Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Nebel
crizzero
17.06.2008, 12:31
Gesamtübersicht aller Kritiken zu Der Nebel:
#02 17.06.08 crizzo (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=559&postcount=2)
#35 09.08.08 LivingDead (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=13271&postcount=35)
#43 04.04.09 stanleydobson (http://www.filmvisionaere.com/showpost.php?p=58885&postcount=43)
crizzero
17.06.2008, 12:32
Der Nebel (http://www.ofdb.de/film/137698,Der-Nebel)
Wieder einmal ein Horrorfilm zum weißen Dunst. Neu ist was Anderes. So abgedroschen wie der Filmtitel ist leider auch die wenig berauschende Handlung. Schocker oder Schrecksekunden gibt es in Stephen Kings Romanverfilmung zudem so gut wie gar nicht. Und das hat zweierlei Gründe...
Erstens beschränkt sich Regisseur Frank Darabont zu sehr darauf, die charakterlich individuelle Psyche auseinanderzunehmen und das verzweifelte Verhalten von Menschen in Ausnahmesituationen zu beleuchten. Das nervt auf Dauer, da es weder entscheidend ausstaffiert, noch authentisch genug wirkt, und letztlich in einer hysterisch anmutenden Gottesfürchtigen gipfelt, die sich mit zunehmender Filmdauer zunächst zur Predigerin und anschließend gar zur Hexe wandelt. Sie ist - so erscheint es dem von ihr gestressten Zuschauer - der wahre Feind der Überlebenden im Supermarkt, da sie eine Volksverhetzung par excellence betreibt. Ihre Auffassung von Religion ist dabei so radikal und hasserfüllt, dass man ihr das filmische Ableben geradezu herbeiwünscht.
Zweitens - und das ist wiederum typisch für eine King-Verfilmung - ist die Story zu weit hergeholt und wird gegen Ende etwas zu aberwitzig. Auch wenn Thomas Jane die Hauptrolle gut ausfüllt und die grundsätzlich herrlich ekelhaften Monster im Nebel ihre (wenn auch begrenzten) Schauwerte haben, so ist die Geschichte derart utopisch, dass man kaum Angst verspüren kann. Alles wirkt zu absurd und bisweilen grotesk. Dennoch sind die Biester gut animiert und bieten damit den höchsten Unterhaltungswert des Films. Leider sieht man aber zu wenig von ihnen, da sie meistens in Nebel gehüllt erscheinen. Hier und da sorgen sie dennoch für ein paar nette Splatter-Einlagen.
Das alles reicht natürlich nicht für eine sonderlich gute Wertung, geschweige denn für eine großartige Empfehlung des Gesehenen. Ich finde den Streifen recht unterdurchschnittlich, auch wenn einige wenige Monströsitäten auf durchaus originelle Ideen schließen lassen. Da diese jedoch nur mittelmäßig umgesetzt wurden, bleibt am Ende ein anspruchsloser Film, den man bald vergessen hat.
4/10
wollte ne Kritik zu dem Film schreiben und sehe, das du die mir vorweggenommen hast. denn die von dir angesprochenen punkte decken sich mit meinen überein.
der film ist viel zu lang, denn man hätte mindestens 30min. sich sparen können.
sämtliche geschichten die sich mit den einwohnern, darsteller beschäftigen schlagen fehl in der charackterentwicklung. anstelle von tiefe ernstet man eine gähnende leere,- lediglich die gläubige frau wurde so perfekt ausgebaut das es schon nervte.
mitleid hat man mit niemanden in dem film und das ende ist die krönung eines ideenlosen, wenn nicht sogar uninspirierten drehbuchautoren!
damit kann man geld verdienen? respekt!
5/10 mit tendenz zu fallen
+
man kann sich mit dem film beschäftigen und wenn man nur drüber ablästert. daher die 5 punkte.
der reine film ist eigentlich sogar nur 3 punkte wert für das resultat.
Dex_McCroul
20.07.2008, 13:14
Wie man an den Kritiken weiter oben schon erkennen kann, spaltet auch diese King-Vefilmung die Gemüter: Zum Einen in diejenigen, die kaum was mit dem Film anfangen und dann solche wie mich, welche den Film gut bis sehr gut fanden.
Dabei kann auch ich einige Kritikpunkte nachvollziehen, die bereits von Crizzo und Kelte angesprochen wurden:
- Der titelgebende Nebel ist zwar vorhanden, jedoch geht von ihm kaum eine solche Angst aus, wie bei Carpenters "The Fog".
- Die Gefahren aus dem Nebel kann man ab und zu sehen, bringen auch einige
Splattereffekte mit sich, wenn sie auftreten. Allerdings haben auch sie kaum den
Spannungsmoment ausgemacht.
- Religiös-angehauchten Zuschauer wie auch für knallharte Atheisten KANN das
Auftreten der "Hexe", wie sie Crizzo liebevoll genannt hat, übel aufstoßen.
- Der Auftakt mit dem Sturm und "Näherkommen" der zwei verfeindeten Nachbarn am Anfang zieht sich etwas.
Soviel zu den Kritikpunkten von oben und den von mir ausgemachten.
Der Film kam dennoch so gut bei mir weg, weil er sich gerade nicht auf den Schecken im Nebel bezog, sondern auf das Kammerspiel im Supermarkt. Anders als die zwei oben, konnte ich sämtliche Charakterentwicklungen nachvollziehen. Natürlich entwickelt sich beinahe Hass beim Zuschauer gegenüber der religiös-fanatischen Geisteskranken. Doch diese Entwicklung finde ich nachvollziehbar. Sieht man zu Beginn beinah noch von oben auf sie herab, als wäre sie eine arme Irre, wird sie zum Ende hin zu einem Gegner, den man kaum mehr besiegen kann. Wie sollte man da sonst reagieren als mit Hass und Resignation?
Und wie oft haben es solch fanatische Charaktere in der Vergangenheit schon geschafft, eine Menge hinter sich zu bringen, wenn man sich in einer außergewöhnlichen Situation befindet? Rationales Denken hat da kaum eine Chance.
Gerade bei dem Mechaniker finde ich dies grandios dargestellt. Der entwickelt sich vom dummen und ignoranten, von sich selbst überzeugten Rationalisten zum religiösen Fanatiker, weil er einfach nicht mehr mit den Umständen klarkommt. Er sucht einfach eine Fluchtmöglichkeit, um den Grauen zu entkommen.
Darum sind mE auch die Dialoge in der Summe alles andere als krude oder haarsträubend.
Und noch kurz zu dem Argument von Crizzo, dass die Situation mit dem Nebel (Hintergrundeschichte) absurd und grotesk sein soll: Auch bei H. P. Lovecraft, der gerade für das Groteske und Absurde geliebt wurde und wird, kamen viele der hier genutzten Elemente zum Einsatz. Selbst bei Hellboy bediente man sich eines ähnlichen Elements und es hatte keinen gestört. Man muss sich eben darauf einlassen.
Und auch das Ende wirkt nicht aufgesetzt, sondern viel mehr konsequent und hart.
