Es war für mich einer dieser Filme wo man sehr schnell drin war und sofort sich von dieser Welt hat verzaubern lassen. Ab dem Moment als René von der Aufführung von Madame Butterfly verzaubert wurde, war es auch um mich geschehen. Ich war ähnlich wie René verzaubert von dieser Welt. Auch wenn ich noch nie in China war, so fühlte sich der Film sehr authentisch an.Wow! In wunderschönen Bildern, die durch die grandiose Ausleuchtung, welche auch immer wieder an ein Theater oder eben auch eine Oper erinnern, bringt uns David Cronenberg diese unglaubliche Geschichte wirklich nahe.
Auch wieder ein sehr schönes Beispiel was es ausmacht wenn man an realen oder sogar en originalen Schauplätzen dreht. Natürlich kann man heutzutage sowas ohne Probleme mit CGI erstellen, aber man sieht einen Unterschied, selbst wenn man es nicht wüsste merkt man es. Und diese Bilder an der Chinesischen Mauer sind wirklich magisch, Filmmagie pur, auch wenn es leider nur eine sehr kurze Sequenz im Film war.Auch wenn ein Großteil in Ungarn gedreht wurde, sind dennoch viele imposante Bilder in China selbst entstanden. Gerade die Sequenzen direkt an der Chinesischen Mauer sind einfach der Wahnsinn.
Der ist auch super, absolut passend zu jeder Szene.Dazu der feine Score von Howard Show
Stimmt Jeremy Irons hat mir auch sehr gut hier gefallen, aber noch mehr hat mich die Leistung von John Lone begeistert der hier wirklich phantastisch die Vorstellung einer perfekten Butterfly für René verkörperte. Eine Frau darstellte die sowohl stark, traditionell und stolz wirkte, aber zugleich auch zerbrechlich und liebevoll war. Natürlich könnte man kritisieren das spätestens beim Sex René hätte merken müssen seine Butterfly ein Mann ist, aber genau das fand ich so phantastisch dargestellt im Film, das man spürte das René um jeden Preis diese Vorstellung seiner perfekten Frau glauben wollte, egal wie unglaubwürdig manche Handlungen waren. Und genau das passiert auch mit dem Zuschauer. Ich gebe zu bei der ersten Begegnung mit Song Liling hatte ich auch noch garkeinen Verdacht, was vielleicht sogar bewusst durch die Ausleuchtung bei Nacht unterstützt wurde. Aber von Treffen zu Treffen kam mir schon so ein Verdacht, der dann ja auch, aus meiner Sicht zumindest zu Mitte des Filmes mit der Auflösung, dass René hier ausspioniert werden soll und dem Gespräch mit dem Verbidungsoffzier wie er gegenüber Song Liling sehr verächtlich die Magazine ihm/ihr präsentierte. Da war, mir zumindest, dann klar das es sich um einen Mann handelt. Und spätestens mit der Flucht vor René´s größer werdenden Wunsch auf Nacktheit und der erfundenen Schangerschaft mit dem anschließenden Gespräch das in der Peking Oper die weiblichen Rollen traditionell von Männern gespielt wurden, war es natürlich definitiv für den Zuschauer klar. Aber dies hat mich als Zuschauer nicht gestört, es war kein Kritikpunkt weil es für mich magisch war mitzuerleben wie sehr René diese Vorstellung glauben wollte. Er war nicht zufrieden in seinem Job, in seiner Ehe glaube ich noch weniger und er war neugierig auf eine ihm komplett fremde Kultur die ihn durch eine zum einen mysteriöse aber zum anderen auch sehr symphatische Song Liling näher gebracht wurde.mit Jeremy Irons einen wieder mal fantastischen Darsteller, welcher die Rolle unglaublich feinfühlig darbietet.
