Zuletzt gesehen

Count Dooku

Leinwandlegende
Registriert
19 Juni 2008
Beiträge
5.992
Filmkritiken
101
- One Battle after Another 5/10 (AT/geliehen)

Ich verstehe nicht ganz, weshalb der Film als einer der besten 2025 gilt?! Muss mal im Forum suchen, wie andere Meinungen dazu sind.
Grundsätzlich schon interessant und Leo´s Performance war toll.....aber abgesehen davon, das er wirklich massiv zu lang ist, hat der Film auch emotional nix mit mir gemacht.
Bei der Verfolgungsjagd am Ende musste ich tatsächlich an "Die Ritter der Kokosnuss" denken, als Lancelot die Burg stürmt um das Burgfräulein zu retten und sein Ansturm immer wieder von Vorne beginnt. :ugly:
Da fand ich den Trailer schon nicht besonders. Wie lustig gemeint aber nicht gekonnt.
 

Blonder

Filmgott
Registriert
23 Juni 2008
Beiträge
7.488
Ort
Wolfsburger Ecke
Filmkritiken
8
Da fand ich den Trailer schon nicht besonders. Wie lustig gemeint aber nicht gekonnt.

Jap, hab ich jetzt nachgelesen.
Ich finde auch, das er vielleicht besser funktioniert hätte, wenn er etwas ernster gewesen wäre. Nix gegen schönen Schwarzen Humor aber der hat hier für mich auch nicht immer gezündet oder gepasst. Sean Penn war für mich derart drüber, das ich den gar nicht ernst nehmen konnte.
 

Filmfan1972

Filmvisionaer
Registriert
27 Juni 2008
Beiträge
10.304
Ort
Camp Crystal Lake
Filmkritiken
14
Tron: Ares (Disney+)

Mir hat er gut gefallen. Ja, er hatte nicht diesen Wow Effekt der Legacy noch bei mir verursacht hat. Und die fehlende Bindung zum Vorgänger hat man ja auch versucht zu erklären. Größter Kritikpunkt war für mich die Musik. Und damit meine ich nicht Depeche Mode oder Black Sabbath die ganz gut gewählt waren. Sondern der Soundtrack allgemein. Bei Legacy hatte Daft Punk immer die richtige Stimmung gefunden zu den jeweiligen Szenen. Das war die perfekte Verbindung von Optik und Akustik. Bei Ares habe ich es nicht so empfunden. Da war die Musik zu oft unauffällig.
Das Ende lässt eine Fortsetzung zu. Aber ich denke das es das war mit weiteren Tron Filmen aufgrund des Flops von Ares. Verdient hat er es nicht. Man wird trotzdem gut unterhalten
7 von 10
 

Tarantino1980

Screenplay
Teammitglied
Registriert
25 Aug. 2008
Beiträge
24.783
Ort
Città di Giallo
Filmkritiken
238
- One Battle after Another 5/10 (AT/geliehen)

Ich verstehe nicht ganz, weshalb der Film als einer der besten 2025 gilt?! Muss mal im Forum suchen, wie andere Meinungen dazu sind.
Grundsätzlich schon interessant und Leo´s Performance war toll.....aber abgesehen davon, das er wirklich massiv zu lang ist, hat der Film auch emotional nix mit mir gemacht.
Bei der Verfolgungsjagd am Ende musste ich tatsächlich an "Die Ritter der Kokosnuss" denken, als Lancelot die Burg stürmt um das Burgfräulein zu retten und sein Ansturm immer wieder von Vorne beginnt.
:ugly:
Ich hatte ihn damals im Kino gesehen und nach der Sichtung war dies meine Meinung:

One Battle After Another
Grundsätzlich ein interessanter Film, der zwar anfänglich recht bizarr rüberkommt, aber leider diese Grundrichtung nicht konsequent durchsetzt, aber leider auch nicht ernst genug inszeniert wurde, damit man ihn als ernstzunehmenden Thriller wahrnehmen kann. Die Darsteller machen einen tollen Job, was den Film dadurch auch sehenswert macht.

Wertung: 6.5/10
Das Hauptproblem finde ich bei dem Film halt das er mir für einen total überdrehten Film z.B. angelehnt an den Tarantino Style in gewissen Passagen dann doch wieder zu realistisch/ernst war, aber im Umkehrschluss für einen realistischen Thriller zu überdreht war. Aber alleine schon für die Darbietung von Di Caprio und Penn kann man ihn sich schon einmal geben. aber die Wahrscheinlichkeit das ich ihn mir noch einmal anschauen werde ist doch recht gering.

