Backtrack - Tote vergessen nicht
Der Psychiater Peter Bower erstellt Gutachten und hat eine Reihe von seltsamen Patienten. Darunter ist auch ein kleines Mädchen, welches kommt und wieder verschwindet. Allerdings hat er auch eine Reihe eigener Probleme, die er mit seinem Mentor bespricht und irgendwann nicht mehr weiß, ob er sich Dinge einbildet oder sie wirklich erlebt. Er versucht den Dingen auf den Grund zu gehen und die Spur führt ihn in seine eigene Kindheit. So als ob dort etwas geschehen ist, was er verdrängt hat. Spielt etwa das Zugunglück mit 47 Toten, welches vor 20 Jahren passiert ist eine wichtige Rolle?
Gruselspuk Geschichten finde ich persönlich ja immer recht reizvoll, weshalb ich mir auch diesen Vertreter, der mit Adrien Brody und Sam Neill äußerst prominent besetzt ist, angesehen habe. Tatsächlich entwickelt er im Verlauf zum Geisterspektakel aber auch echte Thriller Qualitäten. Tatsächlich hätte man die Story auch direkt als Thriller anlegen können, denn die ist absolut nicht uninteressant. Durch den Geisterhorror und die Routine-Einschübe, garniert mit tosendem Lärm, hat der Film nämlich etwas Beliebiges an sich und die Gefahr ist groß, dass man ihn trotz Gefallen, in ein paar Monaten wieder vergessen hat. Die fauchenden Auftritte der Geister sind einfach zu oft dagewesen und zudem liefern sie auch Fragen zur Logik, warum sie wann und bei wem auftreten. Wenn man sich damit nämlich tiefer beschäftigt, verursacht das schon ein wenig Stirnrunzeln. Sei es drum, es ist nämlich dennoch ein wirklich passabler Film geworden, der einen über die Spieldauer hinweg unterhalten kann, aber wahrscheinlich schnell mit verblassender Erinnerung zu kämpfen hat, wenn man ihn nicht gerade als Neueinsteiger im Genre gesehen hat.