Gefahr aus dem Weltall

deadlyfriend

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Gefahr aus dem Weltall

John und Ellen verbringen gerade einen romantischen Abend miteinander, als in ihrer Nähe ein Meteor einschlägt. Sie fahren sofort hin, um es zu begutachten, doch der Krater ist richtig tief, weshalb John allein runtergeht. Dort entdeckt er ein Raumschiff, welches nur wenige Minuten später vom Erdreich verschüttet wird. Als er wieder auftaucht, will ihm niemand glauben. Lediglich Ellen hält zu ihm, während der Rest vom Ort ihn als Spinner abtut, doch die Außerirdischen sind bereits vor Ort.



Zunächst muss man mal die sensationelle 3D Technik aus dem Jahre 1953 hervorheben, denn der Film besitzt eine unglaubliche Tiefenwirkung. Auch wenn immer wieder Unschärfen dabei sind, sieht das alles wirklich fantastisch aus. Auch die Pop-Outs sind der Hammer, wenn beispielsweise das Teleskop ins Wohnzimmer ragt. Regisseur Jack Arnold hatte zusätzlich noch eine irrwitzige Idee bei der Szene, wenn beim Erdrutsch die Gesteinsbrocken auf die Zuschauer zufliegen, denn via Katapult bewarf er die Kino-Zuschauer noch mit Styropor-Felsen, was zusätzlich für Angst und Schrecken sorgte. Allerdings ist nicht nur der 3D Effekt erwähnenswert, denn auch der Film hat eine Menge zu bieten. Tatsächlich sind in dem Film von 1953 bereits erste Bodysnatcher-Anleihen zu sehen, wobei unklar ist, ob Jack Arnold das Buch von Heinlein kannte. Vom Film "Invasion vom Mars" kann er zumindest nicht inspiriert worden sein, da dieser nur wenige Wochen vor "It came from outer space" im Kino lief. Zusätzlich verfolgt er auch eine andere Richtung. Die Vorlage stammt von Ray Bradbury, der sich von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" inspirieren ließ und sich deshalb auch mit Kernfragen zu Fremdenfeindlichkeit und der Auseinandersetzung mit dem Unbekannten beschäftigt. Sehr anschaulich präsentiert der Film, dass man das Fremde lieber erstmal vernichten sollte, bevor man sich damit beschäftigt, wie die Antwort auf einen Angriff ausfallen könnte. Herrlich auch, wie man Leben nach dem Äußeren bewertet. Etwas, was die Menschheit auch heute noch nicht besser kann.

Für mich ein toller Film, der neben beeindruckender 3D Technik, auch noch eine Menge Inhalt zu bieten hat.
 
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