Das Geheimnis des steinernen Monsters

deadlyfriend

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Das Geheimnis des steinernen Monsters

In der Nähe der Stadt San Angelo schlägt ein seltsamer Meteor ein, der überall schwarze Splitter hinterlässt. Ein Hobby-Geologe untersucht es, kann aber dabei noch nichts Außergewöhnliches feststellen. Am nächsten Tag findet man ihn versteinert auf. Auch ein kleines Mädchen hat einen der Splitter mit nach Hause genommen Am nächsten Tag gleicht das Haus einer Verwüstung und weitere unzählige kleine Gesteinsbrocken sind zu finden, während die Eltern ebenfalls versteinert sind. Das Kind steht unter Schock und kann über den Hergang nichts berichten, während man weiterhin versucht die Ursachen für die seltsamen Vorgänge zu finden. Durch einen Zufall erkennt man, dass sich das Zeug unaufhaltsam durch den Kontakt mit Wasser wächst und vermehrt. Bereits durch sehr wenig Wasser, nimmt es verheerende Größen an und zu allem Überfluss steht ein Wolkenbruch mit Starkregen vor der Tür.



Das Wort Monster im Titel schickt einen dann auch direkt auf die falsche Bahn, denn dies ist kein Schreckgespenst mit Eigenleben, sondern eben eine Laune der Natur. Außerirdischer Natur. Ähnlich wie die Gremlins 30 Jahre danach, wird dieses Gestein durch Reproduktion durch Wasser zu einem Problem, weshalb hier recht bald gigantische Steinmassen auf den Ort zukommen. Deshalb ist er man hier mehr im Katastrophenfilm drin als in einem Sci-fi Abenteuer. Dies wird auch durch die wissenschaftliche Arbeit im Film gut dargestellt, bei der erst mit der Herkunft und schließlich mit der Lösung des Problems beschäftigt wird. Keine Armee, keine Kämpfe und trotzdem eine große Gefahr, die tricktechnisch absolut sehenswert umgesetzt wurde. Der Film aus dem Jahr 1957 ist durchweg spannend und auch wirklich interessant gestaltet, da die Idee wirklich frisch und unverbraucht daherkommt. Manchen Zuschauern eventuell zu wissenschaftlich und auch das Fernbleiben eines echten Monsters könnte irritieren, aber ich finde ihn gerade dadurch wirklich klasse. Der Film macht richtig Spaß und auch durch die kurze Laufzeit von 77 Minuten, kommt keine Langeweile auf. Das seltsame Geschehen beginnt direkt in den ersten Minuten und ab da begleitet man die sympathischen Protagonisten, bei ihren Untersuchungen und Unternehmungen. Die Idee dazu stammte einmal mehr von Jack Arnold, der aber nicht selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm und den Film seinem Assistenten John Sherwood überließ. Wenn man ein Faible für die Filme der 50er Jahre besitzt, wird man hier bestimmt einen Treffer verbuchen können. Ich hatte echt viel Freude an dem Film.
 
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