Habe mir danach die Lebensgeschichte von ihr mal durchgelesen und hatte feuchte Augen. Ihre Darbietung und Schicksal im Film ging mir schon zu Herzen aber im Zusammenhang mit ihrem wahrem Schicksal ist das äußerst beklemmend. Wieviele davon gab es u.a. auch hinter der Kamera, was haben sie alle erleiden müssen? Das diese Menschen dann die Kraft hatten, so kurz danach dies auf Zelluloid zu bannen und der Nachwelt zu dokumentieren, kann man gar nicht hoch genug bewerten. Und was machen wir heute? Wir sind kurz davor, den gleichen Sch... nochmal zu machen, ich könnte kotzen!!Wenn Sybille Schmitz beispielsweise im Film davon spricht, dass sie seit 3 Jahren nicht mehr hier gewesen ist und sich darüber freut, dass sie noch nicht vergessen wurde, kann das auch schonmal für einen Kloß im Hals sorgen. Sogar noch mehr, wenn man ihre Rolle im Film, mit den letzten Jahren ihres Lebens verbindet.
Eine Ansicht, die mir gefällt. Die Knef als eine Kirche. Und dann dreht sie ein paar Jahre später Die Sünderin. Halleluja! Gut gemacht, Hilde!In der Rolle der toll aufspielenden Hildegard Knef, sehe ich beispielsweise die Frauenkirche, die stark aus den Trümmern ragt. Der Film wimmelt von diesen leisen Untertönen und ist einfach großartig geschrieben.

Ebenfalls absoluter Wahnsinn ist, dass Du Dir den Film angesehen hast.Neben den beeindruckenden echten Kulissen (z.B. der Eintritt ins Hotel und dann der Schock!) sticht vor allem die Story heraus, die diesen Film absolut zu einem "Must See" macht. Die verschachtelte Inszenierung aus verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen ist spannend und macht auch zusehends betroffener. Dazu eine sehr gute Besetzung auf höchstem Niveau. Ich kann das gar icht in Worte fassen, wie dies so kurz nach dem Krieg in diesem sehr schwierigem Umfeld alle Beteiligten so hinbekommen haben. Das hat mich ja schon in Die Mörder sind unter uns stark beeindruckt. Absoluter Wahnsinn!!
Das finde ich echt großartig, da es ja doch eher Filme sind, die heute weniger Interessenten besitzen. Für mich ein Fehler, da sie echt gut sind. Ja, das die Darsteller mit dieser Vergangenheit und ihrer eigenen Geschichte solche Leistungen abliefern, ist wirklich sensationell. Vielleicht aber auch, weil sie weniger spielen, sondern sich nur erinnern mussten. Ja, das Szenario mit ihr und wenn man sich dann ihre Lebensgeschichte anschaut, ist für mich ebenfalls einfach nur ergreifend. Das ist einfach nur tragisch und schrecklich zugleich.Habe mir danach die Lebensgeschichte von ihr mal durchgelesen und hatte feuchte Augen. Ihre Darbietung und Schicksal im Film ging mir schon zu Herzen aber im Zusammenhang mit ihrem wahrem Schicksal ist das äußerst beklemmend. Wieviele davon gab es u.a. auch hinter der Kamera, was haben sie alle erleiden müssen? Das diese Menschen dann die Kraft hatten, so kurz danach dies auf Zelluloid zu bannen und der Nachwelt zu dokumentieren, kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Menschen.................Und was machen wir heute? Wir sind kurz davor, den gleichen Sch... nochmal zu machen, ich könnte kotzen!!
Du weißt ja das ich verdammt tief in dieser Materie stecke, weshalb ich gelernt habe, das nicht zu bewerten. Das steht mir nicht zu. Wer dies tut liegt falsch. Es ist UNMÖGLICH sich da hinein zu versetzen.Übrigens ist auch die Geschichte von Willy Birgel (der den Schauspieler Corty spielt) äußerst interessant. Er bekommt hier quasi die Chance zur Rehabilitation, da er ja bei den Nazis als "gottbegnadet" galt und in einigen Propagandastreifen mitwirkte und daher nach dem Krieg von den Alliierten ein Verbot aufgebrummt bekam. Zwischen gestern und morgen ist sein Comeback nach dem Krieg und irgendwie ist seine Rolle eine Art Entschuldigung für seine Darbietungen im 3. Reich.
