Batman

Dieses Thema im Forum "Kurzkritiken und Diskussion" wurde erstellt von Frankie, 6. November 2008.

  1. Frankie

    Frankie Leinwandlegende

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    Realverfilmungen

    Gesamtbersicht aller Kritiken zu Batman hält die Welt in Atem:

    #039 23.12.10 Count Dooku

    Gesamtbersicht aller Kritiken zu Batman:

    #002 06.11.08 Frankie
    #033 26.01.09 Harlequin
    #211 07.08.12 Count Dooku
    #269 05.06.14 Russel Faraday

    Gesamtbersicht aller Kritiken zu Batmans Rückkehr:

    #020 06.01.09 Russel Faraday
    #030 23.01.09 kelte
    #034 26.01.09 Harlequin
    #212 07.08.12 Count Dooku


    Gesamtbersicht aller Kritiken zu Batman Forever:
    #218 07.08.12 Count Dooku


    Gesamtbersicht aller Kritiken zu Batman & Robin:

    #010 07.11.08 Count Dooku


    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Batman Begins:

    #003 06.11.08 Frankie
    #004 06.11.08 Tarantino1980
    #031 26.01.09 Harlequin


    Gesamtübersicht aller Kritiken zu The Dark Knight:

    #005 06.11.08 Tarantino1980
    #014 21.12.08 ma(c)festus
    #016 23.12.08 Count Dooku
    #017 23.12.08 Pretender
    #018 26.12.08 kelte
    #032 26.01.09 Harlequin

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu The Dark Knight Rises:

    #055 25.07.12 BladeRunner2007
    #085 26.07.12 Vince
    #113 29.07.12 Count Dooku
    #230 03.12.12 King-of-Leon

    Animation

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Batman und das Phantom:

    #037 20.12.10 Count Dooku

    Gesamtüberischt aller Kritiken zu Batman: Under the red hood:

    #039 23.12.10 Count Dooku

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Batman: Year One:

    #043 19.10.11 Count Dooku

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Batman - The Dark Knight Returns Part One:

    #267 25.05.14 Count Dooku

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Batman - The Dark Knight Returs Part Two:

    #268 25.05.14 Count Dooku
     
    Zuletzt bearbeitet von Tarantino1980 - 5. Juni 2014
  2. Frankie

    Frankie Leinwandlegende

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    Batman


    1989 - Die Comicverfilmungen als solche sind eigentlich nicht existent. Superman hat sein Cape mehr oder weniger freiwillig an den Nagel gehängt und andere waren gar nicht auszumachen. Über die merkwürdigen Spider-Man Verfilmungen hülle ich mal den Mantel des Schweigens.
    Und plötzlich inszeniert Tim Burton eine Batman Verfilmung. Der Mann der mich mit Beetlejuice überhaupt nicht überzeugt hat. Und dann bringt er auch noch aus Michael Keaton mit. Was soll das denn für ein Film werden ?
    Ich war ziemlich skeptisch, aber trotzdem in freudiger Erwartung. Der Film kann nur ein Erfolg werden. Viele Stars der Zeit sind an dem Projekt beteiligt. Der Soundtrack kommt von Prince ( ja,der hieß damals wirklich so ), der praktisch ein Konzeptalbum zu Batman rausbringt und sich mit dem Batdance Wochenlang vor dem D-Start in den Charts tummelt.
    Aber Irgendwie wurde ein Funken entfacht, den plötzlich liefen im Sommer alle mit einen Batman T-Shirt rum. Komisch, der Film wird schon vor dem Deutschlandstart der Sommerblockbuster. 4 Monate vor dem Deutschlandstart ( Deutschlandstart:: 26.10.1989; USA-Kinostart:: 23.06.1989 ) fiebern viele den Film entgegen.

    Aus dem Kino kam ich etwas enttäuscht und doch zufrieden. Tim Burton hat es nicht versemmelt, aber Michael Keaton ist nicht Batman, und schon mal gar nicht Bruce Wayne.
    Aber die Szenen wo Batman auf der Leinwand ist sind ziemlich gelungen. Jack Nicholson ein starker Joker/Napier. Herrlich seine bepinselungen uns schmiererein zu den klängen von Prince.
    Kim Basinger macht das was Sie meistens tat - gut aussehen. Aber das langte mir bei Ihr schon immer. Ich hatte schon immer ein Faible für Sie.
    Die Einbindung der Songs von Prince zu dem fantastischen Score von Danny Elfman tun ihr übriges.
    Alles in allen war er ein guter Beginn der Reihe, der aber bei mir seinen Schwachpunkt in Michael Keaton hat.
    Aber eins hat der Film getan, er hat den Comicverfilmungen Tür und Tor geöffnet. Auch wenn es ein paar Jahre dauerte bis andere Helden sich auf der Leinwand präsentierten. Batman hat einen grossen Anteil an dem heutigen Marvel & DC Comics Filmoutput. Ob das in der Masse gut ist oder nicht müssen andere entscheiden. Mir persönlich gefällt das.

