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Count Dooku
15.12.2009, 23:03
Gesamtübersicht aller Kritiken zu Avatar - Aufbruch nach Pandora:
#02 21.12.09 Count Dooku (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=133100&postcount=2)
#21 23.12.09 BladeRunner2007 (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=134130&postcount=21)
#57 25.11.10 Pretender (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=206290&postcount=57)
Count Dooku
15.12.2009, 23:03
Avatar - Aufbruch nach Pandora (http://www.ofdb.de/film/188514,Avatar---Aufbruch-nach-Pandora)
12 Jahre nach Titanic, der zu meinen Lieblingsfilmen zählt, kehrt James Cameron mit einem neuen Film zurück.
Zuerst war kaum was über den Film zu lesen, außer dass er technisch revolutionär sein wird. Na ja.
Die Story ist nur eine weitere Variation von "Der mit dem Wolf tanzt" kombiniert mit "Final Fantasy". Wäre an sich noch kein Beinbruch, wenn die Charaktere (imo eine Stärke von Cameron) nicht so erschreckend eindimensional wären.
Jake Sully hat keinerlei Background. Außer dass er im Rollstuhl sitzt und mal einen Zwillingsbruder hatte, erfährt man nichts von ihm. Über John Dunbar (Der mit dem Wolf tanzt) und Nathan Aldren (Last Samurai) hatte man mehr erfahren, wodurch deren Charakterentwicklung auch überzeugt.
Der Gegenpart, gespielt von Stephen Lang, ist ein typischer 08/15-Schurke.
Sigourney Weavers Figur erinnert an ebenfalls von ihr gespielten Diane Fossey, ohne die gleiche Intensität zu besitzen.
Giovanni Ribisi und Michelle Rodriguez sind total verschwendet worden. Ihre Charaktere sind (wie überraschend) eindimensional und haben so wenig Screentime, dass man sich fragt, wozu man diese bekannten Namen benötigt hat.
Bei den Navis gibt es auch die typsichen Figuren. Die Schamanin, die Häuptlingstochter (die sich mit in jemand bestimmten verliebt), der Oberkrieger der die Hauptfigur nicht ausstehen kann usw.
Mit keiner der Figuren konnte ich mitfiebern. Es fehlen einfach Momente wie bei Terminator als Kyle und Sarah mit letzter Kraft vor dem Terminator zu fliehen versuchen. Oder wie Ellen Ripley sich allein in die Höhle des Löwen traut um Newt zu retten in Aliens. Wie Lindsey Brigman ihrem Ex-Mann auf seinem Weg in den Abgrund per Funk begleitet. Und natürlich Titanic, wenn Jack und Rose versuchen vom Schiff zu kommen.
Das Schlimmste ist allerdings die Vorhersehbarkeit der Handlung. Ein kleines Beispiel (kein Spoiler):
"Seit 500 Jahren hat noch niemand geschafft,die Klobusterperlen vom Hintern des Riesenochsen zu pflücken."
Ratet mal was die Hauptfigur garantiert macht. :D
Alter Teil der Kritik:
Ok, Story kann man vergessen. Wie sind dann wohl die Effekte? Ich sag wieder nur "na ja". Nach Filmen wie "Star Wars", "Herr der Ringe" und "King Kong" kann ich denen im Film nichts besonders mehr abgewinnen. Es wirkt irgendwie alles schon mal dagewesen.
Da geht es mir schon wie bei Transformers 2, die Effekte haben mich auch nicht begeistert (wahrscheinlich weil mir die Story einfach nicht gefallen hat).
Der 3D-Effekt war ganz nett, aber wie Cameron selber laut einer Cinema-Ausgabe sagte :"Ohne gute Story nutzt das ganze 3D nichts." Ich hätte es ihm auch geglaubt, ohne dass er einen Beweis nachliefert.
Neuer Teil:
Die Effekte konnte ich in 3D nicht ganz so gut ausmachen bzw. ihre Qualität richtig beurteilen. In 2D muss ich sagen, dass sie echt klasse aussehen. Nur die Flammeneffekte sahen nicht so gut aus.
Alter Teil:
Imo Camerons enttäuschendste Arbeit. Nach 12 Jahren hätte ich mehr erwartet.
Neuer Teil:
Nach erneuter Sicht auf Bluray in 2D gefiel mir der Film besser. Die Story ist ziemlich simpel und die Charaktere stereotyp. Dafür überzeugen die Effekte und lassen Pandora ziemlich real aussehen. Insgesamt ganz unterhaltsam, aber trotzdem kann ich den Hype um den Film nicht so ganz nachvollzeihen.
Cpt.Archer
16.12.2009, 23:49
So Jungs (und Mädels) ich bin grad wieder zuhause und noch völlig geplättet:
Der Film ist der absolute Knaller,mir war einfach keine Sekunde langweilig,und eines steht fest:
James Cameron hat es geschafft,CGI-Figuren absolut lebendig erscheinen zu lassen,mir sagte nur mein Verstand,dass es nicht echt sein kann!
Alle meine Bedürfnisse,die sich auf einen richtig guten Film beziehen,wurden befriedigt!
Ich kann diesen Film nur allen wärmstens empfehlen,die auch nur entfernt was mit Sci-Fi oder Fantasy anfangen können!
Wäre "Star Trek" nicht,würde ich sagen dass es mein Film des Jahres ist,mehr schreibe ich jetzt erstmal nicht,muss das erstmal "verarbeiten ;)
Die wilde 13
17.12.2009, 19:53
So Jungs (und Mädels) ich bin grad wieder zuhause und noch völlig geplättet:
Der Film ist der absolute Knaller,mir war einfach keine Sekunde langweilig,und eines steht fest:
James Cameron hat es geschafft,CGI-Figuren absolut lebendig erscheinen zu lassen,mir sagte nur mein Verstand,dass es nicht echt sein kann!
Alle meine Bedürfnisse,die sich auf einen richtig guten Film beziehen,wurden befriedigt!
Ich kann diesen Film nur allen wärmstens empfehlen,die auch nur entfernt was mit Sci-Fi oder Fantasy anfangen können!
Wäre "Star Trek" nicht,würde ich sagen dass es mein Film des Jahres ist,mehr schreibe ich jetzt erstmal nicht,muss das erstmal "verarbeiten ;)
Ich sag vorerst nur eins :
GEIL !!!! :rock:
JaredKimberlain
18.12.2009, 00:43
Gesehen, komplett für gut befunden. Und sogar der 3-D-Genuss war ohne Zweifel gelungen (für schlappe 13,- Euro :().
Aber ich fühlte mich doch extrem an einen anderen Film erinnert
Der mit dem Wolf tanzt
Da dazwischen aber ganze Welten liegen, empfand ich das nicht als tragisch.
Gruß,
J.K.
Ich hab mir gestern die 2D-Fassung angesehen und war etwas enttäuscht. :heul:In 3D hätte er mir wahrscheinlich etwas besser gefallen.
Optisch ist der Film natürlich ein echter Hingucker, aber die Story fand ich zu schwach. Bei der Vermischung von Real-Szenen und CG-Effekten hat man außerdem deutlich gesehen, dass diese nicht zusammenpassten.
Vielleicht sehe ich ihn mir nochmals in 3D an, aber eigentlich sollte solch ein hochgelobter Film auch in 2D überzeugen!
Die wilde 13
18.12.2009, 19:04
Vielleicht sehe ich ihn mir nochmals in 3D an, aber eigentlich sollte solch ein hochgelobter Film auch in 2D überzeugen!
Da gebe ich dir völlig recht,zumal der Film ja auch auf DVD/Blu Ray rauskommen wird. Oder will Cameron noch mal 12 Jahre warten,bis die 3D-Technik auch in unsere Heimkinos Einzug gehalten hat:(
Zugegeben,die Story bietet nichts neues,bis auf die Tatsache das die Natur auf Pandora wie eine Art Gehirn miteinander vernetzt ist :huh:
Aber optisch ist Avatar das pure Vergnügen und nach dem Absetzen der 3D Brille brauchte ich erstmal ein paar Minuten um wieder zu mir selbst zu finden.Wahnsinn !!
Noch nie wurde ein fremder Planet so fantasievoll und zugleich realistisch kreiert wie Pandora.Jede Pflanze,jede Mücke und jeder Na'vi waren absolut eindrucksvoll und man bekommt den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zu oder man kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Bemerkenswert ist auch,das Sam Worthington mit Haare aussieht wie Tim Mälzer :lol:
Zugegeben,die Story bietet nichts neues,bis auf die Tatsache das die Natur auf Pandora wie eine Art Gehirn miteinander vernetzt ist :huh:
Das find ich ja gerade so blöd an der Story!
Vor allem das "Verknüpfen" der Zöpfe mit den Tieren und den Bäumen fand ich einfach nur lächerlich! Als die beiden sich ihre Liebe gestanden haben, habe ich nur drauf gewartet, dass sie ihre Zöpfe miteinander verbinden! :lol:
Bemerkenswert ist auch,das Sam Worthington mit Haare aussieht wie Tim Mälzer :lol:
Das ist aber ganz schön fies!:motz:
Die wilde 13
19.12.2009, 13:14
Das find ich ja gerade so blöd an der Story!
Also,gerade diese Idee fand ich sehr interessant.Ich wollte schon immer wissen,was z.B. eine 1000jährige Eiche so alles zu erzählen hat,wenn sie denn könnte.
Und auch das verkuppeln mit den Zöpfen ist doch sehr praktisch. Da kann man(n) wenigstens die Hosen bei anlassen :D
Das ist aber ganz schön fies!:motz:
Sag ich doch,die Frisur war wirklich fies ;)
Count Dooku
19.12.2009, 20:26
Ein Glück, dass Belanna schon etwas Negatives über den Film gesagt hat, sonst würde es nur wieder heißen, dass ich jeden Film schlecht reden würde. :D
Ich fand den Film nicht sehr berauschend. Die Effekte waren ganz nett, aber wie schon bei Transformers 2 haben sie mich nicht vom Hocker gehauen, da die Story mich nicht gefesselt hat (das ist aber auch die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Filmen).
Die Charaktere sind ziemlich oberflächlich. Dieser Army-Colonel war ein einziger Stereotyp. Die von Sigourney Weaver, Giovanni Ribisi und Michelle Rodriguez (die seltsamerweise mich diesmal nicht mit ihrer Präsenz genervt hat) haben keinerlei Hintergrund und sind imo verschwendetes Potential.
Die Story ist nicht neu. Imo eine Mischung aus "Der mit dem Wolf tanzt" und dem Finale "Last Samurai". Dazu ist sie teilweise sehr vorhersehbar.
Der Score ist teilweise ganz gut, teilweise sehr übertrieben.
Verglichen mit anderen Werken von Cameron ist dieser Film eine ziemliche Enttäuschung. Wo ich noch bei Filmen wie "Aliens", "The Abyss", "Terminator" oder "Titanic" mit den Charakteren mitgefiebert habe, bin ich diesmal nur gelangweilt in meinem Kinosessel gesessen und hab gewartet, dass das Finale kommt. Nach 12 Jahren hätte ich mehr erwartet.
Cpt.Archer
20.12.2009, 08:14
Ein Glück, dass Belanna schon etwas Negatives über den Film gesagt hat, sonst würde es nur wieder heißen, dass ich jeden Film schlecht reden würde. :D
Du bist und bleibst ein oller Meckerkopp :D
Count Dooku
20.12.2009, 09:43
Danke. :D
Ich schätze vor 10 Jahren hätte ich den Film besser bewertet und wäre von den Effekten total geplättet worden wie es damals bei Star Wars EP I gewesen ist. Ich schätze ich werde langsam zu alt für die Art von Kino.
Dex_McCroul
21.12.2009, 17:53
Okay. Gestern nun gesehen und für gut befunden. Die technische Seite war wirklich grandios. Leider kann ich auch die negativen Kritiken verstehen. Die Story ist im Grunde genommen schon bekannt. Und leider sind auch nicht alle Schauspielerleistungen das Gelbe Ei.
Dennoch konnte der Film mich mitreißen. Grund dafür waren erstaunlicherweise die Na' Vii und Pandora, der Planet/ Mond an sich. Ich hatte wirklich meine Zweifel, ob es wirklich so gut, .... so echt sein kann. Aber mir blieb oftmals einfach die Spucke weg.