Ich möchte das auch gar nicht bewerten oder (ver)urteilen, denn ich war damals Gottseidank nicht dabei und steht mir nicht zu. Ähnlich wie Heinz Rühmann wird er aber dadurch bisweilen in eine rechte Ecke gestellt. Dabei wollte er eigentlich bestimmt nur irgendwie durchkommen, wie so viele andere auch. Seinen Status bei Goebbels und Konsorten hat er sich wohl nicht selber ausgesucht.
Hätte jetzt auch ein anderes Gebäude sein können, aber ich fand dieses Bild für mich sehr passend. Ein Gebäude welches aufrecht in den Trümmern steht, was für mich einfach zu ihrem Charakter gepasst hat. Ich bin absolut davon überzeugt, dass dies beabsichtigt war. Ich finde den Film insgesamt einfach ganz große klasse und auch er beweist, dass Deutschland da eine ganz große filmische Epoche hatte, auch wenn das eben heute kaum noch jemandem auffällt.Eine Ansicht, die mir gefällt. Die Knef als eine Kirche. Und dann dreht sie ein paar Jahre später Die Sünderin. Halleluja! Gut gemacht, Hilde!![]()
Ich schaue Filme mit geschichtlichem Hintergrund grundsätzlich sehr gerne und dieses Thema interessiert mich sowieso, zumal die Trümmerfilme auch noch Zeitzeugen sind. Muss dafür aber auch die Zeit und die Stimmung haben. So nebenher geht gar nicht, das wird den Filmen nicht gerecht. Daher freue ich mich sehr, das es im Augenblick gut bei mir passt.Das finde ich echt großartig, da es ja doch eher Filme sind, die heute weniger Interessenten besitzen.
Absolut richtig! Sehe ich genau so, wie du es geschrieben hast.Es ist UNMÖGLICH sich da hinein zu versetzen.
Ja, das passt natürlich. Wollte mich in meinem Post da auch überhaupt nicht lustig darüber machen, eigentlich ganz im Gegenteil.Ein Gebäude welches aufrecht in den Trümmern steht, was für mich einfach zu ihrem Charakter gepasst hat. Ich bin absolut davon überzeugt, dass dies beabsichtigt war.
Ich schliddere da ja oftmals unbemerkt rein. Hatte mir "Die Brücke von Remagen" angesehen. Durch den Namen hinterher auch "Die Brücke". Dadurch bei "Gotenhafen" gelandet und irgendwann bei der Knef etc....... Kennst mich ja, wenn ich dann mal drin bin, komme ich so schnell nicht wieder raus.Ich schaue Filme mit geschichtlichem Hintergrund grundsätzlich sehr gerne und dieses Thema interessiert mich sowieso, zumal die Trümmerfilme auch noch Zeitzeugen sind. Muss dafür aber auch die Zeit und die Stimmung haben. So nebenher geht gar nicht, das wird den Filmen nicht gerecht. Daher freue ich mich sehr, das es im Augenblick gut bei mir passt.
Hatte ich auch nicht so aufgefasst.Ja, das passt natürlich. Wollte mich in meinem Post da auch überhaupt nicht lustig darüber machen, eigentlich ganz im Gegenteil.
Ist bei mir ähnlich, wenn es irgendeinen Auslöser gibt. In dem Fall waren es deine wunderbaren KK's. Die letzten Tage habe ich mir ja noch weitere Filme zu dem Thema angesehen, weil es einfach so unheimlich (oft im wahrsten Sinne des Wortes) interessant, lehrreich und natürlich auch bewegend und traurig ist. Nach Aus einem deutschen Leben gleich am nächsten Tag nochmal The Zone of Interest angeschaut, das war dann noch intensiver als bei der Erstsichtung! Dann noch Nacht fiel über Gotenhafen und heute Der Stellvertreter, wo schon wieder ein gewisser R. Höß sein Unwesen treibt. Allesamt Filme die schon teilweise seit Jahren ungesehen im Regal standen, bis auf The Zone of Interest. Die Doku Triumph und Tragödie der Wilhelm Gustloff habe ich mir die Tage günstig bei Kleinanzeigen besorgt und will ich auch noch zeitnah anschauen und noch einige andere, wie z.B. Der Stern von Afrika oder Stalingrad. Ist wie Domino, nur wesentlich besser. Ich glaube, da komme ich erstmal auch nicht so schnell raus...will ich auch gar nicht!Ich schliddere da ja oftmals unbemerkt rein. Hatte mir "Die Brücke von Remagen" angesehen. Durch den Namen hinterher auch "Die Brücke". Dadurch bei "Gotenhafen" gelandet und irgendwann bei der Knef etc
