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Casting
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Gesamtübersicht aller Kritiken zu Der Club der toten Dichter:
#02 19.05.09 deadlyfriend #06 22.05.09 Tarantino1980 #15 22.05.09 Die wilde 13 #20 23.05.09 Agent Orange
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Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht dafür was du verstehst. Geändert von deadlyfriend (23.05.2009 um 21:29 Uhr) |
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Casting
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Der Club der toten Dichter
Filme können einen inspirieren, ja geradezu ins Leben eingreifen. Das passiert nicht oft, aber wenn es einem wiederfährt, hat man es mit etwas Außergewöhnlichem zu tun. Dies kommt natürlich auch oftmals auf die Umstände an und vielleicht auch auf den Lebensabschnitt in dem man steckt. "Der Club der toten Dichter" hat unglaubliches bei mir entfacht. Anstatt in jungen Jahren wie gewöhnlich einfach abzuhängen, fing ich an den Tag zu "nutzen". Ich hatte einen neuen Leitspruch, setzte ihn in die Tat um und begann diesen Film sektenähnlich unter das Volk zu bringen. Ob es in der Gesamtheit etwas gebracht hat vermag ich rückwirkend nicht zu beurteilen, aber ich kann zumindest sagen das der Film wohl eine der emotionalsten Reaktionen innerhalb meines filmischen Konsums entfachte. Ich verinnerlichte dieses Meisterwerk so sehr, das ich gegen Ende auf meinem Wohnzimmertisch stand und mit Tränen in den Augen "Oh Captain, mein Captain" rief. In einer amerikanischen Privatschule am Ende der 50er Jahre herrschen noch klare Werte wie Tradition, Disziplin und natürlich auch das Leistungsprinzip. In "Hellton" kommen nur die besten hin und auch nur die besten werden bestehen. Nach einer völlig klaren und stringenten Unterrichtsmethodik, wird hier die zukünftige Elite ausgebildet. Das Individuum und der freie Geist werden allerdings nicht sonderlich gerne gesehen. Dies bekommt der neue Lehrer John Keating sehr bald zu spüren. Er ist zwar ehemaliger Absolvent, aber er versucht seinen Schülern einen neuen Weg zu bereiten. Eine modernere Art des Unterrichts steht auf dem Plan, die genau diesen fehlenden Individualismus an oberste Stelle rückt. Die Schülerschaft bekommt zudem noch mit, das Mr. Keating wohl Mitglied in einem mysteriösen Club war, der schon sehr bald wiederbelebt wird: "Der Club der toten Dichter". Peter Weir liefert hier für mich seine beste Arbeit ab. Schafft er es doch den Zuschauer von Anfang an in seinen Bann zu ziehen, um das Mark des Lebens in sich aufzusaugen. Man hängt an jedem Wort von Mr.Keating und wünscht sich ihn als Lehrer gehabt zu haben. Es ist eine unglaublich positive Grundstimmung die trotzdem von Ängsten und Zweifeln durchzogen ist. In jeder Minute leidet man mit den Protagonisten mit und fühlt sich bald selbst als ein Teil davon. Selten habe ich mehr um die Darsteller gebangt als hier. Dies liegt aber auch an diesem fantastisch aufspielenden Ensemble. Nicht nur Robin Williams als Lehrer ist einfach atemberaubend. Robert Sean Leonard und Ethan Hawke haben sich bei mir mit dieser Leistung ein Denkmal gesetzt. Ebenso Maurice Jarre der einen unglaublich eindringlichen Score komponiert hat. Das Zusammenspiel der Bilder und der Musik sind beispielhaft. Besonders in der fast dialogfreien Szene als Robert Sean Leonard zu Hause ist. Da spüre ich jetzt schon wieder die Gänsehaut. Ebenso in der Szene als Ethan Hawke allein durch den Schnee rennt. Wie oben schon erwähnt habe ich zu diesem Film eine ganz eigene, fast schon freundschaftliche Beziehung. Er gehört zu den Filmen die ich noch sehr oft sehen und ihn immer mit meiner eigenen Vergangenheit in Verbindung bringen werde. Seine Brillanz wird für mich wohl niemals verblassen. Deshalb: Carpe diem - Nutze den Tag!
