Ausflug in das Grauen
Eine Gruppe von Twens zieht es in die einsamen Wälder, um dort zu campen. Allerdings treibt ein seltsamer Killer vor Ort sein Unwesen.
Ein früher Wald und Wiesen Slasher aus dem Jahr 1981 und der kann nur noch hart gesottene Genre Fans überzeugen. In der einsamen Gegend wimmelt es anscheinend von Campern, denn in der ersten Hälfte metzelt er ohne Zusammenhang verschiedene Leute nieder, die man gar nicht erst groß vorgestellt bekommt. Einmal als Beispiel hätte gereicht, aber da man anscheinend kein Drehbuch hatte, füllte man die Zeit damit auf und schneidet zwischendrin immer mal wieder auf die 4-köpfige Hauptcrew. Die Mordszenen sind zwar augenscheinlich blutig, allerdings auch irgendwie stümperhaft umgesetzt, weshalb sie kaum für Spannung sorgen können. Die Atmosphäre gelingt ebenfalls nur manchmal, was auch an der Musik liegt. Die klingt zwar in Szenen, in denen nichts passiert durchaus passabel, wird aber durch seltsame Zwischentöne zu einem vertonten Comic, weshalb man die Momente der Morde nicht wirklich ernstnehmen kann. Zisch, Bumm, Bäng, ist einfach keine passende Wahl für das Ambiente.
Unsere 4 Protagonisten sind dann auch nicht wirklich prickelnd und bieten ebenfalls nicht viel. Im Grunde kann man also mit dem Film nicht viel anfangen, außer man beschäftigt sich mit dem Bodensatz des Genres. Den deutschen Titel kann man also auch auf den Zuschauer übertragen. Selbst das Editing wirkt wie eine Bastelstunde im Vorschulalter. Ne, das war nichts.