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Die üblichen Verdächtigen 7/10 (Apple TV/geliehen)
Der stand auch schon länger auf meiner Liste und ich bin noch am überlegen, ob ich ihn in meine Sammlung stelle. Tendenz eher nein, denn ich bin mir nicht sicher, ob er bei einer Zweitsichtung ebenso ordentlich funktioniert.
Ich mag die Erzählweise sehr gerne. Unterschiedliche Zeitebenen, dieser Noir-Ton und natürlich die Schauspieler. Aber ich habe gleichzeitig das Gefühl, vieles davon auch schon mal gesehen zu haben und so interessant und spannend empfand ich die Story nicht.
Zudem habe ich mich auch gleich von Anfang an gefragt, warum
so von geschützt wird. Und die Auflösung dieser Frage habe ich weniger mit Spannung verfolgt, weil ich es mehr als künstlich empfunden habe.
- Lessons of the Evil 6/10
Zweitsichtung.
Scheinbar habe ich damals nicht ein paar Gedanken hier niedergeschrieben, was schade is. Würde mich mal interessieren, was ich seinerzeit dachte.
Hasumi ist Englischlehrer an einer japanischen Oberschule. Gleich der Prolog zeigt, das mit ihm etwas nicht stimmt und er seine eigene Art hat, mit Schülern und Lehrern umzugehen, die sich nicht an die Regeln halten.
Bis zum großen Finale erzeugt der Film zwar schon ein ordentliches Maß an Stimmung aber irgendwie wartet man "nur" darauf, das es dann endlich zum Unvermeidlichen kommt und knallt. Und das tut es dann auch auf eine extrem krasse und drückende Art und Weise. Kann man schreiben, das man sich mehr auf eben jenes Finale "freut" und alles davor mehr "Mittel zum Zweck" ist?
Harter Tobak und ich "freute" mich auch wieder auf diese Grenzerfahrung, die diesmal aber ein kleinwenig weniger krass ausfiel, als damals bei der Erstsichtung. Viele der Schüler kennt man nicht wirklich oder durch das westliche Auge ist es auch nicht immer einfach gewesen, einen Überblick zu haben.
Dadurch fehlte es an emotionaler Bindung.