    8/10
     
  3. Frankie

    Frankie Leinwandlegende

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    Batman Begins


    Meiner Meinung nach war es genau die richtige Entscheidung einen Neustart der Reihe zu starten und nicht weiter zu machen. Egal ob Nolan nun an Batmans Rückkehr oder sich an Batman & Robin angehängt hätte. In beiden Fällen wäre der Film wohl an seinen Vorgaben gescheitert.
    Siehe Superman Returns, wo die Fortführung der Reihe bei mir nicht wirklich gezündet hat.
    Was Nolan aus der Figur Batman gemacht hat ist schon ein grosser Cut zu den beiden "Vorgängern", die noch bunt und poppig daherkamen. Nein, die Orientierung an den Dark Knight Comics ist schon sichtbar, ohne die letzte Düsternis der Miller Comics zu haben.
    Mit C.Bale wurde wahrlich ein Glücksgriff getan. Er ist nicht nur ein starker Batman, nein gerade als Bruce Wayne spielt er seine stärke aus. Oft hat man den Eindruck man kann die Verzweiflung von Ihm greifen, so deutlich und stark spielt Bale sie aus.Toll auch Michael Caine als Butler Alfred.
    Batman Begins ist ein starker Anfang,der noch ein wenig Luft nach oben hat.Und um diese Luft nach oben deutlich zu machen gebe ich.

    9/10
     
  4. Tarantino1980

    Tarantino1980 Screenplay Mitarbeiter

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    Batman Begins


    Eines vorweg eine super Kritik FGTH1308 zu dem Film. Der einzige Grund warum ich eine eigene schreibe ist, weil ich den Film so liebe und der Director zu meinen All-Time Favorits gehört!

    Mit Batman Begins hat Christopher Nolan für mich das Genre Comic-Adapton neu erschaffen. Noch nie zuvor war ich von einer Comic Verfilmung so begeistert. Es gibt zwar einige gute und ich schaue sie mir auch gerne an, aber Christopher Nolan hat es mit diesem Film geschafft einen Superhelden real wirken zu lassen, also ihn aus der Welt der Fantasy hinaus in die reale Welt zu transportieren. Ich mochte schon damals als Kind die Batman Comics am liebsten, deshalb hat es mich umso mehr gefreut als es hieß, dass Thema Batman wird neu aufgelegt und als ich dann vom Director hörte wusste ich dieses kann nur etwas ganz großes werden.

    Die Bilder zu Anfang des Filmes haben mich einfach umgehauen und der ganze Film ist in sich stimmig. Aus meiner Sicht hätte man niemand besseren als Christian Bale für die Rolle des Batman finden können. Er verkörpert ihn sehr gut und auch der Rest des Cast ist sehr gut ausgewählt, passend zum Film. In diesem Film wird endlich einmal auch der Charakter Bruce Wayne etwas mehr behandelt und es wird gezeigt, wie aus ihm Batman wird, was seine Motive sind und vorallem wie er alles erlernt. Die ganzen Schauplätze und Kulissen haben mich restlos überzeugt und daher war ich sehr schnell in die Welt von Gotham City abgetaucht und habe mich direkt sehr wohl gefühlt.

    Ich weiß noch ganz genau als ich aus dem Kino rauskam, ich wollte ihn am liebsten direkt nochmal sehen. Das ist selten bei einem Film und zeigt mir sehr deutlich wie sehr Christopher Nolan doch Eindruck mit seiner Batman Adaption bei mir geschaffen hat. Der Film bekommt ganz klare 10/10 Punkte da er auch funktionieren würde, wenn es nicht ein Batman-Film wäre, keine Comicadaption sondern nur die Geschichte über Bruce Wayne, einem Jungen der sehr schnell zum Mann werden musste um den Kampf gegen das Böse aufzunehmen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2008
  5. Tarantino1980

    Tarantino1980 Screenplay Mitarbeiter

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    The Dark Knight


    Als ich hörte das Christopher Nolan für einen weiteren Batman verpflichtet wurde überkam mich zuerst eine sehr große Freude aber auch zum anderen etwas Zweifel. Zum einen die Frage, wie er es schaffen soll an diesen Erfolg von Batman Begins anzuknüpfen und zum anderen, weil man es ja leider von dem ersten Versuch der Verfilmung von Batman kannte, das ungute Gefühl, dass die Reihe von Film zu Film schwächer wurde und in einem desater endetet (Batman & Robin).

