmen immer einen üblen Stolperstein hat,- vergeht einem die Laune in diesem üblen, Bubblegummigen Hurra Patriotismus und dem ungewaschenen Guildo Horn wir haben uns Lieb und Halten zusammen Feeling der Elite. Denn diese Elite wurde in geheimen Plänen der Regierung geschützt für den Fall der Fälle. Dieses cineastische Zweiklassendenken, verhinderte den ungetrübten Spass erheblich, denn hier wurden Dialoge geschmiedet...die nicht für die Ewigkeit sind.
Fakt. Gut das die Maya beim erstellen ihres Kalenders irgendwann keine Böcke mehr hatten diesen weiterzuführen und sich gedacht hatten, bis 2012 läuft noch viel Wasser den Amazonas runter und bis dahin gibts nen neuen Kalender. Denn so haben wir ihnen einen Film zu verdanken, der sich nicht wirklich mit diesem Kalender beschäftigt und nur "bollern" will.
6 Emmerich Punkte von 10 Untergangsszenerarien,- denn gegen The Day after Tomorrow, der noch ein wenig Hintergrundwissen mitbrachte kommt 2012 nicht wirklich an,- ist aber auf derselben Augenhöhe was FX betrifft, wenn nicht sogar ne Nasenlänge vorraus
 

TheBjoern

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Aw: 2012

Diese Kritik trifft es ziemlich gut.
Doch würde ich dem Film ein paar mehr Punkte geben, da diese Zerstörungsorgie eine für mich noch nie dagewesene war und mich derart mitgerissen hat. Einfach unglaublich.
Zum Glück habe ich mir vorher nicht einen einzigen Trailer angeschaut, weil ich ja bereits wusste, dass es sehr Spektakulär wird.
Aber so Späktakulär :eek::eek:!! Einfach nur geil :D!

8/10
 

kelte

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Aw: 2012

Das Gelabber hat mir etwas den Spass versaut. Kleiner Gag am Rande ,- Emmerich sollte ursprünglich 300 verfilmen aber er ließ nicht locker das die Spartiatá Americana heißen sollten und anstelle das "Haruh" Kampfschreis wie Homer Simpson USA USA USA brüllen sollten...das machte das Studio nicht mit und so kam Snyder zum Einsatz.
Der Film ist sicherlich auch 8 gute Punkte wert aber die Wertung nach oben hebe ich mir für die Blu-ray auf. So gings mir bei Independence Day damals auch. Nachm Kino fragte ich mich wo der Blockbuster gewesen ist und was für nen Scheiß ich da gesehen hab. Ne gute Zeitlang später wanderte der aber doch nochmal in den DVD Schacht und machte Spass. 2012 macht aber schon, was Effekte betrifft im Kino Spass ,- leider wars das auch schon. (erstmal) :)
 

King-of-Leon

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Aw: 2012

Komm grade aus dem Kino. Ist so ein Film, bei dem ich nicht genau weiß, ob ich ihn jetzt mit 6 Punkten bewerten soll, wegen des Unterhaltungsfaktors oder mit einem, weil er in Sachen Unlogik (!), Klischees (!), Zufälle (!) und Unrealismus (!) jeden anderen Film in den Schatten stellt.
Die Effekte sind sehr gut, aber man hätte es wenigstens ein wenig glaubwürdiger machen können. So musste ich mir eher ständig mein Lachen verkneifen, weil einfach keine zwei Minuten vergehen, in denen man sich fragt, ob das jetzt lustig sein soll oder einfach mangelnde Qualität ist. Im Grunde genommen bin ich ja schon mit der Erwartungshaltung rein, aber das war echt zu viel des guten. Jeder Dialog, jeder Charakter und jede "Storywendung" ist so vorhersehbar, wie bei selten einem Film. Das Ende setzt dem ganzen dann seine Krone auf!