Darum gute 8,5/10.
Tarantino1980
21.12.2009, 21:08
Aber optisch ist Avatar das pure Vergnügen und nach dem Absetzen der 3D Brille brauchte ich erstmal ein paar Minuten um wieder zu mir selbst zu finden.Wahnsinn !!
Noch nie wurde ein fremder Planet so fantasievoll und zugleich realistisch kreiert wie Pandora.Jede Pflanze,jede Mücke und jeder Na'vi waren absolut eindrucksvoll und man bekommt den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zu oder man kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
[/SPOILER]
Ich war heute auch drin in der 17 Uhr Vorstellung in der Hoffnung das diese nicht ganz so voll ist aber weit gefehlt. Ich bekam mit meinem Kumpel gerade mal noch mittig einen Platz aber das war es Wert. Deinen Post kann ich komplett unterschreiben so ging es mir auch. Noch dazu kam das dies mein erster Film in 3D war und ich denke er wirkt auch nur in 3D. Er wird natürlich auch in meine DVD Sammlung wandern aber ich glaube er wird viel einbüßen müssen wenn man vieles dann nur noch in 2D warnehmen kann.
Ich finde die Diskussion hier übrigens sehr gelungen und da es "nur" ein Lichtspielhaus Thread ist fände ich es schön wenn sich jemand mal "erbarmen" würde und zu diesem schönen Film eine KK schreiben würde, damit wir diese schöne aufflammende Diskussion ohne Spoiler-Tags im KK Forum weiterführen könnten. Ich würde dann selbstverständlich die entsprechenden Beiträge aus diesem Thread hier verschieben und etwas basteln damit es gut aussieht, da die Beiträge ja chronologisch verschoben werden. Ich würde die KK ja selbst schreiben aber irgendwie fehtl mir dazu im Moment die Zeit.
Count Dooku
21.12.2009, 22:17
Dein Wunsch ist mir Befehl. Viel Spaß beim verreißen. :D
Tarantino1980
21.12.2009, 23:45
Dein Wunsch ist mir Befehl. Viel Spaß beim verreißen. :D
Super danke! Ich werde sobald ich die notwendige Zeit gefunden habe auch eine entsprechende KK einstellen.
Ich komme gerade aus dem Kino und bin total geplättet. Schwanke aber noch zwischen 9 oder 10/10.
Ich fand den einfach nur:rock:
War natürlich auch in 3D. Aber ich denke das mir der Film auch in 2D gefallen wird.
Tarantino1980
22.12.2009, 02:20
War natürlich auch in 3D. Aber ich denke das mir der Film auch in 2D gefallen wird.
Da bin ich noch skeptisch. Gerade die Szenen auf Pandora wirken in 3D einfach gigantisch. Da stimmt jedes Detail und man fühlt sich wirklich mittendrin. Die realen Szenen in 3D wirkten teilweise allerdings etwas gekünzelt, aber dafür waren die Planeten Szenen genial. Ich hoffe mich zu täuschen das er auch in 2D wirkt, aber ich befürchte das dann mindestens 1-2 Punkte bei meiner Wertung weichen werden, eben weil der visuelle Bonus nicht mehr sehr zum tragen kommt. Aber ich bin echt am überlegen ob ich den Film nicht nochmal im neuen Jahr schaue. Mal sehen auf jeden Fall ein wahrer visueller Filmgenuß!
BladeRunner2007
22.12.2009, 15:18
Ich konnte den Film leider nur in 2D sehen. Er hat imo sehr gut funktioniert. Aber ich bin sicher, dass das Erlebnis einfach noch besser ist in 3D. Ich hoffe ich werde noch eine Gelegenheit finden ihn in 3D sehen zu können. In 2D hat er übrigens das Format 2,35:1. 3D hingegen 1,78:1.
Count Dooku
23.12.2009, 22:37
Hoffentlich gibt es hier bald noch ein paar Kritiken. Im Vergleich zu anderen Foren, ist hier richtig tote Hose. ;)
BladeRunner2007
23.12.2009, 23:42
Avatar - Aufbruch nach Pandora (http://www.ofdb.de/film/188514,Avatar---Aufbruch-nach-Pandora)
Nach über 12 Jahren liefert James Cameron mit "Avatar" seinen neuesten Film ab und was ist er? Er ist vorallem eins: vorhersehbar. Er hat stereotypische Charaktere, eine 08/15 Story, die nichts Neues bietet, keinerlei überraschende Wendungen, unzählige Klischees und eine glasklare Trennung zwischen Gut und Böse. Er erinnert stark an "Der mit dem Wolf tanzt" und "Last Samurai".
Doch trotzdem würde ich soweit gehen und behaupten, dass Avatar revolutionär und einzigartig ist. Doch woran liegt es? Ist es die grandiose 3D Technik? Die atemberaubende Welt von Pandora und die damit verbundene CGI? Oder doch die gekonnte und sehr fesselnde Erzählweise von Cameron? Ich sage alle drei Punkte spielen dabei eine wichtige Rolle! Cameron weiß seine Zuschauer zu fesseln, egal wie simpel oder vorhersehbar die Handlung ist. "Titanic" ist da ein gutes Beispiel. Jeder weiß wie der Film ausgeht, doch trotzdem gibt es genug Leute, die bis zum Ende mitfiebern. Bei "Avatar" sieht es nicht anders aus. Man hat alles schon mal irgendwo gesehen, doch noch nie in diesem Ausmaß.
Pandora ist wunderschön und mir persönlich blieb den ganzen Film über die Spucke weg. Cameron hat die CGI benutzt um eine Welt zum Leben zu erwecken, nicht um damit rumzuprahlen. Dasselbe gilt für die Na'vi. Ich hielt diese Welt und ihre Bewohner für real und ich konnte in diese einzigartige Welt eintauchen und alles andere um mich herum vergessen. Trotz der langen Laufzeit von 162 Minuten habe ich mich zu keiner Sekunde gelangweilt.
Schauspielerisch ist der Film in Ordnung. Es gab gute Leistungen, sehr gute Leistungen, aber auch schlechte Leistungen. Zoe Saldana hat imo die beste Leistung abgegeben.
Avatar ist für mich ein großartiger Film, wenn auch nicht perfekt. Nicht einmal annährend. Aber ist die Chinesische Mauer perfekt, oder der Schiefe Turm von Pisa? Nein. Und doch haben sie einen gewissen Wiedererkennungswert und sind weltberühmt. Und warum? Wegen ihrer Einzigartigkeit. Und imo ist "Avatar" das auch. Die Dialoge sind zwar manchmal kitschig, aber es gibt auch Szenen, wo sie wiederum geistreich sind. Und wie schon gesagt, vieles war schon mal da, doch noch nie so gut und einzigartig umgesetzt wie in diesem Film.
"Avatar" ist ein Erlebnis und wird mit Sicherheit schnell zum Klassiker aufsteigen - und das zurecht!
Cpt.Archer
23.12.2009, 23:57
Avatar - Aufbruch nach Pandora (http://www.ofdb.de/film/188514,Avatar---Aufbruch-nach-Pandora)
Nach über 12 Jahren liefert James Cameron mit "Avatar" seinen neuesten Film ab und was ist er? Er ist vorallem eins: vorhersehbar. Er hat stereotypische Charaktere, eine 08/15 Story, die nichts Neues bietet, keinerlei überraschende Wendungen, unzählige Klischees und eine glasklare Trennung zwischen Gut und Böse. Er erinnert stark an "Der mit dem Wolf tanzt" und "Last Samurai".
Doch trotzdem würde ich soweit gehen und behaupten, dass Avatar revolutionär und einzigartig ist. Doch woran liegt es? Ist es die grandiose 3D Technik? Die atemberaubende Welt von Pandora und die damit verbundene CGI? Oder doch die gekonnte und sehr fesselnde Erzählweise von Cameron? Ich sage alle drei Punkte spielen dabei eine wichtige Rolle! Cameron weiß seine Zuschauer zu fesseln, egal wie simpel oder vorhersehbar die Handlung ist. "Titanic" ist da ein gutes Beispiel. Jeder weiß wie der Film ausgeht, doch trotzdem gibt es genug Leute, die bis zum Ende mitfiebern. Bei "Avatar" sieht es nicht anders aus. Man hat alles schon mal irgendwo gesehen, doch noch nie in diesem Ausmaß.
Pandora ist wunderschön und mir persönlich blieb den ganzen Film über die Spucke weg. Cameron hat die CGI benutzt um eine Welt zum Leben zu erwecken, nicht um damit rumzuprahlen. Dasselbe gilt für die Na'vi. Ich hielt diese Welt und ihre Bewohner für real und ich konnte in diese einzigartige Welt eintauchen und alles andere um mich herum vergessen. Trotz der langen Laufzeit von 162 Minuten habe ich mich zu keiner Sekunde gelangweilt.
Schauspielerisch ist der Film in Ordnung. Es gab gute Leistungen, sehr gute Leistungen, aber auch schlechte Leistungen. Zoe Saldana hat imo die beste Leistung abgegeben.
Avatar ist für mich ein großartiger Film, wenn auch nicht perfekt. Nicht einmal annährend. Aber ist die Chinesische Mauer perfekt, oder der Schiefe Turm von Pisa? Nein. Und doch haben sie einen gewissen Wiedererkennungswert und sind weltberühmt. Und warum? Wegen ihrer Einzigartigkeit. Und imo ist "Avatar" das auch. Die Dialoge sind zwar manchmal kitschig, aber es gibt auch Szenen, wo sie wiederum geistreich sind. Und wie schon gesagt, vieles war schon mal da, doch noch nie so gut und einzigartig umgesetzt wie in diesem Film.
"Avatar" ist ein Erlebnis und wird mit Sicherheit schnell zum Klassiker aufsteigen - und das zurecht!
Wo kann ich bitte unterschreiben? ;)
Die wilde 13
24.12.2009, 11:05
Wo kann ich bitte unterschreiben? ;)
Jepp,da bin ich auch dabei :)
Famose Kritik vom BladeRunner :hoch: ,die mit meiner Meinung absolut konform geht.Da kann ich mir meine Kritik,die ich über Weihnachten schreiben wollte,eigentlich sparen.
Avatar hat einfach den Reiz des Besonderen und Einzigartigen und das vor allem in 3D.Wie der Film bei mir in 2D wirkt,bleibt aber noch abzuwarten und daher werde ich noch keine Wertung abgeben.
Nie war der Slogan "Kino - dafür werden Filme gemacht" treffender als bei Avatar !!
Count Dooku
24.12.2009, 13:31
Was die Story angeht, kann ich das unterschreiben.
Was die Effekte angeht, da weiß ich nicht, ob sie schlecht sind oder nicht.
Mögliche Gründe:
- sie waren so gut, dass ich sie gar nicht als Effekte wahr nahm
- Übersättigung durch Filme wie die Star-Wars-Prequels
- ich war zu stark auf die Handlung konzentriert
- der 3D-Effekt hat durch seine Unschärfen dazu geführt, dass die Effekte nicht so gut zur Geltung kamen
Auf jeden Fall kann ich nicht nachvollziehen, warum der Film eine technische Revolution darstellen soll. Bei "Die zwei Türme" war es imo nachvollziehbar, da Gollum selbst jetzt immer noch echt aussieht.
Agent Orange
24.12.2009, 13:33
Jepp, das gibt auch meine Meinung über den Film sehr gut wieder. Klar ist er hervorsehbar ohne Ende und hat recht simple Charaktere zu bieten. Da war aber Titanic keineswegs anders, auch da wurde jedes Klischee perfekt bedient.
Avatar macht auf der großen Leinwand in 3D einfach Spass und konnte mich total verzaubern. Der Score und die Bilder haben perfekt gepasst und das ein oder andere mal war es nicht unbedingt von Nachteil eine Brille zu tragen ;)
Wie schon die wilde Hilde schrieb, Kino, dafür werden Filme gemacht
Bin schon sehr auf die Zweitsichtung im Heimkino gespannt, vorerst kommt ja wohl die 2D Fassung auf Blu-Ray raus. Mal sehen wie er da wirkt, das 3D unterstützt den Film ja ungemein, zwar nie wirklich zum Selbstzweck wie in anderen Filmen aber er bekommt eine unglaubliche Tiefe verliehen.
metalbeppi
27.12.2009, 11:28
Ja was soll ich sagen.Als ich gestern Nacht bzw heute Morgen um 3 die vielen Rolltreppen aus dem über 30m teifen Kinosall hochgefahren bin war ich eifnach nur noch geplättet. Der Film hat ja sowas von viel Spaß gemacht! Die komplette Welt die dort erschaffen wurde kam einen richtig real vor. Als könnte man selbst in ein Raumschiff steigen und dorthin fliegen.
