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Hauptdarsteller
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Gesamtübersicht aller Kritiken zu Infernal Affairs I:
#02 13.06.08 LivingDead Gesamtübersicht aller Kritiken zu Infernal Affairs II: #03 13.06.08 LivingDead Gesamtübersicht aller Kritiken zu Infernal Affairs III: #04 09.09.08 SAB Geändert von Amras (09.09.2008 um 08:27 Uhr) |
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#2 |
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Hauptdarsteller
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Infernal Affairs
Schon erstaunlich, was ein Film so bewirken kann: Die beiden Regisseure Wai Keung Lau und Siu Fai Mak hätten bestimmt nicht damit gerechnet, dass es gerade ihr Film sein würde, welcher später ein Hollywood-Remake („Departed“) nach sich ziehen und dem guten Scorsese endlich zu einem Oscar verhelfen würde… Und selten war die Oscarverleihung so umstritten wie Diese, denn qualitativ war „Departed“ dann doch weit unter der eines „GoodFellas“ oder eben „Infernal Affairs“ anzusiedeln; zumindest warfen ihm das die meisten Kritiker vor. Remake hin oder her, „Infernal Affairs“ bleibt ein außergewöhnlicher Gangsterstreifen. Es ist die Frage nach „Gut“ und „Böse“, die den Film bezeichnet. Es ist die Frage, ob man als Spitzel bei seinem Feind und der damit einhergehenden Sympathien für den Gegenspieler, noch man selbst ist. Es ist die Frage, ob sich ein Mensch verändern kann… zum Guten oder zum Bösen. Viele Fragen und doch bietet der Film keine konkrete Antwort. Die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß verschwimmen zusehends. Als Zuschauer findet man sich in einem Strudel der Haltlosigkeiten wieder. Es gibt keine klare Identifikationsperson, und doch sympathisiert man mit beiden Seiten; zumindest jenen Spitzeln, die dort ihre Arbeit verrichten. Dies ist vor allem den grandiosen Darstellerleistungen der Genregrößen Andy Lau und Tony Leung zu verdanken, die mit ihren Aufeinandertreffen zugleich die Höhepunkte des Filmes darstellen. Aber auch der restliche Cast macht seine Arbeit mehr als solide; und vor allem ist die Synchronisierung hierbei äußerst gelungen. Auch ansonsten kann die Inszenierung locker mit westlichen Filmproduktionen mithalten. Die Hochglanzoptik gibt mit unterkühlten Farben die kalte – ja sogar melancholische - Stimmung des Filmes gut wieder und besitzt dadurch auch das ein oder andere Eye-Candy. Die Musikuntermalung ist solide – mehr nicht; tut aber seinen Dienst. Die Inszenierung harmonisiert einfach mit dem Drehbuch – so ziemlich das Wichtigste bei Filmen; und der kongeniale Schluss setzt dem Ganzen die Krone auf und lässt die Tragik der Geschichte noch weiterhin bestehen; noch lange nach dem Abspann… 8/10 |
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#3 |
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Hauptdarsteller
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Infernal Affairs II
Schon ein Jahr nach dem grandiosen Erfolg von „Infernal Affairs“ schoben die Macher ein Prequel hinterher, welches die Vorgeschichte um den Polizisten Wong (Anthony Wong) und den Gangster Sam (Eric Tsang) bezeichnet, welche zu jenem Katz-und-Maus-Spiel der Spitzel des ersten Teils führt. Verständlich, dass man dem Ganzen nur wirklich folgen kann, wenn man schon den ersten Teil gesehen hat, denn ohne Vorkenntnisse wird man sich im Wirrwarr der ganzen Figurenkonstellationen schnell verloren vorkommen. Die beiden Regisseure Alan Mak und Andrew Lau Wai-Keung schlagen für den zweiten Teil ihres Erfolges eine gänzlich andere – epochale - Richtung ein. Die Hochglanzoptik des ersten Teiles wird hier nunmehr zurück gefahren und wir bekommen dunkle Bilder, größtenteils mit Handkamera gefilmt, serviert, welche auf stylische Kamerafahrten fast gänzlich verzichtet. Die Story ist diesmal wesentlich größer – bezieht sich nicht mehr nur auf