Ich auch. Keine Ahnung wer in diesem Film Mainstream sieht. Ich glaube weder 1993 noch heute würde irgend jemand der sonst nur Mainstream Filme sieht, sich für diesen Film begeistern können. Meiner Meinung nach war es damals sicherlich schon ein besonderer Film und er ist es immer noch!An vielen Stellen wurde der Film als untypisch und sich dem Mainstream anbiedernd bezeichnet. Sehe ich anders
Interessant das Du es auch so siehst. Auch wenn visuell die beiden Filme wenig Schnittmengen haben, so fand ich auch das gerade zu Die Fliege eine gewisse inhaltliche Näher besteht, eben auf Grund des Themas der Körperverwandlung. Naked Lunch und Die Unzertrennlichen kenne ich leider noch nicht, daher kann ich das nicht so beurteilen.Die Thematik der Körperverwandlung wird sogar hier komplett durchgezogen, nur ohne drastische Bilder, allerdings dennoch mit einem tiefen Einschlag.
Tatsächlich war das bei mir nicht der Fall. Natürlich sagte mir der Titel sofort etwas, aber da es eben ein Film von Cronenberg war bin ich tatsächlich nicht davon ausgegangen das er hier eine 1:1 Verfilmung der Geschichte gemacht hat. Maximal konnte ich mir eine Inspiration vorstellen und das war es dann ja auch weil ohne die Oper ein wichtiges Motiv in dem Film nicht vorhanden gewesen wäre. Sie war als Lockmittel für René gedacht um auf Song Liling aufmerksam zu werden, sich in die Vorstellung einer Frau zu verlieben, aber eben auch diese fernöstliche Welt anders kennen zu lernen, sie durch die Augen einer einheimischen zu sehen.Viele Leute gingen auch durch den Titel davon aus, dass es sich um eine Verfilmung der Oper von Puccini handelt, was es aber definitiv nicht ist. Dennoch ist sie wirklich wichtig für den Film und toll integriert.
Dem schließe ich mich als Schlusswort sehr gerne an. Von mir eine klare 9/10.Für mich ein wirklich beeindruckender und toller Film von David Cronenberg.
Ich habe halt "nur" die DVD aber mit der war ich zufrieden. Leider ohne Bonus. Natürlich würde ich bei einer neuen VÖ ebenfalls zuschlagen. Tatsächlich hat sich die Cronenberg Retrospektive als Volltreffer entpuppt. Ich musste dafür zwar auch Einiges nachkaufen, aber das war schnell erledigt.Was für ein wahnsinns Film! Auch wenn ich bei Deiner Cronenberg Retrospektive mangels Masse in der Sammlung leider nicht mitmache, wurde ich hier nach diesem Review von Dir einfach schwach und habe ihn mir dann im Stream angesehen. Leider gibt es von dem keine schöne deutsche VÖ, was er aber definitiv verdient hätte. Also falls da doch noch etwas kommen sollte, ich würde sofort zuschlagen.
Tatsächlich auch für mich ein Schlüsselpunkt. Der Film hat mach dort komplett hinein transferiert.Es war für mich einer dieser Filme wo man sehr schnell drin war und sofort sich von dieser Welt hat verzaubern lassen. Ab dem Moment als René von der Aufführung von Madame Butterfly verzaubert wurde, war es auch um mich geschehen.
Das hat Cronenberg auch in mehreren Audiokommentaren erwähnt, dass es anders wirkt und auch die Darsteller mit den echten Dingen anders agieren.Auch wieder ein sehr schönes Beispiel was es ausmacht wenn man an realen oder sogar en originalen Schauplätzen dreht. Natürlich kann man heutzutage sowas ohne Probleme mit CGI erstellen, aber man sieht einen Unterschied, selbst wenn man es nicht wüsste merkt man es. Und diese Bilder an der Chinesischen Mauer sind wirklich magisch, Filmmagie pur, auch wenn es leider nur eine sehr kurze Sequenz im Film war.
Das war ebenfalls ein Punkt über den ich nachdachte. Bis ich die wahre Geschichte gelesen hatte und dass es genau so passiert ist. Nur über einen Zeitraum von 20 Jahren!Natürlich könnte man kritisieren das spätestens beim Sex René hätte merken müssen seine Butterfly ein Mann ist, aber genau das fand ich so phantastisch dargestellt im Film, das man spürte das René um jeden Preis diese Vorstellung seiner perfekten Frau glauben wollte, egal wie unglaubwürdig manche Handlungen waren.
