Spiel auf Zeit

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Spiel auf Zeit

Der etwas zwielichtige Cop, Rick Santoro, der auch mal gerne durch Nebenerwerbe sein Leben finanziert, hat die Chance bei einem Meisterschaftsboxkampf in der ersten Reihe zu sitzen, da er von seinem besten Freund Kevin Dunne dazu eingeladen wurde. Dieser ist an dem Abend gleichzeitig der Sicherheitschef, da der Verteidigungsminister als Ehrengast vor Ort ist. Ihm fällt eine attraktive rothaarige Frau in der ersten Reihe auf, die sich verdächtig benimmt. Sie scheint sich nämlich nicht für den Kampf zu interessieren. Er beschließt sie zu überprüfen, was sich als Fehler erweist, denn genau in diesem Moment findet ein Attentat statt. Da sein Freund Santoro, sowieso gerade in der Halle ist, beginnt dieser zu ermitteln. Einmal um seinen Freund aus der Schusslinie zu bringen, aber auch weil ihm während dem Attentat ein paar seltsame Ungereimtheiten aufgefallen sind.

Brian De Palma begab sich 1998 wieder einmal in das Genre des Thrillers, verlässt aber das gewohnte Konzept und liefert eher eine Art Echtzeit-Krimi ab, welcher sich fast komplett in der Arena abspielt. Wenn man ihn sich aus Unterhaltungsgründen anschaut, wird man vortrefflich bedient. Der Film ist absolut spannend und äußerst wendungsreich und vermag den Zuschauer durchgehend zu fesseln. Allerdings muss man sich zunächst an den etwas nervigen Charakter von Nicolas Cage gewöhnen, der völlig überdreht in den Film eingeführt wird. Dies gibt sich aber nach einer Weile. Schwächen gibt es zudem noch im Finale, welches aus meiner Sicht hätte, besser verlaufen können. Der Feierabend-Konsument wird dennoch sehr gut bedient und kann sich an einem gelungenen Thriller erfreuen, der neben Nicolas Cage zusätzlich mit Gary Sinise und einigen perfekt besetzten Nebenrollen aufwartet. Besonders erfreut war ich über Carla Gugino, die ich bereits in der Sitcom „Chaos City“ fest in mein Herz geschlossen hatte.

Schaut man den Film allerdings aus der Sicht eines Brian De Palma Fans, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Auch wenn die Story wirklich spannend und unterhaltsam ist, verschwindet sie hinter der Kamera. Tatsächlich kann man den Film auch als eine Art „Best of visuals“ bezeichnen. So wie eine erfolgreiche Band, nach ein paar Jahren ein „Best of“ Album auf den Markt bringt, mit allen Hits aus den Anfangstagen bis zum heutigen Tag, kann man auch „Snake eyes“ betrachten. Von „Murder a la mod“ aus dem Jahr 1968 bis hin zu „Mission Impossible“ von 1996, ist hier alles vertreten, denn von seinem ersten Thriller, hat er hier beispielsweise die Erzählung des gleichen Moments aus verschiedenen Perspektiven übernommen und phänomenal eingesetzt. Vom letztgenannten „Mission Impossible“ natürlich die ganzen Monitore, die auch hier der Überwachung dienen. Nachfolgend natürlich auch die „Überfahrt“ über die verschiedenen Hotelzimmer, die er in ähnlicher Form, bei „Get to know your Rabitt“ verwendete. Selbstverständlich muss man natürlich auch die Masse an Plansequenzen erwähnen, die er durch spektakuläre Kamerafahrten begleitet, was er ja schon sehr früh in sein Repertoire aufnahm. Echtzeitkrimi im Verbund mit Plansequenzen? Klar, hier ist auch Hitchcock dabei, denn natürlich erinnert sich der geneigte Fan an „Cocktail für eine Leiche“ zurück, der hier möglicherweise als Fundament Pate stand. Allerdings gehen die eigenen Selbstreferenzen noch weiter. Inhaltlich gibt es Verwebungen zu „Blow out“ und allein aus dieser Sicht bleibt der Plot spannend, weil man bei De Palma nie vorher weiß, wer den Film überleben wird. Die Panikszene im Publikum, direkt nach dem Attentat, verweist auf „Carrie“ und die Splitscreens gehen natürlich auf „Dionysus“ zurück, bei dem er sie erstmalig in dieser Form verwendete. Wenn man sich also mit dem Regisseur tiefgehend beschäftigt hat, bekommt man hier im Minutentakt einige Sehenswürdigkeiten geboten, die dennoch selten so offensichtlich sind, dass man sie als Kopie bezeichnen würde. Ganz im Gegenteil, durch die Machart des Films hat er seine eigenen, bereits bestehenden Ideen, zu etwas Eigenem zusammengesetzt. Hinzu kommt noch die musikalische Untermalung von Ryuichi Sakamoto, mit dem er hier zum ersten Mal zusammenarbeitete, die aber den Ton in jeder Szene trifft. Wenn der Charakter von Cage zu Beginn nicht so nervig und das Finale etwas ausgefeilter verlaufen wäre, hätte ich ihn insgesamt aber noch höher bewertet. Angeblich hat wohl auch ein anderes Finale existiert, in dem der Hurricane eine größere Rolle gespielt hat, welches aber wohl nicht gut ankam. Das hätte ich wirklich gerne gesehen. Noch ein Tipp: Beim Abspann nicht abschalten, sondern den Blick unter die Buchstaben richten.
 