Zur Story gibt es garnicht soviel zu sagen. Natürlich war die vorhersehbar.Ebenso hat man die parallelen zur Diskussion um das Klima unseres Planeten bemerkt. Der Film hätte aber genauso funtkioniert wenn wir derzeit nicht solch eine Situation hätten.
Bei mir hat der Film auf jeden Fall eingeschlagen wie eine Bombe. Hätte echt nicht gedacht das der Film soviel Spaß macht. Obwohl bis zur Szene am großen Baum ja garnicht soviel Action vorhanden ist. Zumindest nicht als Konflikt zwischen Menschen und Navi.
Bin schon gespannt wie der Film in 2D wirkt. Die 3D Effekte waren zwar sehr schön gemacht, aber wie schone in paar geschrieben haben wirken Dinge dann leicht unscharf. Bzw ist es komisch wenn ein Objekt nur ein Stückchen auf der Leinwand zu sehen ist und der Rest außerhalb des Bildes ist. Die Landschaftsaufnahmen dagegen haben in 3D echt was hergemacht. Man hat fast geglaubt das man selbst dort rumfliegt.
Für mich ist Avatar die größer Filmüberaschung dieses Jahres! Mit sowas hätte ich echt nicht gerechnet.
Von mir bekommt er 9/10 Punkten. Evtl werd ich mir den nochmal anschauen, natürlich nur in 3D weil das geht Daheim dann wohl nicht so gut :)
Jefferson
28.12.2009, 03:31
kann mich da nur anschliessen, also bei den positiven Stimmen. Komme ganz "frisch" aus dem Kino
jep, die Story erinnerte mich auch sehr an zwei hier genannte Filme ab und an dachte ich sogar an Dune und die Fremen, weiss auch nicht wieso.
Aber... trotzdem machte der Film einfach Spass. Es gibt Charakterzeichnungen die mehr in die Tiefe gehen und damit auch den letzten Film"kritiker" befriedigen, aber eines ist mal sicher, 99,9% davon machen (mir) nicht mal halb soviel Spass und schafft es kaum mein Interesse ueber die volle Laufzeit immer wieder aufs neue zu wecken. Das der Film von der Optik lebt will ich nicht bezweifeln, aber das ist ja nicht unbedingt was schlechtes. Konnte den Film in Marburg im Cineplex in 3D bewunden und bin immer noch hell auf begeistert. Die Farben sind knallig und passen wunderbar zur geradezu fantastischen Flora und Fauna, es wird in dem Film nicht gerade zimperlich miteinander umgegangen und mir gefaellt die Schauspielerriege ausgesprochen gut. Auch wenn die meisten davon eher in Form der Na'vi agieren, die mal echt HAMMERMAESSIG umgesetzt wurden. Ueberhaupt, die Na'vi bieten echt noch potential finde ich. Auch deren Verflechtung mit der Natur finde ich eine geile Idee und toll umgesetzt (auch das was hier in dem Thread zuvor als "bloed" bezeichnet wurde finde ich eine klasse Idee)
Ob man den finalen Bossfight unbedingt noch bringen musste, ka, schmaelert meine Begeisterung aber nicht im geringsten. Ach und die musikalische Untermalung kann da mit dem Rest locker mithalten. Kommt nicht oft vor wo ich die Musik ueberhaupt erwaehnenswert halte, hier passt sie super und ist auch entsprechend kraftvoll wenns denn situationsbedingt sein muss.
Sprich genau mein Ding der Film. Fuer mich das imposanteste was ich bisher im Kino gesehen habe. Ob der Film mir auch dermassen gut gefallen haette wenn ich ihn in 2D gesehen haette? keine Ahnung, zum Glueck muss ich mir die Frage sobald nicht stellen, versuche eher noch mal in 3D rein zu kommen :)
Titanic brauch ich nicht unbedingt, Avatar dafuer um so mehr!
von mir daher euphorische 9/10 Punkte
State of Play ist der beste nicht SFX Film fuer mich dieses Jahr gewesen, Hangover der lustigste Film, Pixar mit Ihrem Oben im Animationssektor und Avatar das digitale SciFi-Gegenstueck zu diesen.
:hoch:
Willy Wonka
29.12.2009, 15:11
Wenn man über 500 Kilometer zurücklegt für einen Film, um ihn in einem IMAX-Kino in Nürnberg zu sehen und das obwohl ich nichts von dem Film wusste und nichts gesehen habe, da ich jede Vorschau wie der Teufel das Weihwasser gemieden habe, dann kann man davon ausgehen, dass die Erwartungen schon ins utopische gestiegen sind. Doch wenn man nach dem Kinobesuch einfach keine Worte mehr hat, dann ist alles richtig gelaufen...
Für mich war es der erste Besuch in einem IMAX-Kino und die Größe des Saals und der Leinwand waren einfach nur atemberaubend und das ganze Kino war schon faszinierend. Doch als die Vorschau auf der riesigen Leinwand anfing, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Unglaublich! Sagenhaft!
Dann begann der Film und ich wusste gar nicht, wo ich als erstes hingucken sollte. Ein riesiges Bild mit vielen Details und einen unglaublichen 3-D-Effekt. Der Spruch „Kino - Dafür werden Filme gemacht" kann ich erst jetzt vollständig verstehen.
Zu dem Film wurde schon viel geschrieben und ich kann mich nur der sehr gelungenen Kritik von Bladerunner anschließen, welche die Wirkung des Films einfach sehr ausdrucksvoll beschrieben hat. Die Geschichte des Films ist nicht revolutionär, denn sie hat mich am meisten an „Pocahontas" erinnert und auch die Ökobotschaft gab es schon bei „Prinzessin Mononoke ", aber zum Teil muss Cameron ja auch so plakativ vorgehen, denn sonst würde die Amis es wohl nicht verstehen.
Doch der Film hat es geschafft, dass ich als Zuschauer in diese fremde Welt eingetaucht bin und die Zeit stand für mich still. Keine Ablenkung von außen, denn der Zauber des Films hat mich vollständig eingefangen und das schaffen nicht sehr viele Filme dieses Genres. Auch die Effekte waren für mich bahnbrechend und jetzt kann ich nachvollziehen, dass Cameron so viel Zeit durch's Land streichen lassen hat, bis es technisch umsetzbar war, dass seine Fantasie in einem Film dargestellt werden kann.
Am Ende sei gesagt, dass ich mir diesen Film wahrscheinlich lange nicht mehr ansehen werde, denn das Erlebnis im Kino war einfach zu unglaublich und jede weitere Sichtung auf einer einfachen DVD oder Blu-ray würde die Qualität des Films nur schmälern. Es ist ein Film für die ganz große Leinwand und die Heimkinos können da noch lange nicht mithalten.
Ich glaube meine Wertung des Films ist eindeutig und muss nicht mehr in Zahlen ausgedrückt werden.
Carcass77
03.01.2010, 19:03
Im Grunde genommen kann ich das Review von Willy nur unterschreiben. Der Plot ist relativ banal, aber angesichts des visuellen Hochgenusses zu verschmerzen. Man versinkt richtig in der Welt von Pandora und die 2 1/2 Stunden vergehen wie im Flug. Das einzige Manko ist wie schon von Willy erwähnt -, dass die Technik natürlich im Heimkino (noch) nicht umsetzbar ist und dadurch, dass man den Film vorher in 3D gesehen hat, bei der ersten heimischen Sichtung enttäuscht sein könnte.
9,5/10
Cpt.Archer
03.01.2010, 19:14
Das einzige Manko ist wie schon von Willy erwähnt -, dass die Technik natürlich im Heimkino (noch) nicht umsetzbar ist und dadurch, dass man den Film vorher in 3D gesehen hat, bei der ersten heimischen Sichtung enttäuscht sein könnte.
Das kann mir z.B. nicht passieren,da ich den Film "nur" in 2D gesehen hab,und auch da schon absolut begeistert war - so wie fast 1 Mrd. anderer auch :D
Vorab eines : ich hab hier noch keine KK über Avatar gelesen um mir meine eigenen Gedanken zu machen, also kann sein dass es sein, dass Inhalte doppelt vorkommen wie auch in anderen Kritiken.
Zuerst, die 3D Technik in Avatar ist das beste was man bis jetzt gesehen hat.
Pandora ist und sieht einfach nur genial und perfekt aus.
Diese Farbenvielfalt, die unterschiedlichen Pflanzen und Tiere sind super.
Auch die Na´vi sind perfekt gestalten, so und nicht andres müssen sie aussehen.
Aber !!
Die Handlung hat man schon so oft gesehen, es ist einfach nichts neues, absolut vorhersehbar.
Klischeetypen wohin man sieht, absolut keine Überraschungen.
Und das fehlt leider in jeder Sekunde des Films, den irgendwann ist die Handlung egal und man sieht nur mehr die Effekte/Umgebung.
Nach 12 Jahren ist James Cameron ein technisches Meisterwerk gelungen, welches eine neue Kinoera einläuten wird ( hoffentlich )
Aber leider Handlungstechnisch absolut nichts neues zu erzählen gewesen.
Trotzdem ist Avatar weit weg, ein schlechter Film zu sein.
Denke nur, das er in "Normal" nicht das ist, was er auf der Leinwand war.
Schlichtweg ein technisches Meisterwerk mit Handlungsschwächen
8/10 für die Handlung
10/10 für die Technik
Also ich kann die ganzen euphorischen Kritiken zu Avatar nicht verstehen, so einen vorhersehbaren, unnötig in die Länge gezogenen und stereotypen Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich dachte zeitweise, ich sitze in einem Film von Roland Emmerich und nicht von James Cameron. Aber der Reihe nach:
Der Film fängt eher nichtssagend an und die Unschärfeeffekte haben mich in 3D eigentlich mehr gestört als daß sie dem Film geholfen hätten und man merkt auch, daß der Film sehr auf die 3D-Effekte aufgebaut wurde. Die Schauspieler spielen ihre Rollen zwar brav runter, aber herausragen kann dabei keiner und die Figuren, die sie spielen, sind wie gesagt sehr stereotyp, alle Bedürfnisse solcher Filme werden schön brav und ohne große Experimente erfüllt.
Der Planet ist zwar nett gemacht, aber hier fehlt mir bei der Fauna die Fantasie, die man bei den Kreaturen teilweise durchblitzen sieht, hier wurden einfach Pflanzen der Erde durchgemischt und vergrößert sowie teilweise aus der Unterwasserwelt geliehen. Die Welt ist sehr farbenfroh gemacht und durch die 3D-Effekte vom Aussehen her eine der schönsten künstlichen Welten, die ich im Film bisher gesehen habe, vor allem die nächtlichen Leuchteffekte sind recht gut gelungen.
Die Story selbst hat mich ständig an den Final Fantasy Film „Die Mächte in Dir“ sowie an einige Ausschnitte der Final Fantasy Spiele, vor allem Teil 9, erinnert, aber natürlich auch an den schon genannten „Der mit dem Wolf tanzt“. Warum Cameron für dieses zusammenstehlen von anderen Werken 12 Jahre gebraucht hat ist mir absolut unverständlich.
Wo die CGI für mich völlig versagt ist das Aussehen der Bewohner des Planeten, selbst die CGI-Figuren aus Episode 1 sahen da für mich realistischer aus. Die Bewohner sehen aus, als wären sie aus einem Videospiel entschlüpft.
Der Film hätte auch problemlos um 30 Minuten gekürzt werden können, denn das, was normalerweise eine kurze Vorgeschichte ist wird in diesem Film auf 2/3 der Laufzeit ausgewälzt und man fragt sich, wann es denn endlich losgeht. Das Schlimme ist auch, daß man die Handlung mit ausgewälzt und gezogen hat. Anstatt diese 2/3 mit einer Story zu füllen sieht man Szene über Szene das Kennenlernen der zwei Hauptcharaktere und überspringt dabei dann sogar Dinge, die für die Handlung von Sinn wären um statt dessen ach so tolle 3D-Effekte zeigen zu können. (Stichwort grosses Flugtier)
Das Finale macht dann fleißig Krach-Bumm, aber etwas Unerwartetes passiert auch hier nicht.