    Doch zum Glück hat auch hier Christopher Nolan wieder einmal bewiesen, dass man ihn nie unterschätzen darf. Er hat mit The Dark Knight nicht nur an die Qualität des Vorgängers angeschlossen, nein er hat geschafft was selten eine Fortsetzung schafft, er hat nochmal die Meßlatte etwas höher gehangen mit The Dark Knight! Bei diesem Film stimmt wieder alles. Er ist sogar noch eine Spur realer als es Teil 1 schon war und zeigt ganz klar, das auch Batman nur ein Mensch ist und gegen so einen Gegner wie den Joker ganz tief in seine Seele blicken muss, um ihn in seine Schraken zu weisen. Was mich bei dem Film am meisten beeindruckt hat war die Tatsache, dass es aus meiner Sicht nicht nur aus der Perspektive von Batman/Bruce Wayne erzählt wurde, sondern aus verschiedenen Sichten. Es gab sehr viele Szenen mit dem Joker, auch Lt Gorden und Harvey Dent kamen nicht zu kurz in diesem Film. Jeder hatte seine entsprechenden Momente. Der Focus war nicht nur auf den Superhelden Batman gerichtet, was bei solcher Art von Filmen echt eine Seltenheit ist.

    Normalerweise dreht sich alles um den Superhero und im besten Fall noch um den Bösewicht, aber selten werden Nebendarsteller so sehr mit ins Geschehen gezogen wie bei The Dark Knight. Bei der Darstellung des Jokers hatte man natürlich auch eine sehr hohe Erwartungshaltung, da Jack Nicholson in der ersten Adaption von Tim Burton den Joker hervorragend gespielt hat. Wie soll da ein Jungschauspieler wie Heath Ledger (Gott hab ihn seelig) mithalten. Ich war anfangs sehr skeptisch, wurde aber auch hier eines besseren beleehrt. Heath Ledger hat den Joker komplett anders angelegt als es damals Jack Nicholson getan hat. Ich kann nicht sagen, welche Art mir am besten gefallen hat, da jede etwas für sich hatte und zeitgemäß war. Ich kann nur soviel sagen, dass die Art wie Heath Ledger den Joker angelegt hat, optimal zu The Dark Knight gepasst hat. Auch hier wirkte er zu keinem Zeitpunkt lächerlich oder überzogen klischeehaft. Er hat ihn sehr real und vorallem total durchgeknallt dargestellt. Zurecht wird er für diese Darstellung von allen Kritikern gelobt. Eine Mischung aus sehr strukturiertem Vorgehen und teilweiese einfach nur sinnlos wahnsinnigem Verhalten, welchens ihn nicht berechenbar werden lässt und daher Batman vor eine harte Probe stellt!

    Auch die Art und Weise wie real Christopher Nolan hier die Welt rund um Gotham City hat wirken lassen, beeindruckte mich wieder vollstens. Es war nur eine logische Fortzsetzung zu Batman Begins und auch hier wäre der Film ein Meisterwerk gewesen, wenn es nicht "Batman" gewesen wäre, sondern wiedereinmal nur ein Mann gegen das Böse. Zugegeben an manchen Stellen wirkte Batman etwas wie ein moderner Geheimagent, ich spiele hier gerade auf den Aufenthalt in Japan an, aber genau dies finde ich sehr zeitgerecht. Warum soll Batman nicht auch mal außerhalb der Mauern von Gotham aktiv sein wenn es die Handlung her gibt!

