Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spider-Man
crizzero
17.06.2008, 13:07
Gesamtübersicht aller Kritiken zu Spider-Man:
#09 31.12.08 Count Dooku (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=41488&postcount=9)
Gesamtübersicht aller Kritiken zu Spider-Man 2:
#10 31.12.08 stanleydobson (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=41491&postcount=10)
#11 31.12.08 Count Dooku (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=41492&postcount=11)
Gesamtübersicht aller Kritiken zu Spider-Man 3:
#02 17.06.08 crizzo (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=571&postcount=2)
#03 25.06.08 SAB (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=3071&postcount=3)
#04 03.07.08 Count Dooku (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=4556&postcount=4)
crizzero
17.06.2008, 13:08
Spider-Man 3 (http://www.ofdb.de/film/125232,Spider-Man-3)
Das ist der Spider-Man, den ich mir immer gewünscht habe. Das Zusammenspiel aller beteiligten Charaktere ist nahezu perfekt. Die Handlung packt die vielen Haupt- und Nebengeschichten absolut stimmig unter einen Hut und die Superhelden sind eine Augenweide. Sandman wird zum Ende hin immer besser, der neue Kobold ist eine vollkommen eigenständige Persönlichkeit und Venom ist so genial geworden, wie ich ihn mir erhofft hatte. Traumhaft! Jeder Charakter ist vielschichtig, hat wichtige Dinge zur Story beizutragen, die Dialoge sitzen und dieser faszinierende, richtig sinnvolle Comic-Cocktail gipfelt dann in einem Superhelden-Finale, dass die Filmwelt noch nicht gesehen hat. Respekt, Herr Raimi!
Topher Grace ist die Idealbesetzung für Eddie Brock. Das Gesicht, das Charisma, der Wortwitz, der Ehrgeiz, der Charme... er setzt seine Rolle genauso eigenwillig um, wie sie sein muss. Der Junge hat einfach unübersehbares, schauspielerisches Talent. Außerdem blüht James Franco endlich auf. Wie er den gebrochenen, immer noch trauernden Sohnemann, den gefühlsmäßig überforderten und gesinnungstechnisch verwirrten Freund von Peter und schließlich den neuen, wesentlich cooleren Kobold interpretiert, ist wirklich atemberaubend und unbedingt sehenswert. Harry Osborn ist so endgültig zu einem wichtigen Bestandteil der Spidey-Filme geworden.
Auch Tobey Maguire wirkt trotz des zwanghaft treudoofen Spiels etwas reifer als in den vorigen Teilen. Besonders gut tut seiner Figur die Wandlung, die er durchlebt als der außerirdische Symbiont von ihm Besitz ergreift. Er zeigt eine andere Seite des Peter Parker und dies ist eine willkommene Abwechslung im Weichspüler-Einerlei der Vorgänger. Wie er im Rausch seines neuentdeckten Ichs mit in die Stirn fallendem Haar durch die Straßen tänzelt und sich für den tollsten Hecht in ganz New York hält, erinnert an schon fast an den Broadway und entsprechend bekannte Musical-Klassiker.
Thomas Haden Church ist eine weitere absolut treffende Idealbesetzung. Er ist der Sandman, gar keine Frage. Dass man nicht immer böse sein muss, um Böses zu tun, wird an seiner Rolle des Flint Marko erstklassig deutlich. Der matte Ausdruck in seinen Augen, der so viel mehr ausdrückt als seine kargen, abgehakten Worte, mit denen er seine Taten nicht zu rechtfertigen weiß, ist sensationell. Einzig die mir bekanntermaßen nicht besonders sympathische Kirsten Dunst driftet mit ihrer schlichtweg nicht vorhandenen Klasse erwartungsgemäß aus dem erstklassigen Cast nach unten heraus. Zwar hat sie zwei Gesangseinlagen im Film, diese sind aber weder besonders hörens-, noch erwähnenswert. Sie muss den ganzen Film über eigentlich nur traurig blicken, verzweifelt kreischen oder verheult seufzen. Anspruchslos, austauschbar und uninspiriert wirkt dieses Schauspiel. Das könnten andere Darstellerinnen einfach überzeugender und würden dabei noch wesentlich besser aussehen. Sie bleibt also der größte Schwachpunkt der "Spider-Man"-Verfilmungen in meinen Augen.