Denn von Beginn an war es eine aussichtslose Situation, die den Film durchzog. Ein Happy End hätte hier alles kaputt gemacht. Und im Grunde ist es ja fast ein bittersüßes Ende. Aber ich möchte hier nicht zuviel verraten.
Als Fazit erhält der Film von mir eine gute 8,5/10.
Mal sehen, wie er in der schwarz-weiß-Fassung wirken wird.
Der Nebel
Nach einem kurzen Sturm, der sein Panoramafenster und sein Bootshaus zerstörte fährt der Hauptdarsteller mit seinem Nachbarn und seinem Sohn in die Stadt um schnell ein paar Besorgungen zu machen. Den schon über dem See stehenden Nebel mißt er keinerlei Bedeutung zu.
Doch dieser Nebel und dem was sich darin verbirgt, hindert ihn nicht nur daran den Supermarkt wieder zu verlassen, sondern wird nicht nur sein Leben für immer verändern.
Ich habe den Film soeben beendet und kann das gesehene daher gerade kaum in Worte fassen. Der Film hat mich wirklich gepackt.
Ein unglaublich fesselnder, fast schon surrealistischer Film mit einer unglaublichen Kraft.
Stellenweise weiß man nicht ob die größere Gefahr nicht doch eher im Inneren des Supermarktes lauert, oder ob es wirklich "nur" die mit dem Nebel autauchenden Kreaturen sind.
Schon lange nicht mehr hat mich ein Horrorfilm so dermaßen in seinen Bann gezogen. Die Szenen im Nebel, mit den umherirrenden Darstellern, sind grandios gefilmt.
Erwachsen, kammerspielartig und geprägt von einer erbarmungslosen Ausweglosigkeit kommt der Film daher. Tolle Monster, fantastische Szenen und stellenweise auch noch ein kleines Augenzwinkern. So hat der Hauptdarsteller, ein Maler für Filmplakate, doch ein Plakat von John Carpenters "The Thing" (ohne Schriftzug) im Atelier stehen.
Deutlich wird auch, das der eigentliche Wahnsinn in existenzbedrohenden Situationen von selbsternannten Heilsbringern und Menschen, die in solchen Situationen nach jedem Strohhalm greifen und darum jedes Wort von denen aufsaugen, ausgeht.
Das Ende des Films ist das mit Abstand mutigste Ende welches ich jemals in einem Film gesehen habe.
Was für ein Film!
Quakt ihr nur weiter, wenn ich die Box nicht schon bestellt hätte, heute würde ich es tun!
10/10
herrnergal
20.07.2008, 19:40
Fand ihn auch nicht schlecht. Allerdings irgendwie etwas zu lange. Die Religionstusse hat ohne Ende genervt. Der Anfang des Films war gut. Allerdings wars mit der Spannung, als man die Viecher dann sah, meiner Ansicht nach vorbei. Der Schluss geht dann schon gegen den Mainstream und hat mich dann in Verbindung mit der guten Musik doch etwas nachdenklich hinterlassen.
also die Musik am Schluss, die war gut aber die Bilder dazu waren eher kitschig...
kein normaler Mensch würde das tun was die gemacht haben.
sicherlich, das mit den Bildern malen am Anfang war ein netter Sidekick auch was Die dunklen Türme betrifft...hat aber nicht gereicht.
kein normaler Mensch würde das tun was die gemacht haben.
In dieser ausweglosen Situation? Bevor ich meinen Sohn, wenn ich denn einen hätte, diesen Viechern zum Fraß vorwerfe? Und genau das wäre ja, aus Sicht der Darsteller, geschehen?
Vergiß nicht, die sind Stunden durch den Nebel gefahren und haben endlos viele von den Viechern gesehen.
Und dann ist, mitten im Nebel der Tank leer und du hast gesehen was die Viecher machen. Ne, ohne genügend Waffen, ohne den Hauch einer Chance sich zu verstecken, das war absolut nachvollziehbar.
Das war das mutigste Filmende was ich jemals gesehen habe.
Dex_McCroul
20.07.2008, 20:06
In dieser ausweglosen Situation? ...
Ne, ohne genügend Waffen, ohne den Hauch einer Chance sich zu verstecken, das war absolut nachvollziehbar.
Danke, dax, mein "Fast-Nickname-Vetter"! Ich bin genau deiner Meinung, wie du sicherlich aus meiner Kritik gelesen hast. Können wir uns schon mal zusammen tun.:truppe:
In dieser ausweglosen Situation? Bevor ich meinen Sohn, wenn ich denn einen hätte, diesen Viechern zum Fraß vorwerfe? Und genau das wäre ja, aus Sicht der Darsteller, geschehen?
Vergiß nicht, die sind Stunden durch den Nebel gefahren und haben endlos viele von den Viechern gesehen.
Und dann ist, mitten im Nebel der Tank leer und du hast gesehen was die Viecher machen. Ne, ohne genügend Waffen, ohne den Hauch einer Chance sich zu verstecken, das war absolut nachvollziehbar.
Das war das mutigste Filmende was ich jemals gesehen habe.
richtig
die sind stundenlang an autos vorbeigefahren die dort standen, an tankstellen vorbei etc.
sicherlich. tanken könnte gefährlich sein. aber die knarre von der haube holen war ebenso idiotisch (nicht das man ne knarre braucht, aber wie das passierte)
ich hätte meinen sohn (und ich hab zwei) kämpfen lassen, so wie ich gekämpft hätte.
es heißt nich umsonst,- die hoffnung stirbt zuletzt. wie man auch sehen konnte wer auf dem lkw war, der an dem deppen des filmjahres vorbeifuhr ;-)
richtig
die sind stundenlang an autos vorbeigefahren die dort standen, an tankstellen vorbei etc.
sicherlich. tanken könnte gefährlich sein.
So wie ich das gesehen habe, war die ganze Gegend extrem verseucht von den Viechern. Ich denke da nur an den Tripp zu seiner Frau und wie sie schlußendlich ausgesehen hat. Nicht nur die Frau, sondern die ganze Gegend!
1. Habe ich absolut keine Tankstelle in der Einöde (Wälder) gesehen
2. Aus den rumliegenden und demolierten Autos Sprit absaugen?
Mitten in Nebel? Wenn der Tank vielleicht noch halbvoll ist und die
Hoffnung besteht noch irgendwie aus dem Nebel rauszukommen?
Die sind doch Stunden durch Wälder gefahren.
Nö, ich sehe das anders!
So wie ich das gesehen habe, war die ganze Gegend extrem verseucht von den Viechern. Ich denke da nur an den Tripp zu seiner Frau und wie sie schlußendlich ausgesehen hat. Nicht nur die Frau, sondern die ganze Gegend!
1. Habe ich absolut keine Tankstelle in der Einöde (Wälder) gesehen
2. Aus den rumliegenden und demolierten Autos Sprit absaugen?
Mitten in Nebel? Wenn der Tank vielleicht noch halbvoll ist und die
Hoffnung besteht noch irgendwie aus dem Nebel rauszukommen?