    Für mich ist und bleibt Batman in der Version von Christopher Nolan die beste Comicadaption aus dem Bereich Superhero Movie! Wenn man mehr punkte vergeben könnte würde ich hier 12/10 geben, aber da dies leider nicht geht bekommt er "nur" 10/10 Punkte. Bleibt nur die Frage wie und ob es Christopher Nolan schaft im dritten Teil dieser Reihe nochmal die Latte höher zu setzen. Ich bin mir aber sicher, wenn alle Beteiligten wieder mit von der Partie sind, eine gute Story geschrieben wird und vorallem nicht wieder Robin ins geschehen eintritt, wird auch der dritte Teil der Neuauflage von Batman zumindest seinen Vorgängern in nichts nachstehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2008
  6. Tarantino1980

    Tarantino1980 Screenplay Mitarbeiter

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    AW: Batman

    Super Kritk! Kann ich komplett unterschreiben. Vieleicht die Wertung auf 7/10 Punkte angepasst aber ansonsten genau das was ich auch geschrieben hätte. Tim Burton hat für die damaligen Verhältnisse seinen Job super gemacht, Jack Nicholson einen hervorragenden Joker gespielt und die Filmmusik und der Score sind auch beeindruckend udn wie Du so schön geschrieben hast die Szenen mit Batman auf dem Schirm sind toll, nur leider die Bruce Wayne Szenen waren sehr schwach und Michael Keaton war zwar der beste Darsteller aus den alten Batman Verfilmungen, aber trotzdem nicht der perfekte Darsteller für diese Rolle. Jedenfalls war die Version von Batman die Tim Burton geschaffen hat sehr gut für damalige Verhältnisse, aber ich kenne da eine bessere :D
     
    Zuletzt bearbeitet von Frankie - 6. November 2008
  7. Frankie

    Frankie Leinwandlegende

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    Vielen Dank.:) Ich war mal so frech und habe das Fullqüotezitat gekürzt, dann lässt sich das besser lesen.

    Der Film ist für die Entstehungszeit schon recht gelungen, tricktechnisch war der damals schon auf Anschlag. Ich habe mich aber immer mit M.Keaton als Batman schwer getan. Da haben mir Kilmer und Clooney in der Rolle besser gefallen. Gut, dafür fallen ihre Filme dann ab.
     
  8. Tarantino1980

    Tarantino1980 Screenplay Mitarbeiter

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    George Clooney hat mir als Bruce Wayne gut gefallen, als Batman hat er mir zu viel und zu scherzhaft geredet. Val Kilmer, auch wenn ich ihn als Schauspieler sehr schätze ging als Batman irgendwie garnicht finde ich, dann doch eher Michael Keaton, aber alle hatten mich damals nicht so überzeugt. Ich fand halt Batman und Batmans Rückkehr gut, da sie stellenweise schön dark waren, also aus damaliger Sicht und die Szenen mit Batman halt auch toll waren.
     
  9. Alexboy

    Alexboy Filmgott

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    AW: Batman

    Wenn man seit seiner Kindheit extensiv Comics liest, hat man einen besonderen Bezug zu diesem Medium.
    Wenn dann das ganze in Filme umgesetzt wird ist die Erwartung natürlich sehr groß.
    Bei - Batman hält die Welt in Atem - war meinem damaligen Alter entsprechend die Erwartung mehr als erfüllt. Heute kann ich diesem Film absolut nichts mehr abgewinnen.
    Die Filme der 80er Jahre liessen mich Hoffen, doch diese Hoffnung wurde nicht erfüllt.
    Trotz der bekannten Schauspieler und Regisseure kann ich mich mit diesen auch nicht anfreunden.

    Erst die neueste Verfilmung mit Mr. Bale hat meine Vorstellung eines Batman-Movies mehr als erfüllt! Und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!:bart:
     
  10. Count Dooku

    Count Dooku Walk of Fame

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    Batman & Robin


    Nach dem Erfolg des imo schwachen Batman Forever durfte Schuhmacher einen weiteren Batman drehen, unter der Bedingung, dass der Film "familienfreundlich" und "Spielzeugtauglich" sei. Heraus kam dabei "Batman & Robin" zu dem ich nur eins sagen kann:
    Dieser Film ist so dämlich, bescheuert, bunt und infantil, dass er schon wieder Spaß macht.
    George Clooney gibt eine gute Adam-West-Hommage ab während die anderen Darsteller nicht so erwähnenswert sind. Schwarzenegger ist einfach da, grinst böse und lässt dümmliche One-Liner vom Stapel aber mit der tragischen Figur von Mr. Freeze hat das überhaupt nichts zu tun. Uma Thurman sieht zwar gut aus, liefert aber als einzige der Darsteller eine Performance ab, die sogar mit den Augen eines Fans der alten Serie nur als schlecht empfunden werden kann. O'Donnel und Silverstone sind nur Eye-Candy für die jüngeren Zuschauer auf die der ganze Schwachsinn es auch abgesehen hat.
    Der ganze Film wirkt wie eine Hommage an die alte Serie. Von den bunten Design, den teils lächerlichen Kostümen (das Mr. Freeze-Outfit) über die Dialoge.
    Imo ist der Film besser als Batman Forever, der dauernd zwischen ernstem Batman und zappelden Schurken hin- und hergesprungen ist, während B&R sich für eine Seite entschieden hat (in den Augen der meisten Fans für die falsche ;) ).
    Und der Film wird nie langweilig. Während man bei Schlaftabletten wie Spider-Man 3 oder Superman Returns irgendwann nicht mehr genau aufpasst vor Langeweile, gibt es B&R genug zu sehen worüber man sich aufregen kann und dadurch wach bleibt wie z. B. ,dass man aus Bane einen einfachen Schläger gemacht hat (Raimi hat versucht einen ähnlichen Aufreger zu erschaffen in dem er Venom verhunzt).

