Sheila

deadlyfriend

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Sheila

Sheila verlässt fluchtartig eine riesige Party und wird dabei von einem Auto erfasst. Das Fahrzeug bleibt aber nicht stehen und verlässt den Ort des Geschehens, während Sheila an Ort und Stelle stirbt.

1 Jahr später lädt ihr Mann 6 Freunde auf seine Yacht ein, um dort eine Ferienwoche zu verbringen. Alle kannten Sheila und die meisten waren in dieser unglückseligen Nacht auf der Feier. Der Witwer plant anscheinend aber nicht nur eine Urlaubswoche, denn er hat ein seltsames Spiel vorbereitet, dass tief verborgene Geheimnisse der Gäste enthüllen soll. Eventuell auch den Fahrzeughalter, der in der Todesnacht nicht angehalten hat?


Dieser 1973 erschienene Thriller von Herbert Ross fällt vor allem durch sein brillant geschriebenes Drehbuch auf. Das ist wendungsreich und auch immer wieder total unerwartet, sofern man nicht alles vorher über den Film liest. Durch großartige Darsteller wie James Coburn, James Mason, Raquel Welch und Richard Benjamin sind die Rollenanlagen auch hervorragend umgesetzt, weshalb der Film viel Freude bereiten kann. Allerdings sollte man eben auf Krimis mit vielen Dialogen stehen, weshalb bei „Sheila“ eher Freunde von Agathe Christie Verfilmungen zum Zug kommen werden. Das Drehbuch stammt zu großen Teilen von Anthony Perkins, der aber leider nicht mitgespielt hat, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte.

Der Film liefert zudem tolle Locations und eine spitzenmäßige Atmosphäre, die sich besonders auf der Insel mit dem ehemaligen Kloster zuspitzt und schon fast etwas vom Gothic-Horror besitzt.

Für mich ein ganz wunderbarer Film, der einige denkwürdige Moment aufweist und bis zum Ende hin spannend verbleibt.
 

2moulins

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Dieser 1973 erschienene Thriller von Herbert Ross fällt vor allem durch sein brillant geschriebenes Drehbuch auf. Das ist wendungsreich und auch immer wieder total unerwartet, sofern man nicht alles vorher über den Film liest.
Ich sah dieser Tage den Film und hatte außerhalb Deiner KK noch nie von dem Film gehört, obwohl ja einige illustre Namen beteiligt sind, angefangen vom Drehbuch bis zu den Darstellern. Die wendungsreiche Geschichte ist tatsächlich gut geschrieben und überrascht bis zum Ende mehrmals.
Der Film liefert zudem tolle Locations und eine spitzenmäßige Atmosphäre, die sich besonders auf der Insel mit dem ehemaligen Kloster zuspitzt und schon fast etwas vom Gothic-Horror besitzt.
Mir gefiel die 70er-Jahre-Stimmung innerhalb dieser High-Society-Umgebung und der nostalgische Touch, den die Bilder vermitteln, die übrigens auf der Blu-ray gut aussehen.
Durch großartige Darsteller wie James Coburn, James Mason, Raquel Welch und Richard Benjamin sind die Rollenanlagen auch hervorragend umgesetzt, weshalb der Film viel Freude bereiten kann.
Das Drehbuch stammt zu großen Teilen von Anthony Perkins, der aber leider nicht mitgespielt hat, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte.
Tatsächlich hatte ich meine Freude mit dem Cast. Ich will auch noch den damals jungen Ian McShane erwähnen, den ich erst sehr viel später in Filmen oder Serien kennenlernte. Wenn Anthony Perkins auch noch dabei gewesen wäre, wäre das noch das i-Tüpfelchen gewesen. Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass er Drehbücher schreibt. Beteiligt war ja auch Stephen Sondheim, der auch kein Unbekannter ist und den ich mit interessanten Arbeiten in Verbindung bringe - dort allerdings eher im musikalischen Bereich (West Side Story, Sweeney Todd).
Allerdings sollte man eben auf Krimis mit vielen Dialogen stehen, weshalb bei „Sheila“ eher Freunde von Agathe Christie Verfilmungen zum Zug kommen werden.
Die Art der Agatha-Christie-Verfilmungen und ähnliche Filme wie z.B. „Knives Out“ hat mir schon immer gefallen, so dass dieser Hinweis den Ausschlag gab, mir den Film zuzulegen.

7,5/10

Es ist erstaunlich, dass der Film so wenig bekannt ist. Im Kino war er wohl auch ein Flop zur damaligen Zeit.
Wie bist Du denn jetzt auf den Film gestoßen?
 

Die wilde 13

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Ich sah dieser Tage den Film und hatte außerhalb Deiner KK noch nie von dem Film gehört, obwohl ja einige illustre Namen beteiligt sind, angefangen vom Drehbuch bis zu den Darstellern.
Das MB ist die Tage auch bei mir eingetroffen und wird zeitnah geguckt. Freue mich schon auf die Sichtung.

70er-Jahre-Stimmung
Wieso Stimmung? Das SIND doch die 70er Jahre! Der Film ist ein Kind seiner Zeit (1973). Nur ein Film, der viel später gedreht wurde, kann (evtl.) diese Stimmung erzeugen, was Kleidung, Sprache oder Setting angeht. ;)

Die Art der Agatha-Christie-Verfilmungen und ähnliche Filme wie z.B. „Knives Out“ hat mir schon immer gefallen, so dass dieser Hinweis den Ausschlag gab, mir den Film zuzulegen.
Da geht es mir wie dir. Ich mag das Whodunit-Genre und war neben dem Cast und der Entstehungszeit mein Hauptkriterum zum Kauf. Und natürlich die KK von deadly! :kiss:
 

2moulins

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Wieso Stimmung? Das SIND doch die 70er Jahre! Der Film ist ein Kind seiner Zeit (1973). Nur ein Film, der viel später gedreht wurde, kann (evtl.) diese Stimmung erzeugen, was Kleidung, Sprache oder Setting angeht. ;)
Na ja, ich sage ja nicht, dass man das 70er-Jahre-Setting gut getroffen hat. Ein Film aus den 70ern vermittelt mir 70er-Jahre-Stimmung und ein Film aus den 50ern eben 50er-Jahre-Stimmung. Aber ich will jetzt hier keine Haare betreffend der Definition von Begriffen spalten. ;):bart:
 

Die wilde 13

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