Count Dooku

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Hab den Film wohl vor 24 Jahren auf DVD geschaut. War an sich ganz nett. Die lange Kamerafahrt am Anfang war sehr cool. Dummerweise wird zu früh der wahre Täter enthüllt und das Finale war ziemlich fad.
War der letzte Film von Brian DePalma, der mich interessiert hat.
 

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Hab den Film wohl vor 24 Jahren auf DVD geschaut. War an sich ganz nett.
War für mich mehr als ganz nett.
Die lange Kamerafahrt am Anfang war sehr cool.
Solche Kamerafahrten sind nicht nur zu Beginn. Die sind über den ganzen Film verteilt.
Dummerweise wird zu früh der wahre Täter enthüllt
Das fand ich richtig gut, denn dadurch wurden visuell völlig neue Möglichkeiten eröffnet, die mir allesamt gefallen haben.
und das Finale war ziemlich fad.
Sehe ich auch so. Da hätte ich gerne mal das andere Ende gesehen, was eigentlich geplant war aber abgelehnt wurde.
War der letzte Film von Brian DePalma, der mich interessiert hat.
Das ist Schade, da es ja nicht sein letzter guter Film war.
 

Tarantino1980

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Ich weiß schon garnicht mehr wie lange es her ist das ich den Film das letzte Mal gesehen habe. Nicht weil ich ihn schlecht finde, im gegenteil, aber ich hatte wohl immer gehofft das er endlich mal auf Blu-ray rauskommt und wollte wohl warten. Ich hatte dann Anfang 2024 etwas Hoffnung, da er in den USA wohl in 4K erschienen ist, aber bisher von einer neuen VÖ weit und breit keine Spur. Naja gesichtet habe ich ihn innerhalb der Retrospektive jetzt doch, aber eine HD bzw. 4K Premiere für mich wäre da noch die Sahnehaube gewesen.

Den Film hatte ich damals sogar im Kino gesehen und zu dem Zeitpunkt war ich total in meiner Nicolas Cage Phase und Ende der 90er Anfang der 2000er hatte er ja auch einige sehr gute Filme. Ich mag den Film auch heute noch, allerdings wegen anderen Gründen als damals. Damals liebte ich in dem Film die "Nicolas Cage Show" in der ersten langen Sequenz und der Film war auch ganz klar für mich eine 10/10. Kleiner Spoiler mittlerweile ist es "nur" noch eine solide 8/10, aber wie gesagt nicht nur einzig und allein wegen Nicolas Cage, es gibt mehrere Gründe u.a. natürlich die hervorragende Regie von Brian De Palma, aber trotz allem auch durch die Performance von Nicolas Cage, die für mich zu dem Film absolut dazu gehört.



Brian De Palma begab sich 1998 wieder einmal in das Genre des Thrillers, verlässt aber das gewohnte Konzept und liefert eher eine Art Echtzeit-Krimi ab, welcher sich fast komplett in der Arena abspielt. Wenn man ihn sich aus Unterhaltungsgründen anschaut, wird man vortrefflich bedient. Der Film ist absolut spannend und äußerst wendungsreich und vermag den Zuschauer durchgehend zu fesseln.
Hier würde mich wirklich einmal rückwirkend interessieren ob der Film damals nur von mir mehr als neuer Nicolas Cage Film wahrgenommen wurde, eben aus Ermangelung und Kenntnis wer der Regisseur war, oder ob es generell so war das der Film eher im Fokus war auf Grund der Hauptrolle von Nicolas Cage. Klar Fans von De Palma werden auch diesen Film, genauso wie Mission: Impossible, als neuen De Palma Film sehnsüchtig erwartet haben. Zumindest finde ich, auch rückwirkend betrachtet da ich in den 90ern anfing aktuelle Filme auch im Kino zu sehen und somit recht viele damalige Filme aktiv miterlebt habe, das beide Filme absolut zeitgemäß waren und sich problemlos in diese Zeitepoche eingefügt haben. Und auch Spiel auf Zeit hatte ich dann auf VHS in der Sammlung stehen. Also ich mochte den Film damals wirklich sehr.

