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Gesamtübersicht aller Kritiken zu Diary of the Dead:
#02 05.04.09 kelte (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=59101&postcount=2)
Diary of the Dead (http://www.ofdb.de/film/124652,Diary-of-the-Dead) 6/10
"Wo wirst du sein, wenn das Ende beginnt?" fragte mich reißerisch, irgendwann im letzten jahr, das gelungene Filmplakat. Die Antwort ist...
Diary of the Dead ist der fünfte Zombie Romero und bei diesem Projekt verlässt Romero optisch sein Terrain, bleibt aber inhaltlich seiner gesellschaftlichen Splatter-Satire treu.
Gefilmt wird in der Ego Perspektive mit einer Handkamera im Blair Witch Stil. Dies ist nicht wirklich sein revier und man merkt es dem Film an. Positiv anzumerken ist aber, das er nicht hecktisch oder oft wackelt, so das man dem Geschehen gut folgen kann.
Alles beginnt mit einem College Filmteam im Wald, welches einen Horrofilm über eine untote Mumie drehen möchte und durch Radiomeldungen von Toten, die wieder auferstehen aufgeschreckt wird. Im Wald selber hört man undefinierbare, unheimliche Laute, so das man beschließt den Dreh abzubrechen um nach Hause zu fahren.
Der Darsteller der Mumie bietet dem Rest des Teams an, mit zu kommen da sein Elternhaus einer Festung gleichen soll. Logisch das aber jeder selber nur nach Hause will. Der Regisseur beschließt das Projekt zu ändern und alles zu Filmen was sie von nun an begegnen werden. Um es später ins Internet zu stellen als Warnung für die Menschheit. Dabei ist man sich aber immer noch unschlüssig ob die Radiomeldungen wirklich ernsthafter Natur sind, so unglaublich hört sich das alles an.
Schnell wird man eines besseren belehrt, denn auf der fahrt nach Hause werden die Meldungen zur Realität. Was passiert möchte ich nicht schreiben,- aber es kommen ein paar nette Locations und Effekte zusammen. Wobei die Stärke des Films die anfängliche Ungewissheit ist und wie man damit umgeht. Diese spielt sich aber besser im Kopf des Zuschauers ab, als das was die Darsteller präsentieren. Wobei es nicht wirklich übel ist was man zu sehen bekommt und auch der Romero typische Zombie Humor ist vorhanden samt Side-Kicks und einem Cameo vom Altmeister persönlich (wo man aber genau hinschauen muss).
Insgesamt ein Film über denn man sicherlich nachdenken wird wie man ihn finden soll,- denn manche Szene ist diletantisch und andere wiederum spielen die ganze Stärke von Romero aus. Vorallem gegen Ende kommen ein paar böse Einfälle, die fast schon an Nigth of the Living Dead erinnern und der Bürgerwehr aus Dawn of the Dead.
6/10
stanleydobson
05.04.2009, 10:43
film war ok,kann man sich mal ansehen
aufjedenfall viel viel besser als der hochgelobte REC :D
film war ok,kann man sich mal ansehen
aufjedenfall viel viel besser als der hochgelobte REC :D
jepp. REC war gegen Ende spannend aber mehr auch nicht,- die Reporterin nervte mich zu sehr...
Diary ist da wirklich wesentlich besser,- vorallem bietet Diary auch einen trockenen Humor wenn ich an die Amisch Szene denke. Davon hätte man ruhig mehr zeigen können, denn der Typ wertete den Film sehr auf
Das habe ich schon befürchtet, das der Film nix besonderes ist.
Aber ein Zombiestreifen von Romero landet eh als Blindkauf in der Sammlung.
Wertung folgt dann...
BladeRunner2007
09.04.2009, 17:14
Fand den damals auch nur etwas überm Durchschnitt. Der letzte Satz im Film hat bei mir aber schon seine Wirkung erzielt!
Diary of the Dead
Eine Gruppe Filmstudenten dreht einen Horrorfilm und wird vom realen Horror in Form einer Zombieepidemie eingeholt.
Langweilig!
Das ist wohl das Schlimmste was man einem Zombiestreifen vom Altmeister vorwerfen kann.
Hier trifft es leider zu.
Die Story besteht aus Puzzleteilen der vorhergehenden Trilogie und hat leider kaum spannenden Momente.
Romeros Stärke, die versteckte Gesellschaftskritik, wurde einem hier überdeutlich und permanent per Stimme aus dem Off eingetrichtert.