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Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht dafür was du verstehst. Geändert von deadlyfriend (19.05.2009 um 21:47 Uhr) |
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Golden-Globe-Gewinner
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Wow,jedes einzelne Wort hätte von mir stammen können !! Tolle Kritik,oder besser gesagt,Liebeserklärung von dir an einen großartigen Film
![]() ![]() Ich werde ihn mir am Feiertag wieder angucken ( bestimmt zum 20.mal,oder so ) und werde dann mehr dazu schreiben.
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"Ich bin verheiratet, da bekommt man auch immer die gleiche Nummer. "
Cable |
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Leinwandlegende
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Bislang habe ich den Film erst einmal gesehen und zwar in der Schule. Ich gucke sehr gerne Filme, aber nicht in der Schule und dafür gibt es verschiedene Gründe, denn zum Einem hat man nicht immer den besten Sitzplatz und richtig entspannen kann man sich dadurch nicht und in einer Klassengemeinschaft einen Film zu gucken ist auch nicht immer das Beste, da es zu viele Mitschüler gibt die sich für Filme gar nicht interessieren und/oder den Film, welchen man gerade im Unterricht sieht nicht mögen und dieses auch gerne während des Films zeigen.
Natürlich würde ich jetzt gerne schreiben, dass bei diesem Film also bei "Der Club der toten Dicher" alles anderes sei, da der Film jeden angesprochen hat und somit der ganze Klassenraum eine Stille besitzt, in der man die sprichwörtlichen Stecknadel fallen hört, aber das wirkliche Leben ist nicht immer so dargestellt wie im Film und daher schneidete der Film nicht bei jedem Schüler gut ab, aber das Sehen des Films wurde keine Tortur durch die Anwesenden wie im Vergleich zu vielen anderen Filmen, welche wir im Unterricht gesehen habe. Ich fand den Film sehr gelungen, aber das "Meisterwerk" ist dieser Film für mich nicht. Bis jetzt noch nicht. Dennoch entspricht der Film genau den Filmen, die ich verehre und es existieren eigentlich auch keine Argumente, dass der Film schlecht ist. Dem Film könnte nur vorgeworfen werden, dass er an einigen Stellen zu kitschig ist, aber auch dem kann ich nicht zustimmen. Es wird auf jeden Fall Zeit, dass ich mir diesen Film nochmal ansehe. |
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Alter: 30
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. Ich hatte ihn wie bereits erwähnt nur auf VHS, wollte ihn schon länger mal updaten und das hier war wohl der passende Moment dafür! Ich weiß n icht wie es euch geht, aber obwohl ich keine VHS wegwerfen kann, sie werden dann schön im Keller eingelagert, schaue ich sie mir auch nicht mehr an weil meistens gerade der Ton doch sehr unterirdisch ist, wenn man halt weiß wie es klingen kann
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One night is all that stands between them and freedom. But it´s going to be one hell of a night. Geändert von Tarantino1980 (20.05.2009 um 14:53 Uhr) |
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Der Club der toten Dichter
Zuerst mal muss ich sagen das ich mich Deiner tollen Kritik deadlyfriend nur anschließen kann! Der Club der toten Dichter ist ein wirklich bewegender Film der einem eine Sichtweise auf das Leben bietet wie es selten ein Film schafft. Robin Williams hat hier bewiesen, dass er nicht nur jemand ist der gute Komödien spielen kann, sondern auch bei ernstern Rollen brillieren kann und diesen einen Tiefgang verschafft, wie es nur wenige können. Generell gefällt mir sogar Williams in seinen ernsten Filmen besser aber das nur am Rande. Die Atmosphäre des Films ist wirklich erstklassig. Hier wird bewusst, teilweise eine sehr beklemmende Atmosphäre geschaffen, damit der Zuschauer sich besser in die Schüler hineinversetzen kann, wie es wohl sein muss an diesem Ort zu "reifen" und wie versucht wird die jungen Erwachsenen in ein Muster hineinzuzwängen ohne Ihnen die Chance zu geben ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln, sprich jedes noch so kleine Gefühl von Individualität soll im Keim erstickt werden. Der Charakter von Robin Williams, Mr, Keating, zeigt den Schülern das es außerhalb dieses Musters noch eine eigenständige Person gibt, die jeder für sich selbst