Besonders erfreut war ich über Carla Gugino, die ich bereits in der Sitcom „Chaos City“ fest in mein Herz geschlossen hatte.
Ich wusste sofort das mir diese junge hübsche Dame bekannt vor kam, ich konnte sie nur nicht zuordnen. Nach dem Film habe ich natürlich direkt recherchiert und fand dann auch schnell die Serie Chaos City, welche ich sehr mag und auch gerne nochmal sehen würde. Da war mir dann auch schlagartig klar wer sie war und woher ich sie kannte. Aber auch hier in Spiel auf Zeit hat mir ihre Performance sehr gut gefallen.

Schaut man den Film allerdings aus der Sicht eines Brian De Palma Fans, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Auch wenn die Story wirklich spannend und unterhaltsam ist, verschwindet sie hinter der Kamera. Tatsächlich kann man den Film auch als eine Art „Best of visuals“ bezeichnen. So wie eine erfolgreiche Band, nach ein paar Jahren ein „Best of“ Album auf den Markt bringt, mit allen Hits aus den Anfangstagen bis zum heutigen Tag, kann man auch „Snake eyes“ betrachten.
Eine tolle Zusammenfassung die mir irgendwie auch sofort in den Sinn kam im Laufe des Filmes, das es visuell wirklich ein Best Of De Palma ist, bei dem allerdings ein paar Top Hits fehlen, was aber natürlich auch sehr individuell ist, da jeder natürlich andere Hits seiner Lieblingsband feiert. Daher finde ich den Vergleich auch so treffend, da auch bei Best of Alben nicht jeder Hit drauf enthalten ist den jeder Fan gleichermaßen liebt.

Von „Murder a la mod“ aus dem Jahr 1968 bis hin zu „Mission Impossible“ von 1996, ist hier alles vertreten, denn von seinem ersten Thriller, hat er hier beispielsweise die Erzählung des gleichen Moments aus verschiedenen Perspektiven übernommen und phänomenal eingesetzt.
Es ist wirklich phänomenal wie früh De Palma schon seine visuellen Ideen hatte und diese mit den Jahrzenten perfektionierte, wobei diese Idee in Murder a la mod bereits schon sehr gut präsentiert wurde. Tatsächlich ist Murder a la mod für mich so der Film aus der frühen Phase von De Palma, der mich am meisten überrascht und begeistert hat. Ich bin so froh das ich ihn gesehen und auch in einer sehr schönen VÖ in der Sammlung habe. Ich kann mich hier nur sehr gut daran erinnern das ich im Kino einen kurzen Moment dachte, das hier ein Filmfehler vor liegt da man Rick zuvor mit seinem "Ersatzhemd mit Krawatte sah" und kurze Zeit später wieder in seinem farbenfrohen anderen Hemd, bis es dann naütrlich schnell aufgelöst wurde das es sich hierbei einfach um dieselbe Szene aus einer anderen Perspektive handelt.

Generell fand ich dieses Element saustark. Alleine das man sich in einer Boxlocation befindet, man auch an Hand von Reaktionen und Stimmen von den Ringsprechern mitten im Geschehen befindet, ohne den Boxkampf überhaupt selber zu sehen um ihn dann später, wirklich aus verschiedenen Perspektiven zu gesicht zu bekommen. Und dennoch, obwohl man den Kampf im ersten Moment nicht sieht, entstand zumidnest bei mir ein richtiges Boxfeeling. Das hat De Palma wirlich genial gemacht und natürlich auch welche Bedeutung dieser Kampf für den gesamten Verlauf des Filmes hat.

Vom letztgenannten „Mission Impossible“ natürlich die ganzen Monitore, die auch hier der Überwachung dienen.
Absolut, wobei ich bereits bei Mission: Impossible an Phantom im Paradies denken musste. Generell auch eine geniale Art und Weise seine Split Screen Idee auf ein neues Level zu heben und das hat er bereits 1974 gemacht, hat es nur in den 90ern nochmal der Filmwelt gezeigt. Ich fand das so toll wie der Anfang mit der Reporterin genutzt wurde, man auf den "Herbststurm" hingewiesen wurde und dann mit einer tollen Einführung so in die Arena reinkam um auf den Hauptcharakter Rick zu kommen, aber im Hintergrund eben aus einer anderen Perspektive die Außenreporterin wieder auf einem Monitor sah. Ein tolles Stilmittel!

Nachfolgend natürlich auch die „Überfahrt“ über die verschiedenen Hotelzimmer, die er in ähnlicher Form, bei „Get to know your Rabitt“ verwendete.
Oh ja da musste ich auch sofort an Get to know your Rabitt denken, aber eben auch wieder etwas an Greetings, da man für wenige Sekunden, auch wenn es hier kein Fenster war, in den Microkosmus des einzelnen Hotelzimmers eintauchen konnte. Eine tolle visuelle Idee!