Leider ist die Handlung über den gesamten Film vorhersehbar, die Geschichte vom falschen Freund der zum Helden wird hat man schon zu oft gesehen, so plump aber in letzter Zeit nur in B-Movies. Auch gibt es regelmäßig Szenen bei denen man sich denkt „toll, jetzt wissen wir was der Held im Verlauf des Filmes noch machen wird“, egal ob beim Flugwesen oder der Seelentransformation.
Für die Heimkinoauswertung dieses Filmes sehe ich schwarz, da der Film ohne die 3D-Effekte und auf einem normalen Fernseher bei weitem nicht seine Wirkung wird entfalten können, die Schauwerte brauchen meiner Meinung nach zwingend die große Leinwand und 3D.
Der Film bekommt von mir in der 3D-Fassung 7/10 Punkten, ohne 3D ist er bestenfalls eine 6/10, also solides Mittelmaß, aber bei weitem nicht das Meisterwerk, das manche aus ihm machen wollen. Allerdings zeigt der Film gut, was dank 3D und CGI möglich ist. Bestätigt in meiner Meinung hat mich auch meine Frau, der Fantasyfilme normalerweise sehr gefallen und die meist nur wenig an solchen Filmen auszusetzen hat, hier aber die selben Kritikpunkte gefunden hat, die ich in meiner Kritik erwähnt habe.
Ich möchte auch noch anmerken, dass dies der erste Film war, den ich mir in der neuen 3D-Variante angesehen habe. So groß von den Socken gehaut hat mich die Technik dann aber auch wieder nicht. Was da groß als Neuerung gefeiert wird kann man in dieser Form schon seit 20 Jahren in Disney Land bestaunen.
Willy Wonka
03.01.2010, 23:37
Erst einmal vielen Dank für deine ausführlichen Worte Cable und ich würde mich freuen, wenn du in Zukunft Zeit finden könntest mehr bei den Kurzkritiken zu schreiben, denn dein Text lässt sich sehr gut lesen und erwähnt alle relevanten Details ohne unnötigen Längen. So und jetzt genug der Lobeshymnen.
;)
Leider ist die Handlung über den gesamten Film vorhersehbar, die Geschichte vom falschen Freund der zum Helden wird hat man schon zu oft gesehen, so plump aber in letzter Zeit nur in B-Movies. Auch gibt es regelmäßig Szenen bei denen man sich denkt „toll, jetzt wissen wir was der Held im Verlauf des Filmes noch machen wird“, egal ob beim Flugwesen oder der Seelentransformation.
Diese Punkte, welche du hier ansprichst, treffen bei diesem Film zu, aber meiner Meinung nach nicht nur bei diesem Film, sondern fast bei jedem großen Hollywoodfilm der letzten Jahre. Nur weil alle Filme sich dieser Elemente bedienen, ist es natürlich nicht schönzureden, aber meines Erachtens schafft es „Avatar" vieles davon zu kompensieren. Nicht nur aufgrund des 3-D-Effekes und der tollen Optik, sondern aufgrund von der sehr guten Inszenierung. Wie Bladerunner schon schrieb, hat es Cameron damals bei „Titanic" geschafft eine Handlung zu erzählen, welcher jeder bereits kannte und dennoch konnten sehr viele Zuschauer richtig „mitfiebern". Schon „Titanic" besaß sehr viele Qualitäten, welche man nicht leugnen kann. James Cameron hat mit „Avatar“ nicht den „Überfilm" (was natürlich auch ein rein subjektiv gefärbter Ausdruck ist) geschaffen und auch keine Innovation, denn er hat sich vielen Elementen bedient und sie neu vermischt und in einer neuen Optik präsentiert. Du hast auf die Flora und Fauna des Planeten Pandora verwiesen und dass diese eine große Ähnlichkeit mit Pflanzen unseres Planeten hat und vor allem mit unseren Unterwasserpflanzen und ich glaube dieses liegt auch daran, dass Cameron in den letzten Jahren sehr viel getaucht ist und seine Erfahrungen sind bewusst oder auch unbewusst in diesen Film eingeflossen.
Die Fantasiewelt von Cameron hat Parallelen mit unserer Welt, aber es gibt auch sehr viele Unterschiede und die beste Idee war die des Vernetzens von alle Lebewesen und die Kombination und Mischung von Dingen, welche wir kennen und neuen Dingen ist hervorragend gelungen und die Welt ist sehr fantasievoll geworden, trotz Ähnlichkeiten mit unserer Welt.
Schon George Lucas hat sich damals von alten Märchen, Mythen und Legenden inspirieren lassen, um sein Star Wars Universum zu erschaffen und auf diese Weise hat es auch Cameron gemacht, mit dem Unterschied, dass er sich von neueren und anderen Dingen inspirieren lassen hat.
Ich sehe auf jeden Fall noch Potenzial für weitere Geschichten, denn mich würde sehr interessieren, wie die Erde in Camerons Zukunft aussieht, denn sie sieht bestimmt nicht mehr so, wie wir sie kennen.
Erst einmal vielen Dank für deine ausführlichen Worte Cable und ich würde mich freuen, wenn du in Zukunft Zeit finden könntest mehr bei den Kurzkritiken zu schreiben, denn dein Text lässt sich sehr gut lesen und erwähnt alle relevanten Details ohne unnötigen Längen. So und jetzt genug der Lobeshymnen.
;)
Das Lob nehme ich natürlich gerne an, allerdings gehe ich nur mehr sehr selten ins Kino, weshalb Kritiken von mir dann eher zu "älteren" Filmen kommen würden.
Diese Punkte, welche du hier ansprichst, treffen bei diesem Film zu, aber meiner Meinung nach nicht nur bei diesem Film, sondern fast bei jedem großen Hollywoodfilm der letzten Jahre. Nur weil alle Filme sich dieser Elemente bedienen, ist es natürlich nicht schönzureden, aber meines Erachtens schafft es „Avatar" vieles davon zu kompensieren. Nicht nur aufgrund des 3-D-Effekes und der tollen Optik, sondern aufgrund von der sehr guten Inszenierung.
Hier geht dann unsere Meinung auseinander, denn die Inszenierung des Filmes lebt meiner Meinung nach nur von der Optik und den 3D-Effekten, die Story ist aus meiner Sicht aber nur besseres Mittelmaß.
Wie Bladerunner schon schrieb, hat es Cameron damals bei „Titanic" geschafft eine Handlung zu erzählen, welcher jeder bereits kannte und dennoch konnten sehr viele Zuschauer richtig „mitfiebern".
Die Handlung bei Titanic war aber nur soweit bekannt, dass das Schiff am Ende sinken wird, der Rest war eine gut gestrickte Liebesgeschichte, die zwar auch nach altbekanntem Muster gemacht war, aber durch die schauspielerische Leistung weit mehr zu begeistern wusste und nicht von solchen Längen wie Avatar durchzogen war.
James Cameron hat mit „Avatar“ nicht den „Überfilm" (was natürlich auch ein rein subjektiv gefärbter Ausdruck ist) geschaffen und auch keine Innovation, denn er hat sich vielen Elementen bedient und sie neu vermischt und in einer neuen Optik präsentiert.
Aber genau diesen Überfilm wollen viele aus Avatar machen. Mann muss sich nur mal die IMDB ansehen, wo 55% der Leute dem Film eine glatte 10 geben! Wie gesagt, der Film bekommt von mir in 3D 7 Punkte, was keine schlechte Wertung ist, aber eine volle 10? Dann müssten Meisterwerke wie Lawrence von Arabien, Ghandi oder der Pate ja 20 von 10 Punkten bekommen.
Du hast auf die Flora und Fauna des Planeten Pandora verwiesen und dass diese eine große Ähnlichkeit mit Pflanzen unseres Planeten hat und vor allem mit unseren Unterwasserpflanzen und ich glaube dieses liegt auch daran, dass Cameron in den letzten Jahren sehr viel getaucht ist und seine Erfahrungen sind bewusst oder auch unbewusst in diesen Film eingeflossen.
Dieser Gedanke ist mir auch gekommen, dass sich Cameron hier von seiner Taucherei inspirieren ließ.
Die Fantasiewelt von Cameron hat Parallelen mit unserer Welt, aber es gibt auch sehr viele Unterschiede und die beste Idee war die des Vernetzens von alle Lebewesen
Und was genau eine 1:1 Kopie vom Final Fantasy Film ist.
die Kombination und Mischung von Dingen, welche wir kennen und neuen Dingen ist hervorragend gelungen und die Welt ist sehr fantasievoll geworden, trotz Ähnlichkeiten mit unserer Welt.
Hier hätte mich halt eine komplette Eigeninterpretation mehr gefreut, wobei aber die Welt, wie in meiner Kritik angemerkt, sehr gut gelungen ist.
Schon George Lucas hat sich damals von alten Märchen, Mythen und Legenden inspirieren lassen, um sein Star Wars Universum zu erschaffen und auf diese Weise hat es auch Cameron gemacht, mit dem Unterschied, dass er sich von neueren und anderen Dingen inspirieren lassen hat.
George hat es aber imo von der Handlung der Original-Trilogie her weit besser umgesetzt, die neue Trilogie war aber wohl bereits ein Ausblick auf Werke wie Avatar.
Ich sehe auf jeden Fall noch Potenzial für weitere Geschichten, denn mich würde sehr interessieren, wie die Erde in Camerons Zukunft aussieht, denn sie sieht bestimmt nicht mehr so, wie wir sie kennen.
Wie die Erde aussieht in dieser Welt von Avatar ist mir klar, das wird ja auch angespielt und ist ja die brutal reingedroschene Öko-Botschaft von Cameron. Genauso wie die unterdrückten Völker der Na'vi (die in afrikanischen Dialekten sprechen), das Ausbeuten des Planeten, die Parallelen der Söldner zu denen, die für die USA in Afgahnistan und Irak tätig sind..... Mir war in dem Film halt zu wenig Handlung und zu viel vom Moralapostel, der alle Missstände unserer Welt unterbringen wollte.
Willy Wonka
04.01.2010, 14:16
Das Lob nehme ich natürlich gerne an, allerdings gehe ich nur mehr sehr selten ins Kino, weshalb Kritiken von mir dann eher zu "älteren" Filmen kommen würden.
Was überhaupt nichts machen würde, denn jede Kritik ist hier gerne gesehen. ;)
Hier geht dann unsere Meinung auseinander, denn die Inszenierung des Filmes lebt meiner Meinung nach nur von der Optik und den 3D-Effekten, die Story ist aus meiner Sicht aber nur besseres Mittelmaß.
Für mich war die Kameraarbeit, der Schnitt und auch die Musik sehr passend akzentuiert und der Film wirkt überhaupt nicht schnell, wie viele heutigen Produktionen, welche durch immer schnellere Schnittfolge in Verbindung mit Wackelkamera begeistern wollen. Jede Szene wurde so konzipiert, dass ich sie nachvollziehen konnte und das hat mir gefallen.
Die Handlung bei Titanic war aber nur soweit bekannt, dass das Schiff am Ende sinken wird, der Rest war eine gut gestrickte Liebesgeschichte, die zwar auch nach altbekanntem Muster gemacht war, aber durch die schauspielerische Leistung weit mehr zu begeistern wusste und nicht von solchen Längen wie Avatar durchzogen war.
Diese gut gestrickte Liebesgeschichte ist wirklich sehr bekannt, aber dennoch hat sie mich damals schon begeistert. Die Schauspielleistungen in Titanic waren besser, aber das liegt daran, dass die Charaktere besser ausgearbeitet waren und nicht so welche Schablonen benutzt worden sind wie jetzt bei „Avatar", aber dennoch fand ich die Schauspieler und ihre Figuren in „Avatar" nicht schlecht, denn allein der Hauptdarsteller wurde sehr gut eingeführt und seine Behinderung und dann sein Nutzen für die Armee bzw. die Wissenschaftler waren für mich vollkommen logisch. Eigentlich hat der Zuschauer überhaupt kein Hintergrundwissen über die Hauptperson(en), aber merkwürdigerweise hat mich das überhaupt nicht gestört, obwohl ich sehr oft Filmen vorwerfe, dass sie die Charaktere nicht richtig einführen.
