The Autopsy of Jane Doe

deadlyfriend

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The Autopsy of Jane Doe

Sheriff Burke hat ein größeres Problem. Er findet mehrere Leichen an einem Tatort und hat dazu zwar vage Theorien, die er der Presse mitteilen müsste, allerdings befindet sich im Keller des Tatorts noch eine weitere Leiche, die absolut nicht zum Rest passen will. Deshalb übergibt er sie dem örtlichen Leichenbeschauer mit der Bitte ihm schnellstmöglich die Todesursache mitzuteilen, da äußerlich nichts zu erkennen ist. Zudem gibt es zu der toten Frau keinerlei Daten oder sonstige Hinweise auf ihre Identität, noch passt sie zu den anderen Leichen im Haus. Das Duo aus Vater und Sohn macht sich dann auch sofort an die Arbeit, um die Todesursache festzustellen, aber je tiefer sie während der Obduktion vordringen, desto mysteriöser werden die Erkenntnisse. Eine lange Nacht steht ihnen bevor.


Puh, der rockt! Auch wenn nicht alles perfekt ist, freue ich mich zunächst mal über die Grundidee, die ich in der Form noch nicht gesehen hatte. Ein wirklich geheimnisvolles Puzzle anhand einer Obduktion zu lösen, ist tatsächlich nicht ganz alltäglicher Stoff. Dazu noch hervorragend und unheimlich inszeniert, was einmal natürlich an der Sache an sich liegt, aber auch die Kamera innerhalb der Location für eine großartige Atmosphäre sorgt. Zusätzlich spielen Emile Hirsch und Brian Cox toll zusammen und tragen noch eine Menge Bonuspunkte bei. Selbst die Leiche, die von Olwen Catherine Kelly im wahrsten Sinn des Wortes verkörpert wurde, macht einen hervorragenden Job. Leider biegt er nach der Hälfte dann in die Gefilde des Gruselspuk ein und zieht dann eher die bekannten Register. Das hört sich jetzt negativer an als es gemeint ist, denn auch hier besitzt der Film ein hohes Niveau, nur im Vergleich zum innovativen Beginn, kann er das mit handelsüblichen Genre-Zutaten nicht halten. Man kann es genauso gut auch umgekehrt schreiben: Insgesamt toller Gruselfilm mit einer äußerst innovativen Grundidee. Auch die Effekte sind wirklich gelungen und absolut ansehnlich. Die Kamera hält zuweilen voll auf die Obduktion drauf, ohne sie genüßlich zu feiern, was für mich ein weiter Pluspunkt ist. Jane Doe liefert für mich also eine Menge Gründe sich mit dem Film zu befassen.
 
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