Selbstverständlich muss man natürlich auch die Masse an Plansequenzen erwähnen, die er durch spektakuläre Kamerafahrten begleitet, was er ja schon sehr früh in sein Repertoire aufnahm.
Handwerklich ist der Film auf jeden Fall genial. Wie auch Count Dooku bereits sagte, die Anfangssequenz ist wirklich sehr gut inszeniert, aber auch, wie Du dann erwähntes, im gesamten Film finden sich da viele sehr gute Kamerafahrten bzw. perspektiven wo man als Zuscher wirklich das Gefühl bekommt man wäre mitten drin im Geschehen.

Echtzeitkrimi im Verbund mit Plansequenzen? Klar, hier ist auch Hitchcock dabei, denn natürlich erinnert sich der geneigte Fan an „Cocktail für eine Leiche“ zurück, der hier möglicherweise als Fundament Pate stand.
Das glaube ich auch das De Palma die Idee mochte, auch wenn hier natürlich Schnitte viel deutlicher erkennbar sind, einen Film zu inszenieren der gefühlt in Echtzeit abläuft aber auch größtenteils nur einen Handlungsort hat, welcher mit der Boxarene/Hotel natürlich gigantisch groß ist und mehr Möglichkeiten bietet.

Allerdings gehen die eigenen Selbstreferenzen noch weiter. Inhaltlich gibt es Verwebungen zu „Blow out“ und allein aus dieser Sicht bleibt der Plot spannend, weil man bei De Palma nie vorher weiß, wer den Film überleben wird.
Das meinte ich zu Anfang mit meiner Aussage das dieser Boxkampf für den weiteren Verlauf des Filmes so wichtig ist. Es war einfach nur herrlich mitzuerleben wie sich Rick, der zwar Anfangs nur wie ein korrupter Polizist vorgestellt wird und den man, zumindest zu Anfang, unterstellen könnte das er jeglichen Instinkt den man benötigt für seinen Job, nicht mehr besitzt dann doch so einiges unterbewusst mitbekommen hat und selbst so Details wie das Nummerngirl mit der Nr. 7 dazu beiträgt das er sich an die neue Kamera die oberhalb der Arene schwebt erinnert, oder das er sehr wohl wusste wann genau die Brille von Julia zertreten wurde. Und natürlich genial eingefügt, was sozusagen auch für Rick der erste Indikator war das da etwas nicht stimmt, das der Boxer, obwohl er ja angeblich K.O, gegangen ist dennoch bei dem Schuss reagierte um zu schauen was los ist, eben ein Reflex den man nicht unterdrücken kann wenn man wach ist. Und all solche Kleinigkeiten führten dazu das Rick dann doch hinter die Wahrheit kam.

Die Panikszene im Publikum, direkt nach dem Attentat, verweist auf „Carrie“
Das ist mir ehrlicherweise nicht in den Sinn gekommen, aber ja Du hast recht das kann man auf jeden Fall so sehen. Sehr schön herausgefiltert!

die Splitscreens gehen natürlich auf „Dionysus“ zurück, bei dem er sie erstmalig in dieser Form verwendete.
Wir hatten uns hier ja bereits schonmal ausgetauscht, aber ich erwähne es auch hier gerne nochmals, ich hätte in den ersten Minuten der Sichtung von Dionysus im Leben nicht daran gedacht wie wichtig dieses Werk und dessen Einfluss auf De Palma für den restlichen Verlauf seiner Karriere gewesen ist. Wer weiß, vielleicht hätte es ohne dieses experimentelle Theaterstück niemals Slit-Screen Szenen in seinen Filmen gegeben.

Wenn man sich also mit dem Regisseur tiefgehend beschäftigt hat, bekommt man hier im Minutentakt einige Sehenswürdigkeiten geboten, die dennoch selten so offensichtlich sind, dass man sie als Kopie bezeichnen würde. Ganz im Gegenteil, durch die Machart des Films hat er seine eigenen, bereits bestehenden Ideen, zu etwas Eigenem zusammengesetzt.
Und hier kommt auch noch das geniale an dem Film. Ich kann es wirklich beurteilen da ich den Film aus beiden Blickwinkeln nun kenne. Damals zur Entstehungszeit war es für mich lediglich ein weiterer Blockbuster in dem Nicolas Cage die Hauptrolle spielt. Auch hier, ohne zu wissen wer Brian De Palma ist, hat der Film hervorragend funktioniert und hat mich super unterhalten. Jetzt fast 30 Jahre später wo ich ihn erneut schaue, diesmal aber wegen Brian De Palma hat er mich aus anderen Gründen hervorragend unterhalten.