    Fazit: B&R ist einer der besten Superheldenfilmen überhaupt, im Bereich der schlechten Verfilmungen. Als Hommage an die alte Adam-West-Zeit ist er vergnüglich, aber als aktueller Batman nur lächerlich.

    6 von 10 (verdienten) goldenen Himbeeren

    PS: Im Making-Of des Films erfährt man viele Gründe wieso man Akiva Goldman nicht nur den (unverdienten) Oscar für "A beautiful mind" wegnehmen sollte, sondern auch warum man ihn damit ordentlich verprügeln sollte. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet von Frankie - 7. November 2008
  11. Count Dooku

    Count Dooku Walk of Fame

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    AW: Batman

    The dark knight ist imo eine der besten Comic-Verfilmungen die es gibt. Imo hat der Film aber nur einen Schwachpunkt: Two-Face. Zum einem ist das Design total übertrieben (vor allem für Nolans Ansatz eines realistischen Batman) und zum anderen wird er zu schnell verheizt wodurch das Potential der Figur verschenkt wird.
     
  12. Tarantino1980

    Tarantino1980 Screenplay Mitarbeiter

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    AW: Batman

    Ok da muss ich Dir zustimmen. Die Darstellung von Two Face in dem Film ist leider nicht sehr gut umgesetzt worden, also CGI-seitig und ich hätte auch nicht erwartet das er in der Form schon in diesem Film auftreten wird. Dachte halt eher, das man hier nur Harvey Dent sieht und im allerbesten Fall wie Two Face entsteht, aber das es so weit geht hätte ich nicht gedacht, aber auch hier bin ich sicher das ein größers Ziel verfolgt wurde und er wahrscheinlich zum Look des dritten Teils der Reihe nicht gepasst hätte.

    Übringens eine schöne Kritik zu Batman & Robin Count Dooku. War sehr amüsant geschrieben und von dem Ansatz her habe ich den Film noch garnicht gesehen. Da gebe ich Dir auch recht es hätten noch einige "POW", "KA-BOOM" usw. Einblendungen gefehlt und der Film wäre die perfekte Omage an die alte Batman Serie und den daraus entstandenen Film.
     
  13. maverik

    maverik Golden-Globe-Gewinner

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    AW: Batman

    Batman bekommt von mir auch ganz klar 8/10

    War früher schon immer einer meiner Lieblingsfilme. Für die damalige Zeit war er echt super gelungen.
    Keaton war als Batman OK, als Bruce Wayne fand ich etwas aufgesetzt.
    Jack Nicholson war genial als Joker.


    Für Batman begins und The Dark Knight kann ich für beide nur die Höchstwertung ziehen 10/10
    Einfach perfekt. Gehören für mich zu den besten Filmen überhaupt.
    Christian Bale passt perfekt in die Rolle des Batman/Bruce Wayne.
    In the Dark knight stiehlt ihm Heath Ledger natürlich die Show.
    Geniale Umsetzung des Jokers
     
  14. ma(c)festus

    ma(c)festus Oscar-Preisträger

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    The Dark Knight


    Was für ein Meisterwerk!! Endlich wieder ein Film der zu Recht die Bezeichnung Blockbuster tragen darf.Spannend,extrem düster,dramatisch,teilsweise amüsant und brillant gespielt.
    Heath Leger spielt seine Rolle als Joker brillant,verrückt und durchgeknallt und das 150min lang,einfach nur faszinierend wie der Film überhaupt.Christan Bale und Heath Ledger setzen neue Masstäbe in Ihren Rollen als Batman vs Joker.Man könnte hier hier glauben,daß Batman trotz guter schauspielerischer Leistung fast zur Nebenfigur degradiert wird.Der Film wird brillant in Szene gesetzt und brennt ein Actionfeuerwerk ab,trotz seiner Lauflänge weißt er kaum Schwächen auf.