Ansonsten ist der Film bis in die Nebenrollen gut besetzt. Der "Daily Bugle"-Chef ist wie immer ein Stimmungsmacher und hat einige Lacher auf seiner Seite. Tante May hält sich mit Lebensweisheiten angenehm zurück und Bryce Dallas Howard brilliert als bildschöne, intelligente Wasserstoffblondine, die sich so gar nicht auf ihre Haarfarbe abstempeln lassen will. Sie interpretiert ihre Rolle angenehm dezent und unaufdringlich. Passt prima. Und auch Stan Lee höchstpersönlich hat wieder seinen gewohnten Kurzauftritt und einen guten Rat für Peter auf Lager. Nette Einlage. Als ob das nicht genug wäre, spielt auch noch Bruce "Ash" Campbell einen französischen Restaurant-Chef. Diese Gag-Einlage besteht er mit Bravour und amüsiert das Publikum formidabel.
Insgesamt wirkt die Gesamtkomposition weniger triefend und liebesgeschwängert als die Vorgänger. Klar haben Peter und Mary-Jane ihre Momente, aber die vielen anderen Szenen im Film gleichen das wunderbar wieder aus. Diese Charakterfülle ist der große Trumpf des dritten Teils. Diese bietet alternative Sichtweisen, erzählt mehrere neue Geschichten und stellt ein interessantes Gegengewicht zu der in den Vorgängern zu gewichtigen Liebesgeschichte dar. Es passt einfach alles zusammen. Zwar hätten in meinen Augen einzelne Abschnitte noch besser, sprich ausführlicher verknüpft werden müssen, aber dann wäre der Film an die drei Stunden lang geworden. Manches geht dann halt doch zu schnell.
Aber grundsätzlich ist die Schnelligkeit im Film gut und spürbar. Die Szenen sind relativ kurz, im Gesamtverhältnis die Action aber glücklicherweise länger als die ruhigen Pausen. Und was da auf der Leinwand passiert, ist gelungen. Schnell und fetzig sind die Kämpfe. Bombastisch inszeniert und artistisch choreographiert. Man bekommt einen tollen Eindruck von der Wucht und der Gewandheit des Spider-Man und seiner wunderbaren Kontrahenten. Und wie eingangs erwähnt, das Finale ist der sehenswerte Zuckerguss auf diesem berauschenden Spinnen-Trip. Ganz großes Kino! Das ist meiner Meinung nach nicht nur der mit Abstand beste "Spider-Man"-Teil, sondern eine der gelungensten Comic-Verfilmungen überhaupt!
8/10
Spider-Man 3 (http://www.ofdb.de/film/125232,Spider-Man-3)
Endlich habe ich nun auch Spider-Man 3 gesehen und ich bin immer noch überwältigt, was ich erlebt habe. Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen und Sam Raimi präsentiert uns einen grandiosen Abschluss seiner Trilogie. Neben der perfekt inszenierten Bombast-Action sind die Drama-Momente auch nie zu kitschig und die Gefühle werden gut rübergebracht. Am allerbesten gefällt mir an diesem dritten Teil die komplizierte Beziehung zwischen Peter und Harry, die für reichlich Konflikte sorgt.
Die kritisierte Überladung des Films durch drei Bösewichte kann ich nicht teilen, da das gerade das große Tempo bringt und den Film so einfach groß macht. Nicht selten war in den Comics noch mehr Gewusel.