Hinzu kommt noch die musikalische Untermalung von Ryuichi Sakamoto, mit dem er hier zum ersten Mal zusammenarbeitete, die aber den Ton in jeder Szene trifft.
Das ist mir auch positiv aufgefallen. Passte gut zu den Bildern.

Wenn der Charakter von Cage zu Beginn nicht so nervig und das Finale etwas ausgefeilter verlaufen wäre, hätte ich ihn insgesamt aber noch höher bewertet. Angeblich hat wohl auch ein anderes Finale existiert, in dem der Hurricane eine größere Rolle gespielt hat, welches aber wohl nicht gut ankam. Das hätte ich wirklich gerne gesehen.
Wenn man der KI glauben darf, hatte ich hierzu mal befragt, sollte es wohl auf Grund des Hurricans ein Tsunami entstehen der die Küste von Atlantic City getroffen hätte und dann sollte wohl in einer Einstellung in der Rick und Kevin voreinander stehen, Kevin von einer großen Flutwelle erfasst werden. Auf Grund von Budget wurde aber dieses Ende nicht realisiert. Ob es besser gewesen wäre keine Ahnung aber tatsächlich fehlte mir auch bei dem Ende eine gewisse Raffinesse. Irgendwie passte es nicht so ganz dazu das hier nur mit Hilfe Dritter die Bedrohung durch Rick gelöst wurde.

Auch fand ich dann diese Nachszenen, auch wenn sie natürlich realistisch waren das auf Grund der großen Medialen Aufmerksamkeit auf Rick dann auch seine Korruption ans licht kam, aber ich fand das ganze recht überflüssig. Wenn es überhaupt noch sowas gebraucht hätte, dann hätte ich ledigklich noch die kurze Szene zwischen Julia und Rick gezeigt wo er eben die Anspielung macht das er in ca 12-18 Monaten für ein Date zur Verfügung steht. Das hätte mir persönlich besser gefallen als noch alles andere zu sehen.

Noch ein Tipp: Beim Abspann nicht abschalten, sondern den Blick unter die Buchstaben richten.
Hier muss ich gestehen kann ich keine Aussage zu machen. Ich hatte, nachdem ich Deine KK gelesen hatte extra nochmal die DVD in den Player gelegt um mir den Abspann anzusehen. Ich habe da wirklich nichts entdeckt. Zunächst dachte ich ich könnte blind sein, aber ich habe dann herausgefunden das es laut OFDb zwei Versionen der DVD gab. Eine von Touchstone /Buena Vista - welche ich habe und eine von Touchstone / Warner. In meiner Variante verhält sich der Abspann so das man eine Gruppe von Bauarbeitern sieht und das Lied Sin City aus dem Soundtrack läuft und zum Schluss sieht man einen kleinen roten Edelstein in einer Steinsäule, was wohl eine Anspielung auf den Filmtitel sein soll vermute ich. Aber bei den Credits ist mir da leider nichts aufgefallen. Falls mir was entgangen ist würde ich mich freuen wenn Du es näher erläuterst bzw. einfach mal ein Foto davon machst. Danke!
 