Tatsächlich war die Verschleierung auch gar keine Intension. Er war also nie darauf aus, dass der Zuschauer am, Ende ein Aha-Erlebnis hat, weshalb er die Figur auch erkennbar präsentiert hat, aber trotzdem mit der Möglichkeit versehen, dass man es nicht bemerkt. Tatsächlich wurde dieser "Storytwist" an manchen Orten kritisiert. Nur das es halt keiner war. Bei der Retrospektive habe ich zumindest gelernt, dass Cronenberg den Zuschauer nie lenkt. Also keine Spielberg-Knöpfe, sondern komplette Selbstbetrachtung.Und spätestens mit der Flucht vor René´s größer werdenden Wunsch auf Nacktheit und der erfundenen Schangerschaft mit dem anschließenden Gespräch das in der Peking Oper die weiblichen Rollen traditionell von Männern gespielt wurden, war es natürlich definitiv für den Zuschauer klar. Aber dies hat mich als Zuschauer nicht gestört, es war kein Kritikpunkt weil es für mich magisch war mitzuerleben wie sehr René diese Vorstellung glauben wollte.
Absolut! Jedes Wort nachvollziehbar. Das ist so verdammt tragisch, wenn du die Erkenntnis erlangst, dass du dein Leben an eine Illusion verschwendet hast. Zudem finde ich das von der Regie und eben Jeremy Irons fantastisch, da es eben nicht als Storytwist angelegt war, man dennoch unglaublich mitfühlst.Und ich bin ehrlich als es dann zu der Gerichtsverhandlung kam und er mit der Wahrheit konfrontiert wurde, ich habe mit ihm gelitten. Er hat sein ganzes Leben aufgegeben aus Liebe zu seiner Butterfly und dann die 100% Gewissheit zu haben, auch wenn er es vielleicht insgeheim schon wusste, das es alles nur eine Lüge war um an Staatsgeheimnisse zu kommen, er also auf zwei Ebenen verraten und getäuscht wurde, das tat mir in dem Moment körperlich weh.
Mit dem Bewusstsein, dass er sie nie wieder haben kann, da sie ja gar nicht existiert. Jede Möglichkeit auf Hoffnung ist damit ausgeschlossen. Tatsächlich finde ich die komplette Szene den absoluten Wahnsinn. Wie du richtig sagst, herzergreifend. Auch im Verbund mit der Musik und natürlich dem Umkehrblick zur echten Madame Butterfly, die sich ja ebenfalls umgebracht hat, nachdem sie ihren Traum nicht haben konnte.Und nochmal, klar könnte man objektiv und realistisch gesehen betrachtet sagen darauf hätte er selber kommen müssen, aber er war zu dem Zeitpunkt, meiner Meinung nach, ein Mann der eben an die Lüge glauben wollte weil er damit ein glücklicher Mensch war. Von daher fand ich dann seinen Auftritt mit anschließendem Selbstmort im Gefängnis auch einfach nur herzergreifend. Ganz toll gespielt von Jeremy Irons das alles zu begreifen, zu realisieren und aber auch für sich die Entscheidung zu treffen das er ohne seine Butterfly, auch wenn es nur eine große Lüge war, nicht mehr Leben kann. Vielleicht auch ein wenig die Tatsache das er sich nie wieder selber achten kann, das er darauf reingefallen ist und sein Land verraten hat, seine Frau verletzt hat, aber ich glaube der Hauptgrund für diese Entscheidung war einfach die innere Trauer um seine Butterfly, die er für immer verloren hat.
