Smile before death

deadlyfriend

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Smile before death

Eigentlich läuft es gar nicht so schlecht für Gianna und Marco. Seine Ehefrau hat kürzlich Selbstmord begangen, weshalb das Pärchen jetzt ihr Vermögen verwaltet, was eigentlich der Stieftochter gehört, die aber in England im Internat ist. Die steht aber plötzlich völlig überraschend in der Tür. Marco schätzt sie auf 12 oder 13 und Gianna meint eher 16 oder 17. Macht aber erstmal nichts, denn Beide machen sich da natürlich erstmal ran. Allerdings beginnt die junge Nancy Fragen zu stellen, da sich nicht mehr so sicher ist, ob ihre Mutter wirklich Suizid begangen hat. Sie hatte zwar kein enges Verhältnis und kannte sie kaum, aber dennoch fallen ihr ein paar ungewöhnliche Dinge auf. Ein Katz und Maus Spiel beginnt.

So ein Plot konnte wahrscheinlich wirklich nur Anfang der 70er Jahre in Italien entstehen. Selbstverständlich war Darstellerin Jenny Tamburi bereits über 18 und sah auch im Film nicht gerade minderjährig aus, aber der Charakterisierung von Rosalba Neri und Silvana Tranquili tut das keinen Abbruch. Der Film besitzt nämlich irgendwie einen heiteren Unterton, ohne eine Komödie zu sein, was auch durch die beschwingte Musik hervorgerufen wird. Aber trotzdem wird der Film mit zunehmender Spieldauer immer spannender und man ist durchgehend darauf fixiert, was als Nächstes passieren wird. Regisseur Silvio Amadio schafft es einmal mehr, den Erotikanteil nicht einfach reinzuklatschen, sondern wirklich zu integrieren, weshalb der Film auch nicht auf Sleaze reduziert werden kann. Dazu absolut gelungene Bilder und logicherweise eine tolle Darstellerriege und eben ein äußerst ideenreiches Drehbuch. Natürlich war dies kein teurer Film, aber er sieht absolut hochwertig aus und macht wirklich Freude. Wenn man sich für Gialli, abseits von Mordserien interessiert, bekommt der Film eine klare Empfehlung.
 
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