In Zeiten der in Deutschland verschärften Altersfreigaben vielleicht sogar ganz sinnvoll, so kapiert zumindest jeder Depp bei der FSK das der Regisseur mehr wollte als nur einen Horrorfilm drehen, aber als Zuschauer ist diese permanente Moralkeule einfach nur nervig und für den Rest der Welt ist ein eingebauter Airbag für die hiesige FSK auch überflüssig.
Sicherlich hat der Film gelungene Splattzerszenen und einige tolle romerotypische Momente, aber das rettet den Film nicht vor zählflüssiger Belanglosigkeit.
Die Wackelkamera war erträglich und passte zur Story, aber Filmstudenten die vom Horror eingholt werden hat man einfach schon zu oft gesehen.
Ich bin wirklich schwer enttäuscht und hätte nie gedacht mich bei einem Film von Romero dabei zu ertappen, wie ich überlege, vielleicht doch den Schnellvorlauf zu betätigen.
4,5/10
deadlyfriend
22.02.2010, 23:30
Habe mich fast von dem Film durch eure Wertungen abhalten lassen. Da eine Leihe nicht möglich war, hatte ich aber kein Interesse daran den Film für viel Geld blind zu kaufen. Jetzt habe ich die Doppel DVD für 4,99 ergattert und freue mich tierisch drüber. Mir hat er total gut gefallen. Schöne Endzeitstimmung, keine Hoffnung, keine Kompromisse.
Wobei ich für solche Handkamera-Filme auch einen gewissen Faible habe. Egal, ob Blair Witch, [Rec], Cloverfield, Paranormal Activity und auch diesen hier. Wackelkamera in größeren Produktionen hingegen mag ich weniger:confused:
Vielleicht mag ich aber auch die dadurch entstehende Storyline. Nichts von außen gefilmt, sondern man bekommt nur das zu sehen was gerade passiert. Irgendwie mag ich das.
Die Darsteller gefielen mir für eine Low Budget Independent Produktion übrigens sehr gut. Die Einfälle mit dem Zombie Schwimmbad und der Villa ebenso.
In der Richtung könnte ich mir noch 5 Filme anschauen.
"Wo wirst du sein, wenn das Ende beginnt?"
Gerne begleite ich noch viele weitere Protagonisten und sehe sie zu dem Zeitpunkt, wenn in der Hölle kein Platz mehr ist.
von mir aus kann Romero da auch noch was von drehen, wobei da nicht seine Stärken liegen. In einem direkten Vergelich mit anderen Handkamera Filmen ala Cloverfield ist Diary Haushoch unterlegen und ich denke wenn du 18,- dafür gezahlt hättest wäre dein Urteil etwas härter :)
wobei ich bei meinen 6 Punkten bleibe und auf die Blu schiele,-ich hab leider die Doku dazu noch nicht gesehen. Vielleicht kannst du dazu mal was demnächst sagen :)
herrnergal
23.02.2010, 12:47
Vom Film war ich damals schon schwer enttäuscht. Im Gegensatz zu Romeros früheren Filmen, wo es doch immer Sympathieträger gab, sind die meisten Leute hier einfach nur nervig und doch eher unsympatisch. Manchmal auch unheimlich blöde, genauso wie das teilweise abstruse Verhalten..
Auch der eher platte Humor, am Anfang, als der alte Amish-Typ auftaucht, ist eher gut für eine Zombie-Komödie, aber nicht für einen Romero-Zombiefilm.
Die Schlussbilder sind im Endeffekt aus Night of the Living dead bekannt.
Störend für mich auch der deutliche Gebrauch von CGI-Effekten bei den Splatterszenen.
Für mich für der mit Abstand schlechteste Teil der Romero-Zombie-Reihe.
deadlyfriend
13.05.2012, 22:49
Gerade wieder gesichtet und ich finde ihn weiterhin saustark:hoch: In der Richtung hätten ruhig noch weitere kommen dürfen. Der Film hat die ganze Zeit eine wirklich tolle Atmosphäre. Besonders das Ende finde ich wirklich absolut gelungen.
Leatherface
13.05.2012, 23:03
ich fand ihn für einen Romero einfach nur schlecht, hab ihn bisher aber auch erst einmal gesehen. Survival gefiel mir da nen tacken besser:)
deadlyfriend
13.05.2012, 23:11
ich fand ihn für einen Romero einfach nur schlecht, hab ihn bisher aber auch erst einmal gesehen. Survival gefiel mir da nen tacken besser:)
Das sehe ich genau umgekehrt;)
Leatherface
13.05.2012, 23:39
Das sehe ich genau umgekehrt;)
wahrscheinlich war ich vom Zombie-Pferd so angetan:D
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