Der Astronat - Project Hail Mary
Der Film ist auf jeden Fall nicht schlecht. Die Story ist anders als erwartet, aber nachdem ich ihn gesehen habe und mich etwas damit beschäftigt hatte soll die Story wohl doch recht nah an der Buchvorlage sein, was immer gut ist finde ich. Visuell macht der Film etwas her wobei ich das im Kino, zumindest in dem Saal in dem ich gestern Abend saß, als störend empfand das es häufige Formatwechsel zwischen IMAX und Cinemascope gab. Es war ein Kinosalle mit einer 21:9 Leinwand und wahrscheinlich mussten sie da, wegen den IMAX Szenen den Kompromiss eingehen. Bei den Szenen war das Bild gut platziert, auch wenn logischerweise rechts und links das Bild dann nicht ausgefüllt war auf der Leinwand, aber dadurch konnten sie wohl bei den normalen Cinemascope Szenen das Bild nicht voll ausfahren und es war zwar mittig aber auch nicht komplett ausgefahren. Schwierig zu beschreiben aber es fühlte sich anders an als sonst, da ich ja schon häufiger Filme mit IMAX Szenen im Kino gesehen habe. Vielleicht haben sie es einfach auch nur nicht richtig eingestellt gehabt, ich weiß es nicht. Jedenfalls trübte das etwas das Filmerlebnis von mir und alleine aus dem Grund werde ich mir den Film nochmal im Heimkino anschauen. Es ist auf jeden Fall ein Film den man sich gut einmal anschauen kann. Der Cast hat mir auch gut gefallen, obwohl ich jetzt nicht so der risen Ryan Gosling Fan bin, war er wohl für den Film die erste Wahl und das spürt man auch, da sicherlich vieles auf ihn zugeschnitten war. Für Sandra Hüller hat es mich riesig gefreut, das sie auch nun einmal in einer großen amerikanischen Produktion zeigen konnte was sie kann. Ihre Leistung fand ich sehr stark und obwohl sie nicht die Hauptrolle hatte, gibt es in Film eine Szene für mich in der Sie quasi den Fim zu ihrem gemacht hat. Aber ich will nicht spoilern. Also anschauen lohnt sich.
Wertung: 6.5/10