Auch diese leisen Untertöne sind so filigran implementiert und ohne großes Trara gezeigt. Nebenbei bemerkt, schaust du diesen Cronenberg Film, genauso, wie der Regisseur es gerne hat. Mit Wahrnehmung und eigenen Gedanken.Der Film ist für mich eine tragische Liebesgeschichte den auch wenn es aus Sicht von Song Liling zunächst nur wie eine Rolle wirkte, die er für seine Partei und für seinen Staat spielte um an Geheiminformationen zu kommen, so spürte man finde ich im Gefangenentransport schon das ihm doch etwas an René lag und er gerne diese Rolle für ihn weitergespeilt hätte. Auch als er dann wieder aus Frankreich ausreiste und man ihm im Flugzeug mit Tränen in den Augen sah hatte ich zumindest das Gefühl das er an René und Butterfly denkt und was sie für schöne Stunden verbracht hatten.
Leider gilt er eben in vielen Köpfen als Horror Regisseur und alles was man nicht damit in Verbindung bringen kann, ist in vielen Köpfen als Mainstream platziert. Für mich ist das alles hochgradig falsch. Man reduziert ihn auf Ekelszenen bei Verwandlungen (Fliege) oder Ähnliches. Dabei sind seine Themen oft viel Tiefgründiger. Tatsächlich tu ich mich verdammt schwer seine Filme in ein Genre zu verpacken. Da steckt immer wieder so viel Tiefe drin.Ich auch. Keine Ahnung wer in diesem Film Mainstream sieht. Ich glaube weder 1993 noch heute würde irgend jemand der sonst nur Mainstream Filme sieht, sich für diesen Film begeistern können. Meiner Meinung nach war es damals sicherlich schon ein besonderer Film und er ist es immer noch!
Ja, zu "Die Fliege" sehe ich ebenfalls die Nähe. Die meisten sehen dort halt eher Splatter und Gulasch aber die Tiefe und auch das Ergebnis ist absolut vergleichbar. Ganz klar auch bei "Die Unzertrennlichen". Die Nähe zwischen "Naked Lunch" und "M. Butterfly" sehe ich natürlich in den autobiographischen Zügen, da es sich halt in beiden Fällen um reale Vorlagen handelt, die allerdings trotzdem unglaublich sind.Interessant das Du es auch so siehst. Auch wenn visuell die beiden Filme wenig Schnittmengen haben, so fand ich auch das gerade zu Die Fliege eine gewisse inhaltliche Näher besteht, eben auf Grund des Themas der Körperverwandlung. Naked Lunch und Die Unzertrennlichen kenne ich leider noch nicht, daher kann ich das nicht so beurteilen.
Ich betrachte das eben wie in Naked Lunch als Verschmelzung von Realität und Kunst. Realität eben weil viele Dinge so passiert sind aber gleichzeitig auf ein Kunstwerk (Bühnenstück/Oper) aufbaut. Da ist eine Symbiose entstanden. In Naked Lunch war es eben das Buch selbst, aber halt auch das Leben von Burroughs und das ist zu einer Einheit geworden.Tatsächlich war das bei mir nicht der Fall. Natürlich sagte mir der Titel sofort etwas, aber da es eben ein Film von Cronenberg war bin ich tatsächlich nicht davon ausgegangen das er hier eine 1:1 Verfilmung der Geschichte gemacht hat. Maximal konnte ich mir eine Inspiration vorstellen und das war es dann ja auch weil ohne die Oper ein wichtiges Motiv in dem Film nicht vorhanden gewesen wäre. Sie war als Lockmittel für René gedacht um auf Song Liling aufmerksam zu werden, sich in die Vorstellung einer Frau zu verlieben, aber eben auch diese fernöstliche Welt anders kennen zu lernen, sie durch die Augen einer einheimischen zu sehen.
Ich hätte zuviel nachkaufen müssen und bei den Preisen die bei manchen Filmen aufgerufen werden, wäre ich schnell 300 EUR losgeworden. Darf ich fragen zu welchem Kurs Du die schöne VÖ von Die Unzertrennlichen bekommen hast? Videodrome, zumindest in den schönen VÖs, ist leider auch kein Schnapper.Ich habe halt "nur" die DVD aber mit der war ich zufrieden. Leider ohne Bonus. Natürlich würde ich bei einer neuen VÖ ebenfalls zuschlagen. Tatsächlich hat sich die Cronenberg Retrospektive als Volltreffer entpuppt. Ich musste dafür zwar auch Einiges nachkaufen, aber das war schnell erledigt.