Aber genau diesen Überfilm wollen viele aus Avatar machen. Mann muss sich nur mal die IMDB ansehen, wo 55% der Leute dem Film eine glatte 10 geben! Wie gesagt, der Film bekommt von mir in 3D 7 Punkte, was keine schlechte Wertung ist, aber eine volle 10? Dann müssten Meisterwerke wie Lawrence von Arabien, Ghandi oder der Pate ja 20 von 10 Punkten bekommen.
Das hängt zum einem natürlich wieder mit den Sehgewohnheiten zusammen und zum anderen wie man Filme bewertet, denn für mich sind 10 Punkte nichts Heiliges, welches ich nur sehr selten verteile, denn wenn mich ein Film in seiner Form perfekt unterhält bekommt er von mir auch meine 10 Punkte. Für mich ist die Höchstnote eine Note wie jede andere Note auch und daher kann ich es schon nachvollziehen, dass viele dem Film die Höchstnote geben, weil der Zuschauer von dem Filmerlebnis im Kino einfach begeistert war/ist. Ich glaube auch, dass es nicht mehr sehr lange dauert und der Film sehr viele schlechte Bewertungen bekommt oder das viele ihre Meinung revidieren.
Und was genau eine 1:1 Kopie vom Final Fantasy Film ist..
Tatsächlich? Ich sollte mir den Film wohl noch einmal ansehen, denn anscheinend habe ich viele Details vergessen.
George hat es aber imo von der Handlung der Original-Trilogie her weit besser umgesetzt, die neue Trilogie war aber wohl bereits ein Ausblick auf Werke wie Avatar.
Wobei die Handlung der alten Star Wars Trilogie auch nicht komplett innovativ ist. Zum Teil wirkt „Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ein bisschen wie ein Remake von „Eine neue Hoffnung". Ich will aber jetzt auch nicht in diesem Thema über die Qualitäten von Star Wars reden, denn das würde in einem anderen Thread besser passen.
Wie die Erde aussieht in dieser Welt von Avatar ist mir klar, das wird ja auch angespielt und ist ja die brutal reingedroschene Öko-Botschaft von Cameron. Genauso wie die unterdrückten Völker der Na'vi (die in afrikanischen Dialekten sprechen), das Ausbeuten des Planeten, die Parallelen der Söldner zu denen, die für die USA in Afgahnistan und Irak tätig sind..... Mir war in dem Film halt zu wenig Handlung und zu viel vom Moralapostel, der alle Missstände unserer Welt unterbringen wollte.
Klar hatte der Film eine Botschaft, aber während des Films habe ich nicht ständig den moralischen Zeigefinger gesehen und ich habe aus ihrer Sprache auch keinen afrikanischen Dialekt gehört.
Ich interpretiere aus der Handlung des Films eher die Besiedlung Amerikas und die Ausbeutung des Landes und der Indianer.
Für mich war die Kameraarbeit, der Schnitt und auch die Musik sehr passend akzentuiert und der Film wirkt überhaupt nicht schnell, wie viele heutigen Produktionen, welche durch immer schnellere Schnittfolge in Verbindung mit Wackelkamera begeistern wollen. Jede Szene wurde so konzipiert, dass ich sie nachvollziehen konnte und das hat mir gefallen.
Gegen die handwerkliche Arbeit habe ich ja auch nichts zu sagen, wie von dir angemerkt wurde da gut gearbeitet und nur selten die Wackelkamera eingesetzt.
Das hängt zum einem natürlich wieder mit den Sehgewohnheiten zusammen und zum anderen wie man Filme bewertet, denn für mich sind 10 Punkte nichts Heiliges, welches ich nur sehr selten verteile, denn wenn mich ein Film in seiner Form perfekt unterhält bekommt er von mir auch meine 10 Punkte. Für mich ist die Höchstnote eine Note wie jede andere Note auch und daher kann ich es schon nachvollziehen, dass viele dem Film die Höchstnote geben, weil der Zuschauer von dem Filmerlebnis im Kino einfach begeistert war/ist. Ich glaube auch, dass es nicht mehr sehr lange dauert und der Film sehr viele schlechte Bewertungen bekommt oder das viele ihre Meinung revidieren.
Also wenn ich ein Notensystem von 1 bis 10 habe, welchen Sinn macht es dann jedem Film nur mit 1 oder 10 zu benoten unddas dazwischen auszulassen? Denn so sieht es bei vielen aus. Ich benutze zur Bewertung das ganze Schema und das heißt, dass alles über 5 gut ist, alles unter 5 eher schlecht und die 5 ist Mittelmaß. Und da kommt Avatar in seiner Gesamtheit als 3D-Film bei mir eben auf die 7, was soviel heißt wie der Film hat mir sehr gut gefallen, ist aber doch noch um einiges weg von der Perfect 10. Mein Schema:
1=absoluter Schrott
2=gerade noch erträglich
3=wenn es gerade nichts anderes zum anschauen gibt
4=Film mit deutlichen Schwächen
5=guter Zeitvertreib für Zwischendurch
6=guter Film mit einigen Schwächen
7=sehr guter Film mit Schwächen
8=toller Film dem ein paar Dinge fehlen
9=fast Perfekt mit leichten Schwächen
10=absolut Perfekt, besteht mehrmaliges Sehen und den Zahn der Zeit
Klar hatte der Film eine Botschaft, aber während des Films habe ich nicht ständig den moralischen Zeigefinger gesehen und ich habe aus ihrer Sprache auch keinen afrikanischen Dialekt gehört.
Ich interpretiere aus der Handlung des Films eher die Besiedlung Amerikas und die Ausbeutung des Landes und der Indianer.
Für mich kam diese Botschaft schon sehr stark rüber und die Dialekte sind mir halt aufgefallen, weil ich als Kind öfters in Afrika war. Aber natürlich spielt das Ganze auch auf die amerikanischen Ureinwohner und alle anderen Naturvölker an, die irgendwann in der Geschichte wegen Bodenschätzen vertrieben bzw. ausgerottet wurden.
Ich weiß nicht was das soll, aber die Forumssoftware teilt mir in letzter Zeit einfach Quotes in zwei Teile auf und das lässt sich auch nicht rauseditieren.
Count Dooku
04.01.2010, 19:35
Und ich dachte ich wäre einer der Einzige, der den Film nicht so großartig fand. Imo ist der Film optisches Blendwerk wie die Star-Wars-Prequels. Nett anzusehen, aber einfach nicht packend. Warum der so erfolgreich läuft ist mir ein Rätsel, wie schon bei "Fluch der Karibik 2" und "Die Rückkehr des Königs".
Und ich dachte ich wäre einer der Einzige, der den Film nicht so großartig fand. Imo ist der Film optisches Blendwerk wie die Star-Wars-Prequels. Nett anzusehen, aber einfach nicht packend. Warum der so erfolgreich läuft ist mir ein Rätsel, wie schon bei "Fluch der Karibik 2" und "Die Rückkehr des Königs".
Also FDK2 bekommt bei mir auch eine 7, aber ROTK ist für mich eine 10. ;)
mr.bauer
06.01.2010, 00:28
Eben aus dem Kino gekommen. Ich muss schon sagen er bietet alles was Kino ausmacht: Trauer, Action, Spannung, Humor, Liebe...
Mich hat er absolut überzeugt, auch wenn man vieles schon mal so ähnlich in anderen Filmen gesehen hat. Was solls?! Was will man auch zeigen was noch nie gezeigt wurde, da gibs kaum etwas, nicht umsonst kommen so viele Fortsetzungen und Remakes.
Mal gespannt ob er später ohne 3 D noch ein ähnliches Feeling vermittelt.
Ach ja, eingepennt bin ich auch mal wieder aber nur für ein paar Minuten zum Glück und das auch nur am Anfang. :uff::rolleyes:
Eben aus dem Kino gekommen. Ich muss schon sagen er bietet alles was Kino ausmacht: Trauer, Action, Spannung, Humor, Liebe...
Ach ja, eingepennt bin ich auch mal wieder aber nur für ein paar Minuten zum Glück und das auch nur am Anfang. :uff::rolleyes:
Wie passt denn das zusammen? Er bietet alles was Kino ausmacht aber du schläfst trotzdem dabei ein? Wenn ich bei einem Film einschlafe muss es eine absolut miese Gurke sein. :D
George Lucas
06.01.2010, 13:02
AVATAR
Zur Technik:
Im Gegensatz zur 35mm-Filmwerbung im Kino (sah eher aus wie eine mittelmäßige DVD-Fassung) erreichte die 3D- Digitalfassung auf dem Sony 4K-Projektor nahezu die Qualität einer Blu-ray bei mir zu Hause. Toll. Auch wenn die Pol-Brille etwas Helligkeit raubte wegen der "grauen" Gläser, war das Bild gerade noch hell genug für mehrere Stunden Filmspaß.
Der 3D-Effekt war jede Sekunde deutlich sichtbar. Immer wieder gab es eine perfekte Tiefenstaffellung ohne dabei nervig zu wirken. Kleine Effekte traten dabei deutlich aus der Leinwand heraus.
Der Ton war schön räumlich, dynamisch und bezog immer wieder die Surrounds mit ein.
Zum Film:
James Cameron schuf ein wahres Epos mit nicht ganz neuer Geschichte. Dennoch ist alles vorhanden, was einen guten Film ausmacht. Eine dichte Story, eine kleine nachvollziehbare Liebesgeschichte und ab der 2. Filmhälfte heftige Action.
Von der ersten Sekunde an zogen einen die fantasievollen, spektakulären und außerordentlich schönen Bilder in den Bann.
Auch die Botschaften "Wenn ein Land dir seine Bodenschätze nicht freiwillig geben will, zettel halt einen Krieg an und nimm dir was du haben willst." oder "Der ganze Planet ist miteinander vernetzt." regen zum Nachdenken an.
Fazit:
Dieser Film schwingt noch lange Zeit nach. Die perfekte Symbiose aus Bild, Ton und Geschichte ist überwältigend und jeden Cent der 12 Euro Eintritt inkl. Brille wert (am Kinotag!). Mit AVATAR hat 3D den Einzug ins Kino wohl geschaft. Ich bin begeistert und will mehr davon!
Count Dooku
06.01.2010, 18:33
Bei mir in der Nähe läuft am Morgen auch eine 2D-Version von dem Film. Vielleicht schaue ich mir den Film in 2D nochmal an. Danach könnte ich meine Kritik erweitern.
Eclipsed
14.01.2010, 16:42
:D Das wollte ich euch nicht vorenthalten...
:D Das wollte ich euch nicht vorenthalten...
Das ist alles nur geklaut - EOH EOH - das ist alles gar nicht meines - EOH
Ms_Smith
14.01.2010, 19:04
:D Das wollte ich euch nicht vorenthalten...
Oh mein Gott wie geil, hahaha.
Aber überrascht darf keiner sein, niemand kann das Rad neu erfinden. In unserem Textkurs an der Uni haben wir mal das Buch von Joseph Campell "The Hero With A 1000 Faces" an den Kopf geknall bekommen. Die Essenz ist, dass es insgesamt, seit ewigen Zeiten und für immer und ewig nur 23 (oder warens 25?) Geschichten gibt. Angefangen bei "Mann liebt Frau", "Frau liebt Mann",... Diese paar Geschichten werden immer und immer wieder erzählt. Nur mit neuer Besetzung :ugly:
Ms_Smith
14.01.2010, 19:22
Ach, ja: Avatar bekommt ne klare 8/10. Den ersten Punkt verlierts durch die extrem vorhersehbare Geschichte. Den zweiten Punkt Abzug gibts für die mehr als mittelmäßige Musik. Ich hab den Film zweimal gesehen und ich könnte immer noch nicht die Melodie pfeifen :zzzz:
George Lucas
14.01.2010, 20:31
Ach, ja: Avatar bekommt ne klare 8/10. Den ersten Punkt verlierts durch die extrem vorhersehbare Geschichte. Den zweiten Punkt Abzug gibts für die mehr als mittelmäßige Musik. Ich hab den Film zweimal gesehen und ich könnte immer noch nicht die Melodie pfeifen :zzzz:
Der Wiedererkennungswert des Soundtracks ist praktisch nicht vorhanden. Bei diesem Megabudget hätte ich diesbezüglich auch mehr erwartet - oder ist Cameron das Geld ausgegangen und er konnte sich keinen guten Komponisten mehr leisten?
