Das war der Moment das ich froh war nicht live vor Ort zu sein sondern gemütlich auf meiner Couch zu sitzen und dieses Spektakel zu sehen. Ich hätte definitiv keine Lust gehabt bei sowas mitzumachen.Eine Performance Gruppe, macht seltsame Dinge auf einer Bühne, die mitten im Raum ist und bezieht auch die Zuschauer damit ein.
Ich glaube man müsste schon selbst auf einem LSD Tripp sein um hier einen tieferen Sinn in dem Stück zu sehen. Ich bin schon sehr offen was Kunst angeht, aber hier konnte ich wirklich keinen tieferen Sinn feststellen. Tatsächlich glaube ich das auch die Darsteller auf der Bühne sich in einem Drogenrausch befanden. UndWas mir das „Stück“ genau sagen will, kann ich nicht einmal erahnen. Es ist seltsam anzusehen und ist weit weg von irgendeiner Art Filmspaß. Eine echte Handlung oder Inhaltsangabe kann ich tatsächlich nicht wiedergeben. Ganz grob wäre Rollentausch ein Inhalt.
Ich kann mir vorstellen das jede Vorstellung anders war, zwar die grobe Rahmenhandlung immer gleich, aber dadurch das das Publikum auch animiert wurde mitzumachen will ich nicht wissen welche "Leihendarsteller" sich berufen fühlten auf einmal mitzumachen und die Darsteller auf ihre Spontanität zu prüfen.William Finley war in jedem Fall stark an dem Spektakel beteiligt, weshalb sich Brian De Palma das Stück mehrfach live auf der Bühne ansah.
Das war dann tatsächlich eine gute Idee, gerade weil er ja auch manchmal dadurch die selbe Szene aus verschiedenen Perspektiven zeigte.Sein langjähriger Freund, Wegbegleiter und auch mehrfach von ihm besetzter Darsteller, inszenierte nämlich diese ungewöhnliche Art von Kunst. Da De Palma davon so angetan war, filmte er die Livedarbietung und hier ist dann aber auch ein interessanter Aspekt zu sehen. Erstmalig verwendete er den später öfter benutzten Split-Screen, um hier gleichzeitig die Darbietung und die Reaktion der Zuschauer aufzufangen.
Ich bin schon sehr gespannt was Du damit meinst.Möglicherweise ist das live eine völlig andere Erfahrung, anstelle des Fernsehschirms, aber dennoch rückt ein weiterer Punkt in den Fokus. Durch „Dionysus“ erkennt man in jedem Fall einige Dinge, die im Nachfolgefilm „Hi, Mom“ zum tragen kommen werden.
Anstrengend ist wirklich noch untertrieben deadly. Ich würde mal behaupten gegen dieses Theakterstück war The Wedding Party pure Unterhaltung für michAnscheinend hat den Regisseur das so beeindruckt, das er Ideen daraus für das Sequel zu „Greetings“ verwendete. Ein wirklich anstrengendes „Vergnügen“, welches aber nicht unwichtig im Gesamtwerk ist.
Das kann ich durchaus nachvollziehenDas war der Moment das ich froh war nicht live vor Ort zu sein sondern gemütlich auf meiner Couch zu sitzen und dieses Spektakel zu sehen. Ich hätte definitiv keine Lust gehabt bei sowas mitzumachen.
Ich bin mir bei der Intension weiterhin unschlüssig. Ich finde es aber weiterhin interessant, dass De Palma dies immerhin für zwei weitere Filme verwendete. Irgendwas hat er dort gesehen, was mir bislang verborgen bleibt.Ich glaube man müsste schon selbst auf einem LSD Tripp sein um hier einen tieferen Sinn in dem Stück zu sehen. Ich bin schon sehr offen was Kunst angeht, aber hier konnte ich wirklich keinen tieferen Sinn feststellen. Tatsächlich glaube ich das auch die Darsteller auf der Bühne sich in einem Drogenrausch befanden. Und
Ich denke auch, dass durch das unterschiedliche Publikum, die Ausrichtung immer partiell verändert wurde.Ich kann mir vorstellen das jede Vorstellung anders war, zwar die grobe Rahmenhandlung immer gleich, aber dadurch das das Publikum auch animiert wurde mitzumachen will ich nicht wissen welche "Leihendarsteller" sich berufen fühlten auf einmal mitzumachen und die Darsteller auf ihre Spontanität zu prüfen.