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Ich mag den Film auch heute noch, allerdings wegen anderen Gründen als damals. Damals liebte ich in dem Film die "Nicolas Cage Show" in der ersten langen Sequenz und der Film war auch ganz klar für mich eine 10/10. Kleiner Spoiler mittlerweile ist es "nur" noch eine solide 8/10, aber wie gesagt nicht nur einzig und allein wegen Nicolas Cage, es gibt mehrere Gründe u.a. natürlich die hervorragende Regie von Brian De Palma, aber trotz allem auch durch die Performance von Nicolas Cage, die für mich zu dem Film absolut dazu gehört.
Aus welcher Sicht, ich den damals geschaut hatte, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich Beides, nur das mir die ganzen Selbstreferenzen niemals aufgefallen sind. Das erkennt man erst später.
Hier würde mich wirklich einmal rückwirkend interessieren ob der Film damals nur von mir mehr als neuer Nicolas Cage Film wahrgenommen wurde, eben aus Ermangelung und Kenntnis wer der Regisseur war, oder ob es generell so war das der Film eher im Fokus war auf Grund der Hauptrolle von Nicolas Cage. Klar Fans von De Palma werden auch diesen Film, genauso wie Mission: Impossible, als neuen De Palma Film sehnsüchtig erwartet haben.
Naja, das war bei mir eher wie bei Christopher Nolan und "Batman". Da dachte ich weniger an "Ui, neuer Nolan", sondern eher an "Jetzt macht auch der noch diesen Mainstream Kram". Auch wenn ich MI damals mochte, war das eher ernüchternd, dass er jetzt einen Blockbuster dreht.
Ich wusste sofort das mir diese junge hübsche Dame bekannt vor kam, ich konnte sie nur nicht zuordnen. Nach dem Film habe ich natürlich direkt recherchiert und fand dann auch schnell die Serie Chaos City, welche ich sehr mag und auch gerne nochmal sehen würde. Da war mir dann auch schlagartig klar wer sie war und woher ich sie kannte. Aber auch hier in Spiel auf Zeit hat mir ihre Performance sehr gut gefallen.
Ja, ich mochte sie halt damals in "Chaos City" was ich absolut geliebt hab, nur leider nie auf Disc erschienen ist.
Eine tolle Zusammenfassung die mir irgendwie auch sofort in den Sinn kam im Laufe des Filmes, das es visuell wirklich ein Best Of De Palma ist, bei dem allerdings ein paar Top Hits fehlen, was aber natürlich auch sehr individuell ist, da jeder natürlich andere Hits seiner Lieblingsband feiert. Daher finde ich den Vergleich auch so treffend, da auch bei Best of Alben nicht jeder Hit drauf enthalten ist den jeder Fan gleichermaßen liebt.
Er hat hier halt wirklich seine kompletten Erfahrungen eingebracht. man konnte sofort erkennen, welche Szene er an welchen Film angelehnt hat.
Es ist wirklich phänomenal wie früh De Palma schon seine visuellen Ideen hatte und diese mit den Jahrzenten perfektionierte, wobei diese Idee in Murder a la mod bereits schon sehr gut präsentiert wurde. Tatsächlich ist Murder a la mod für mich so der Film aus der frühen Phase von De Palma, der mich am meisten überrascht und begeistert hat. Ich bin so froh das ich ihn gesehen und auch in einer sehr schönen VÖ in der Sammlung habe. Ich kann mich hier nur sehr gut daran erinnern das ich im Kino einen kurzen Moment dachte, das hier ein Filmfehler vor liegt da man Rick zuvor mit seinem "Ersatzhemd mit Krawatte sah" und kurze Zeit später wieder in seinem farbenfrohen anderen Hemd, bis es dann naütrlich schnell aufgelöst wurde das es sich hierbei einfach um dieselbe Szene aus einer anderen Perspektive handelt.
Ja, "Murder a la mod" ist ein wirklich wichtiger Schritt in seiner Filmographie, was man dann auch wieder bei "Black Dahlia" sieht.
Generell fand ich dieses Element saustark. Alleine das man sich in einer Boxlocation befindet, man auch an Hand von Reaktionen und Stimmen von den Ringsprechern mitten im Geschehen befindet, ohne den Boxkampf überhaupt selber zu sehen um ihn dann später, wirklich aus verschiedenen Perspektiven zu gesicht zu bekommen. Und dennoch, obwohl man den Kampf im ersten Moment nicht sieht, entstand zumidnest bei mir ein richtiges Boxfeeling. Das hat De Palma wirlich genial gemacht und natürlich auch welche Bedeutung dieser Kampf für den gesamten Verlauf des Filmes hat.
Das war für mich ebenfalls phänomenal. Den Kampf aus dieser Sicht zu präsentieren war der Hammer. Das man ihn dann später dennoch sieht, was ja für den Verlauf wichtig war, nochmal genialer.