Willy Wonka
14.01.2010, 20:56
Bei diesem Megabudget hätte ich diesbezüglich auch mehr erwartet - oder ist Cameron das Geld ausgegangen und er konnte sich keinen guten Komponisten mehr leisten?
James Horner ist ein guter Komponist und arbeitet häufig mit Cameron zusammen und mir hat die Musik auf Anhieb gefallen und ich glaube auch, dass sie noch beim zweiten Mal gut wirkt.
metalbeppi
14.01.2010, 23:54
Also ich fande den Score eigentlich sehr passend. Hat die Stimmung des Filmes gut unterstützt, war alles sehr stimmig. Kann mich hier eigentlich nicht über den Soundtrack beschweren.
Hab vorhin auf ANIXE HD nen Trailer zu Avatar in HD gesehen. Und ich muss sagen das Bild kam auch super in 2D rüber. Bin ebenfalls am überlegen mir den Film ein zweites mal in 2D im Kino anzusehen, oder doch nochmal in 3D. Naja mal schauen :)
Ms_Smith
15.01.2010, 10:28
James Horner ist ein guter Komponist und arbeitet häufig mit Cameron zusammen und mir hat die Musik auf Anhieb gefallen und ich glaube auch, dass sie noch beim zweiten Mal gut wirkt.
Ich will überhaupt nichts gegen Horner sagen, der Mann gehört definitiv zu den Besten. Aber der Score hat einfach keinen sauberes Hauptthema, kein Vergleich zu Titanic oder Terminator. :ugly:
Vielleicht komnmt ja noch ne Erklärung irgendwo in nem Making-of zu Tage.
TheBjoern
15.01.2010, 18:11
Ich will überhaupt nichts gegen Horner sagen, der Mann gehört definitiv zu den Besten. Aber der Score hat einfach keinen sauberes Hauptthema, kein Vergleich zu Titanic oder Terminator. :ugly:
Vielleicht komnmt ja noch ne Erklärung irgendwo in nem Making-of zu Tage.
Muss es denn ein Haupthema mit Wiedererkennungswert geben? Oft funktioniert die Musik besser wenn sie mit dem Bild wirklich verschmilzt. Ein bekanntes Haupthema welches einem noch in den Ohren liegt, kann bei öfteren Schauen des Films wie "aufgelegt" wirken und läuft Gefahr getrennt neben den Bildern zu existieren.
Das ist auch der Grund, warum ich so wenig wie möglich die Soundtracks und Themes sepperat anhöre.
Das Fluch der Karibik Theme hängt mir schon zu den Ohren raus, weil es auch für Partys "entdeckt" wurde :autsch:
Agent Orange
15.01.2010, 19:23
Muss es denn ein Haupthema mit Wiedererkennungswert geben? Oft funktioniert die Musik besser wenn sie mit dem Bild wirklich verschmilzt.
Das frage ich mich auch, ich habe zwar auch sehr gerne ein Hauptthema, vor allem wenn es sich von Teil zu Teil steigert(The good, the bad & the ugly:bet:) aber unbedingt nötig finde ich es nicht.
Als ich im Kino saß empfand ich die Musik als sehr passend, habe aber mittlerweile auch keinerlei Erinnerung mehr daran.
Ich war gestern im Kino und hab den in 3D gesehen.
Ich habe extra nicht in diesem Thread gelesen, damit ich mir ein ganz unvoreingenommenes Bild machen kann.
Und was soll ich sagen: das war ein Traum! Ich hatte eigentlich nen Film erwartet, der nur was zum Schauen ist. Aber jetzt bin ich so begeistert von allem. Mir hat auch die Story gefallen. Klar wird da nix Neues erzählt, aber wie es erzählt wird, das ist großartig. Pandora und wie es funktioniert und auch die Lebenswelt der Na'vi haben mich total für sich eingenommen. Kann sein, dass es was mit meiner Liebe für den Wald und große Bäume und meinem Platz in der Natur, so wie ich ihn verstehe, zu tun hat...wenn ich es recht bedenke, hat es definitiv damit zu tun...:)
Ich kann nichts aussetzen - ich will auch nicht. Am liebsten würde ich ihn jetzt gleich nochmal sehen wollen.
Da fällt mir ein - ich muss meine Liste der Top 10 aktualisieren...
Also für mich ist Avatar ein eingelöstes Versprechen, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ich muss zugeben etwas vorbelastet in den Film gegangen zu sein, denn ich habe ihn erst relativ spät im Kino gesehen und musste mir bereits im Vorfeld viele Meinungen von Freunden und aus den Medien anhören, die fast ausschließlich mit der Ansicht konform gingen, ein revolutionäres Meisterwerk gesehen zu haben. Nunja, sie hatten auf jeden Fall insofern Recht, als dass der Film in den Bereichen Action und Tricktechnik neue Maßstäbe setzt. Auch weil Avatar erst mein 2. 3D-Film war (der erste war Jurassic Park, in der gefühlten Kreidezeit des 3D-Kinos) beeindruckten mich die visuellen Effekte enorm, so ein Spektakel hatte ich zuvor wirklich noch nie gesehen. Im starken Kontrast dazu steht allerdings die Story: James Cameron hat sich dabei doch schon sehr dreist in der alten Zauberkiste Hollywoods bedient und klaut sich ungeniert durch die Indianer-, Science-fiction- und Fantasyschinken des vergangenen Jahrhunderts, was bei mir für teilweise nostalgische Momente sorgte ( bei den Kampfhandlungen zwischen den Menschen in ihren Kampfmaschinen und den Ureinwohnern im Urwald z.B. hatte ich das Gefühl die Jedi-Ritter kehren nochmal zurück...). Den aktuellen Bezug gewinnt dieser Story-hybrid aus allzu offensichtlichen Hinweisen auf den Irakkrieg, die Klimaerwärmung usw.. Auch die Erkenntnis, dass die Liebe (ob
zwischenmenschlich oder zur Natur) der Schlüssel zum Weltfrieden ist, war wohl ebenso kitschig wie unvermeidlich. Eigentlich möchte ich James Cameron da gar keinen großen Vorwurf machen, denn der Druck, die gesamte Zuschauerbreite anzusprechen ist bei der teuersten Kinoproduktion aller Zeiten logischerweise immens und wahrscheinlich war dies der einzige Weg dieser Hypothek zu begegnen. Hätte man dem Streifen an dieser Stelle wenigstens einen einzigen überraschenden Twist, oder eine weniger vorgekaute Moral impliziert, wäre Avatar wohl ein wirklich großer Film geworden. So bleibt eben "nur" eine kurzweiliges und unterhaltsames Kinoerlebnis zurück, das mit gutem Casting und dem üblichen, aber perfekt umgesetzten Erfolgsrezept aufwarten kann... 7.5 von 10 möglichen Punkten.:)
Gestern Avatar geschaut.
Ich bin ja sowas von begeistert, also wenigsten eine 9/10.:rock:
Was die Vorhersehbarkeit angeht, naja das ist spätestens dann so wenn man den Film " Der mit dem Wolf tanzt" gesehen hat. Für mich unübersehbare ähnlichkeiten des Handlungsstrangs. Nur andere Lebensform, andere Zeit, anderer Ort.;)
Aber die Effekte und die Atmosphäre . EINMALIG !
Unglaublich was James Cameron uns da bietet.
Die Story ist tatsächlich exact wie aus "Der mit dem Wolf tanzt", seine menschgesteuerten Roboter hatte er zuletzt bei Aliens eingesetzt und das Zähmen der Flugsaurier gab es schon in der Mini-Serie Dinotopia.
Das Ganze gemixt mit Bildern, die es so noch nie zu sehen gab.
Raum und Zeit habe ich während des Films vergessen, aus dem "ich wollte nur mal schnell reinschnuppern" wurden 162 Filmminuten, die ich so dermaßen genossen habe, wie schon lange keinen anderen Film mehr.
Ich bin immer noch geflasht und völlig hin und weg von dem visuellen Bombast den ich da sehen durfte.
Auch auf die Gefahr hin, das sich das mit der Zeit abnutzt und die Kopfwertung beim 2. Mal ausschlaggebend wird, gebe ich heute filmverliebte
10/10
Pretender
25.11.2010, 12:48
Avatar - Aufbruch nach Pandora (Extended Cut) (http://www.ofdb.de/film/188514,Avatar---Aufbruch-nach-Pandora)
James Camerons Meisterwerk habe ich mir gestern in der 8 minütigen Extended Version angeschaut, das der Film für mich der absolute Knaller ist, brauche ich glaube ich keinem mehr zu sagen, er zählt für mich zu dem besten, was ich je auf der großen Leinwand erleben durfte. Die Bilder die hier meinen Augen präsentiert werden sind einfach nur unglaublich schön und kräftig, so das ich gar nicht mehr aufhören möchte hinzusehen und das Bild am liebsten anhalten möchte um einfach nur drauf zu starren. Untermalt wird das ganze noch mit einer Musik, die meine Ohrhärchen frohlocken lassen, als gäbe es kein Morgen, da stellen sich einerseits die Armhaare auf und es läuft einem kalt den Rücken runter.
Auch hatte ich bisher noch bei keinem Film so starke Gefühlsschwankungen wie hier, manche Szenen erwärmen mein Herz, während andere wieder meine Seele mit Trauer erfüllen…
Cameron hat hier meiner Meinung nach alles richtig gemacht, er hat eine Grundstory-Line entwickelt, in die man sehr viel aus der heutigen Zeit rein interpretieren kann, wie etwa die Sucht nach immer mehr Geld und dafür alles zu zerstören was einem im Weg steht und wenn man sich mal genauer Gedanken darüber macht, herrscht dieses Problem eigentlich schon ziemlich lange auf dem Planeten. Klar ist die Story nicht der Überflieger, aber die Art und Weise, wie sie hier präsentiert wird ist einfach nur grandios und absolut groß dargestellt, Cameron ist damit nun endgültig in meinen Olymp der Filmemacher aufgestiegen!
Zur Blu-ray brauche ich glaub ich nicht viel zu sagen, jeder, der sie schon mal gesehen hat, wird mir zustimmen, das das Bild einen vom Hocker hauen wird, genauso wie die englische DTS Master HD Abmischung, die noch einen Tick dynamischer als die deutsche DTS Tonspur daherkommt wie ich finde. Was ich überhaupt nicht verstehe, ist das die hiesigen Firmen es nicht gebacken kriegen die deutsche Tonspur in HD mit auf die Disc zu pressen…
Also, was soll ich noch groß dazu sagen, es ist für mich einfach einer der, wenn nicht sogar DER perfekte Film, was mich jetzt aber etwas in die Bredouille bringt, denn ich habe ja die Kinofassung schon für perfekt empfunden, die zusätzlichen Szenen sind aber allesamt gut gemacht und passen hervorragend hinein, man erfährt zwar nicht wesentlich neues, aber man bekommt halt mehr Pandora, was ich nur begrüßen kann. Da ich ja für die Kinofassung schon 10/10 gegeben habe und den ungern abwerten möchte, wäre es eigentlich logisch, 11/10 zu geben, was ich hiermit auch mache und verneige mich vor diesem Meisterwerk.
Filmfan1972
28.11.2010, 18:09
Hab mir gestern und heute Avatar angeschaut.
Stimme Pretender in allen Dingen zu....
Die neuen und erweiterten Szenen sind wirklich sehr stimmig und runden den eh schon sehr guten Kinocut nochmals ab.
Dabei bevorzuge ich den Extended Collectors Cut. Dessen alternativer Anfang ist wirklich sehr gut gemacht und alleine schon die paar Minuten auf der Erde macht deutlich was für ein Paradies Pandora doch ist.
Aber auch das Storyelement um Grace's Schule oder der
Abgang von Tsutey, der hier gezeigt wird sind ganz starke Szenen :hoch:
Aber auch so bekommt man mehr von der wunderbaren Welt Pandora's zu sehen. Und alleine dafür lohnt es sich schon...
Count Dooku
10.09.2011, 23:21
Ich hab mir jetzt mal den Special Extended Cut angeschaut. Imo ist das die beste Schnittfassung des Filmes, da vor allem Jake und Grace besser charakterisiert werden. Jake dadurch, dass man sein tristes Leben auf der Erde sieht und Grace durch die Ereignisse in der Schule.