    Wertung: 9,5 / 10 Punkten
     
  15. Alexboy

    Alexboy Filmgott

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    AW: Batman

    The Dark Knight 10/10

    Wie schon sein Vorgänger Batman Begins 10/10, gehört diese Verfilmung zu den perfekten Comic-Umsetzungen.
    Nur wer sich in den letzten Jahrzehnten mit den düsteren, philosophischen und harten Bilder-Geschichten aus den Händen verschiedenartigster Künstler befasst hat, erkennt die liebevolle Realisierung der einzelnen Charakter und der dunklen Umgebung.
    Jeder Batman-Comic-Liebhaber, und nicht nur dieser, wird die Genialität dieser Verfilmung erkennen und genießen.
    Wunderbare Unterhaltung, geprägt von hervorragenden Schauspielern und herrlichen Bildern, und das über eine lange Zeit!
    Mr. Nolan, sie haben ihr Hausaufgaben gemacht!
    Weiter so!:hoch:
     
  16. Count Dooku

    Count Dooku Walk of Fame

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    The Dark Knight

    Christopher Nolan hat es geschafft, eine der besten Comic-Verfilmungen zu schaffen, was er vor allem einem wendungsreichen, spannenden Geschichte als auch dem grandiosen Heath Ledger zu verdanken hat. Ledgers Joker ist imo der beste Schurke aller Zeiten und lässt diesen lächerlich von Jack Nicholson gespielten Clown in Vergessenheit geraten. Doch obwohl der Film storymäßig besser ist als Batman Begins, kriegt er von mir einen halben Punkt weniger. Die Gründe:

    - teilweise ist der Film unglücklich geschnitten, wodurch einige Sprünge von Batman wirken als ob er einfach runterhopst als wär er unverwundbar

    - Maggie Gyllenhall als Rachel ist irgendwie unpassend. Zwar ist sie eine bessere Darstellerin als Katie Holmes im 1. Teil, aber ihr Charakter wirkt ganz anders (so ähnlich wie Maria Bello in Mumie 3). Und irgendwie hat sie wie ein Klon von Kirsten Dunst ausgesehen.

    - Two Face: Das Design ist total daneben. Da Nolan den kompletten Film sehr realistisch gemacht hat, wirkt das Design total unglaubwürdig (kein Augenlid, Knochen sind zu sehen, halbe Lippe fehlt). Dazu kommt noch, dass Two-Face ziemlich verheizt wird (zwar nicht so schlimm wie Venom in Spider-Man 3 aber trotzdem).

    Ohne diese Probleme hätte der Film die Höchstwertung bekommen, aber so kriegt er von mir immer noch 8,5 Punkte.
     
    Zuletzt bearbeitet von Frankie - 23. Dezember 2008
  17. Pretender

    Pretender Walk of Fame

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    The Dark Knight


    Das nach dem hervorragendem "Batman Begins" noch ein Nachfolger her musste, war schnell klar, jedoch sind ja bekanntlich die ich nenne sie jetzt einfach mal "zweiten Teile" immer etwas schlechter als die ersten, nicht jedoch bei The Dark Knight, was Chris Nolan da aus dem Hut gezaubert hat, ist dem Neuanfang nicht nur gleich gestellt, sondern überholt das Erstlingswerk bei weitem!

    Der Regisseur schafft es der Figur Bruce Wayne/Batman noch mehr Charaktertiefe zu geben und eine glaubwürdige Welt zu schaffen, zudem sind mit Harvey "Two Face" & dem Joker zwei absolut genial Schurken mit dabei, die von zwei super Schauspielern verköpert werden! Auch wenn es schon mehrfach genannt wurde, aber ich muss es hier nochmal sagen, Heath Ledger (R.I.P) spielt den Joker einfach super, wer anfangs noch dachte das wird nichts, der wird eines besseren belehrt, abgrundtief böse und durchgeknallt, eine seiner Paraderollen!

    Die Story wird wunderbar weitergesponnen und alle Figuren aus Begins sind auch wieder mit dabei, wobei der Wegfall von katie Holmes nicht allzu schwer auffällt. Die Stadt sowie alles um sie herum wirkt düster und dreckig, Nolan geht also seinen bereits in Begins eingeschlagenen Weg weiter, was in meinen Augen auch gut so ist, das düstere passt einfach viel besser zum dunklen Ritter!
    Man darf gespannt sein auf den dritten Streich!