Absolut, wobei ich bereits bei Mission: Impossible an Phantom im Paradies denken musste. Generell auch eine geniale Art und Weise seine Split Screen Idee auf ein neues Level zu heben und das hat er bereits 1974 gemacht, hat es nur in den 90ern nochmal der Filmwelt gezeigt. Ich fand das so toll wie der Anfang mit der Reporterin genutzt wurde, man auf den "Herbststurm" hingewiesen wurde und dann mit einer tollen Einführung so in die Arena reinkam um auf den Hauptcharakter Rick zu kommen, aber im Hintergrund eben aus einer anderen Perspektive die Außenreporterin wieder auf einem Monitor sah. Ein tolles Stilmittel!
Deshalb auch ein wenig Schade, dass das ursprüngliche Ende nicht in den Film kam. Durch diese Reporterin hatte man quasi bereits den Bezug zum Finale, was es dann in der Form nicht gab.
Oh ja da musste ich auch sofort an Get to know your Rabitt denken, aber eben auch wieder etwas an Greetings, da man für wenige Sekunden, auch wenn es hier kein Fenster war, in den Microkosmus des einzelnen Hotelzimmers eintauchen konnte. Eine tolle visuelle Idee!
Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie oft De Palma auf seine früheren Ideen zurückgriff, obwohl er gerade ein völlig anderes Genre bediente. Erkennt man aber wirklich erst, wenn man sich mit ihm beschäftigt.
Das meinte ich zu Anfang mit meiner Aussage das dieser Boxkampf für den weiteren Verlauf des Filmes so wichtig ist. Es war einfach nur herrlich mitzuerleben wie sich Rick, der zwar Anfangs nur wie ein korrupter Polizist vorgestellt wird und den man, zumindest zu Anfang, unterstellen könnte das er jeglichen Instinkt den man benötigt für seinen Job, nicht mehr besitzt dann doch so einiges unterbewusst mitbekommen hat und selbst so Details wie das Nummerngirl mit der Nr. 7 dazu beiträgt das er sich an die neue Kamera die oberhalb der Arene schwebt erinnert, oder das er sehr wohl wusste wann genau die Brille von Julia zertreten wurde. Und natürlich genial eingefügt, was sozusagen auch für Rick der erste Indikator war das da etwas nicht stimmt, das der Boxer, obwohl er ja angeblich K.O, gegangen ist dennoch bei dem Schuss reagierte um zu schauen was los ist, eben ein Reflex den man nicht unterdrücken kann wenn man wach ist. Und all solche Kleinigkeiten führten dazu das Rick dann doch hinter die Wahrheit kam.
Genau dieser Detailreichtum macht viel in den Filmen von De Palma aus. Das ist dann ganz klar wie bei Hitchcock.
Wir hatten uns hier ja bereits schonmal ausgetauscht, aber ich erwähne es auch hier gerne nochmals, ich hätte in den ersten Minuten der Sichtung von Dionysus im Leben nicht daran gedacht wie wichtig dieses Werk und dessen Einfluss auf De Palma für den restlichen Verlauf seiner Karriere gewesen ist. Wer weiß, vielleicht hätte es ohne dieses experimentelle Theaterstück niemals Slit-Screen Szenen in seinen Filmen gegeben.
Das kann ich nur komplett unterstreichen. Zu Beginn als seltsame Projektarbeit wahrgenommen und heute klar den Stellenwert verstanden.
Wenn man der KI glauben darf, hatte ich hierzu mal befragt, sollte es wohl auf Grund des Hurricans ein Tsunami entstehen der die Küste von Atlantic City getroffen hätte und dann sollte wohl in einer Einstellung in der Rick und Kevin voreinander stehen, Kevin von einer großen Flutwelle erfasst werden. Auf Grund von Budget wurde aber dieses Ende nicht realisiert. Ob es besser gewesen wäre keine Ahnung aber tatsächlich fehlte mir auch bei dem Ende eine gewisse Raffinesse. Irgendwie passte es nicht so ganz dazu das hier nur mit Hilfe Dritter die Bedrohung durch Rick gelöst wurde.
Teile von diesem Ende sieht man in der De Palma Dokumentation, inklusive Flutwelle. Es wurde also gedreht und ich hätte dies auch lieber gehabt, da durch den Beginn der Kontext gegeben war.
Hier muss ich gestehen kann ich keine Aussage zu machen. Ich hatte, nachdem ich Deine KK gelesen hatte extra nochmal die DVD in den Player gelegt um mir den Abspann anzusehen. Ich habe da wirklich nichts entdeckt. Zunächst dachte ich ich könnte blind sein, aber ich habe dann herausgefunden das es laut OFDb zwei Versionen der DVD gab. Eine von Touchstone /Buena Vista - welche ich habe und eine von Touchstone / Warner. In meiner Variante verhält sich der Abspann so das man eine Gruppe von Bauarbeitern sieht und das Lied Sin City aus dem Soundtrack läuft und zum Schluss sieht man einen kleinen roten Edelstein in einer Steinsäule, was wohl eine Anspielung auf den Filmtitel sein soll vermute ich. Aber bei den Credits ist mir da leider nichts aufgefallen. Falls mir was entgangen ist würde ich mich freuen wenn Du es näher erläuterst bzw. einfach mal ein Foto davon machst. Danke!
Dann hast Du es gesehen, nur nicht gedeutet. Der rote Edelstein gehörte zu dem Ring der einen Komplizin, die Gary Sinise erledigt hat. Somit erfuhr man, wo die Leichen geblieben sind. :nice:
 