Scheinbar gefiel ihm das selbst so gut, dass er ja wiederkehrend auf dieses Format zurückgriff. Mir scheint es so, als ob er in dieser Zeit einfach wahnsinnig viel gelernt und ausprobiert hat und die gelungenen Dinge dann hinterher vereint in seine Filme eingebracht hat. Einmal mehr macht die Retrospektive einfach Sinn, da man tatsächlich die Herkunft seines Stils besser einschätzen kann und viele interessante Aha-Momente erlebt.Das war dann tatsächlich eine gute Idee, gerade weil er ja auch manchmal dadurch die selbe Szene aus verschiedenen Perspektiven zeigte.
Hast Du ja inzwischen gesehen. Bei "Phantom im Paradies" passiert es erneut.Ich bin schon sehr gespannt was Du damit meinst.
Ja das war wirklich anstrengend. Fast schon ArbeitAnstrengend ist wirklich noch untertrieben deadly. Ich würde mal behaupten gegen dieses Theakterstück war The Wedding Party pure Unterhaltung für mich
Naja diese Art von Liveeperformance war zum einen absolut passend für die Swinging Sixties und das daraus resultierende Gefühl von Freiheit, aber eben auch eine Art politisches Zeichen für Frieden und ein gemeinsames Miteinander. Ich wage einfach mal zu behaupten das alle die dort auf der Bühne standen aber auch im Publikum saßen alles Gegner der damaligen Politik und des daraus resultiernden Krieg in Vietnam waren. Also von daher war es schon sehr Mutig und eine tolle Entscheidung von De Palma diese Art der Liveperformance auch auf Bild festzuhalten um sie über die Ländergrenzen hinweg einen breiterem Publikum zu zeigen. Noch dazu kommt der Effekt, an welchen er sicherlich damals nicht zu träumen wagte, das ewas mehr als 50 Jahre später zwei Filmverrückte sich dieses Werk auch nochmal anschauen und sich darüber austauschen. Also hat er nicht nur Ländergrenzen damit überschritten sondern auch Grenzen der Zeit. Irgendwie glaube ich fehlt uns da leider etwas das damalige Zeitgefühl um alles komplett zu greifen. So etwas muss man denke ich mal aktiv miterlebt haben um es vollkommen zu verstehen.Ich bin mir bei der Intension weiterhin unschlüssig. Ich finde es aber weiterhin interessant, dass De Palma dies immerhin für zwei weitere Filme verwendete. Irgendwas hat er dort gesehen, was mir bislang verborgen bleibt.
Absolut! Est ist einfach ein tolles Gefühl einen jungen und bereits sehr kreativen Brian De Palma zu erleben der nicht auf nummer Sicher geht, sondern Dinge ausprobiert um sienen Stil zu finden.Scheinbar gefiel ihm das selbst so gut, dass er ja wiederkehrend auf dieses Format zurückgriff. Mir scheint es so, als ob er in dieser Zeit einfach wahnsinnig viel gelernt und ausprobiert hat und die gelungenen Dinge dann hinterher vereint in seine Filme eingebracht hat. Einmal mehr macht die Retrospektive einfach Sinn, da man tatsächlich die Herkunft seines Stils besser einschätzen kann und viele interessante Aha-Momente erlebt.
Ja bitte nicht falsch verstehen. Trotz aller Kritik war es dennoch für mich ein Genuss so etwas zu sehen weil es eben ein wichtiger Schritt bei seiner Entwicklung war. Generell bin ich bei sowas immer total dankbar das ich es überhaupt sehen durfte, das ist nicht selbstverständlich das man sowas zu Gesicht bekommt, weil es damals eben noch keine Möglichkeiten gab solche Aufnahmen irgendwo digital zu sichern und vernünftig zu archivieren. Es hätte ja auch gut möglich sein können das dieses Filmmaterial verschollen gegangen wäre. Umso größer ist dann die Freude wenn man sowas dann doch irgendwie zu Gesicht bekommt. Da gebe ich dann auch gerne etwas mehr Geld für eine DVD aus. Für mich ist diese französische DVD wirklcih ein Schmuckstück in der Sammlung.Ja das war wirklich anstrengend. Fast schon ArbeitWährend drin war das schon heftig. Allerdings bin ich im Nachgang echt froh, das Ganze gesehen zu haben, weil es tatsächlich ein wichtiger Part seines Schaffens war, was einem dann erst später auffällt.