Die sind doch Stunden durch Wälder gefahren.
Nö, ich sehe das anders!
die frau war dort auch tagelang alleine. jeder andere wäre sofort dorthin gefahren. egal was passiert. es war ja kein hochwasser oder feuer...
die Tankstelle habe ich auch nicht gesehen, bin mir aber sicher das gewiss eine auf dem weg stand.
die autos hätte man auch weiterfahren können, da war bestimmt nicht alles kaputt. man sieht meist schon etws vorher wenn ein tank zu ende geht. ausser der drehbuchautor wohl...
[spoiler]die frau war dort auch tagelang alleine
Stimmt!
Aber dennoch wahrscheinlich die erste Tote! Die hat es ja nichtmal mehr ins Haus geschafft. Das bedeutet, die war kurz nachdem die drei weggefahren sind schon tot!
Stimmt!
Aber dennoch wahrscheinlich die erste Tote! Die hat es ja nichtmal mehr ins Haus geschafft. Das bedeutet, die war kurz nachdem die drei weggefahren sind schon tot!
das will ich nicht absprechen, denn der Nebel kam ja von dort über den See.
trotzdem hätte man mit dem Auto hinfahren können. das wäre ne superspannende Geschichte innerhalb des Nebels geworden wo er wieder zurückfliehen könnte mit seiner Entdeckung.
Der Nebel und seine Furcht die er verbreiten hätte können, die wurde VERGEIGT!!!!
:-)
Der Nebel und seine Furcht die er verbreiten hätte können, die wurde VERGEIGT!!!!
:-)
Und wieder ein Einspruch!
Die ganze Geschichte hätte so auch ohne den Nebel funktioniert.
Leider dann auch ohne einige wirklich geniale Szenen im Nebel.
Für mich war der Schwerpunkt der Story eher die Frage was ist schlimmer:
Das Unbekannte im Nebel, oder die Atmosphäre im Supermarkt?
Und das war genial gelöst!
Und wieder ein Einspruch!
Die ganze Geschichte hätte so auch ohne den Nebel funktioniert.
Leider dann auch ohne einige wirklich geniale Szenen im Nebel.
Für mich war der Schwerpunkt der Story eher die Frage was ist schlimmer:
Das Unbekannte im Nebel, oder die Atmosphäre im Supermarkt?
Und das war genial gelöst!
Der Film heißt aber nunmal Der Nebel und nicht Gefangene des Supermarktes.
Die Frage ist berechtigt, aber für mich war der Nebel leichter zu ertragen als diese Pseudo Jim Jones anleihe mit der Gottesfürchtigen. Realistisch würde so eine mit nem Maulkorb in die Ecke verfrachtet werden, weil Kinder anwesend waren die unnötig beängstigt werden!
ganz schlechtes Drehbuch sag ich nur...
Der Film heißt aber nunmal Der Nebel und nicht Gefangene des Supermarktes.
:lol: So kann man es auch sehen!:hoch:
Um es mal anders zu formulieren, der aufziehende Nebel war nur der Aufhänger der daraus folgenden Story.
Es handelte sich ja nicht um "The Fog" wo der Nebel quasie die Hauptrolle spielt.
Ich habe gerade mal auf meine DVD-Wand geschielt und da ist eine Kingverfilmung, die nennt sich Katzenauge. Und da spielt das Auge einer Katze überhaupt keine Rolle.
Ich kann Deine komplette Argumentation aber in jeder Hinsicht nachvollziehen, denn so kann man den Film auch sehen.
Ich aber nicht, ich sehe den einfach anders, weil der einfach genau meinen Nerv getroffen hat.
Das war das was ich sehen wollte, das was ich erwartet hatte. Und er hat meine Erwartungen noch übertroffen.
Jede Szene habe ich aufgesogen und genossen.
Klar die religöse Nervziege ging einem auf den Keks. Sollte sie aber auch.
Sie hat ja auch erst was auf die Nase und dann an den Kopf bekommen, bis die Hoffnungslosigkeit der Menschen der Nährboden für ihren schwachsinnigen Fanatismus wurde. Ich fand das grandios!
Jefferson
20.07.2008, 21:21
ach herrje, da geh ich ja mit meiner Meinung mal in eine komplett andere Richtung
hatte eigentlich gehofft das der Film mindestens ganz unterhaltsam sein koennte, aber...
selten so richtig daemliche Dialoge in einer so verhaeltnismaessig grossen Produktion gesehen, lustigerweise war das auch der gleiche grosse Kritikpunkt welcher auch 2 meiner Arbeitskollegen sofort negativ ins Auge gestochen ist, welche den Film kurz zuvor unabhaengig von einander geschaut hatten wie sich herausstellte. Ueberhaupt hat man das Gefuehl das nicht nur die mangelnde Faehigkeit einfach mal eine Unterhaltung bis zum Ende zu fuehren oder fuer jedermann, in dem scheinbar nicht gerade von besonders intelligenten Menschen besiedelten Supermarkt, verstaendlich in Worte zu fassen. Nein die agieren sogar auf aehnlich hohem Niveau mit Ihren idiotischen Gruppenbildung ohne jeglichen Sinn und Verstand, von dem total idiotischen Gesabbel der religioesen Kuh ganz zu schweigen... ich dachte wirklich die ganze Zeit ich bin im falschen Film, irgendwann hab ich nur noch gedacht, naja, hast den Film nur einen Tag ausgeliehen von einem Bekannten (der den Film als Fehlkauf abgetan hatte und Ihn ich glaube mittlerweile weiter verschenkt hat), dann schau ihn wenigstens zu ende und dann das staendige Kopfschuetteln sein gelassen. Was aber nur zu Folge hatte das ich prompt genervt und desinteressiert eingeschlummert bin und so, im Gegensatz zu meinen keinen deut mehr begeisterten Arbeitskollegen, den Film nicht bis zu seinem bestimmt dem Film in nichts nachstehenden Schluss verfolgen konnte. Hole ich irgendwann bestimmt noch nach, dann aber nicht mehr von Anfang an, nochmal halte ich derartigen Quatsch in der Laenge glaube ich nicht aus.... wenns ja wenigstens witzig gewesen waere, aber so...
sogar die Darstellung der Kreaturen lies keinen wirklichen Grusel aufkommen, irgendwie ein Film bei dem in meinen Augen so ueberhaupt nichts richtig zusammenpassen wollte...
noch keine richtige Bewertung da mir ja am Ende noch einige Minuten fehlen, ich tendiere derzeit aber zu einer 3/10, und das auch nur weil ich den Punisher-Darsteller eigentlich sehr gerne sehe
hab mir gerade mal die Kritiken von Filmstarts.de, Moviemaze und Cinema durchgelesen und hab langsam das Gefuehl das die irgendwie einen anderen Film gesehen haben... Habe ja wirklich nicht viele Ansprueche an Filme damit die mich begeistern oder zumindest unterhalten, die DVD haette mich aber richtig gefuchst wenn ich dafuer auch nur 10€ ausgegeben haette
Nachtrag: kann es gar nicht so recht glauben das der gleiche Regisseur auch The Green Mile gemacht haben soll. Das ist in Dingen wie der Inszenierung, Dialogqualitaet, dramaturgische Momente, Charackterentwicklung und was weiss ich noch alles ein Unterschied wie Tag und Nacht
Ich finds immer wieder klasse wie unterschiedlich Filme aufgenommen werden.