ach, scheiss drauf: 1/10
 

kelte

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Aw: 2012

das Ende ging mir auch nicht ab, bei Day after Tomorrow konnte ich noch etwas schmunzeln das die Mexikaner den Amis Einreise gewährten aber hier...
John Cusack hat mir in dem Film mit Woody Spass gemacht, ich hoffe im Heimkinobereich mehr den Kopf abzuschalten und mich nur auf den plumpen Effekte Overkill konzentrieren. Es müsste ne Dialog Ausschalt Funktion auf der Veröffentlichung geben :)
 

tikiwuku

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Aw: 2012

Hier ist "meine" Kritik: :D

Komm grade aus dem Kino. Ist so ein Film, bei dem ich nicht genau weiß, ob ich ihn jetzt mit 6 Punkten bewerten soll, wegen des Unterhaltungsfaktors oder mit einem, weil er in Sachen Unlogik (!), Klischees (!), Zufälle (!) und Unrealismus (!) jeden anderen Film in den Schatten stellt.
Die Effekte sind sehr gut, aber man hätte es wenigstens ein wenig glaubwürdiger machen können. So musste ich mir eher ständig mein Lachen verkneifen, weil einfach keine zwei Minuten vergehen, in denen man sich fragt, ob das jetzt lustig sein soll oder einfach mangelnde Qualität ist. Im Grunde genommen bin ich ja schon mit der Erwartungshaltung rein, aber das war echt zu viel des guten. Jeder Dialog, jeder Charakter und jede "Storywendung" ist so vorhersehbar, wie bei selten einem Film. Das Ende setzt dem ganzen dann seine Krone auf!

ach, scheiss drauf: 1/10

Kann dir nur recht geben, aber wegen den Special Effects und der anspruchslosen Unterhaltung gibts von mir eine 4/10, die 5/10 wäre doch zu hoch.

Und ich habe am Anfang mit meinen Freunden gewettet wer aller drauf geht und gewonnen!
 

Pretender

Walk of Fame
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Aw: 2012

Es müsste ne Dialog Ausschalt Funktion auf der Veröffentlichung geben :)
und dann noch in Schwarz\Weiß, damits so richtig nostalgisch wird:D
Die Wertungen gehen ja mal richitg auseinander, mal sehen, wir werden am Samstag auch mal mit den Jungs ins Kino gehen, vllt. gucken wir den ja dann...
 

crizzero

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Danke für deine Kritik! Werde mich die Tage auch mal in den Film begeben und die Effekte auf mich wirken lassen. Mehr erwarte ich allerdings nicht.

Dieses cineastische Zweiklassendenken, verhinderte den ungetrübten Spass erheblich, denn hier wurden Dialoge geschmiedet...die nicht für die Ewigkeit sind.

Hört sich interessant an, werde auf diesen Punkt mal achten.
 

kelte

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Aw: 2012

Danke für deine Kritik! Werde mich die Tage auch mal in den Film begeben und die Effekte auf mich wirken lassen. Mehr erwarte ich allerdings nicht.



Hört sich interessant an, werde auf diesen Punkt mal achten.
der Punkt springt einem ins Auge,- das es so Gehandhabt wird zeigt uns die derzeitige Grippewelle bzw. wer zuerst geimpft wurde. Eigentlich hat Emmerich nicht Unrecht und man sollte den Film nur von den Effekten her, sich ansehen :) dann könnte es harmonieren. ich vertrau dem Heimkinofeeling in ein paar Monaten, denn so ein Titel ist eigentlich Pflicht für den Subwoofer.
 

Die wilde 13

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Aw: 2012

Wie erwartet der FX-Overkill mit brachialem Sound :hoch: .Storymäßig aber auch für Emmerichverhältnisse absolut öde.Wäre da nicht Woody Harrelson gewesen,hätte ich gar nix zum Schmunzeln gehabt.
Cusack spult die Rolle des geschiedenen Familienvaters,der zum Helden wird (immer wieder das gleiche Schema :zzzz:) routiniert runter,Chiwetel Ejiofor als Geologe ist richtig gut,aber der Rest ist austauschbar und völlig belanglos.Dagegen sind Independence Day oder The Day after Tomorrow ja reines Arthaus-Kino :rolleyes: Die Schicksale der Protagonisten waren mir so was von egal,hauptsache es scheppert ordentlich :D.Ach ja,auch die Synchronstimme von Danny Glover war entsetzlich :runter:,aber dafür kann der Film nix.
Aufgrund der wirklich beeindruckenden Special-Effects und da ich auch keine große Erwartungshaltung an den Film hatte - zumindest inhaltlich,reicht es gerade noch für eine
4/10
 