Tron: Ares (Disney+)

Mir hat er gut gefallen. Ja, er hatte nicht diesen Wow Effekt der Legacy noch bei mir verursacht hat. Und die fehlende Bindung zum Vorgänger hat man ja auch versucht zu erklären. Größter Kritikpunkt war für mich die Musik. Und damit meine ich nicht Depeche Mode oder Black Sabbath die ganz gut gewählt waren. Sondern der Soundtrack allgemein. Bei Legacy hatte Daft Punk immer die richtige Stimmung gefunden zu den jeweiligen Szenen. Das war die perfekte Verbindung von Optik und Akustik. Bei Ares habe ich es nicht so empfunden. Da war die Musik zu oft unauffällig.
Das Ende lässt eine Fortsetzung zu. Aber ich denke das es das war mit weiteren Tron Filmen aufgrund des Flops von Ares. Verdient hat er es nicht. Man wird trotzdem gut unterhalten
7 von 10
Mir hat der Film auch gefallen, es war sicherlich nicht so eine audiovisuelle Symbiose wie bei Legacy aber dennoch hatte der Film seine Schauwerte und den Soundtrack fand ich recht gelungen.

Gestern Abend gab es bei mir dann folgendes:

Havoc
Wenn man alleine nur den Cast mit Tom Hardy, Timothy Olyphant und Forest Whitaker liest könnte man meinen, das kann doch nur ein Top Film sein. Wenn man dann aber hört, so geht es mir jedenfalls in letzter Zeit immer häufiger, das es sich um eine Netflix Produktion handelt, sind die Erwartungshaltungen schon wieder etwas tiefer. Der Film hat zwar eine gewisse raue Atmosphäre, aber bei der Darstellerriege erwarte ich einfach mehr. Generell vermitteln mir da einige, nicht alle, Streamingporduktionen das da manche Darsteller nur auf Autopilot spielen weil es gutes Geld gibt und dann eben über ein schwaches Drehbuch hinweggeschaut wird. Denn genau das ist hier der Fall. Die Story ist schnell erzählt aber anstatt den Zuschauer etwas tiefer in diese Welt abzuholen wird vieles nur angedeutet und nicht zu Ende erzählt. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen und obwohl ich beide sehr mag hätte man die Rollen von Timothy Olyphant und Forest Whitaker auch durch weniger bekannte Leute ersezten können, weil beide hier quasi nichts individuelles mit eingebracht haben. Tom Hardy blieb zwar auch unter seinen Möglichkeiten, lieferte aber zumindest eine solide Performance ab.

Wertung: 5.5/10
 
Zuletzt bearbeitet:

2moulins

Filmgott
Registriert
21 Juni 2008
Beiträge
7.762
Ort
Saarland
Filmkritiken
14
Buffalo Bill und die Indianer

von Robert Altman - mit Paul Newman, Harvey Keitel, Geraldine Chaplin und Burt Lancaster, aus dem Jahre 1976.

Anhand der Namen könnte man erwarten, dass es ein guter Western sein könnte. Aber leider war's für mich ein Rohrkrepierer. :runter:

Der Grund, warum ich diesen Film überhaupt sehen wollte war, dass ich gerade die Biographie eines besonderen Bürgers aus meinem Heimatort im Saarland las. Dieser war von 1909 bis 1931 Kapellmeister unserer hiesigen Bergkapelle. Und davor - von 1886 bis 1902 - spielte er in der "Cowboy Band" von "Buffalo Bill's Wild West"-Show bei über 5.000 Auftritten in unterschiedlichen Ländern, vor allem natürlich in den USA, die Klarinette.

Der Film ist leider total grottig anzusehen. Das geht schon los mit dem optischen Eindruck, der - zumindest bei prime video - sehr bescheiden ist. Das Bild ist unnatürlich bräunlich und unscharf, wobei man von einem Film aus 1976 eigentlich Besseres erwarten kann. Die Vertonung ist auch aus der untersten Schublade. Man hört zwar wohl bekannte Synchronsprecher, aber alle Dialoge hören sich akkustisch an wie ein Off-Kommentar, als seinen Bild und Ton zwei Paar Schuhe. Und inhaltlich konnte ich dem Ganzen leider auch nicht viel abgewinnen, weil es auch nicht viel Nennenswertes gibt. Ich musste mich echt überwinden, die 2 Std. Laufzeit zu Ende zu bringen.

Der Film soll wohl als Satire verstanden werden, aber auch auf dieser Grundlage gab mir das Ganze nix.

Wenigstens hat mir der Film ein wenig das Gefühl vermittelt, einen Einblick in die Shows zu bekommen, die in der besagten Biographie beschrieben sind, denn die Ausstattung geht in Ordnung. Es sah alles so aus, wie ich mir das gut bei diesen Shows Ende des 19. Jahrhunderts vorstellen kann. Und die "Cowboy Band" war mehrmals im Einsatz und wirkte wie auf den Originalfotos, die in der gelesenen Biographie enthalten sind.

Den Film kann ich aber nur mit 3/10 bewerten.
 
Oben