Die letzte Szene von Tsu'tey finde ich etwas zwiespältig. Sie ist zwar ganz gut, allerdings passt imo die Positionierung nicht. Die "Ich sehe dich"-Szene fand ich als Höhepunkt sehr gut und die neue Szene zieht den Film dadurch in die Länge.
Der größte Schwachpunkt bleibt imo immer noch Quaritch. Den hat Cameron zu übertrieben dargestellt. Man könnte alle Chuck-Norris-Sprüche zu Quaritch-Sprüchen unändern.
crizzero
08.04.2012, 23:03
Weil ich ihn gerade wieder im TV sehe...
Was für ein gottverdammter Meilenstein der Filmgeschichte das Teil doch ist! Wahnsinn! Ich sehe das wie Pretender, vor diesem Meisterwerk kann man sich nur verneigen. Optisch und auch inhaltlich (die Geschichte über die Symbiose von Flora und Fauna) ist das Teil fantastisch. Der Streifen (10/10) ist in meinen Augen auf Jahre hinaus unantastbar im Sci-Fi-Genre.
Willy Wonka
08.04.2012, 23:06
Und dann schaut man sich dem Film im Fernsehen an? :confused:
crizzero
08.04.2012, 23:09
Und dann schaut man sich dem Film im Fernsehen an? :confused:
Jo, weil er halt gerade im TV läuft. Da bleibt man beim Zappen schonmal hängen... :)
Willy Wonka
08.04.2012, 23:15
Ich kann's nicht nachvollziehen... Meisterwerke will ich in bestmöglicher Qualität sehen und vor allem von Anfang bis Ende und nicht im Fernsehen inklusive Werbeunterbrechungen, welche jedes Mal die Stimmung und Atmosphäre eines Films zerstören.
Ich kann's nicht nachvollziehen... Meisterwerke will ich in bestmöglicher Qualität sehen und vor allem von Anfang bis Ende und nicht im Fernsehen inklusive Werbeunterbrechungen, welche jedes Mal die Stimmung und Atmosphäre eines Films zerstören.
Meisterwerke ja, aber hier gehts ja nur um Avatar. ;)
Johannesbk
08.04.2012, 23:36
Ich kann's nicht nachvollziehen... Meisterwerke will ich in bestmöglicher Qualität sehen und vor allem von Anfang bis Ende und nicht im Fernsehen inklusive Werbeunterbrechungen, welche jedes Mal die Stimmung und Atmosphäre eines Films zerstören.
Auch wenn teilweise Kritik Meister-oder Gesellenwerk bei Avatar aufkommt, so wollte ich aber nicht mal Emily Erdbeer in einer schlechteren Qualität als die mir mögliche ansehen:rolleyes:.
Abgesehen davon dass für mich persönlich bisher Avatar zu den 100.000 besten Filmen aller Zeiten gehört:)
Balthier9999
08.04.2012, 23:38
Wäre heute die Bude nicht voll gewesen, hätte ich ihn auch geschaut. Der Film-Dienst hat ihn gut bewertet, vielleicht kaufe ich ihn mir mal. Allerdings auf DVD. :P
Johannesbk
09.04.2012, 00:02
Wäre heute die Bude nicht voll gewesen, hätte ich ihn auch geschaut. Der Film-Dienst hat ihn gut bewertet, vielleicht kaufe ich ihn mir mal. Allerdings auf DVD. :P
Manche mögen Bier odere Wein und manche davon sogar aus der Dose;)
Den DC gibt es aber so viel ich weiß nur auf der Blue - das mag Abzocke sein, aber bei dem Film hab ichs mitgemacht, weil ich den in der ganzen und für mich besten Form haben wollte.
George Lucas
09.04.2012, 00:34
So ist es. Und der DC macht richtig viel Spaß. Schon der völlig neue Anfang in der Bar war klasse. Irgendwie hatte auch die Totale der Stadt etwas von Blade Runner.
Inhaltlich hat mir aber am besten gefallen, dass und vor allem wie erklärt wurde, warum die Navi ihre Kinder nicht mehr in die Schule geschickt haben.
crizzero
09.04.2012, 01:17
Ich kann's nicht nachvollziehen... Meisterwerke will ich in bestmöglicher Qualität sehen und vor allem von Anfang bis Ende und nicht im Fernsehen inklusive Werbeunterbrechungen, welche jedes Mal die Stimmung und Atmosphäre eines Films zerstören.
Ich habe 'nen HDTV, habe HD+ und wenn man nebenbei noch andere Dinge erledigt, dann lässt man nach einem "Tatort" so einen Streifen in bester Qualität im TV halt laufen. Wo ist das Problem? Ich kenne "Avatar" und habe einfach nur dieses Mal-wieder-Reinschauen genossen. Mehr nicht.
Balthier9999
09.04.2012, 01:23
Den DC gibt es aber so viel ich weiß nur auf der Blue - das mag Abzocke sein, aber bei dem Film hab ichs mitgemacht, weil ich den in der ganzen und für mich besten Form haben wollte.
Habe weder Bluray-Player noch großen HDTV mit 1024p-Auflösung.^^
Count Dooku
09.04.2012, 09:52
Den DC gibt es aber so viel ich weiß nur auf der Blue - das mag Abzocke sein, aber bei dem Film hab ichs mitgemacht, weil ich den in der ganzen und für mich besten Form haben wollte.
Irrtum. Die Langfassungen gibt es auch auf DVD. Allerdings ist der Film auf DVD auf 2 Disc aufgeteilt.
Ich kann in "Avatar" leider kein Meisterwerk entdecken. Die Tricks sind natürlich über jeden Zweifel erhaben und die dargestellte Welt ist gewöhnungsbedürftig aber phantasievoll gestaltet. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass sich Cameron von der Unterwasserwelt hat inspirieren lassen. Besonders durch die Farbgestaltung hat man das Gefühl, in ein Aquarium zu blicken. Und dann noch die Reitseepferdchen... :D
Mir ist der Look zwar etwas zu bunt und künstlich, aber mangelnde Schauwerte kann man diesem Film wahrlich nicht anlasten. Die dargestellte Welt ist klar der Höhepunkt von "Avatar".
Die Story hingegen ist einfach nur gähnend langweilig, da komplett vorhersehbar. Die Rollenverteilung der Abziehbildcharaktere ist von Anfang an klar, und alles kommt, wie es kommen muss. Die Menschen sind diesmal die Orks... äh, Aliens und machen aus Profitgier alles platt, was ihnen im Wege steht. Kennt man. In dieses dünne Storygerüst werden ein paar Lacher gepflanzt, pathetische Reden geschwungen und mit ein wenig Ethnogeschwurbel abgeschmeckt. Dazu noch die obligatorische Lovestory - fertig ist die Laube. Und zum Schluss gibt's den üblichen Actionoverkill. Und zwar so übertrieben, dass kein Funken Spannung aufkommen will.
Schade, diese phantasievolle Welt hätte eine bessere Story verdient gehabt. Doch leider ist "Avatar" nur ein typischer Blockbuster mit einer auf epische Breite ausgewalzten Schmalspurstory.
5/10 Punkte
Die Story hingegen ist einfach nur gähnend langweilig, da komplett vorhersehbar. Die Rollenverteilung der Abziehbildcharaktere ist von Anfang an klar, und alles kommt, wie es kommen muss. Die Menschen sind diesmal die Orks... äh, Aliens und machen aus Profitgier alles platt, was ihnen im Wege steht. Kennt man. In dieses dünne Storygerüst werden ein paar Lacher gepflanzt, pathetische Reden geschwungen und mit ein wenig Ethnogeschwurbel abgeschmeckt. Dazu noch die obligatorische Lovestory - fertig ist die Laube. Und zum Schluss gibt's den üblichen Actionoverkill. Und zwar so übertrieben, dass kein Funken Spannung aufkommen will.
Ich kann Dir eigentlich in allen Punkten zustimmen, nur das mich der Film einfach gepackt hat und ich in diese Welt komplett abtauchen konnte.
Das ich das hier und jetzt vergessen kann das schaffen nur wenige Filme, aber Avatar hat es geschafft mich komplett "in den Film zu ziehen", daher hat er mich absolut begeistert.
Ich stimme Despair in allen Punkten zu. Als ich damals aus dem Kino kam, fiel mir zu der sehr ordentlichen 3D-Adaption (der bisher einzigen, die ich gesehen habe, die was taugte) mehr ein als zum Film selbst:
Freundin hat sich arg von der Bilderwelt blenden lassen http://www.liquid-love.de/forum/images/smiles/icon_wink.gif , ich bin allerdings an der biederen Story hängengeblieben; wer sich so sehr auf ausgewalzte Pfade begibt, hinterlässt keinen Eindruck - außer dem vielzitierten auf der Nase von der 3D-Brille. Ich möchte keine Sekunde hergeben, die ich im Kino war, aber herausnehmen konnte ich nichts aus dem Saal, wie greifbar die Figuren und das Ökosystem des blauen Planeten auch gewesen sein mögen. Und das waren sie wirklich; Cameron begeht nicht den Fehler, für 3D zu arbeiten, sondern er lässt 3D für sich arbeiten und erschafft so eine wundervolle Welt voller Leben, weiß sie allerdings nicht so recht einzusetzen. Und so ist "Avatar" letztendlich dann doch nur ein Trailer dafür, was 3D so alles kann. Der Gedanke hinter "Avatar" ist nämlich greifbar - Freiheit zelebrieren, sowohl was die Filmtechnik betrifft als auch den Inhalt des Films (könnte es für einen gehbehinderten Menschen einen schöneren Film geben?). Aber an einer Umsetzung, die rundum aus den Socken haut, muss noch und wird noch gearbeitet werden.
Bin auch so bei 5/10. Mehr geht einfach nicht. Es gibt Filme, da stört mich die banale Story nicht, dann übernimmt die Bildsprache aber die Erzählung. Bei "Avatar" wird aber auch über die Bilder nichts erzählt, sondern es werden nur Panoramen gemalt... das reicht mir nicht.
deadlyfriend
09.04.2012, 13:27
Ich stimme Despair in allen Punkten zu. Als ich damals aus dem Kino kam, fiel mir zu der sehr ordentlichen 3D-Adaption (der bisher einzigen, die ich gesehen habe, die was taugte) mehr ein als zum Film selbst:
Fallen dir lobende Worte irgendwie deutlich schwerer als kritische? Kommt mir manchmal so vor:) Über den Film selbst kann man ja geteilter Meinung sein, zumindest was die inhaltliche Ebene angeht. Aber die 3D Adaption als "sehr ordentlich" zu bezeichnen, halte ich dann doch für deutlich untertrieben. "Was taugte" klingt auch mehr nach halbwegs zufriedenstellend. Meines Erachtens könnte man die Speerspitze des 3D Kinos, ruhig ein wenig euphorischer bewerten.
Ich rede hier nur von der technischen Seite!
Den Film selbst mag ich sehr gerne, da mich die geschaffenen Welten fasziniert haben. Inhaltlich war da jetzt natürlich nicht soviel, aber genug um mich im Kontext zu den Bildern zu begeistern. Allerdings hatte ich auch nur eine 08/15 Story erwartet und wurde somit definitiv nicht enttäuscht.
Fallen dir lobende Worte irgendwie deutlich schwerer als kritische? Kommt mir manchmal so vor:)
Hä?
Über den Film selbst kann man ja geteilter Meinung sein, zumindest was die inhaltliche Ebene angeht. Aber die 3D Adaption als "sehr ordentlich" zu bezeichnen, halte ich dann doch für deutlich untertrieben. "Was taugte" klingt auch mehr nach halbwegs zufriedenstellend. Meines Erachtens könnte man die Speerspitze des 3D Kinos, ruhig ein wenig euphorischer bewerten.
