Die Rückkehr des Unbegreiflichen

deadlyfriend

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Die Rückkehr des Unbegreiflichen

George möchte sich das Leben nehmen und springt vom Dach des Hotels, in dem er wohnt. Das Schicksal und die Notärzte haben aber etwas dagegen, weshalb er gerettet werden kann. Anfänglich darüber weniger begeistert schafft aber seine Therapeutin, dass er recht bald wieder Freude am Leben bekommt. Er darf nach einigen Monaten auch wieder zurück und stellt fest, dass er doch einige Freunde hat, die ihm wohlgesonnen sind. Wenn nur seine Alpträume nicht wären, denn er sieht Nacht für Nacht wie Menschen ermordet werden. Allerdings sind es nicht wirklich Träume, denn tatsächlich erfährt er aus der Zeitung, dass sie auch in der Realität stattgefunden haben.



Guy Magar drehte den Film im Jahr 1987 und es ist in jedem Fall ein Kind seiner Zeit. Das Cover hatte mich bereits in den Videotheken fasziniert und ich mochte den Film auch damals schon. Dies lag an seiner Atmosphäre, denn vom eigentlichen Horror war in der VHS-Fassung nicht mehr viel übrig. In Wirklichkeit hat er aber tatsächlich ein paar recht garstige Szenen, allerdings so wohl dosiert in den Film integriert, dass man ihn darauf nicht reduzieren kann. Er lebt eher von seiner Geschichte und eben der genannten Atmosphäre, die auch durch den wirklich starken Electro-Score erschaffen wird. Auch bei den Darstellern hat man eine gute Wahl getroffen und mit Dennis Lipscomb und Suzanne Snyder zwar keine A-Riege platziert, aber eben Schauspieler, die einem damals immer wieder mal über den Weg gelaufen sind. Die Splatter-Effekte sind zusätzlich sehr gut gemacht und passen hervorragend in den Gesamtkontext. Mir persönlich gefällt auch die Lichtsetzung, die aber eben genau den Zeitgeist der Produktionen dieser Zeit widerspiegelt. Es macht also Sinn, wenn man ein Faible für diesen Produktionszeitraum und seine B-Filme hat. Nostalgiker, die einen Sinn für Atmosphäre haben, könnten mit dem Film durchaus glücklich werden. Er ist spannend, interessant und besitzt auch eine Menge liebenswerte Charaktere. Gerade Letzteres war in diesen Jahren nicht immer gegeben, weshalb der Film da auch ein wenig hervorsticht. Insgesamt also eine sehr gute Wahl, wenn man sich mit dem Mystery-Horror der 80er beschäftigen möchte.
 
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