"Hunde, wollt ihr ewig leben" ist absolute Pflicht, für jeden der Kriegsfilme nicht als reines Unterhaltungsprogramm sieht.
Diese Aussage reicht mir, dass ich mir den Film auf jeden Fal kaufen werde.

))Hast du diesen Vorsatz eigentlich irgendwann in die Tat umgesetzt? Den möchte ich mir nämlich bald mal wieder ansehen
Ich dachrte nach 4 Jahren kann man ja mal nachfragen))

Oh, den Film habe ich ja total vergessen. :o![]()
Habe mir jetzt mal die Kriegsfilm-Edition von Arthaus in den Einkaufwagen gepackt,

Nie hätte ich ein solches Meisterwerk erwartet wo mir nach dem Ende ersteinmal die Worte fehlen.
Von mir gibts eine 10/10.
Hier habe ich sogar einige Erzählungen wiedererkannt die ich oft von meinem Uropa gehört hatte der in Stalingrad dabei war und überlebte.
In diesem Zusammenhang wirkt das ganze irgendwie noch viel bedrückender.
Vielen Dank an den der mir dieses Stück Geschichte empfohlen hat.
Im "Nacht fiel über Gotenhafen" Thread.Ich hörte oft ein Lied von der Band Feindflug, es nennt sich Roter Schnee, jetzt weiß ich auch wo der Text herkommt ...alle 7 Sekunden Stirbt ein deutscher Soldat, Stalingrad, Massengrab..., .
Interessant ist auch der Spiegel Artikel von 1959, der zur Premiere erschien. In dem Artikel steht z.b. auch warum die Bundeswehr die erst zugesagte Hilfe an dem Projekt zurückgezogen hat, oder auch warum Regisseur Wisbar ganz bewusst auf Credits verzichtet hat. Denn weder im Vorspann, noch im Abspann findet man Namen zu Cast & Crew.

Absolut interessanter Artikel, den ich direkt gelesen habe. Danke für den Hinweis. Den kannte ich noch nicht.![]()

