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Regie
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Gesamtübersicht aller Kurzkritiken zu Park Chan Wooks Rache-Trilogie:
Gesamtübersicht aller Kritiken zu Sympathy for Mr. Vengeance: Gesamtübersicht aller Kritiken zu Oldboy: Gesamtübersicht aller Kritiken zu Lady Vengeance: #02 05.12.08 Vince #03 05.12.08 SAB
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
Geändert von Travis (05.12.2008 um 11:41 Uhr) |
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#2 |
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Regie
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Kritik von Vince
LADY VENGEANCE Park Chan-Wook macht es einem wieder relativ schwer, das Gezeigte in Kategorien einzuordnen. "Lady Vengeance" ist auf jeden Fall eine sehr eigenwillig zusammengestellte PopArt-Collage, wankend zwischen geradliniger Erzählform und Zeitebenen-Wechseln, plötzlichen Schnitten und Ortswechseln, Stimmungswechseln und was nicht noch alles. Kunstvolles Stückwerk, wie eine mehrstöckige Torte, die bereits in ihre (unterschiedlich gewichteten) Portionen geschnitten wurde. Der vielgebrauchte Aspekt der Rache unterscheidet sich vom Subgenre und von der eigenen Trilogie mit "Oldboy" und "Mr. Vengeance" teilweise sehr stark, andererseits häufen sich wiederkehrende Muster. Doch das Einzigartige bezieht der Film aus der ihm eigenen Ausleuchtung des Bekannten. Alleine schon aufgrund der Bildsprache ist "Lady Vengeance" mehr als ein simples Rachedrama, das Gefühl wird auch zu keiner Zeit dramatisiert, sondern gegenteilig gar nüchtern heruntergespielt. Auf die Frage hin, ob sie sich den dicksten Fisch für den Schluss aufheben möchte, nuschelt sich Geum-ja kaum verständlich ein knappes "Ja" zusammen. Den Minimalismus und die artifizielle Bildsprache hat der Abschluss der Trilogie mit seinen Vorgängern gemein, ansonsten handelt es sich um ein Werk, das auf seinen eigenen Beinen steht. Es ist in sich trotz allem brüchiger, Szene um Szene scheint jeweils ein neues Kapitel in der visuellen Gestaltung zu öffnen, um der inhaltlichen Schnellebigkeit entsprechen zu können, innerhalb derer sich die Situation stetig ändert wie ein Chamäleon seine Farbe. Vermutlich der unkommerziellste (und das will was heißen) und anspruchsvollste Teil der Trilogie, der zum Teil an diesem Anspruch jedoch zu zerbersten droht. 7/10
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
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#3 |
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Regie
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Kritik von SAB
Lady Vengeance Park Chan-wooks "Lady Vengeance" begeistert durch seine grandiose Inszenierung, bei der Farbgebung, Kamera und Schnitt einfach zu begeistern wissen. Die ersten 45 Minuten versucht man erstmal den Film einordnen zu können, da es einem durch diverse bildliche Stilmittel und plötzliche Ortswechsel durch verschiedene Zeiten erheblich schwer gemacht wird. Doch dann erschließt sich der Plan der Hauptdarstellerin Lee Geum-ja immer mehr und "Lady Vengeance" wird von den anfangs noch lose erscheinenden Szenen zur (halbwegs) geradlinigen Rache-Tour. Doch sollte man keine blutigen Eskapaden wie in "Kill Bill" oder selbst im Vorgängerfilm "Oldboy" erwarten, da das Essenzielle hier nicht die Rache selbst ist, sondern es vielmehr um die Gefühle Geum-jas geht und wie diese damit umzugehen versucht. Nur konsequent zur Gefühlslage des Films ist, das der Regisseur sein Werk knallbunt beginnt und mit fortschreitender Laufzeit immer mehr Farbe herauszieht und am Ende nur noch schwarz-weiß erscheint. Der Wandel von einem glücklichen Mädchen zur hasserfüllten Frau wird von der Schauspielerin Lee Yeong-ae kongenial dargestellt. Aber auch der Rest der Besetzung ist sehr gut gewählt, auch wegen des Wiedererkennungswert durch die beiden Vorgängerfilme, allen voran natürlich "Oldboy" persönlich, Choi Min-sik. Ebenfalls zu überzeugen, weiß der unheimlich gut gelungene Score. Insgesamt also ein extrem intensiv gespieltes Drama, welches einen durch Gesellschaftskritik, Selbstjustiz und Moral zum Nachdenken anregt! Dieser meisterhafte sehr anspruchsvolle Film bleibt einem lange im Gedächtnis! Meine Wertung: 9 / 10 Punkten
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
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