Reflections in Black

deadlyfriend

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Reflections in Black

Eine Serie von Morden hält die Polizei in Atem. Im Zentrum der Ermittlungen steht Leonora Anselmi, die in Verbindung zu den Opfern steht und wohl auch intime Beziehungen zu ihnen pflegte.

Dieser Giallo von 1975 bietet mit Dagmar Lassander und John Richardson bekannte Namen auf, auch wenn man nicht von kompletten Hauptrollen sprechen kann. Da der Film von Tano Cimarosa (Die Kartoffel im Polselli Kracher) aber trotz guten Ansätzen Schwächen offenbart, freut man sich tatsächlich auf jede Szene mit Frau Lassander, da jeder ihrer Auftritte das Niveau des Films sofort anhebt. Richardson agiert daneben einfach stocksteif. Trotz der interessanten Story kommt nur selten gehobenes Giallo-Feeling auf, denn ihm fehlt einfach ein wenig Atmosphäre und visuelle Raffinesse. Der Film plätschert also ein wenig vor sich hin und nervt auch manchmal durch Cimarosa selbst. Die Mordszenen sind nicht spektakulär aber trotzdem in Ordnung. Doch auch hier fehlt einfach der Unterbau, um Spannung zu erzeugen. Die Ermittlungen sind nicht wirklich der Hit und ergeben mehrfach sinnlose Befragungen. Oftmals tritt der Film einfach auf der Stelle, kann aber dann doch im Finale nachlegen.

Kein Pflichtfilm, aber man kann ihn schauen, wenn man sich etwas tiefer mit dem Genre beschäftigen möchte. Ansonsten lieber zu deutlich besserem Material greifen, denn tatsächlich sind hier eben hauptsächlich die Szenen mit Dagmar Lassander die Highlights, die aber eben nur ein Drittel der Spielzeit ausmachen.
 
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