... vor allem bei ihm, das werde ich nie vergessen. Als Zivilisten hatten sie ja damals vor allem nix zu fressen, und Pfitzmann hat das ja - als Soldat - sehr anschaulich verkörpert.phantastische Vorstellung von Günter Pfitzmann, der hier perfekt die Einfachheit des Soldaten mit seinen Ängsten und Bedürfnissen verkörpert.
Ja, was Wisbar und sein Team damals geschaffen haben, geht auch heute noch unter die Haut. Dieser Film ist einfach echt!Insgesamt ist der Film sehr düster gehalten und schafft eine Gänsehautatmosphäre par Exellence.
Natürlich gab es die, was anderes will ich mir auch gar nicht vorstellen. Mit Wisse hat man einen Helden installiert, den es hoffentlich so tausendfach irgendwo im Krieg gegeben hat. Nur das er in Stalingrad ausgerechnet auf an einer Suppenküche auf Katja trifft, ist für mich dann docht etwas zuviel des Guten und völlig unglaubwürdig. Das ist aber für mich auch der einzige Wermutstopfen in einem extrem wichtigen Film.Kontrovers wurde immer wieder die Darstellung des deutschen Gutmenschen Wisse diskutiert. Er läßt einen russischen Kriegsgefangenen frei, hilft der einheimischen Bevölkerung und stellt sich im weiteren Verlauf des Films immer mehr gegen die Befehle aus Berlin. Auf der einen Seite versucht man natürlich nach den Gesetzen des Films einen Helden einzubringen, mit dem man mitfiebern kann, allerdings sehe ich ihn auch als Stellvertretung für den letzten Hauch Menschlichkeit, der ohne Frage auch in diesen Jahren existierte.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, das dies noch eine ganz andere Atmosphähre beim Schauen erzeugt.Hier habe ich sogar einige Erzählungen wiedererkannt die ich oft von meinem Uropa gehört hatte der in Stalingrad dabei war und überlebte.
In diesem Zusammenhang wirkt das ganze irgendwie noch viel bedrückender.
Ja, es gibt eine Menge interessanter Geschichten, die auch einen selbst betreffen. Meine Mutter wurde auf der Flucht im Januar 45 geboren. Irgendwo im heutigen Polen. Sie weiß es zwar absolut nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Ziel Gotenhafen war........ Ihre Geburt hat aber die Flucht verzögert. Einen Tag nach ihrer Geburt ging die Gustloff unter.Ein Film, der für mich ein ganz besonderer ist. Für meinen Vater (Jahrgang 1931) war es der beste Film über den verdammten Krieg, den er ja aufgrund seines Alters (Gottsedank!) nicht als Soldat erleben musste aber trotzdem schon viel Leid und Tragödien ertragen musste. So sind er, seine schwangere Mutter und weitere jüngere Geschwister am 13.02.44 (!!) nur aus Dresden (sie waren auf der Flucht von Lodz) rausgekommen, weil seine Mutter eben mit seinem jüngsten Bruder schwanger war. Dieses ungeborene Kind hat allen das Leben gerettet und somit auch meins... Diese Geschichte und andere hat er dann erzählt, wenn es ein Ereignis gab, wie eben diesen Film, wenn er mal im TV lief.
Ja, mit solchen Brocken aus der eigenen Geschichte wird es manchmal recht schwer. Der Film macht es nicht einfacher.... vor allem bei ihm, das werde ich nie vergessen. Als Zivilisten hatten sie ja damals vor allem nix zu fressen, und Pfitzmann hat das ja - als Soldat - sehr anschaulich verkörpert.
Das sind halt so meine persönlichen Erinnerungen an Hunde, wollt ihr ewig leben und ich habe mich lange nicht mehr an eine weitere Sichtung gewagt.
Für mich ist das auch immer wieder ein absolutes Brett. Gerade auch durch dieses wiederkehrende "Alle 7 Sekunden stirbt ein deutscher Soldat, Stalingrad Massengrab", ist der Film bei mir nah an der Grenze zum Erträglichen. Man kann sich nicht mal ansatzweise vorstellen, was dies für ein Horror gewesen sein muss.Die Tage war es dann soweit, weil ich mich aktuell vermehrt mit Filmen aus dieser Zeit beschäftige und ich muss sagen, das dieser Film auch heute noch sehr eindrucksvoll und vor allem ehrlich ist. Trotz fiktiver Elemente ist dieser Film ein Zeugnis dessen, was sich damals abspielte und wie sinnlos so viele Soldaten geopfert wurden.
Wisbar war wirklich großartig. Ganz toller Regisseur!Ja, was Wisbar und sein Team damals geschaffen haben, geht auch heute noch unter die Haut. Dieser Film ist einfach echt!
Ja, mag sein. Aber das Element passte irgendwie dazu.Natürlich gab es die, was anderes will ich mir auch gar nicht vorstellen. Mit Wisse hat man einen Helden installiert, den es hoffentlich so tausendfach irgendwo im Krieg gegeben hat. Nur das er in Stalingrad ausgerechnet auf an einer Suppenküche auf Katja trifft, ist für mich dann docht etwas zuviel des Guten und völlig unglaubwürdig.
Da bekommt man Gänsehaut nur vom Lesen...Ihre Geburt hat aber die Flucht verzögert. Einen Tag nach ihrer Geburt ging die Gustloff unter.
Absolut perfide dieser Reim und dann noch in der Dauerschleife. Das geht echt unter die Haut, sogar ohne Film.Gerade auch durch dieses wiederkehrende "Alle 7 Sekunden stirbt ein deutscher Soldat, Stalingrad Massengrab", ist der Film bei mir nah an der Grenze zum Erträglichen. Man kann sich nicht mal ansatzweise vorstellen, was dies für ein Horror gewesen sein muss.
Kann ich mir vorstellen.Bei uns in den Clubs läuft öfter ein Stück mit dem Namen "Roter Schnee", welches den Sample verwendet. Da geht es mir immer ganz anders. Da brauche ich dann schnell ein Bier und eine Kippe und bin eine Zeit lang nicht ansprechbar.