Dadurch wird das Thema nie langweilig.
Sei es z.B. Transformers, Death Sentence oder nun Der Nebel.
Spock würde sagen: Faszinierend...und das ist es auch wirklich.
Mal sehen was noch so an Kritiken folgt!:hoch:
vorallem Dax
man streitet sich nicht, sondern es ist eine muntere diskussionskultur die man sonst im net selten findet :hoch:
es macht mir nen heidenspass hier mit euch allen!
crizzero
21.07.2008, 01:52
Boah, 10 Punkte für diesen Durchschnittstreifen, dax? Muss dir ja echt richtig gut gefallen haben... auch das lästige Religionsgedöns. ;)
Ich gehe da mit kelte konform. Die Olle mit ihrer ewigen Predigerei hätte ich an die Wand genagelt und mit einem Kauknochen versehen. Diese Hetze war absolut an den Haaren herbeigezogen und würde so nie vorkommen, meine ich. Dass ein Dimensionstor geöffnet wurde, zudem man gar nichts erfährt, ist auch so ein Käse. Das einzig Coole sind wirklich die Monster, aber die sieht man viel zu selten.
Jefferson
21.07.2008, 10:00
Ich finds immer wieder klasse wie unterschiedlich Filme aufgenommen werden.
Dadurch wird das Thema nie langweilig.
Sei es z.B. Transformers, Death Sentence oder nun Der Nebel.
Spock würde sagen: Faszinierend...und das ist es auch wirklich.
Mal sehen was noch so an Kritiken folgt!:hoch:
vorallem Dax
man streitet sich nicht, sondern es ist eine muntere diskussionskultur die man sonst im net selten findet :hoch:
es macht mir nen heidenspass hier mit euch allen!
das kann ich wirklich mal so unterschreiben, auch wenn ich hier nicht unbedingt der aktivste User bin, aber es macht wirklich Spass hier zu lesen und schreiben :)
Dass ein Dimensionstor geöffnet wurde, zudem man gar nichts erfährt, ist auch so ein Käse.
Mit reicht es, dieses zu wissen.
Sonst wäre es wieder dieses typische Millitärbasis und Wissenschaftlergedöns was man schon viel zu oft gesehen hat. So ist es einfach dort passiert und man weiß nicht mehr wie die Darsteller im Film.
Auch das finde ich super gelöst!
Harlequin
25.07.2008, 03:10
Ich kann mich nur noch an eine Sache aus diesem Film erinnern, und das ist das Ende. Der Film war diesem Ende wirklich nicht würdig, durch und durch durchschnittlich, während der Schluss endlich eine andere Reaktion als Augenrollen auslöste, und das war Gelächter. Laut und langanhaltend.
Und wo ich hier das von dem Dimensionstor lese fällt mir wieder ein, dass genau zu dem Zeitpunkt der Moment kam, an dem der Film bei mir komplett unten durch war. Dimensionstor. Also bitte!
Oh und noch etwas zum Schluss, ich glaube da kam auch Atmosphäre für mich auf, der Wagen, der einsam durch den Nebel fährt mit diesen riesigen Kreaturen die man im Hintergrund hört...das war schon toll. Naja, dennoch...
5/10 Film
10/10 Ende
deadlyfriend
03.08.2008, 18:43
Jetzt habe ich den Film auch endlich gesehen und befand ihn zwiegespalten. Die Religionstante hätte man wirklich etwas früher aus dem Plot nehmen können oder sie mehr im Hintergrund agieren lassen sollen. Also so, das man versteht das sie die Gruppe an sich reißt aber ohne ihr penetrantes Gelaber ständig zu hören. Wenigstens nicht ganz so oft. Die CGI Monster hätte ich mal ganz weggelassen oder nur schemenhaft gezeigt. Das war für mich der erste Bruch im Film weil ich solche Monster eher lächerlich finde. Lieber etwas Unsichtbares im Nebel, das wäre beklemmender gewesen. Die Charakterzeichnung fand ich völlig okay, sowie auch die Darstellerriege.
Das Ende war einfach nur der Hammer und hat für vieles entschädigt. Spannung war auch genügend geboten. Völlig aus dem Häuschen war ich schon beim ersten Ton meines absoluten Lieblingstracks von "Dead can Dance" (The Host of Seraphim). Da bekam ich in Kombination mit der Autofahrt im Nebel und den Bildern eine richtige Gänsehaut. Der Song ist einfach ein Meilenstein mit ich in dem Film absolut nicht gerechnet habe, Insgesamt gebe ich ihm aber gute 7,5 Punkte.
JaredKimberlain
03.08.2008, 21:28
Ach Dax,
erfrischend zu sehen, dass wir in einigen Bereichen immer noch so weit übereinstimmen.
Ich kann mich einem großen Teil deiner ja fast alleine bestrittenen Schlacht nur anschließen, ich finde den Film wirklich gelungen.
Ich würde nicht an die 10 Punkte gehen, 9 wären es allemal.
Hinzufügen möchte ich nur, dass mich die auslösende Kurzgeschichte schon vor gut 20 Jahren gepackt hat und ich mir eigentlich sicher war, dass dieser Stoff mal verfilmt wird, er aber auch zu 100% vergeigt wird.
Darabount hat mich mal wieder eines besseren belehrt. Die durchaus wenigen aber auch entscheidenen Änderungen machen den Film aus und er braucht den Vergleich mit seinem Auslöser in keinster Weise mehr zu scheuen (und das ist wirklich selten).
Fand ich großartig und freue mich schon auf meine Box, die wohl morgen bei mir eintrifft.
Natürlich stehe ich Dax gerne bei weiteren Auseinandersetzungen bei (auch wenn du keine Hilfe brauchst, ein wenig Solidaität schadet nie :D).
Gruß,
J.K.
Eben ausgemacht und ich kann mich dax nur anschliessen. Naja, ne 10 würde ich auch nicht unbedingt zücken, aber für ne gute 8 reicht es allemal. Das Ende ist schlichtweg der Hammer, ich hatte schon wieder fest mit einen Happy End gerechnet. Zu der religösen Fanatikerin - Da kann ich mich nur anschließen. Da wurde stellenweise arg dick aufgetragen. Ich hatte ja die Hoffnung das sie von den einen Vieh gestochen wird, da hat die mich schon ziemlich genervt. Alles in allen ein toller Film mit einen überragenden Ende!