finden muss. Im Laufe des Filmes merkt man wie dieser positive Einfluss des neuen Lehrers sich auf jeden einzelnen auswirkt. Jeder entwickelt seine eigene Meinung und vorallem jeder macht das, was er vorher sich nicht getraut hat oder wovon er nicht wusste das er dazu im Stande ist. Die Schüler, natürlich allen voran Ethan Hawke und Robert Sean Leonard aber auch Josh Charles spielen in ihren damalig jungen Jahren beeindruckend authentisch. Jeder dieser Schüler verkörpert die entsprechende Rolle perfekt. Man hat als Zuschauer das Gefühl das jeder dieser Schauspieler schon einmal selbst in einer ähnliches Situation gesteckt hat, sei es der Charakter von Ethan Hawke der nicht an sich selber glaubt, oder der von Robert Sean Leonard der lieber etwas anders machen würde, aber von seinen Eltern gezwungen wird einen Weg zu gehen oder natürlich die Rolle von Josh Charles welche sich nicht traut zu seinen Gefühlen zu stehen. Man fiebert regelrecht mit jedem mit, wie sich sein Schicksal entwickelt. Auch Regisseur Peter Weir beweist hier sehr großes Feingefühl. Er hat diesen Film sehr leise inzeniert mit sorgfälltig positionierten Paukenschlägen die den Zuschauer fesseln. Die Kamerafahrten, teilweise sehr nah am Geschehen, geben einem das Gefühl das man selbst dabei ist. Es herscht immer eine packende Stimmung und obwohl es logischerweise ein sehr dialoglasticher Film ist, hat man zu keinem Punkt das Gefühl es würde zu langweilig, zu langatmig sein. Generell verfliegt die Laufzeit von 123 Minuten wie im Fluge und am Ende bleibt die Frage offen was aus den einzelnen Personen geworden ist. Haben Sie aus den Lehren von Mr. Keating etwas für Ihre persönliche Entwicklung lernen können oder sind sie doch wieder in das Muster reingepresst worden ohne einen Sinn für Individualität. Ich finde solche Filme werden heute nicht mehr gemacht. Man merkt Ihm definitiv noch seinen 80ziger Jahre Scharm an. Ich bezweifele auch, das so ein Film heute noch eine Chance im Kino hätte. Bestenfalls wäre es noch eine B-Movie Perle, sozusagen ein Geheimtip für Filmfreunde. Also jeder der den Film noch nicht kennt ansehen es lohnt sich! Wertung: 8.5/10 Punkte
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One night is all that stands between them and freedom. But it´s going to be one hell of a night. |
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Leinwandlegende
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Aber sonst eine gelunge Kritik, aber die Wertung klingt zu wenig für die Aussage der Kritik. Wobei 8.5 ja eine starke Wertung ist. |
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Aber ich verstehe was Du meinst, bei dem was ich inhaltlich geschrieben habe erwartet man eher etwas so ab 9 Punkten aber dafür fehlt dem Film leider besagtes persönliches "Sahnehäubschen" welches bei mir die 10er Wertung hervorruft.
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One night is all that stands between them and freedom. But it´s going to be one hell of a night. Geändert von Tarantino1980 (22.05.2009 um 08:49 Uhr) |
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Das denke ich eher weniger. Auch solche Filme haben immer noch ein Publikum. Allerdings sind diese Menschen etwas schwieriger zu finden. Beispielsweise "Glaubensfrage" ist doch auch kürzlich erst ins Kino gekommen und es waren sogar ein paar Zuschauer drin Der ist jetzt zwar nicht völlig mit "Der Club der toten Dichter" vergleichbar, aber die Klientel müßte halbwegs die gleiche sein.Dafür hast du aber eine schöne Rezi abgeliefert!! Ich denke mal der Nachkauf hat sich gelohnt. Übrigens finde ich auch die Szenen im Bonusmaterial, die es nicht in den Film geschafft haben, absolut sehenswert. In deinem zweiten Abschnitt hast du von der beklemmenden Atmosphäre geschrieben was ich absolut unterschreiben kann. Dieses altehrwürdige Gemäuer, die Demut vor der Institution und die Musik zeigen das vor allem in den Versammlungen. Da ist es mucksmäuschenstill und alles erstarrt in Ehrfurcht. Ich übrigens auch
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Kann ich vollkommen verstehen. |
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Ich mochte Robin Williams übrigens sowieso mehr in solchen Rollen als in Komödien. "Good morning Vietnam" ist ebenfalls saustark! Obwohl er da ja beide Talente ausleben konnte.