George Lucas

Walk of Fame
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2012

Film:
Roland Emmerich schuf einen außerordentlich spektakulären Endzeitfilm. Allein die zahlreichen SFX sind den Kinobesuch schon wert. Einige Szenen führten sogar dazu, dass es zwischenzeitlich Szenenapplaus im Kino gab - das hab ich so schon lange nicht mehr erlebt.
Leider baut die Werbung sehr auf den Maja-Kalender auf, der im Dezember 2012 endet. Im Film wird dies leider nur in einem Nebensatz erwähnt, so dass die Erwartungen vieler Zuschauer dahingehend wohl etwas enttäuscht werden. Von den Logiclöchern mal abgesehen, macht dieses Spektakel einfach Spaß - und wer erwartet tatsächlich von Roland Emmerich einen Arthaus-Film mit tiefgehender Handlung? - Ich nicht. Auch wenn die Darsteller etwas "blass" bleiben, spannend, dramatisch und aufregend ist der Film in jeder Sekunde.
Der Vulkanausbruch im Yellowstone Park, der Untergang von San Francisco und die Zerstörung von Las Vegas nahmen schon biblische Ausmaße an und gehören zum Beeindruckensten was ich bislang im Kino gesehen habe.
Nervtötend waren auch einige Schauspieler. Allen voran die blonde Geliebte des russischen Milliardärs (steht Emmerich eigentlich auf blond?). Als sie ihren Hund retten wollte und ihrem Lover aus der Arche den Stinkefinger zeigte, während die Tür schließt, hab ich mir gewünscht, dass der Arm abreißt. Das hätte gepasst. Später ist sie sowieso gestorben...

Technik:
Der Sound im Kino war brachial. Viele Surroundeffekte breiteten sich im Saal aus, Dynamik und Sprachverständlichkeit waren sehr gut.
Die 35mm-Schnellkopie war eher mäßig scharf. Im Vergleich mit vielen Spots der 45 Minütigen Werbung (!) vorab waren schon die Titel an den Kanten unscharf. Auch Schwarzwert und Dynamikumfang waren leider nicht auf Referenzniveau und nutzen so die Möglichkeit des 35mm Films nicht vollständig aus.
Darüber hinaus wirkten vor allem die Arche-Szenen wie eine TV-Doku auf NTV. Ich vermute, dass diese Szenen digital gedreht worden sind. Dieser Soap-Look ist mir bei den Szenen vorher nicht so störend aufgefallen.

Fazit:
Gehirn ausschalten, reingehen und sich 2 1/2 Stunden lang mitreißen lassen.
6-7/10 Punkte
 

Willy Wonka

Locationscout
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Aw: 2012

Kann mich größtenteils der Kritik von Herrn Lucas anschließen und ich bin überrascht, dass der Film bei so vielen schlecht abschneidet, denn jedem sollte doch klar sein in welche Richtung der Film gezielt hat und ich habe in diesem Film nicht mehr Unlogik und Klischees gesehen als in den anderen Filmen dieser Machart. Zum Beispiel war der Russe im Film so klischeeüberzogen, dass es schon wieder gewollt aussah d.h. Emmerich wollte bewusst ironisieren. Außerdem weiß Emmerich, was für einen Ruf er besitzt, dass er der Meister der Zerstörung ist und dieses hat er mit diesen Film noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich war selten im Kino von der Zerstörungsorgie so sehr beeindruckt wie in diesem Film und weniger Handlung als Filme wie „Independence Day" hat er für mich auch nicht.
Ich sehe mir auf jeden Fall lieber einen vorhersehbaren und klischeehaften Katastrophenfilm an, als einen total albernen und unlustigen "Transformers 2".