Louis Cypher
08.08.2008, 04:37
Ich fand ihn ziemlich schwach.Bis auf das Ende 0Spannung,entweder nur angedeutete oder jede Menge Monster,aber nicht wie hier.3x durchs Bild laufen lassen*grusel grusel*.Soviel Deppen gehäuft hat nicht x Texas zu bieten.Dazu diese Vorsitzende des Geoerge w.Bush Bibelkreises:motz::spinner:
Wegen dem geilen Ende 4/10
ein wenig Solidaität schadet nie.
Jepp!
Danke!:hoch:;)
Ich zitiere mal meine Antwort aus einem anderen Forum (beziehe mich dabei aber auch auf eine dort stehende Kritik):
Schade, weil mir das Szenario so stark erschien, ich mir die als Schwächen ausgelegten Punkte für mich persönlich so gut als Stärken vorstellen konnte und ich bei kontrovers aufgenommenen Filmen sowieso dazu tendiere, dem Film dann eher Positives als Negatives abzugewinnen, habe ich ehrlicherweise schon fest mit einem saustarken, vielleicht sogar bahnbrechenden Film gerechnet - und letztlich muss ich freeman leider in so gut wie allen Punkten zustimmen. Ja, der Film ist verquast, die religiöse Fanatikerin versaut nichts inhaltlich, aber einfach den Spaß am Film, die Bildsprache wirkt nervös und unsouverän und ja, bei mir hat nicht mal das "fiese Ende" gezündet. Ob dessen ich eigentlich hätte betroffen sein müssen. Was für ein Misanthrop muss man sein, um dabei kalt zu bleiben? Aber ich bin kalt geblieben, was nicht daran lag, was da geschieht, sondern eher an den äußeren Begleitumständen, die die Szene unlogisch und menschlich einfach irrational machte. Ich konnte nicht glauben, dass so etwas zu einem solchen Zeitpunkt geschehen könnte und deswegen hat es mich nicht so berührt, wie es hätte sein sollen.
Die menschlichen Charaktere sind leider nur zum Teil so stark ausgearbeitet, wie immer wieder verkündet wird; dazu gehört definitiv Thomas Jane (dessen Leistung ich übrigens sehr mochte, auch wenn ich verstehen kann, warum manche Zuschauer da eine peinlich schlechte Leistung gesehen haben wollten, unter anderem in Janes letzter Szene; das war aber imo Teil des Schauspiels und herrlich unkonventionell von ihm gelöst), aber auch zB. der kleine Glatzkopf mit der Waffe und diverse eher "gesichtslose" Nebendarsteller.
Die Kreaturen sind teils grottigst animiert gewesen, auch vom Design haben sie mich anfangs nicht hundertprozentig überzeugen können; erst mit der angedeuteten Erklärung, wo sie herstammen, setzte sich was zusammen und plötzlich hatte die merkwürdige Tierfauna einen nicht zu verhehlenden Reiz, ungeachtet ihrer Künstlichkeit. Insbesondere in Kombination mit dem Nebel, der sich präsentiert wie ihr Lebenselement und in dessen Schutz die Kreaturen sich teils auch entmaterialisieren und geisterhaft wirken.
"Dreamcatcher"-Parallelen hab ich auch nicht mal ansatzweise feststellen können, allenfalls in Bezug auf die mäßige Animation (insbesondere die Tentakel bei der ersten Attacke erinnerten sehr an die Dreamcatcher-Viecher).
Bei allen Unzulänglichkeiten muss ich aber schon sagen, dass der Film bei mir hängenbleiben wird. Er ist schon sehr "special", das rechne ich ihm hoch an. Trotzdem:
http://www.liquid-love.de/forum/images/smiles/bewertung4.gif
Ein dickes ABER!
Ich glaube, bin mir ziemlich sicher sogar, die Schwarzweißfassung wird den Film massivst aufwerten! Zunächst mal wird die mäßige Animation damit verschleiert werden (vielleicht war die Schwarzweißfassung ja sogar der Grund dafür, weshalb die Viecher nicht besser animiert wurden). Dann öffnet sich eine retrospektive 50er-Jahre-Metaebene, in deren Rahmen sicher auch das "Sprachrohr Gottes" wesentlich erträglicher rüberkommen wird. Dann werden die Schatten der Monster im Nebel besser zur Geltung kommen und so weiter. Ich werde dann nochmal berichten, wenn ich die Schwarzweißfassung gesehen habe.
P.S.
Sehr geil fand ich die Anspielung am Anfang: Was der da malt, ist doch eindeutig ein Kinoplakat zu "Der Dunkle Turm", mit Roland dem Revolvermann, oder? Bitte Mr. Darabont, versuchen Sie sich an diesem Stoff! Danach könnte ich glücklich sterben.
Darkknight666
08.08.2008, 12:28
Ist da nicht mal was geplant gewesen den Stoff zu verfilmen was bestimmt sehr schwer wird da er ja aus 7 Bänden besteht, wollen die dann 7 Filme bringen oder alles in einen was bestimmt schlecht wäre.
Ja, ist geplant, als TV-Verfilmung. Alle 7 Bände in einem Film aber wohl eher nicht, das ist ja schlicht unmöglich.
Optimal wären wirklich 7 Filme. Den ersten Band könnte man ja bequem in einem 90-Minüter unterbringen, für "Glas" zB. bräuchte es dann ja schon alleine einen Dreistünder (mindestens).
JaredKimberlain
08.08.2008, 16:01
Nachtrag:
Die Schwarweiß - Fassung kann ich nur den Befürwortern des Films ans herz legen, hier wirken doch noch einige Momente wesentlich intensiver.
Das ist bzgl. Vince Beitrag zwar nicht das Arument für die mit Sicherheit nicht immer ausgefeilten Effekte (Darabount erzählt vor der Fassung, das diese nachträglich aus der Farbfassung gemacht wurde), könnte aber zumindest die Wirkung eher bescheidener Effekte verbessern (wobei mir das gefallen hat).
Als Auslöser sehe ich eher das recht bescheidene Budget des Films.
Gruß,
J.K.
die S-W Fassung des Films würde mich auch reizen, nur um so sehen ob die Optik dann mit der Story wirkt.
In Farbe ging der Schuss sowas von nach hinten los bei mir...
LivingDead
09.08.2008, 23:54
So auch gesehen, in Farbe und in s/w. Und natürlich gewinnt die s/w-Fassung.
Der Nebel (http://www.ofdb.de/film/137698,Der-Nebel)
Darabont hält sich nicht damit auf, eine schlüssige Story zu präsentieren, er entblößt den Schrecken schon in der Anfangsphase des Filmes, indem er riesige Tentakeln zeigt, welche nicht einmal sehr gut animiert wurden (in Schwarzweiß fallen die Effekte hingegen nicht so arg auf). Natürlich ist das niedrige Budget hierfür verantwortlich, es handelt sich bei „Der Nebel“ immerhin um eine Low-Budget-Produktion; doch genau das ist Kalkül: Ich fühlte mich teils an „Planet Terror“ oder „Death Proof“ erinnert, wenn plötzlich der Trash Einzug in eine Hochglanzproduktion hält und ein Regisseur seinem Lieblingsgenre huldigt und dabei sogar etwas Blut spritzen darf. Tentakeln, riesige Fledermäuse, ätzende Fäden spritzende Spinnen oder riesige undefinierbare Ungeheuer stehen überdeutlich für die Fünfziger. Selbst der immer wieder eingestreute schwarze Humor ist Indiz dafür, dass man den Film kaum zu ernst nehmen sollte.
