The Champ

Die wilde 13

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The Champ


Erik Kernan (Hartnett),Sohn einer Journalistenikone,wittert die Story seines Lebens,als er den Obdachlosen "The Champ" (Jackson) kennenlernt.
Dieser stellt sich als der vergessene Boxchampion Bob Satterfield vor und Erik macht,wie erhofft,mit dessen Lebensstory Karriere.Doch hinter der Fassade sieht es anders aus.....

Unter der Regie von Rod Lurie verfolgen wir sowohl die Geschichte von Erik als auch die von Bob.Obwohl - oder gerade deswegen - alle Klischees wie harte Kindheit,Vater/Sohn Konflikt, Lebenslügen und Moral hier Einzug finden,plätschert die Story gemächlich vor sich hin,ohne das man in irgendeiner Weise berührt wird.Völlig emotionslos verfolgt man die sterile Handlung,die man ähnlich in jeder drittklassigen Soap zur Genüge vorgekaut bekommt.
Auch schauspielerisch haut einem Der Champ nicht gerade um.Samuel L. Jackson tänzelt zwar gekonnt durch die Gassen,seine Performance bleibt aber genauso seelenlos wie die von Josh Hartnett.Aber bei ihm ist man das ja schon gewohnt.
Der Score verleiht dem Film dann den endgültigen Knock-Out,da er völlig uninspiriert und müde daherkommt.
Alles in allem ein Film für einen verregneten (verschneiten) Sonntagnachmittag,mehr leider nicht.

3/10
 
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