kelte schrieb:
Dieses cineastische Zweiklassendenken, verhinderte den ungetrübten Spass erheblich, denn hier wurden Dialoge geschmiedet...die nicht für die Ewigkeit sind.
Was meinst du damit genau? Also ich habe bemerkt, dass ich während des Films eigentlich mehr auf der Seite von Oliver Platt war, da ich langsam dazu neige in so welchen Situationen wie im Film rationaler zu denken und nicht mehr so emotional, denn das Handeln von Adrian Helmsley ist vielleicht „heldenhaft" und lobenswert, aber im Grunde genommen auch total dämlich, aber natürlich auch nachvollziehbar. Jetzt bin aber sehr gespannt, was du damit genau sagen wolltest.

Für mich ist dieser Film auf jeden Fall eine Wucht und dafür vergebe ich dann auch gerne Mal eine 9/10. Ob er dieses halten kann, wird sich bei der zweiten Sichtung zeigen, aber tiefer als eine 8/10 wird sehr wahrscheinlich nicht fallen.
 

Willy Wonka

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Ziemlich harte Worte, aber meines Erachtens schon treffend formuliert.

Georg Seeßlen

„Es ist vor allem ein dummer Film - und eine brachiale Anthologie des kinematographischen Desasters. In der Geschichte eines erfolglosen Schundromanproduzenten und gescheiterten Ehemanns, der, um seine Familie zu retten, in der Apokalypse zum Helden wird, gibt es Erdbeben, Flutwellen, Flugzeugabstürze, Schiffsuntergänge, Feuerbälle, einstürzende Neubauten. Und auf der anderen Seite Familie, Durchhaltewillen, Opferbereitschaft. (...) Dumm sind die pathetischen Dialoge, dumm ist die Konstruktion von Weltenbrand und Familiengeschichte (...) Und es gibt natürlich auch etwas Gutes in Emmerich-Filmen. Sie machen letztlich keine Angst: Mögen die Computereffekte, für sich genommen, stets zu überwältigen, erreichen sie mit den realen Aufnahmen nie eine glaubwürdige Einheit.“

*Georg Seeßlen: Der Kaputtmacher. DIE ZEIT, vom 12. November 2009, S. 50
 

kelte

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na was meine ich damit wohl. das zuerst die elite informiert wird, geschützt und evakuiert wird.
auf welcher seite man ist, logisch das mit Woody und John verdammt gut gefallen, das tun die eigentlich fast immer, aber letztlich kann ich mit diesen selektiven evakuierungsplänen der regierung nicht viel mit anfangen.
andererseits,- ist das halt auch ne form von realität, an der sich Emmerich gehalten hat
grundsätzlich gehören eine großzahl von handwerkern gerettet :)
 

Willy Wonka

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na was meine ich damit wohl. das zuerst die elite informiert wird, geschützt und evakuiert wird.
auf welcher seite man ist, logisch das mit Woody und John verdammt gut gefallen, das tun die eigentlich fast immer, aber letztlich kann ich mit diesen selektiven evakuierungsplänen der regierung nicht viel mit anfangen.

Das konnte ich sehr gut verstehen und am Ende des Films wurde es auch genauer erläutert. Die „Elite" wurde informiert, da diese sich die Plätze an Bord der Arche erkaufen sollten. Der Russe hat pro Platz 1 Milliarde Euro (nicht Dollar) bezahlt! Dieses Geld wurde benötigt um diese Schiffe zu bauen, denn die Staaten hatten selber gar nicht genug Geld, was ich mehr als verstehen kann, denn fast jedes Land ist doch hoch verschuldet.
Neben den Reichen wurden dann die Menschen ausgesucht, welche die besten Gene für eine Fortpflanzung hatten, damit die Erde wieder schnell bevölkert werden kann. Für mich alles nachvollziehbar und ich kann es verstehen, dass da eben nicht die „Unterschicht" oder andere bestimmte Gruppen mitkommt.

andererseits,- ist das halt auch ne form von realität, an der sich Emmerich gehalten hat

Sehr richtig.
 

kelte

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sorry willy,- unterschicht gehört für mich auch zur menschheit...
und meine gene würde ich nicht mitm faulen sesselschubser gekreuzt wissen. die meisten politiker hätte man absaufen lassen können, damit der platz für gute handwerker/innen frei wird. und nicht für redenschwingende nichtsnutze...
das mit dem russen meinte ich, ergo primär auch nicht. das ist nachvollziehbar mit dem russen.
du hast es selbst vorweggenommen was mir missfallen hat. nur hat es dir gefallen.
 

