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Alt 02.12.2008, 11:23   #1
Travis
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#02 02.12.08 Tom
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
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Alt 02.12.2008, 11:24   #2
Travis
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Standard AW: Barfuss

Kritik von Tom


Barfuss

Til Schweigers mittlerweile zweite alleinige Regiearbeit nach "Der Eisbär" präsentiert uns eine herzerwärmende, liebreizende Romantik-Komödie die zum Lachen, Weinen und gleichzeitig zum Kuscheln mit seinem liebsten Menschen anregen tut. Der Film wurde zurecht als bester deutscher Film 2005 mit dem "Bambi" ausgezeichnet

"Schweiger" spielt einen einfachen Loser der regelmäßig seinen Job verliert und immer wieder beim Arbeitsamt vorsprechen tut. Dieses mal soll er sein Glück in einer psychiatrischen Klinik versuchen und scheitert auch dort kläglich. Dort trifft er auf die Patientin "Leila" (Johanna Wokalek) ,die stets barfuss unterwegs ist, welche grade dabei ist sich das Leben zu nehmen. Im letzten Moment kann er sie jedoch davon abhalten woraufhin sie ihn auf Schritt und Tritt verfolgt und bei ihm bleiben möchte.

Wie für einen deutschen Film üblich geben sich mal wieder zahlreiche deutsche Schauspieler in kleinen Rollen die Klinke in die Hand. Darunter währen "Michael Mendl" (Der Untergang), "Alexandra Neldel" (Verliebt in Berlin), "Axel Stein", "Jürgen Vogel", "Armin Rohde", "Mark Keller", "Markus Maria Profitlich" und sogar noch vor ihrer Trennung "Dana Schweiger" als Krankenschwester.

Aber wirklich herrausragend ist hier der Auftritt von "Johanna Wokalek" als barfüssige Fremde die von ihrer Mutter über Jahre hinweg zu Hause gahalten wurde und somit die Welt bei ihrer ersten Reise nur mit staunenden Kinderaugen wahrnimmt. Die recht unbekannte Schauspielerin agiert in ihrer Rolle sehr überzeugend und man hat das Gefühl sie währe wirklich noch keinen Tag in der Welt draußen gewesen. Alleine dieser niedliche Gesichtsausdruck hat mich beim ersten mal als ich den Film bei Premiere angezappt habe dazu gebracht weiter zu schauen und ich hab keine Minute bereut.

Wer sich mal richtig geborgen fühlen und einen kuschligen Abend mit Freundin oder alleine auf dem Sofa verbringen möchte sollte sich den Film ansehen. Er ist recht witzig und vermag dann auch sehr ernst zu werden allerdings ohne dem Kitsch zu verfallen. Sehr Gefühlvoll eben! Wer würde es sich nicht wünschen einem Menschen die schöne weite Welt zeigen zu dürfen...

Gesamtwertung 7,5/10
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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
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