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#1 |
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Regie
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
Geändert von Travis (02.12.2008 um 11:31 Uhr) |
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#2 |
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Regie
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Kritik von Vince
BEIM STERBEN IST JEDER DER ERSTE Sehr realistisch gehaltener Hillbilly-Thriller mit einer bodenständigen, nichtsdestotrotz intensiven und einfallsreichen Inszenierung. Der Thrill kommt hier auf ganz leisen Sohlen und gewinnt seine Durchschlagskraft durch die sich fast beiläufig entwickelnde Geschichte, in deren Verlauf die Gefahr lange Zeit nicht erkannt wird. Im Gegenteil, zusammen mit den Hillbillies wird zunächst noch fröhlich Banjo gespielt, bis es in die bergige Waldlandschaft geht und man ein eklatantes Zusammentreffen hat. Es wird nichts künstlich dramatisiert durch Score oder Schnittmontage, wodurch dem naturalistischen Werk eine grauenerregende Normalität zu eigen wird, die für eine bizarre Stimmung sorgt. Damals unverbrauchte Gesichter wie Jon Voight und Burt Reynolds zeigen sich schauspielerisch wie physisch topfit, krackseln über Berg und Tal und zeigen inmitten ihrer Anstrengung ehrlich wirkende Emotionen, die dem Zusammenspiel mit den Gegenspielern (bei denen es sich laut imdb um echte Bewohner der Umgebung handelt) eine konkurrenzlose Authentizität verleiht. Ein beeindruckendes Werk mit einem unübersehbaren Einfluß auf den Thriller und Horrorfilm der Folgezeit. 8/10
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
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#3 |
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Regie
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Hier gebe ich sogar noch einen Punkt mehr als du. Boorman hat ja später so manche Verfehlung in die Filmlandschaft gepflanzt, Exorzist 2, aber hier ein Meisterwerk abgeliefert. Wirkliche Schwachstellen kann man mit der Lupe suchen und wird sich dennoch schwer tun sie aufzuspüren. Dafür gibt es zahlreiche Höhepunkte. Der behutsame und sich immer mehr steigernde Spannungsaufbau, die mehr als gelungenen Charakterzeichnungen, die ebenso minimalistische wie effektvolle Inszenierung und so vieles mehr, machen ihn zu einem der ganz großen Meisterwerke des Genres. Man muß ihn ganz klar als den Archetyp des Backwood-Genres klassifizieren. Ohne ihn hätte es zahlreiche Backwood- und Horrorfilme nicht gegeben, jedenfalls nicht in ihrer heute bekannten Machart. Deswegen neige ich bei diesem Film, aufgrund seiner expliziten Vorreiterrolle sogar dazu, meine ursprüngliche 9/10 auf eine glatte 10/10 aufzurunden.
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
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