Neben den sehr guten Leistungen von Tobey Maguire, Thomas Haden Church und James Franco (der immer mehr aussieht wie James Dean) sorgen auch J.K. Simmons und Bruce Campbell (in einer genialen Rolle) für die richtige Portion Humor. Die neu ins Spiel gebrachten Charaktere Gwen Stacy und Eddie Brock wussten auch zu gefallen, obwohl Gwens Rolle insgesamt nicht wirklich wichtig für die Story war.
Spider-Man 3 bietet wieder einmal (und vielleicht besser noch als in beiden Vorgängern) perfekte Balance zwischen Action und Drama. Für mich ist es ein grandioser Abschluß einer grandiosen Trilogie!
Von mir hochverdiente 9,5 / 10 Punkte!
Count Dooku
02.07.2008, 16:22
Spider-Man 3
(http://www.ofdb.de/film/125232,Spider-Man-3)
Leider ist der Film nur mittelmäßig. Und das hat mehrere Gründe.
1. schwache Story: Die Geschichte ist einfach zu Peter-Parker-lastig ausgefallen. Schon Teil 2 schwächelte in der Hinsicht, hatte aber interessanteres über Peter zu erzählen als Teil 3. Die Schurken kommen dabei viel zu kurz. Die Symbiontengeschichte, die Parkers dunkle Seite hervorbringen soll ist imo totaler Schwachsinn. In der Zeichentrickserie war er schon brutaler, im Film nur lächerlicher als sonst. Dazu noch grottige Tanzeinlagen, die einem den Magen umdrehen lassen.
Außerdem scheint Spider-Man in diesem Teil keine Spinnensinn zu haben, denn dauernd wird er überraschend angegriffen.
2. Die Gegner: Wie vorhin gesagt, kommen sie viel zu kurz. Dazu sind sie ziemlich enttäuschend. Der neue Goblin wirkt genauso schwach wie der erste, der Sandman kann sein dramaturgisches Potenzial nicht entfalten (in den kurzen Szenen von Thomas Hayden Church erkennt man was möglich gewesen wäre) und Venom ist ein totaler Witz. Die Zeichentrick-Serie aus den 90ern bot einen viel düsteren und bedrohlicheren Venom als Raimi (was daran liegen könnte, dass Raimi Venom nicht mag).
3. Die Action: Die war kaum vorhanden und wenn so schnell, dass man Probleme hatte ihr zu folgen. Die Effekte waren auch selten erwähnenswert außer bei den Sandman-Effekten.
4. Die Darsteller: Imo war nur Thomas Hayden Church erwähnenswert. Der Rest spulte ziemlich lustlos sein Standard-Programm aus den Vorgängerteilen ab. Am schlimmsten sieht man das bei Maguire. Die Szene auf der Brücke zwischen ihm und Dunst war grauenvoll gespielt, das hätte jedes Schultheater besser hinbekommen.
Fazit: Raimi hätte einen guten düsteren Film machen können, stattdessen hat er einen ziemlichen Schwachsinn gedreht. Hoffentlich macht er nicht die nächsten Spider-Man-Filme, denn ich hätte gerne mal einen erwachseneren Spider-Man und nicht den Dauertrottel Peter und auch nicht immer die moralische Keule, die Raimi dauernd benutzt.
5 Punkte
King-of-Leon
02.07.2008, 16:41
Den ersten und zweiten Teil fand ich wirklich klasse und da würde ich wahrscheinlich auch um die neun Punkte rausrücken. Ist einfach die perfekte Popcorn-Unterhaltung mit viel Bombast und Gefühl.
Den dritten Teil fand ich dann aber wirklich mehr als grottig. Die Logik fehlt, viel zu oberflächlich, zu viele Feinde usw.
War danach sehr enttäuscht, ja fast schon sauer, dass die Trilogie so mies beendet wurde. Würde da wohl nur um die 4 Punkte geben.
stanleydobson
03.07.2008, 14:18
Den ersten und zweiten Teil fand ich wirklich klasse und da würde ich wahrscheinlich auch um die neun Punkte rausrücken. Ist einfach die perfekte Popcorn-Unterhaltung mit viel Bombast und Gefühl.