Gibt es da Online vielleicht eine Quelle wo man über die wahre Geschichte sich einmal etwas informieren könnte? Würde ich schon interessieren.Das war ebenfalls ein Punkt über den ich nachdachte. Bis ich die wahre Geschichte gelesen hatte und dass es genau so passiert ist. Nur über einen Zeitraum von 20 Jahren!
Auf jeden Fall ein sehr interessanter Ansatz. Finde ich wirklich gut.Tatsächlich war die Verschleierung auch gar keine Intension. Er war also nie darauf aus, dass der Zuschauer am, Ende ein Aha-Erlebnis hat, weshalb er die Figur auch erkennbar präsentiert hat, aber trotzdem mit der Möglichkeit versehen, dass man es nicht bemerkt. Tatsächlich wurde dieser "Storytwist" an manchen Orten kritisiert. Nur das es halt keiner war. Bei der Retrospektive habe ich zumindest gelernt, dass Cronenberg den Zuschauer nie lenkt. Also keine Spielberg-Knöpfe, sondern komplette Selbstbetrachtung.
Leider kenne ich noch zu wenig Filme von Ihm, aber tatsächlich hätte ich ihn auch nie als Horror Regisseur gesehen den auch wenn es natürlich bei Die Fliege ein paar extreme Szenen gibt, ist der Film soviel mehr und für mich auch kein Horror Film.Leider gilt er eben in vielen Köpfen als Horror Regisseur und alles was man nicht damit in Verbindung bringen kann, ist in vielen Köpfen als Mainstream platziert. Für mich ist das alles hochgradig falsch. Man reduziert ihn auf Ekelszenen bei Verwandlungen (Fliege) oder Ähnliches. Dabei sind seine Themen oft viel Tiefgründiger. Tatsächlich tu ich mich verdammt schwer seine Filme in ein Genre zu verpacken. Da steckt immer wieder so viel Tiefe drin.
Glaub mir dazu musst Du mich nicht verlieten, das hat die aktuelle Sichtung von M.Butterfly ganz alleine geschaft. Aber, wie bereits oben erwähnt, da ich nicht nur Konsument bin sondern auch Sammler will ich diese Filme dann natürlich auch in einer schönen Edition mir in die Sammlung stellen, so das dies wirklcih ein längeres Projekt wird. Aber es ist wieder einmal ein sehr schönes Beispiel das einem bei unserem Hobby nie langweilig wird!Ohne Dich da irgendwie verleiten zu wollen, lohnt sich Cronenberg chronologisch wirklich sehr. Nicht jetzt sofort, aber vielleicht magst du ja zwischen drin immer mal einen kaufen und auf Halde legen. Gerade auch seine 70er Jahre Filme könnten deinen Nerv durchaus treffen. Die sind zwar minimal budgetiert, aber damit kennst du dich ja aus. Zumal es da aktuell zumindest noch, preiswerte Mediabooks zu gibt. Nur für den Fall, dass du mal über eines drüber stolperst: Könnte sich lohnen.
Du hattest es ja in Deiner KK auch erwähnt das die Atmosphäre des Films teilweise wie ein Theaterstück bzw. generell ein großes Bühnensetting wirkt. Das ist mir auch aufgefallen. Z.B. noch bevor man wusste was die eigentliche Intention von Song Liling war, habe ich das Anwesen in dem sie René dann immer Empfangen hat wie eine große Bühne wirkte. Es war eine andere Welt was der Atmosphäre des Films unheimlich gut getan hat. Es gab zwar auch immer mal wieder ein paar "reale" Szenen aus dem Alltag von René, aber immer wenn er mit Song Liling zeit verbrauchte wurdes es für mich schön surrela, künsterrich eben wie in einem Traum.Ich betrachte das eben wie in Naked Lunch als Verschmelzung von Realität und Kunst. Realität eben weil viele Dinge so passiert sind aber gleichzeitig auf ein Kunstwerk (Bühnenstück/Oper) aufbaut. Da ist eine Symbiose entstanden. In Naked Lunch war es eben das Buch selbst, aber halt auch das Leben von Burroughs und das ist zu einer Einheit geworden.