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Oscar-Preisträger
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Golden-Globe-Gewinner
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@ deadlyfriend & Tarantino1980
Und was soll ich jetzt noch schreiben ??? ![]() Tja,wer zu spät kommt..... Der Club der toten Dichter Der Club der toten Dichter ist für mich ein kleines Juwel was vor allem die Schauspielkunst angeht. Selten ist ein Film mit jugendlichen Schauspielern so grandios gelungen wie dieser. Auf den Inhalt möchte ich hier kaum noch eingehen,da meine Vorredner dies schon bestens getan haben und ich mich auch ihren Kritiken komplett anschließen möchte ! Vor allem deadlyfriend's letzter Absatz spricht mir aus der Seele !! Für mich passt an diesem Film einfach alles. Die Geschichte an sich,die so gut wie klischeefrei ist und ohne triefenden Pathos rüberkommt. Es gibt Szenen,die einem sich sofort ins Gehirn und/oder ins Herz brennen wie z.B. die erste Stunde mit Keating,als sie im Foyer der Schule sich die alten Fotos ehemaliger Schüler ansehen,der Vortrag von Todd Anderson's Gedanken vor versammelter Klasse,der erste Kontakt von Knox mit Chris,Todd's Verzweiflung nach Neal's Tod und viele mehr. Natürlich darf man bei diesen unvergesslichen Szenen die Schlusszene nicht vergessen,bei der mir jedesmal -auch diesmal- die Tränen die Wangen runterkollerten. Ein bewegenderes Ende findet man kaum und dies hat einen Grund. Weil wirklich alle Schüler (irgendwie sogar Cameron) einem im Laufe des Films ans Herz wachsen und man immer mit ihnen fühlt !! Die Charaktere sind durchweg authentisch,ehrlich und wunderbar durch die jungen Schauspieler mit Leben gefüllt. Sogar die Schüler,die mit Poesie und dem ganzen "Kram" nix am Hut haben werden nicht karikiert oder gar links liegen gelassen. Auch sie haben ihre "Aufritte" und sind eines von vielen Mosaiksteinchen,das dem Film diese wunderschöne Magie verleiht. Der Score von Maurice Jarre passt auch fantastisch zu den jeweiligen Szenen. Obwohl im Gegensatz zu den altmodischen Bildern aus den späten 50er Jahren sind seine Töne recht modern und doch geben sie die Stimmung perfekt wieder,beispielsweise als die Jungs in der Nacht sich zum ersten Mal aufmachen,um den "Club der toten Dichter " wiederzugründen.Grandios !! Robin Williams brilliert hier und geht in der Rolle voll auf. Es ist neben König der Fischer,Zeit des Erwachens und Good Will Hunting (eine ähnliche Rolle) sein absolutes Meisterstück !! Wobei man Good Morning Vietnam und One our Photo natürlich nicht vergessen darf. Aber der Mann mit dem überbrodelndem Humor hat soviel Mist in seiner Karriere gedreht,das diese Filmperlen einfach untergehen.Bezeichnenderweise sind es gerade die leisen Filme,die ihn zu Höchstleistungen inspirieren.Filme,die allesamt eine gewisse Tragik in sich haben,so wie die Rollenauswahl von ihm auch schon als tragisch zu bezeichnen ist.... Ich liebe diesen Film einfach und ich habe heute nach bestimmt 10 Jahren wieder jede Sekunde des Films genossen. Ich kann nicht anders: 10/10
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