Den dritten Teil fand ich dann aber wirklich mehr als grottig. Die Logik fehlt, viel zu oberflächlich, zu viele Feinde usw.
War danach sehr enttäuscht, ja fast schon sauer, dass die Trilogie so mies beendet wurde. Würde da wohl nur um die 4 Punkte geben.
dem kann ich nur 100% zustimmen,ging mir genauso
Dex_McCroul
03.07.2008, 18:07
Den ersten und zweiten Teil fand ich wirklich klasse und da würde ich wahrscheinlich auch um die neun Punkte rausrücken. Ist einfach die perfekte Popcorn-Unterhaltung mit viel Bombast und Gefühl.
Den dritten Teil fand ich dann aber wirklich mehr als grottig. Die Logik fehlt, viel zu oberflächlich, zu viele Feinde usw.
War danach sehr enttäuscht, ja fast schon sauer, dass die Trilogie so mies beendet wurde. Würde da wohl nur um die 4 Punkte geben.
Sehe ich sehr ähnlich.
Bei Spiderman 1 fand ich die gesamte Entwicklung und Herausarbeitung der Charaktere sehr gut. Auch die Kämpfe hatten Spaß gemacht. Generell gibt's für Teil 1 8/10.
Spiderman 2 setzte nun das gute Konzept von Teil 1 fort und brachte uns dann auch den (bisherigen) Höhepunkt der Filmreihe. Mehr und bessere Action ein genialer Schurke mit Doc Ock und der bei Spidey nötige Herzschmerzschmalz bildeten eine super Symbiose. 9,5/10
Und wenn wir schon ein Stichwort wie Symbiose haben, können wir gleich zu Spiderman 3 überleiten, denn irgendwie gibt's hier ja auch Symbiosen und Symbionten. Leider funktionieren die weniger gut als erwartet. Teil 3 ist der definitive Tiefpunkt der Reihe und in keinster Weise ein würdiger Abschluss der Trilogie. Man hätte sich auf einen, maximal zwei Gegner festlegen sollen. Warum wurde der Konflikt Peter - Harry nicht zentrales Thema und der Green Goblin somit einziger Gegner von Spiderman? Es wäre auch so genügend Raum für Action und Dramatik gewesen, wie in den Szenen mit Harry gut zu spüren ist. Sie sind neben den Szenen des Sandmans die Highlights des Films! Warum nur nahm Raimi noch Venom in den Film, einen Gegner, den er verabscheut - was man leider nur zu sehr merkt als Zuschauer. Weder ist er das große schwarze Ungeheuer, muskelbepackt und komplett wahnsinnig noch ist Topher Grace der Richtige für die Rolle des Eddie Brock. Dabei kann man Grace nicht mal einen Vorwurf machen. Er spielt seine Rolle sehr gut. Er passt nur einfach nicht. Brock ist Mitte 30 bis Anfang 40. Ein Mann, der sich nicht mehr biegen lässt und weiß wie das Leben läuft, bis er sich von der Vernunft abwendet und mit dem Symbionten verschmilzt, weil er von Wut und Aussichtslosigkeit zerfressen ist, und kein 25 jähriger Bubi, der sich in der Ehre verletzt fühlt, aber das Leben noch vor sich hat! Dazu ein der Riesenfehler, dass Stacy eine Liaison mit Brock haben soll! Hallo!??:autsch::autsch::autsch:
Alles in allem bleibt mir so nur die Möglichkeit für zwei Bewertungen des 3. Teils:
- als objektive Comicverfilmung: 7/10
- als enttäuschter Spidey-Fan: 5/10
LivingDead
04.07.2008, 13:25
Zum dritten Teil hatte ich damals auch eine Kritik geschrieben... Nach der typischen Enttäuschung nach dem Kinobesuch kam dabei auch "nur" eine 6/10 heraus. Doch bin ich mir nun gar nicht mehr so sicher, ob diese so haltbar ist, zumal ich den Film bis dato nicht mehr angesehen habe. Ein weiteres Statement meinerseits folgt dann nach einer weiteren Sichtung. Bin mir nun echt nicht mehr sicher... hmm... Zumal ja auch noch ein vierter Teil folgt, welcher einige Schwächen des dritten Teils ausmerzen könnte.