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Aus welcher Sicht, ich den damals geschaut hatte, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich Beides, nur das mir die ganzen Selbstreferenzen niemals aufgefallen sind. Das erkennt man erst später.
Ich denke auch es liegt zum einen viel daran das das eigene Filmauge immer mehr wächst und man einfach mehr auf Details achtet, man schaut ja auch gerne Filme wo es keine seltenheit ist das es Metaebenen gibt, oder Referenzen/Hommagen auf andere Filme mit eingebaucht werden, so das einem sowas einfach viel eher mittlerweile auffällt. So geht es mir mittlerweile jedenfalls. Als Spiel auf Zeit damals rauskam hatte ich jedenfalls für sowas noch kein Auge. Aber natürlich liegt es auch daran, das wenn man sich generell mit dem Thema Film, Filmhistorik und eben solchen Retrospektiven, wie wir beide es ja gerne machen, beschäftigt, das man auch da mehr lernt auf sowas zu achten.

Ja, ich mochte sie halt damals in "Chaos City" was ich absolut geliebt hab, nur leider nie auf Disc erschienen ist.
Ja leider. Ob es auch wieder ein rechte Thema ist? Die Serie war doch auch damals schon sehr beliebt und hatte eine große Fangemeinde. Ich kannte jedenfalls viele die die Serie mochten. Da würde ich sofort zuschlagen wenn die mal in einer Gesamtbox erscheinen würde.

Ja, "Murder a la mod" ist ein wirklich wichtiger Schritt in seiner Filmographie, was man dann auch wieder bei "Black Dahlia" sieht.
Da machst Du mich sehr neugierig jetzt. Genrell hatte ich mich von Anfang an sehr auf Black Dahlia gefreut. Aus vielen Gründen, die ich dann im entsprechenden KK Thread noch nennen werde.

Das war für mich ebenfalls phänomenal. Den Kampf aus dieser Sicht zu präsentieren war der Hammer. Das man ihn dann später dennoch sieht, was ja für den Verlauf wichtig war, nochmal genialer.
Das ist wirklich so ein toller Kniff. Zumal eben selbst ohne den Kampf zu sehen man anfangs das Gefühl hat man würde ihn sehen anhand der Reaktionen von Rick und eben den Kommentaren vom Ringsprecher.

Deshalb auch ein wenig Schade, dass das ursprüngliche Ende nicht in den Film kam. Durch diese Reporterin hatte man quasi bereits den Bezug zum Finale, was es dann in der Form nicht gab.
Ich weiß nicht ob mir das Finale besser gefallen hätte, aber ich hätte es gerne gesehen. So wirkte halt die Referenz auf den Hurrican zu Anfang etwas beliebig. Gut es war ein schmunzler als er nur als Herbst Sturm bezeichnet wurde, aber mal abgesehen davon gab es keinen wirklichen Grund warum der Sturm/Hurrican zu Anfang so prominent platziert wurde. Zumindest nicht mit dem Ende.

Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie oft De Palma auf seine früheren Ideen zurückgriff, obwohl er gerade ein völlig anderes Genre bediente. Erkennt man aber wirklich erst, wenn man sich mit ihm beschäftigt.
Ich war vorher schon ein großer Fan seiner Filme, aber durch die Retrospektive hat er definitiv noch einen größeren Stellenwert bei mir bekommen. Ich bin auch sehr froh das ich nun sein Frühwerk kenne und vorallem das ich es so im Rahmen der Retrospektive kennen gelernt habe. Wenn man die Filme einfach nur beliebig mal so zwischendurch geschaut hätte und davor und danach keinen De Palma Film glaube ich nicht das sie sich so bei mir eingebrannt hätten und ich auch nicht ihren Wert hätte schätzen können.

Das kann ich nur komplett unterstreichen. Zu Beginn als seltsame Projektarbeit wahrgenommen und heute klar den Stellenwert verstanden.
Es ist aber auch ein tolles Beispiel dafür das man bei unserem Hobby wirklich immer offen sein sollte und sich ruhig auch mal Filme ansehen sollte, die nicht so direkt im eigenen Beuteschema liegen. Man weiß nie was man entdeckt und zu was es einen bringt. Also da muss ich wirklich meinen virtuellen Hut vor De Palma ziehen das er damals diese Weitsicht hatte und offenbar nicht nur seinem Freund zum gefallen sich dieses Theaterstück hat wirklcih angsehen, sondern eben auch weiter gedacht hat und offen dafür war. Ich will nicht wissen wieviele Leute, wenn sie es denn überhaupt sich anschauen würde, nach 5 Minuten ausmachen und es als totaln Mist abstempeln.

Teile von diesem Ende sieht man in der De Palma Dokumentation, inklusive Flutwelle. Es wurde also gedreht und ich hätte dies auch lieber gehabt, da durch den Beginn der Kontext gegeben war.
Oh okay super. Dann freue mich mich umso mehr auf die Doku die ja am Ende auch noch auf mich wartet. Steht ja schon in der Sammlung.

Dann hast Du es gesehen, nur nicht gedeutet. Der rote Edelstein gehörte zu dem Ring der einen Komplizin, die Gary Sinise erledigt hat. Somit erfuhr man, wo die Leichen geblieben sind. :nice:

Ah okay. Ich hatte Deine Aussage so verstanden als ob etwas zwischen bzw. unter den Lettern im Abspann noch auftaucht. Der rote Edelstein ist mir zwar aufgefallen, aber wie gesagt ich konnte da keinen Bezug zu herstellen. Ich war dann wohl auch zu sehr von der Dame in Rot mit dem üppigen Dekolleté abgelenkt so das ich nicht auf ihre Hände geschaut hatte. Leg ich dann aber nochmal die Tage in den Player.
 
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