die beiden Spitzel, sondern bindet ganze Gangstergruppierungen (so genannte „Familien“) mit ein. Dass der Film dadurch bisweilen etwas unübersichtlich wird, lässt sich verschmerzen; nicht zuletzt aufgrund der wirklich gelungenen Schauspielleistungen und der adäquaten Synchronisierung für den deutschen Markt. Doch führt die größer angelegte Story auch dazu, dass jene Dramatik und Intensität des ersten Teiles nur ansatzweise erreicht wird. So richtig spannend wird es nur selten. Auch merkt man der Inszenierung an, dass hier sichtlich beim „Paten“ und ähnlichen Mafiafilmen abgeguckt wurde; die (besser als im ersten Teil gelungene) Musikuntermalung bestärkt dieses Gefühl noch. Insgesamt gesehen zwar ein würdiger Nachfolger, der aber zu viel will und letztendlich nichts wirklich Neues bietet. Die handwerklich gelungene Inszenierung lässt über viele Kritikpunkte hinwegsehen, vertuscht aber nicht, dass der erste Teil immer noch ein Tickchen besser ist. 7/10 |
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#4 |
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Oscar-Preisträger
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Ort: Mönchengladbach
Alter: 26
Beiträge: 3.303
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Infernal Affairs III
In "Infernal Affairs III" wird die Geschichte in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen sehen wir Inspektor Lau wie er nach Yans Tod sämtliche Hinweise auf seine Verbindungen zu Hon Sam versucht loszuwerden. Und zum Anderen geht der Zuschauer in der Zeit zurück um einige neue Aspekte zu erfahren, die Yans letzte Monate vor seinem Tod beleuchten. Leider muss ich sagen, das ich von "Infernal Affairs III" enttäuscht wurde, zu langatmig ist der Film inszeniert. Obwohl viel Potenzial vorhanden war, plätschert die Geschichte nur so vor sich her. Man erfährt hauptsächlich mehr über die Beziehung Yans zu seiner Therapeutin Lee und wie sich Lau von seinen verbrecherischen Taten lösen will um ein "normales" Leben führen zu können. Waren Teil 1 und gerade Teil 2 kaum an Spannung und Dramatik zu toppen wirkt der 3. (leider) nur angehängt und nicht mehr wie zu einer Einheit gehörend, wie die beiden anderen Teile (vielleicht liegt das aber auch daran, das ich Teil 1 und 2 lange nicht mehr gesehen habe). Dadurch das alle bekannten Figuren wieder mitwirken, lohnt sich das Ansehen aber dennoch und macht den Film immer noch sehr sympathisch. Erst in den letzten 20 Minuten kommt wieder wesentliche Spannung auf und diese sind auch viel besser inszeniert als der restliche Teil davor. Deshalb vergebe ich enttäuschte, aufgrund der sehr guten Darsteller aber noch wohl verdiente... 7 / 10 Punkte!
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Meine Filmsammlung "Sich erheben, immer und immer wieder! Bis die Lämmer zu Löwen werden!" - Robin Hood Geändert von SAB (09.09.2008 um 10:32 Uhr) |
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#5 |
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Filmstar
Registriert seit: 19.06.2008
Beiträge: 1.348
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Ich kenne nur Teil 1 und 2 und finde beide ganz gut. Das Remake dagegen fand ich total daneben (miese Darsteller, schlechtes Drehbuch, bescheuerte Dialoge und überhaupt keine Spannung).
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#6 |
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Golden-Globe-Gewinner
![]() Registriert seit: 23.06.2008
Alter: 24
Beiträge: 2.673
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Ich habe zwar Teil 3 seit einiger Zeit auf DVD, aber ihn noch gar nicht angesehen.
![]() Muss mir mal alle drei reinziehen und Departed hat mir ganz gut gefallen, aber IA 1+2 sind auf jeden Fall besser.
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Show me what passes for fury amongst your misbegotten kind! |
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