crizzero
31.12.2008, 17:20
Kritik von Count Dooku
Spider-Man (http://www.ofdb.de/film/19792,Spider-Man)
Als ich den ersten Teil der Reihe 2002 im Kino sah war ich begeistert. Das lag vor allem an Tobey Maguire, der die Figur des Peter Parker sehr sympathisch rüber bringt. Kirsten Dunst war als MJ auch ganz nett. Nur Willem Dafoe hatte imo teilweise etwas überzogen. Als ich ihn dann kürzlich wieder zu Gemüte geführt habe, habe ich festgestellt, dass der Film in den letzten Jahren viel an seiner damaligen Faszination verloren hat.
Die Schwachstellen:
1. Die Effekte sind aus heutiger Sicht ziemlich mittelmäßig und die meiste Zeit als solche zu erkennen.
2. Das Kobold-Kostüm sieht aus wie ein Gegner der Power-Ranger.
3. Kirsten Dunst Gekreische ist ziemlich nervig.
4. Die New Yorker auf der Brücke waren total unglaubwürdig (ein Schwachpunkt, den auch der 2. Teil hat ironischerweise der 3. Teil nicht).
Was mir sehr gut gefallen hat, war das Finale, das aus einem Zweikampf zwischen Spidey und den Kobold bestand und noch nicht so übertrieben wirkte wie bei den späteren Teilen.
Der Film bekommt von mir 7 von 10 Punkten.
crizzero
31.12.2008, 17:23
Kritik von stanleydobson
Spider-Man 2 (http://www.ofdb.de/film/54169,Spider-Man-2)
Spider Man 1 setzte die Maßstäbe und IMO toppte der 2te Teil seinen Vorgänger nochmals.
Von vielen Fans aufgrund der vielen kitschigen Mary Jane & Peter Parker Szenen kritisiert musste der Film aus einem großen Schatten treten
Aber ich liebe diesen Film und ich finde ihn sogar noch besser als Teil 1... und gerade wegen diesen vielen kitschigen Szenen...wie schrieb ich mal in einem anderen Review...."Ich steh auf diesen Romantikscheiss"
Diese dutzend Szenen wo Peter und MJ sich nahe standen und das knistern schon fast zu hören war und man am TV nur noch ruft "Jetzt sag es ihr doch endlich ,du Idiot"..traumhaft...und dann am Ende das kultige "Schnapp ihn dir Tiger" nach dem Happy End...Gänsehautfeeling pur...
Dann die Situationen in denen Peter von einen Fettnäpfchen ins nächste tritt und man richtig mit dem armen Kerl leidet...
Natürlich ist auch Teil 2 wieder vollgespickt mit Gags...für mich ein wichtiger Punkt in den Spider Man Filmen...Kritisieren muss ich daher die Spider Man 2.1 Version auf DVD,dort wurde die Fahrstuhlszene ja komplett geändert...unverständlich für mich,fand ich sie doch eine der witzigsten Szenen im Film
Kritisieren muss ich nur die Figur des Doc Oc,er war mir einfach nicht böse genug und sein aufopferndes Ende schemckte mir nicht
Trotzallem 10/10 von mir
crizzero
31.12.2008, 17:24
Kritik von Count Dooku
Spider-Man 2 (http://www.ofdb.de/film/54169,Spider-Man-2)
Viele von euch, die mich noch als "Count Dooku" aus dem alten Vision-Forum her kennen, wissen, dass ich 2004 kein Freund des Films war. Das hat sich mit der Zeit aber gelegt.