    Da Batman Begins bereits von mir 10/10 bekommen hat und The Dark Knight noch einen deut besser ist, müsste ich ihm eigentlich eine 11/10 geben:hoch: 10/10
     
  18. kelte

    kelte Filmvisionaer

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    The Dark Knight


    Der Film hatte bedingt durch den Tod von Heath Ledger einen schweren Stand für eine objektive Kritik. Ledger war ein sehr beliebter Schauspieler mit nem Gesicht, das einen dunklen Raum in Sonne tauchen kann. Wie also kann dieses Gesicht funktionieren in Anbetracht der Tatsache, das Nolan einen Batman auf die Leinwand loslässt der alles andere als kitschig oder bunt daherkommt. Einen realistischen Comic wo man jeden Schlag mitspürrt und mitfiebert,- dazu diese dunkle Kulisse die nicht in einem futuristischen Overkill ausartet.
    Eine Fabel über Schizophrenie und Selbstjustiz, ein hartes Märchen für Erwachsene.
    Nie zuvor war der Joker so erschreckend menschlich in seinen Gelüsten, die Verbrecherkarta so unmittelbar in der realen Nachbarschaft verwurzelt wie hier! Dämonisch spielt Ledger den Joker als würde er ein Teil seines Ichs verkörpern. Die Kinolandschaft brauchte eine neue Generation von Gangstern,- all dies funktioniert in The Dark Knight. Dazu Gimmicks die auch in einem James Bond passen würden.
    Nolan zitiert am Anfang Heat und schafft es in einem Katz und Mausspiel dieses Meisterwerk zu übertreffen. Fein werden die Fäden gesponnen und für Überraschungen gesorgt. Selten zuvor wurde die Konsequenz durch Verrat für die Opfer so durchgezogen wie in diesem Film. Niemanden kann man trauen denn diese korrupte Welt macht jeden fertig. Selbst einen weißen Ritter der noch Ideale hatte wie Harvey Dent dessen Wandlung zu Two Face wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Du verlierst was Du liebst, Du stirbst innerlich und gebährst Dich in ein Monstrum der Rache neu. Dies ist die Figur von Dent und an Härte und Brutalität was sein Gesicht und neugeborenen Charakter betrifft kaum zu überbieten. Es gibt keine Gnade mehr und was Wahrheit ist entscheidet die Münze, ein kleines Geldstück. Gegossen aus dem Material was selber für Lügen, Korruption und Verrat sorgt. Dies wird zur Waagschale von jemanden der selber nie so werden wollte...
    Auch die Figur des Batmans wird Stark durch Bale verkörpert. Man spürt seinen Hass gegen das Verbrechen in jeder Fasser seiner Haut und wie er selber fast daran scheidert Methoden zu wählen die kein Gesetz kennen. Perfekt rübergebracht in dem Huxley Sidekick der totalen Überwachung.
    Dieser Film ist weit mehr als ein düsteres Comicmärchen.
    10/10!
     
    Zuletzt bearbeitet von Frankie - 26. Dezember 2008
  19. tikiwuku

    tikiwuku Filmvisionaer

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    AW: Batman

    Habe ihn eben gesehen..... 2/10

    mehr im Spoiler!

    [​IMG]

    REINGELEGT! :D

    Verdammt geiler Film! 9/10

    Ich bin eigentlich kein großer Freund von Comicverfilmungen, habe Batman als Kind nur im Fernsehen in dieser, eigentlich schwachsinnigen Serie gesehen. Batman Begins hat mir dann doch sehr gut gefallen, aber The Dark Knight ist noch viel besser!
    Spannend, witzig und ich habe gar nicht gemerkt das der Film fast 2,5 Stunden lang ist.
    Die beste Comicverfilmung von allen!
     
  20. Russel Faraday

    Russel Faraday Filmgott

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    Batmans Rückkehr


    weihnachten in gotham city. durch manipulationen des schmierigen geschäftsmanns Max Shreck (Christopher Walken) wird der deformierte Pinguin (Danny DeVito), der eben erst der kanalisation der stadt entstiegen ist, zum neuen bürgermeister aufgebaut. natürlich erkennt offenbar nur Batman (Michael Keaton), welche gefahr dies in sich birgt. in seinem kampf gegen diese neuen gegner bekommt er es auch mit der mysteriösen Catwoman (Michelle Pfeiffer) zu tun, die mit dem Pinguin einen plan ausgeheckt hat, um den ruf des dunklen ritters nachhaltig zu ruinieren.