Doch andererseits zeigt Darabont auch immer wieder deutliche Anlehnungen an die Sechziger und den Filmen von Romero, wenn es innerhalb der Gruppe zu Auseinandersetzungen kommt und kleine Anspielungen auf amerikanische Befindlichkeiten Einzug in die Geschichte halten. Es werden deutlich überzeichnete Charaktere aufeinander losgelassen, die fast jedes Klischee eines typischen Amerikaners abdecken: Die fanatisch Religiöse, der naive Ami, der die Gefahr von Außen einfach nicht wahr haben will, der junge Wilde, welcher sich mutig der Gefahr stellt, und so weiter und so fort. Die Charakterzeichnung ist dabei so plakativ wie unnötig, denn es geht nicht um die einzelnen Charaktere, sondern viel mehr um deren Verhalten innerhalb einer Gruppe, bzw. als Gruppe. Schnell erwachsen aus dieser Gruppe Vereinigungen, und Misstrauen und gegenseitiges Bespitzeln nimmt Überhand. Darabont skizziert dabei die Eigenschaften der Menschen in Angstsituationen, und verschafft seinem Film dadurch einen nicht zu verachtenden gesellschaftskritischen Unterbau mit leicht politisch angehauchten Zwischentönen.
Bisweilen mutet der Film wie eine Art Kammerspiel an, wenn plötzlich die Angst die Macht ergreift und die Auslöser für das Unheil in den eigenen Reihen gesucht werden. Zwar sind die Aktionen der Menschen in diesen Momenten genau so überzeichnet wie die Charaktere selbst, doch lanciert Darabont in diesen Szenen immer wieder eine mutige Ernsthaftigkeit, aus denen auch mit die besten Szenen des gesamten Filmes resultieren. Exemplarisch sei hier nur einmal die Mordszene des Soldaten genannt, die inszenatorisch perfekt gelöst wurde und einmal mehr die Versiertheit eines Ausnahme-Regisseurs demonstriert. In diesen Momenten schafft es Darabont auch aus der Hommage auszubrechen und etwas ganz eigenständiges zu erstellen. So ist das Filmende (übrigens ein völlig anderes als in der Vorlage von Stephen King) eines der nachhaltigsten, welches ich je sehen durfte.
Zwar schafft es Darabont zu keiner Zeit ein weiteres Meisterwerk abzuliefern, doch ich glaube auch kaum, dass er dies mit diesem Horrorfilm im Sinn hatte. Als Hommage an Vergangenes gewinnt er hingegen völlig. Ein Streifzug durch die Jahrzehnte aus der Sicht eines Horrorfilm-Fans, wenn man so will. Und ich habe ihn genossen.
7/10
das ist ärgerlich das ich zuerst die farbfassung gesehen hatte. ich denke wirklich in s-w hat er einen anderen charme
Also , ich fand den Film recht gut.
Er brachte gut rüber , wie leicht Menschen doch in Extremsituationen zu manipulieren sind.
Die Spannung , naja?!
Witzig fand ich, dass die Lehrerin kurz vor Schluss immer noch ihren Wegbegleiter
sietz, ich bin eigentlich der Meinung das man nach solchen Erlebnissen doch auch mal Du zueinander sagen kann.
Und das beste finde ich an solchen Filmen immer, dass meine Frau bei solchen Enden immer abgeht wie ein Moped, in Worten " So , ein Scheiß"
Ein gutes Barometer ob der Film nicht doch gut ist, ist dann allerdings wenn Besuch kommt und sie dann sagt " Wir haben einen neuen Film wollen wir den mal gucken", denn dann fand sie ihn eigentlich doch ganz toll.
Ich sag mal , ohne meine Frau 7/10
Ein gutes Barometer ob der Film nicht doch gut ist, ist dann allerdings wenn Besuch kommt und sie dann sagt " Wir haben einen neuen Film wollen wir den mal gucken", denn dann fand sie ihn eigentlich doch ganz toll.
:lol:Du glaubst garnicht, wie bekannt mir das vorkommt....:lol:
Wie LivingDead schon so richtig schrieb: eine gelungene Hommage an den klassischen Monster-Horror mit Romero-Anleihen. Trotz kleiner Nervigkeiten Mann, war ich froh, als die Religionstante endlich durch eine Kugel ruhiggestellt wurde :D und Längen für Genre-Fans äußerst unterhaltsam. Dazu kommt ein Ende ganz nach meinem Geschmack.
8/10 Punkte
Witzig fand ich, dass die Lehrerin kurz vor Schluss immer noch ihren Wegbegleiter
sietz, ich bin eigentlich der Meinung das man nach solchen Erlebnissen doch auch mal Du zueinander sagen kann.
Das ist etwas worüber sich meine Frau bei Filmen/Serien oft aufregt! Aber das ist ja zu 100% ein "Fehler" der Synchronstudios, da im englischen ja so oder so "you" gesagt wird!:rolleyes:
crizzero
24.09.2008, 16:46
Das ist etwas worüber sich meine Frau bei Filmen/Serien oft aufregt! Aber das ist ja zu 100% ein "Fehler" der Synchronstudios, da im englischen ja so oder so "you" gesagt wird!:rolleyes:
Ganz richtig. Eine nervige Sache, die es im Englischen gar nicht geben kann. Da kommt nunmal keine Stelle im Originaldrehbuch, wo es heißt "You can say 'You' to me!" :lol:
"You can say 'You' to me!" :lol:
Gab`s das nicht mal bei Hallervorden:
"You can say Du zu mir"?!:ugly:
stanleydobson
04.04.2009, 09:55
Der Nebel (http://www.ofdb.de/film/137698Der-Nebel)
Der Film wurde gekauft weil die BR nur 15 euro gekoste hat,es eine stephen king vorlage gab und ich mich ein bisschen gruseln wollte.
Ich ging also mit einer erwartungshaltung an den film,das mich mindestens soetwas wie bei carpenters the fog erwartet
Nun ja,am anfang noch alles schön und gut,aber als ich das erste mal das tentakelmonster sah konnte ich den film gar nicht mehr ernst nehmen....da glaub ich ja lieber noch an untote und/oder geister....es wurde auch nicht besser als die kreaturen in allen varianten zu sehen waren von fliegenden monstersinsekten,bis zu spinnen und riesenkrabben und was weis ich was.