Teil 2 hat den Vorteil, dass er direkt anfangen kann und nicht erstmal die Figuren einführen muss. Die visuellen Effekte sind gegenüber Teil 1 um Welten besser, aber noch nicht perfekt. Der digitale Doc Ock ist imo deutlich erkennbar.
Vorteile:
- Maguire spielt Peter Parker mit viel Engagement und Sympathie, dass es ihm verzeiht, dass er immer wieder die Maske runterreißt (wenn man gemein sein will, könnte man sagen, dass man in Teil 1 mehr Spider-Man gesehen hat als in Teil 2)
- Die besseren Effekte
- das höhere Tempo der Handlung
Nachteile:
- Doc Ocks Wandlungen zum Guten zum Bösen und wieder zum Guten ist nur wenig glaubhaft. Dazu ist es schon rätselhaft, woher er die Teile für diese Fusionsmaschine herhat oder wieso ein halbeingestürztes Gebäude einen Stromanschluss besitzt. Vor allem, was hat Ock eigentlich erwartet, wenn sein Experiment funktioniert? Dass ihm dann alle gratulieren und seine Verbrechen vergessen? Dazu ist noch das Problem, dass für ihn mehr Spezialeffekte als für den grünen Kobold gebraucht werden. Teilweise sind diese Effekte dann gut und teilweise sind sie zu offensichtlich.
- MJs Charakter. Ich weiß nicht ob es wirklich nur an Dunst liegt oder an den Drehbuchautoren, aber MJ war ziemlich nervig. Imo ziemlich schwer nachvollziehbar, war Peter an der Ziege noch mochte und wieso sie überhaupt von dem "netten Mädchen von Nebenan" zu dieser unsympathischen Kreischkuh mutieren konnte.
- sich wiederholende Handlungselemente: zum einem bedroht der Superschurke bei seinem ersten öffentlichen Auftritt eine Person, die Peter Parker viel bedeutet (Teil 1 MJ, Teil 2 Tante May) und zum Schluss wird MJ entführt.
- die netten New Yorker: Schon im 1. Teil unfreiwillig komisch sind die diesmal noch schlimmer.
- der mäßige Schluss: das fehlgeschlagene Experiment von Doc Ock ist zu übertrieben (da fand ich das Ende von Teil 1 besser), vor allem die Bekehrung durch ein paar Floskeln (mir ist aufgefallen, dass sogar Batman in "Batman & Robin" sowas macht um Mr. Freeze zu bekehren), dann noch MJ, die im weißen Brautkleid bei Peter vor der Tür steht. Bei der Szene hatte ich das Gefühl, und jetzt zitiere ich direkt aus diesem Film, "in ein diabetisches Koma" zu fallen.
Insgesamt finde ich diesen Teil trotzdem als den besten Teil der Reihe, weil Peters Probleme nachvollziehbar sind, außer dass er immer noch auf diese Zicke steht.
7,5 Punkte
ma(c)festus
31.12.2008, 17:53
Spider-Man 2 gibt es auch eine erweitere Fassung die sich 2.1 nennt,sie wurde um 8 min verlängert die den Film komplexer macht.
@Mods
wenn Link stört bitte entfernen
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3864
Count Dooku
23.01.2011, 23:02
Ich hab mir den 3. Teil heut mal wieder angeschaut, in der Hoffnung, dass er mir jetzt besser gefallen würde. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Die Vorgänger waren besser (wenn auch nicht perfekt).
Vieles an dem Film ist einfach unnötig wie z. B. den Einbau der Stacys, die Änderung von Onkel Bens Mörder, Peters peinliches Auftreten, die wenigen Spider-Man-Auftritte mit vollständigem Kostüm. Das kann doch nicht alles auf Druck des Studios passiert sein. Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, was an dem Film so viel Geld gekostet hat. Die Effekte sahen schon damals nicht besonders toll aus.
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