Paranoia

deadlyfriend

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Paranoia

Rennfahrerin Helen verunglückt im Training und kommt mit einigen Verletzungen in die Klinik. Sie erhält überraschend Besuch von ihrem Ex-Mann Maurice, der sie zu sich einlädt. Dort angekommen bemerkt sie, dass die Einladung aber eher von seiner neuen Frau Constance ausging. Sie ist sich noch nicht sicher, ob sie sich in dieser Situation gerade wohlfühlt, allerdings werden ihr schon recht bald nicht gerade freundliche Pläne mitgeteilt, in denen sie eine große Rolle spielt. Allerdings geht es hier um nichts Geringeres als Mord.


Das Duo Lenzi/Baker hatte insgesamt 4 famose Filme zu Stande gebracht, von denen ich mit minimalem Vorsprung "Paranoia" auf den Thron stelle. Jean Sorel und Caroll Baker sind aber auch einfach ein fantastisches Duo. Wie bei dieser Unterart des Giallo üblich, wird hier ein schwelgerisch erzählender Aufbau bevorzugt, der zeitgleich eine fantastische Atmosphäre liefert. Zudem ist der Plot einfach hervorragend ausgearbeitet, weshalb man bei jeder Wendung und jedem Kniff ins Staunen gerät und davon gibt es eine ganze Menge. Man weiß nie, was als Nächstes passiert, und obendrein weiß man auch nicht, für wen man halten soll. Das Drehbuch schafft es mit jeder Wendung einen neuen Blick auf den Film zu richten, weshalb er bis zum furiosen Finale durchgehend spannend bleibt. Hinzu kommen natürlich wieder wunderschöne Locations und ein immer prickelnder Score von Riz Ortolani. Ein wunderbarerer Krimi aus der Welt der Reichen und Schönen mit einer großen Portion Verruchtheit, Intriganz und stilsicherer Verschwendung.
 

Tarantino1980

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Schön das auch dieser tolle Film hier nur als KK Einzug gehalten hat. Für mich ist es ein Film den man eben nicht mit der Erwartungshaltung sehen darf das es ein Giallo mit schwarzen Handschuhen ist. Bei meiner damaligen Erstsichtung hatte ich irgendwo diese Erwartung an den Film aber ich wurde nicht komplett enttäuscht da ja auch immer ein großer Fan italienischer Filme aus dieser Zeitepochd war und daher konnte ich dem Film schon etwas abgewinnen. Ich hatte ihn bei meiner ersten Sichtung eine 7/10 gegeben was natürlich schon jicht schlecht ist und zeigt das der Film definitiv viel richtig macht.

Ein paar Jahre später hatte ich ihn mir wieder einmal angeschaut und war in einer anderen Stimmung, daher hatte ich zu dem Film gegriffen. Ich wollte einen Film mit einem tollen Cast sehe, mit visuell schönen Aufnahmen, einer spannenden Geschichte mit Krimi Elementen und einem fesselnden Score. Und all dies habe ich bekommen. Meine Wertung liegt seitdem bei 8.5/10 und ich würde ihn jetzt nicht jedem Giallo Liebhaber empfehlen aber auf jedem Fall Liebhaber dieser filmischen Zeit.
 

deadlyfriend

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Ich mag eben diese Spielart unheimlich gerne. Die Darsteller haben dort immer eine tolle Ausstrahlung und gerade Lenzi konnte damit hervorragend umgehen. Wie öfter gesagt, haben diese Filme eben etwas Weltmännisches. Die eher ausgefallenen Drehorte, die meist an Urlaubsregionen erinnern und dieser gesamte Inszenierungsstil mit einer ausgefeilten Ruhe, die sich aber auf die Story konzentriert und die eben auch voranbringt. Die Filme sind für mich eine Brücke zwischen den amerikanischen Psychothrillern der 50er und 60er und dem Giallo. "Niagara" hat beispielsweise so ein Tempo und so einen Aufbau. Passend dazu hatte Caroll Baker bei diesem Film die Synchronstimme der Monroe. Ich liege da gerne auf der Couch und schwelge in den Bildern und Stimmungen dieser Filme. Alle 4 Lenzi/Baker Filme schlagen da halt in diese Kerbe. Aber auch andere Filme mit ihr wie "Deborah" oder auch "The fourth Victim", der natürlich auch klar und deutlich an Hitchcock in den 50ern angelehnt war.
 
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