Gruselfaktor 0 spannungsfaktor fast bei 0....ich glaube eher hier gehtes drum wie sih menschen in extremsituationen verhalten und wandeln können
das ende fand ich dann total lächerlich,diese möchtegern dramatik da mit reinzubringen noch und das lustigste meine freundin hat das ende vorrausgesehen ab dem zeitunkt als sie die 4 kugeln sah :rolleyes:
2/10 für den verschwendeten abend
deadlyfriend
04.04.2009, 11:36
Du kaufst einen Film weil er nur 15 Euro kostet und erwartest dann als Mindestes ein Meisterwerk der Horrorgeschichte? "The Fog" ist nämlich eins. Das der Film dir nicht gefällt, hatte ich in jedem Fall erwartet. Frag doch vorher :-))
Zwei Punkte sind aber nicht möglich. Die Bilder in Verbindung mit "The Host von Seraphim" von Dead can Dance sind allein schon wesentlich mehr Punkte wert.
http://www.youtube.com/watch?v=EnJOH5PImrw&feature=related
ich kann Stans Vorgehen verstehen :) würde ich den Film nicht kennen, hätte ich auch bei 15 Euro zugeschlagen. Ich hab bei 19 euro zugeschlagen weil ich die SW Fassung mir anschauen möchte,- obwohl ich den Film wegen dem Finale total Banane finde ...
andererseits hab ich hier auch ne Stephen King Sammlung und da gibts so einige Kröten drunter...die aber durch nen naiven Charme einen Reiz besitzen. Der Nebel hatte für mich so irgendwie nichts von alledem...aber mal sehen was SW bringt
deadlyfriend
04.04.2009, 11:51
Natürlich kann ich das Vorgehen verstehen. Sogar völlig! Ich beziehe mich nur auf diesen Satz hier :
"Ich ging also mit einer erwartungshaltung an den film,das mich mindestens soetwas wie bei carpenters the fog erwartet"
ganz ehrlich...so etwas hatte ich auch erwartet bei Der Nebel. Der Film hätte auch was werden können für mich. Aber wie ich schon mit Dax erläutert hab, funzte der Film bei mir ins genaue Gegenteil rein
crizzero
04.04.2009, 12:00
das ende fand ich dann total lächerlich,diese möchtegern dramatik da mit reinzubringen noch und das lustigste meine freundin hat das ende vorrausgesehen ab dem zeitunkt als sie die 4 kugeln sah :rolleyes:
Ging mir damals auch so, war nicht schwer vorauszuahnen, dieser ach so geniale Twist. Kann deine Wertung schon verstehen, wenn dir noch nicht mal die Monster gefallen haben. Die waren noch mein großer Pluspunkt an einem eher unterdurchschnittlichen Film. Aber dieses Gesülze von dieser religionsbesessenen Ollen ging mir ja tierisch auf den Sack...
Aber dieses Gesülze von dieser religionsbesessenen Ollen ging mir ja tierisch auf den Sack...
Was ja auch Sinn und Zweck der Tussi war, wage ich mal zu behaupten. Die hat die Stimmung erst so richtig in Fahrt gebracht - im Laden und beim Zuschauer... :D
deadlyfriend
04.04.2009, 12:56
Bei mir hätte sie in vergleichbarer Situation zumindest nicht so lange überlebt............................
stanleydobson
04.04.2009, 12:56
Natürlich kann ich das Vorgehen verstehen. Sogar völlig! Ich beziehe mich nur auf diesen Satz hier :
"Ich ging also mit einer erwartungshaltung an den film,das mich mindestens soetwas wie bei carpenters the fog erwartet"
naja ich fand jetzt the fog auch net gerade ein meisterwerk,aber da war zumindest mehr spannung drin...und da würd ich sogar eher die geschichte von untoten geister piraten glauben als die von killermonstern aus einem anderen universum
zusätzlich wie crizzo schon sagte ging mir das gott gelaber dermaßen auf den sack,ich hätte die kuh viel früher kalt gemacht :grr:
crizzero
04.04.2009, 16:51
Bei mir hätte sie in vergleichbarer Situation zumindest nicht so lange überlebt............................
Allerdings. Wenn draußen Monster lauern und drinnen so eine gequirrlte Scheiße erzählt und die Gruppe gegeneinander aufgewiegelt wird, dann hätte ich die Olle schon längst vor die Tür geschickt. Normalerweise sollten sich Menschen gegen höhere Mächte vereinen und zusammenhalten, das wäre aus evolutionärer Sicht auch einfach nur nachvollziehbar. Von daher war diese Figur schlichtweg ein Griff ins Klo.
Normalerweise sollten sich Menschen gegen höhere Mächte vereinen und zusammenhalten, das wäre aus evolutionärer Sicht auch einfach nur nachvollziehbar. Von daher war diese Figur schlichtweg ein Griff ins Klo.
Aber leider realistisch. Kommt doch in jedem zweiten Film vor: kaum sieht sich eine Gruppe einer übermächtigen Bedrohung ausgesetzt, hauen sie sich erstmal gegenseitig auf die Fresse...
mag sein. aber die wollen kein Kind opfern oder werden in der kurzen Zeit zu Deppen die einer Bekloppten an den Lippen hängen. Überleg dir mal in welchen Zeitrahmen der Film handelt. Unglaubwürdig
crizzero
05.04.2009, 13:09
Aber leider realistisch.
Eben nicht. Wie ich in meiner Kurzkritik bereits geschrieben hatte, wandelt sich die verstörte Oma zur Predigerin und später gar zur Hetzerhexe. Dass man einer derart falsch gepolten Ollen an den Lippen hängt, ist - wie kelte richtig sagt - schlichtweg unglaubwürdig. Das ist genauso authentisch wie Geschosse, die um die Kurve fliegen...
deadlyfriend
05.04.2009, 14:14
Eben nicht. Wie ich in meiner Kurzkritik bereits geschrieben hatte, wandelt sich die verstörte Oma zur Predigerin und später gar zur Hetzerhexe. Dass man einer derart falsch gepolten Ollen an den Lippen hängt, ist - wie kelte richtig sagt - schlichtweg unglaubwürdig. Das ist genauso authentisch wie Geschosse, die um die Kurve fliegen...
Sehe ich nicht so. Gerade die Religion bietet immer dann einen Ausweg wenn man nicht weiter weiß. So ist es zumindest bei vielen Menschen. Die Leute suchen bei einem Untergang beispielsweise den Schiffspfarrer um Gott näher zu sein. Andere werden so einer Tussi an den Lippen hängen, weil es eben sehr viele Gläubige auf diesem Planeten gibt. Ich finde nur das man das nicht so in die Länge hätte ziehen sollen, da das Ansinnen und der Hintergrund klar war.
Aber Menschen suchen immer nach Führung wenn sie sie selbst nicht aufbieten können.
Klar, die Religionstante und die Reaktion der Leute sind natürlich überzogen dargestellt. Ist ja auch ein Horrorfilm und keine wissenschaftliche Dokumentation über menschliche Verhaltensmuster in Extremsituationen. Im übertragenen Sinne wurde imo aber der Nagel auf den Kopf getroffen, denn dies
Normalerweise sollten sich Menschen gegen höhere Mächte vereinen und zusammenhalten.
wäre zwar durchaus wünschenswert, ist aber viel zu selten der Fall.
sehe ich nochmal anders,- ne reihe gestandener männer. da findet sich gewiss ein gegengewicht das der frau flott das mundwerk verboten hätte. gerade wenn es um das kind geht. selbst in der grössten notsituation. vor über 2000 jahren würde ich es nicht abstreiten, das es möglich wäre. aber nicht mehr heute. die frau wäre gestoppt worden. egal wie...(davon ab...ich als vater hätte der schon den hals umgedreht)
crizzero
05.04.2009, 18:51
die frau wäre gestoppt worden. egal wie...
