Paranoia

deadlyfriend

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Paranoia

Rennfahrerin Helen verunglückt im Training und kommt mit einigen Verletzungen in die Klinik. Sie erhält überraschend Besuch von ihrem Ex-Mann Maurice, der sie zu sich einlädt. Dort angekommen bemerkt sie, dass die Einladung aber eher von seiner neuen Frau Constance ausging. Sie ist sich noch nicht sicher, ob sie sich in dieser Situation gerade wohlfühlt, allerdings werden ihr schon recht bald nicht gerade freundliche Pläne mitgeteilt, in denen sie eine große Rolle spielt. Allerdings geht es hier um nichts Geringeres als Mord.


Das Duo Lenzi/Baker hatte insgesamt 4 famose Filme zu Stande gebracht, von denen ich mit minimalem Vorsprung "Paranoia" auf den Thron stelle. Jean Sorel und Caroll Baker sind aber auch einfach ein fantastisches Duo. Wie bei dieser Unterart des Giallo üblich, wird hier ein schwelgerisch erzählender Aufbau bevorzugt, der zeitgleich eine fantastische Atmosphäre liefert. Zudem ist der Plot einfach hervorragend ausgearbeitet, weshalb man bei jeder Wendung und jedem Kniff ins Staunen gerät und davon gibt es eine ganze Menge. Man weiß nie, was als Nächstes passiert, und obendrein weiß man auch nicht, für wen man halten soll. Das Drehbuch schafft es mit jeder Wendung einen neuen Blick auf den Film zu richten, weshalb er bis zum furiosen Finale durchgehend spannend bleibt. Hinzu kommen natürlich wieder wunderschöne Locations und ein immer prickelnder Score von Riz Ortolani. Ein wunderbarerer Krimi aus der Welt der Reichen und Schönen mit einer großen Portion Verruchtheit, Intriganz und stilsicherer Verschwendung.
 
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