Ich sah dieser Tage den Film und hatte außerhalb Deiner KK noch nie von dem Film gehört, obwohl ja einige illustre Namen beteiligt sind, angefangen vom Drehbuch bis zu den Darstellern. Die wendungsreiche Geschichte ist tatsächlich gut geschrieben und überrascht bis zum Ende mehrmals.Dieser 1973 erschienene Thriller von Herbert Ross fällt vor allem durch sein brillant geschriebenes Drehbuch auf. Das ist wendungsreich und auch immer wieder total unerwartet, sofern man nicht alles vorher über den Film liest.
Mir gefiel die 70er-Jahre-Stimmung innerhalb dieser High-Society-Umgebung und der nostalgische Touch, den die Bilder vermitteln, die übrigens auf der Blu-ray gut aussehen.Der Film liefert zudem tolle Locations und eine spitzenmäßige Atmosphäre, die sich besonders auf der Insel mit dem ehemaligen Kloster zuspitzt und schon fast etwas vom Gothic-Horror besitzt.
Tatsächlich hatte ich meine Freude mit dem Cast. Ich will auch noch den damals jungen Ian McShane erwähnen, den ich erst sehr viel später in Filmen oder Serien kennenlernte. Wenn Anthony Perkins auch noch dabei gewesen wäre, wäre das noch das i-Tüpfelchen gewesen. Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass er Drehbücher schreibt. Beteiligt war ja auch Stephen Sondheim, der auch kein Unbekannter ist und den ich mit interessanten Arbeiten in Verbindung bringe - dort allerdings eher im musikalischen Bereich (West Side Story, Sweeney Todd).Durch großartige Darsteller wie James Coburn, James Mason, Raquel Welch und Richard Benjamin sind die Rollenanlagen auch hervorragend umgesetzt, weshalb der Film viel Freude bereiten kann.
Das Drehbuch stammt zu großen Teilen von Anthony Perkins, der aber leider nicht mitgespielt hat, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte.
Die Art der Agatha-Christie-Verfilmungen und ähnliche Filme wie z.B. „Knives Out“ hat mir schon immer gefallen, so dass dieser Hinweis den Ausschlag gab, mir den Film zuzulegen.Allerdings sollte man eben auf Krimis mit vielen Dialogen stehen, weshalb bei „Sheila“ eher Freunde von Agathe Christie Verfilmungen zum Zug kommen werden.
Das MB ist die Tage auch bei mir eingetroffen und wird zeitnah geguckt. Freue mich schon auf die Sichtung.Ich sah dieser Tage den Film und hatte außerhalb Deiner KK noch nie von dem Film gehört, obwohl ja einige illustre Namen beteiligt sind, angefangen vom Drehbuch bis zu den Darstellern.
Wieso Stimmung? Das SIND doch die 70er Jahre! Der Film ist ein Kind seiner Zeit (1973). Nur ein Film, der viel später gedreht wurde, kann (evtl.) diese Stimmung erzeugen, was Kleidung, Sprache oder Setting angeht.70er-Jahre-Stimmung

Da geht es mir wie dir. Ich mag das Whodunit-Genre und war neben dem Cast und der Entstehungszeit mein Hauptkriterum zum Kauf. Und natürlich die KK von deadly!Die Art der Agatha-Christie-Verfilmungen und ähnliche Filme wie z.B. „Knives Out“ hat mir schon immer gefallen, so dass dieser Hinweis den Ausschlag gab, mir den Film zuzulegen.

Na ja, ich sage ja nicht, dass man das 70er-Jahre-Setting gut getroffen hat. Ein Film aus den 70ern vermittelt mir 70er-Jahre-Stimmung und ein Film aus den 50ern eben 50er-Jahre-Stimmung. Aber ich will jetzt hier keine Haare betreffend der Definition von Begriffen spalten.Wieso Stimmung? Das SIND doch die 70er Jahre! Der Film ist ein Kind seiner Zeit (1973). Nur ein Film, der viel später gedreht wurde, kann (evtl.) diese Stimmung erzeugen, was Kleidung, Sprache oder Setting angeht.![]()


Ja, das ist doch was anderes. Und wir beide können diese Stimmung in uns auch wahrnehmen, weil wir live dabei waren.vermittelt mir 70er-Jahre-Stimmung

Will ich auch nicht, habe eh keine mehr. Im Gegensatz zu meiner Haarpracht in den 70ern.Aber ich will jetzt hier keine Haare betreffend der Definition von Begriffen spalten.![]()