Die wilde 13

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... weniger Handlung als Filme wie „Independence Day" hat er für mich auch nicht.
...und wer erwartet tatsächlich von Roland Emmerich einen Arthaus-Film mit tiefgehender Handlung? - Ich nicht.

Ich natürlich auch nicht. Nur im Vergleich zu anderen Emmerich-Filmen ist 2012 vor allem auf der emotionalen Ebene eine ganze Ecke schlechter. Den Cast an sich finde ich - na sagen wir mal unglücklich.Bis auf Harrelson weckte bei mir niemand Emotionen (leider auch nicht Cusack),die ich trotz allem Pathos bei Smith,Goldblum,Pullman,Gibson,Quaid oder auch Spader sowohl in komödiantischer als auch dramatischer Art immer gespürt habe.Ob es nur am Script liegt oder an den Schauspielern mag ich nicht zu beurteilen aber das finde ich schade,denn bei 2012 geht es ja immerhin um das Ende der Welt !
2012 lässt mich trotz atemberaubender Effekte leider völlig kalt.

Ich sehe mir auf jeden Fall lieber einen vorhersehbaren und klischeehaften Katastrophenfilm an, als einen total albernen und unlustigen "Transformers 2".
Da stimme ich dir zu,obwohl ich Transformers 2 noch gar nicht gesehen habe,aber der erste Teil hat mir schon gereicht. Dann doch lieber 10 Filme der Sorte 2012 :)
 

Willy Wonka

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sorry willy,- unterschicht gehört für mich auch zur menschheit....
Klar gehört die auch zur Menschheit, aber wie gesagt im Film haben sie sich es einfach gemacht und gesagt, dass die Menschen mitkommen mit den besten Genen und dazu können dann auch Menschen aus der „Unterschicht" gehören. Es soll nicht den Eindruck bekommen, dass ich etwas gegen Menschen aus der Unterschicht habe, da man ja nicht mal weiß wo die Unterschicht anfängt und wo sie aufhört. ;) Das war für mich oben nur ein Beispiel

und meine gene würde ich nicht mitm faulen sesselschubser gekreuzt wissen. die meisten politiker hätte man absaufen lassen können, damit der platz für gute handwerker/innen frei wird. und nicht für redenschwingende nichtsnutze....
Die gehören auch zur Menschheit. ;) Und ich finde, dass man es nicht so grob pauschalisieren kann.
du hast es selbst vorweggenommen was mir missfallen hat. nur hat es dir gefallen
Vielleicht hat es dir nicht so gefallen, aber kannst du es denn nachvollziehen?
Natürlich hat man seine eigene Meinung und will diese auch nicht aufgeben, aber die Gründe welche genannt worden sind, sind für mich nicht schwachsinnig und daher auch nicht unlogisch und somit kann ich es dem Film nicht zum Vorwurf machen.

Ein weiteres heikles Thema, was der Film kurz angesprochen hat ist die Bewahrung unserer Kultur. Auf den Schiffen wurden jede Menge Kunstwerke mitgenommen, aber statt diesen Kunstwerken und Kulturgegenständen hätte man auch Menschen mitnehmen können. Oder nicht? Seit wann stehen materielle Dinge über den Menschen? Die Fragen sind alle berechtigt und der Film hat es gezeigt, wie es wahrscheinlich wirklich gemacht werden würde und zwar wäre die Kunst und Kultur wichtig und die Dinge wären an Bord und meine Meinung dazu ist, dass ich es nicht schlimm finde, aber natürlich hat jeder dazu seine eigene Meinung, aber auch an dieser Stelle kann man dem Film nichts Negatives vorwerfen.
 
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