Ich hatte natürlich bereits einiges im Regal aber dennoch einiges hinzu kaufen müssen, da ich auch Filme im Mediabook nachgerüstet habe. Alles zusammen ist natürlich teuer. Vieles habe ich bei Ebay Filmundo etc... bekommen. Die normalen Blu Rays und DVDs bei Medimops für ein paar Euro.Ich hätte zuviel nachkaufen müssen und bei den Preisen die bei manchen Filmen aufgerufen werden, wäre ich schnell 300 EUR losgeworden. Darf ich fragen zu welchem Kurs Du die schöne VÖ von Die Unzertrennlichen bekommen hast? Videodrome, zumindest in den schönen VÖs, ist leider auch kein Schnapper.
Hier wäre beispielsweise ein Artikel im Spiegel. Irgendwo im Bonusmaterial (nicht bei der m: Butterfly DVD) erzählt auch Cronenberg davon.Gibt es da Online vielleicht eine Quelle wo man über die wahre Geschichte sich einmal etwas informieren könnte? Würde ich schon interessieren.
Ich kannte auch bei weitem nicht alle, was mit ein Grund, war die Retrospektive zu starten.Leider kenne ich noch zu wenig Filme von Ihm, aber tatsächlich hätte ich ihn auch nie als Horror Regisseur gesehen den auch wenn es natürlich bei Die Fliege ein paar extreme Szenen gibt, ist der Film soviel mehr und für mich auch kein Horror Film.
Auch der Text oben soll keine Verleitung seinGlaub mir dazu musst Du mich nicht verlieten, das hat die aktuelle Sichtung von M.Butterfly ganz alleine geschaft. Aber, wie bereits oben erwähnt, da ich nicht nur Konsument bin sondern auch Sammler will ich diese Filme dann natürlich auch in einer schönen Edition mir in die Sammlung stellen, so das dies wirklcih ein längeres Projekt wird. Aber es ist wieder einmal ein sehr schönes Beispiel das einem bei unserem Hobby nie langweilig wird!
Es ist wirklich nur eine Einschätzung und eben das, was ich jetzt mit Cronenberg erlebt habe. Im Vorfeld war ich eben skeptisch, ob mir das wirklich alles gefällt und jetzt bin ich komplett begeistert. Aber eben auch, weil die Filme einfach anders sind, als das was man sonst schaut und ich glaube, das habe ich gerade gebraucht.Richtig! Gerade durch die Ausleuchtung hatte es eben etwas Magisches und war meiner Meinung nach auch genau so geplant. Schließlich lebte er ja auch in einer Welt, die lediglich aus Illusion bestand. Eine für ihn inszenierte Welt. Umso passender, das sich die Bilddramaturgie später ändert, als die Realität Einzug erhält. Dann aber wieder sein eigener inszenierter Abgang auf einer Bühne. Das musst halt auch alles erstmal schreiben und dann auch in der Form filmisch umsetzen. Für mich ist der Film absolut durchdacht und großartig umgesetzt.Du hattest es ja in Deiner KK auch erwähnt das die Atmosphäre des Films teilweise wie ein Theaterstück bzw. generell ein großes Bühnensetting wirkt. Das ist mir auch aufgefallen. Z.B. noch bevor man wusste was die eigentliche Intention von Song Liling war, habe ich das Anwesen in dem sie René dann immer Empfangen hat wie eine große Bühne wirkte. Es war eine andere Welt was der Atmosphäre des Films unheimlich gut getan hat. Es gab zwar auch immer mal wieder ein paar "reale" Szenen aus dem Alltag von René, aber immer wenn er mit Song Liling zeit verbrauchte wurdes es für mich schön surrela, künsterrich eben wie in einem Traum.