Ich stehe dem 3D-Trend generell skeptisch gegenüber und halte ihn für einen ziemlich überflüssigen Versuch, ein Medium zu verbessern, wo es keine Verbesserung bedarf, da der 2D-Film meines Erachtens Emotionen wesentlich besser überträgt. Ähnlich, wie ich diesen Blu-Ray-Purismus etwas merkwürdig finde, da es doch letztlich auf den Film ankommt (und der kann auf grießeliger VHS-Kassette oft sogar noch besser rüberkommen als auf irgendwelchen High-End-Medien). Unter den 3D-Adaptionen hat James Cameron mit "Avatar" bisher definitiv die mit Abstand überzeugendeste Umsetzung vorgenommen und viel besser kann ich mir das auch nicht vorstellen mit dem derzeitigen Stand der Technik, aber ganz prinzipiell brauche ich sowas eifach nicht - deswegen wundere dich nicht, wenn ich nicht in Lobeshymnen verfalle.
tikiwuku
09.04.2012, 13:41
Ich kann's nicht nachvollziehen... Meisterwerke will ich in bestmöglicher Qualität sehen und vor allem von Anfang bis Ende und nicht im Fernsehen inklusive Werbeunterbrechungen, welche jedes Mal die Stimmung und Atmosphäre eines Films zerstören.
Ich hab ihn mir gestern angesehen (auf ORF HD ohne Werbung! ;)), aber als Meisterwerk würde ich den Film nicht bezeichnen.
Er ist gut gemacht, aber ohne die ganzen Special Effects würde sich keine Sau dafür interessieren.
Ich kann Dir eigentlich in allen Punkten zustimmen, nur das mich der Film einfach gepackt hat und ich in diese Welt komplett abtauchen konnte.
Das ich das hier und jetzt vergessen kann das schaffen nur wenige Filme, aber Avatar hat es geschafft mich komplett "in den Film zu ziehen", daher hat er mich absolut begeistert.
Möglicherweise wäre mir das leichtergefallen, wenn ich den Film in 3D auf der großen Kinoleinwand gesehen hätte. Auf der heimischen Glotze + Werbeunterbrechungen tut man sich da natürlich etwas schwerer. Aber über die banale Story hätte mich das nicht hinwegtrösten können.
Btw: das umgekehrte "Avatar"-Erlebnis hatte ich bei einem Ghibli-Anime: "Prinzessin Mononoke". Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit dem Heidi-Look halbwegs anfreunden konnte, aber die vielschichtige Story hat mich weggeblasen. So eine Story hätte ich mir für "Avatar" gewünscht. Aber Cameron hat sich halt für Flugsaurier vs. Mechwarrior-Action entschieden... ;)
Willy Wonka
09.04.2012, 14:09
Ich habe 'nen HDTV, habe HD+ und wenn man nebenbei noch andere Dinge erledigt, dann lässt man nach einem "Tatort" so einen Streifen in bester Qualität im TV halt laufen. Wo ist das Problem? Ich kenne "Avatar" und habe einfach nur dieses Mal-wieder-Reinschauen genossen. Mehr nicht.
Da ist der nächste Knackpunkt. Ich würde bei einem Film nebenbei keine andere Dinge erledigen. ;) Wir haben eben eine andere Rezeptionshaltung.
Ob Meisterwerk oder nicht. Der Film hat auf jeden Fall einen Platz in der Filmgeschichte und das liegt nicht nur allein am Erfolg des Films, sondern vor allem an die neuen Wege, welche Cameron beschritten hat. Und nicht jedes „Meisterwerk" der Filmgeschichte verfügt über absolut geniale und bahnbrechende Geschichte. Heutige Filme haben es sowieso schon schwieriger, weil bereits mehr Geschichte erzählt worden sind als z.B. in den 1930er Jahren.
deadlyfriend
09.04.2012, 14:11
Hä?
Es liest sich für mich manchmal so. Nichts Schlimmes. Es klingt halt oftmals sehr reserviert und zurückhaltend, auch wenn du es Positiv siehst.
Ich stehe dem 3D-Trend generell skeptisch gegenüber und halte ihn für einen ziemlich überflüssigen Versuch, ein Medium zu verbessern, wo es keine Verbesserung bedarf, da der 2D-Film meines Erachtens Emotionen wesentlich besser überträgt.
Das sehe ich sehr ähnlich. Für mich ist das eher der Versuch von einer bicht vorhandenen Story abzulenken, was jetzt eher Allgemein gesprochen ist und nicht nur in Bezug auf Avatar.
Ähnlich, wie ich diesen Blu-Ray-Purismus etwas merkwürdig finde, da es doch letztlich auf den Film ankommt (und der kann auf grießeliger VHS-Kassette oft sogar noch besser rüberkommen als auf irgendwelchen High-End-Medien).
Besser würde ich nicht sagen, wenn die BD gut gemacht ist. Mir persönlich wird da aber oft zu großen Wert drauf gelegt, als auf den Film an sich. Der Film steht für mich immer im Mittelpunkt, egal von welchem Medium er abgespielt wird.
Unter den 3D-Adaptionen hat James Cameron mit "Avatar" bisher definitiv die mit Abstand überzeugendeste Umsetzung vorgenommen und viel besser kann ich mir das auch nicht vorstellen mit dem derzeitigen Stand der Technik, aber ganz prinzipiell brauche ich sowas eifach nicht - deswegen wundere dich nicht, wenn ich nicht in Lobeshymnen verfalle.
Wie du ja lesen konntest, benötige ich sowas auch absolut nicht. Es ist ein Gimmick. Mehr nicht. In diesem Fall honoriere ich der Umsetzung aber gehörigen Respekt ab, weil sie wirklich fantastisch gelungen ist. Wenn ich die technische Seite vom Film loslöse, verfalle ich dann auch gerne in Lobeshymnen, weil es bislang eben nichts Besseres gibt. Ich fand das eben sehr beeindruckend bzw. ich lasse mich dann auch gerne beeindrucken, wenn es wirklich gut war.
Es liest sich für mich manchmal so. Nichts Schlimmes. Es klingt halt oftmals sehr reserviert und zurückhaltend, auch wenn du es Positiv siehst.
Ich tendiere generell nicht so sehr zu fanartigen Verehrungen, das stimmt. Auch wird es mir oft zu bunt, wenn etwas total unkritisch abgefeiert wird, obwohl Schwächen überoffensichtlich sind - da lenke ich dann gerne mal ein.
Das sehe ich sehr ähnlich. Für mich ist das eher der Versuch von einer bicht vorhandenen Story abzulenken, was jetzt eher Allgemein gesprochen ist und nicht nur in Bezug auf Avatar.Dito.
Besser würde ich nicht sagen, wenn die BD gut gemacht ist. Mir persönlich wird da aber oft zu großen Wert drauf gelegt, als auf den Film an sich. Der Film steht für mich immer im Mittelpunkt, egal von welchem Medium er abgespielt wird.
Wieder Dito. Klar bringen Blu Rays und Hi-Def-TVs gewisse Vorteile mit sich (hab ja selbst ein Riesenteil zu Hause stehen und massig Blu Rays), aber haben nicht auch Röhrenfernseher und VHS ihre ganz eigene Ästhetik? Meine Freundin beispielsweise liebt den Film "Das letzte Einhorn", den sie als Kind immer und immer wieder auf VHS gesehen hat. Am Anfang des Films gab es durch das abgenudelte Band ein Flackern. Und als sie sich letztens die DVD nochmal angesehen hat, meinte sie: "Irgendwie gehört das Flackern in meiner Vorstellung zum Film dazu".
Dieser Von-DVD-auf-Blu-Ray-Update-Wahn, den man ja auch hier im Forum öfters mitbekommt, den kann ich deswegen überhaupt nicht verstehen - insbesondere nicht, wenn man teilweise liest, dass sogar DVDs geupdated werden, die man noch nie im DVD-Player hatte.
Wie du ja lesen konntest, benötige ich sowas auch absolut nicht. Es ist ein Gimmick. Mehr nicht. In diesem Fall honoriere ich der Umsetzung aber gehörigen Respekt ab, weil sie wirklich fantastisch gelungen ist. Wenn ich die technische Seite vom Film loslöse, verfalle ich dann auch gerne in Lobeshymnen, weil es bislang eben nichts Besseres gibt. Ich fand das eben sehr beeindruckend bzw. ich lasse mich dann auch gerne beeindrucken, wenn es wirklich gut war.Dazu muss ich noch sagen: Mein Kommentar wurde geschrieben, kurz nachdem ich im Kino war. "Avatar" war der allererste Film der neuen 3D-Welle, den ich im Kino gesehen habe, ich hatte also keinerlei Vergleichsobjekte, sondern nur das Werbegefasel von wegen "Mit dem neuen 3D ist alles anders". Was soll ich sagen - Es hat mich nicht so übermäßig vom Hocker gehauen. Technisch war das alles sauber gemacht, die Bilder hatten genau die richtige Tiefe und vor allem hat Cameron eben nicht den Fehler gemacht, seinen Film auf die 3D-Effekte auszurichten, sondern er hat dem Film als Ganzes eine angenehme Tiefenwirkung verliehen. Aber für eine technische Revolution ist mir das (auch hier wieder der Vergleich zur Blu Ray) viel zu wenig. Immer noch nervt mich die Monsterbrille, immer noch werden die Farben verfremdet, immer noch kämpfen meine Augen in der ersten Viertelstunde mit Anstrengung. Solange diese Krankheiten nicht ausgebessert sind, sprich, so lange ich nicht ohne Hilfsmittel ins Kino gehe und den Eindruck habe, ich befinde mich mitten am Set, so lange sehe ich auch kein neues Medium, sondern ein altes, perfekt funktionierendes Medium, das mit Hilfe von technischen Verlängerungen verschlimmbessert wurde und den Adaptionsprozess maßgeblich stört. Und dass man inzwischen sehr oft zu 3D genötigt wird, finde ich absolut unhaltbar.
Mit "Avatar" hat Cameron also definitiv das Beste aus der Technik herausgeholt, aber was nützt mir das, wenn ich von der Technik nicht überzeugt bin? Deswegen kann ich mir auch da keine Begeisterungsstürme abringen.
Willy Wonka
09.04.2012, 16:49
Mit "Avatar" hat Cameron also definitiv das Beste aus der Technik herausgeholt, (...).
Und das sagt dir der Blick in die Glaskugel? ;)
Das bislang Beste dann halt, herrje! ;) Aber soviel mehr, dass es mich wirklich überzeugen würde, geht ja gar nicht - dazu ist die Technik wie gesagt zu unausgereift. Wenn schon 3D, dann mit einem neuen MEDIUM, nicht mit der Vorgaukelung von Tiefe durch eine Brille.
Turrican
09.04.2012, 17:24
Den Film selbst mag ich sehr gerne, da mich die geschaffenen Welten fasziniert haben. Inhaltlich war da jetzt natürlich nicht soviel, aber genug um mich im Kontext zu den Bildern zu begeistern. Allerdings hatte ich auch nur eine 08/15 Story erwartet und wurde somit definitiv nicht enttäuscht.
Das dir der Film gefallen hat kann ich nur sehr schwer glauben.
Warum ?
Weil du eigendlich nicht so die action Filme magst.
Aber wenn der dir gefällt freut es mich.:kiss:
deadlyfriend
09.04.2012, 17:58
Das dir der Film gefallen hat kann ich nur sehr schwer glauben.
Warum ?
Weil du eigendlich nicht so die action Filme magst.
Aber wenn der dir gefällt freut es mich.:kiss:
Ich sehe in "Avatar" jetzt keinen Action-Film. Außerdem mag ich auch nur eine bestimmte Art von Actionfilmen nicht. Aber selbst da gibt es immer wieder Filme die mir gefallen. Ich bin eher für alles offen:)
crizzero
09.04.2012, 20:55
Da ist der nächste Knackpunkt. Ich würde bei einem Film nebenbei keine andere Dinge erledigen. ;) Wir haben eben eine andere Rezeptionshaltung.
Nee, der Punkt ist, dass ich den Film bereits sehr gut kenne. Wenn es eine Erst- oder Zweitsichtung gewesen wäre, würde ein Film auch nicht "nebenbei" laufen. ;)
Johannesbk
09.04.2012, 22:55
Habe weder Bluray-Player noch großen HDTV mit 1024p-Auflösung.^^
In dem Fall wäre die Größe nicht entscheidend nur die Auflösung zählt, wenn man den Abstand genug veringert wird auch aus einem Zwerg ein Riese;). Aber meiner persönlichen Meinung lohnt sich da der Griff zu einem Blurayplayer:)
Irrtum. Die Langfassungen gibt es auch auf DVD. Allerdings ist der Film auf DVD auf 2 Disc aufgeteilt.
Im DC egal ob Blu oder DVD find ich den einfach abgerundet und absolut Klasse.
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