    "Batmans rückkehr" ist einer dieser einer aussterbenden gattung angehörenden filme, die es tatsächlich schaffen, den zuschauer für die zeit ihres kinobesuchs in eine fremde welt zu entführen und sie völlig in dieser abtauchen zu lassen.

    nachdem sich alle beteiligten an "Batman" eine goldene nase verdient hatten, war eine fortsetzung ja praktisch unvermeidlich. man setzte vertrauen in Tim Burton, der zu zeiten von teil 1 noch ein relativer neuling im big business war und ließ seiner schrägen kreativität freien lauf. Burton nutzte die chance und das stattliche budget, um sich richtig auszutoben.

    komplett im studio entstanden, legt der film keinen wert auf ein besonders schlüssiges drehbuch, ausgefeilte charaktere, sondern will nur eines: optisch beeindrucken. und dies ist Tim Burton gelungen. denn was er hier in rund zwei stunden für ein visuelles feuerwerk abfackelt, dürfte bis dato seinesgleichen suchen. sein Batman ist ein fast schon schizophrener, emotionaler krüppel, der seine nicht minder kaputten gegner durch surreale, expressionistische kulissen jagt, die wie kaum ein anderer film dieser gattung dem comic an sich gerecht werden. allenfalls Warren Beatty mit seiner ambitionierten "Dick Tracy"-filmversion erweckt dieses zauberhafte gefühl des betretens einer völlig von der realität losgelösten welt, in der alles möglich ist und in der form jederzeit über inhalt steht.

    man mag "Batmans rückkehr" eben dies vorwerfen: Burton schert sich nicht um realismus, plausibilität oder logik. aber das muß er auch gar nicht. Batman ist eine comicfigur, die in keiner realen welt angesiedelt ist. ist Nolan fast schon zwanghaft besessen davon, seinen Batman in unbedingtem realismus inszenieren zu müssen, tut Burton das genaue gegenteil und hat sich "optik und atmosphäre" auf die fahnen geschrieben. daß er kein action-regisseur ist, merkt man seinem film in den etwas träge inszenierten actionszenen zwar an (besonders sei hier die szene zu nennen, in der das batmobil durch die mit autos verstopften straßen pflügt, in der zu keinem zeitpunkt eine echte dynamik aufkommt), aber diese szenen scheinen ohnehin nur ein zugeständnis an das publikum zu sein, die in einem "Batman"-film eben auch etwas pyrotechnik, combat-kämpfe und krawall erwarten.

    "Batmans rückkehr" bezieht seine magie aus den fantastischen, düsteren dekors, durch die seine antihelden streifen. "Batmans rückkehr" ist kein actionfilm, kein drama, keine charakterstudie, sondern eine filmgewordene oper ohne gesang. und als diese funktioniert der film prächtig. wenn man sich darauf einläßt, wird man entführt in diese morbidschöne welt, wie sie nur dem geist Tim Burtons entsprungen sein können.

    die darsteller agieren hervorragend, auch der vielgescholtene Michael Keaton schlägt sich als dunkler ritter wacker. Michelle Pfeiffer ist vermutlich in der rolle ihres lebens zu sehen, und auch Christopher Walken und der herrlich widerliche Danny DeVito als pinguin haben sichtliches vergnügen an ihren rollen. wenn denn auch Keaton und Belle Pfeiffer auf dem maskenball als einzige ohne masken miteinander tanzen und in einer umwerfenden szene erkennen, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben, ist dies emotion pur. überhaupt ist diese szene für mich der höhepunkt des ganzen films.

    der film hat seine schwächen, sicher. aber über die sehe ich in diesem fall gerne hinweg.

    fazit: wer sich von den clowns, zirkusartisten und amüsanten pinguinen mit raketenwerfern nicht hinters licht führen läßt und "Batmans rückkehr" als schrillbunten kinderfilm abtut, wird mit einem megadüsteren, bedrückenden, fast schon melancholischen brocken von einem film belohnt, der erstmal verdaut werden muß. und sind wir doch mal ehrlich: die grundprämisse eines seelisch total kaputten menschen, der sich in ein gummikostüm zwängt, um seinen gerechtigkeitsfanatismus genüge zu tun, sollte auch gar nicht aussehen, als spiele er in der nächstbesten großstadt. ==> 10/10

     
    Zuletzt bearbeitet von Frankie - 6. Januar 2009
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