Genau. Und deshalb ist diese Figur auch so fehl am Platz. Wenn man sich auf derart kleinem Raum bewaffnen und gegenseitig vor etwas Unfassbarem schützen muss, dann haben die Starken das Wort und nicht die Großmäuler. Jeder der halbwegs geradeaus denken kann, würde sich darauf besinnen, dass man zusammenarbeiten muss. Und gerade die Leute, die gute Ideen und Pläne in der Notsituation haben, um das eventuelle Überleben zu sichern, würden auf Gehör stoßen. Kein halbwegs intelligenter Mensch würde sich vor eine Oma setzen, stundenlang beten und hoffen, dass dadurch die gewaltigen Biester vor der Tür verschwinden. Das wäre selbst religiösen Menschen in dieser Situation zu lächerlich.
deadlyfriend
05.04.2009, 19:15
Das wäre selbst religiösen Menschen in dieser Situation zu lächerlich.
Du hast glaube ich absolut keine Ahnung wie wenig rational, religiöse Menschen in Notsituationen denken können. Gerade in Gebieten weit ab entfernt von der Großstadt.
Gerade in Amerika. Dagegen ist das ländliche Bayern geradezu atheistisch.;)
Ich habe aber auch hier schon Menschen kennengelernt die völlig unsinnig gehandelt haben und alles nur noch mit "Gottes Wille" rechtfertigt haben. Wenn du ein paar Jahre zurückgehst wirst du sogar Juden finden die glauben das sie ihr Leid nicht einem Regime zu verdanken hatten, sondern das ihr Volk von Gott geprüft wurde. Ich glaube schon das Leute in Extremsituationen sich jeglicher Logik berauben lassen. Vielleicht nicht wir hier in diesem Forum aber wenn ich sehe das beispielsweise ältere Menschen in der Kirche, trotz Schmerzen und Behinderungen auf die Knie fallen um zu beten, dann möchte ich nicht wissen wie vernünftig sie in einer außergewöhnlichen Situation handeln. Achja, denk einfach mal an Anneliese Michel, was gerade mal etwas über 30 Jahre her ist. Das was wir nur mit Horrorfilmen in Verbindung bringen ist in der religiösen Welt Normalität. Es werden immer noch Exorzisten ausgebildet. Wenn also die katholische Kirche diesen Mist in der heutigen Zeit immer noch problemlos an die Gläubigen verkaufen kann, warum sollten sich dann die "Endkunden" nicht ähnlich falsch verhalten wenn eine Extremsituation eintritt die keiner erklären kann, aber die Religion sofort eine Antwort liefert?
Du hast glaube ich absolut keine Ahnung wie wenig rational, religiöse Menschen in Notsituationen denken können. Gerade in Gebieten weit ab entfernt von der Großstadt.
ich glaube schon das er ahnung hat und den religiösen faktor ebensowenig unterschätzt wie ich es tue, gerade bei amerikaner. nur reden wir von einem schmalen zeitfenster und in dieser zeit zählen erstmal andere faktoren und da gewinnt nunmal der das wort, der eine gewisse präzens besitzt. und dieses christenfräuleinwunder, dies hatte null präzens oder zumindest würde ihr dies im realen nicht von nutzen sein.
gewalt funktioniert anders. es wird sicherlich gebetet...aber man betet das man den kampf gewinnt und verfällt nicht in statischen verteidígungsformen wie "dem glauben" :) erst wenn den starken der kopf abgehakt wurde dann gewinnen die schwätzer an wert
crizzero
05.04.2009, 19:31
Also erstens glaube ich, dass ich eine Menge Ahnung von Religion habe. Auch wenn meine Meinung darüber nicht besonders gut ist. Und zweitens wäre der Frau viel früher das Maul gestopft worden. Auf die eine oder andere Art. Wer so dekonstruktiv gegen die Gruppe Überlebender arbeitet, wäre - wie bereits mehrfach gesagt - gestoppt worden. Ich kenne auch genügend religiöse Menschen, aber niemand hätte sich auf das sinnfreie Geplapper einer verwirrten Extremistin verlassen, wenn draußen Monster lauern. Da hat man allein aufgrund des Adrenalins andere Sorgen. Und nein, da spendet auch keine Religion Trost oder Antworten, da braucht man einen sinnvollen Plan. Die Figur ist und bleibt unlogisch, sinnfrei und vollkommen überzogen und ist damit der größte Kritikpunkt an diesem Film.
deadlyfriend
05.04.2009, 19:35
Du hast glaube ich absolut keine Ahnung wie wenig rational, religiöse Menschen in Notsituationen denken können. Gerade in Gebieten weit ab entfernt von der Großstadt.
Gerade in Amerika. Dagegen ist das ländliche Bayern geradezu atheistisch.;)
Ich habe aber auch hier schon Menschen kennengelernt die völlig unsinnig gehandelt haben und alles nur noch mit "Gottes Wille" rechtfertigt haben. Wenn du ein paar Jahre zurückgehst wirst du sogar Juden finden die glauben das sie ihr Leid nicht einem Regime zu verdanken hatten, sondern das ihr Volk von Gott geprüft wurde. Ich glaube schon das Leute in Extremsituationen sich jeglicher Logik berauben lassen. Vielleicht nicht wir hier in diesem Forum aber wenn ich sehe das beispielsweise ältere Menschen in der Kirche, trotz Schmerzen und Behinderungen auf die Knie fallen um zu beten, dann möchte ich nicht wissen wie vernünftig sie in einer außergewöhnlichen Situation handeln. Achja, denk einfach mal an Anneliese Michel, was gerade mal etwas über 30 Jahre her ist. Das was wir nur mit Horrorfilmen in Verbindung bringen ist in der religiösen Welt Normalität. Es werden immer noch Exorzisten ausgebildet. Wenn also die katholische Kirche diesen Mist in der heutigen Zeit immer noch problemlos an die Gläubigen verkaufen kann, warum sollten sich dann die "Endkunden" nicht ähnlich falsch verhalten wenn eine Extremsituation eintritt die keiner erklären kann, aber die Religion sofort eine Antwort liefert?
Seh ich wie deadlyfriend. Ich glaube, die Frau und ihre Katalysatorfunktion in dem Film sind so realistisch, dass sie in dem Film wieder unrealistisch wirkt. Klar geht die tierisch auf den Sack und man kann sie auch als Kritikpunkt anführen, man sollte aber nicht ausschließen, dass Menschen genau so und nicht anders reagieren, wie sie es hier tun. Realität ist nicht berechenbar, insbesondere dann nicht, wenn sie in eine Ausnahmesituation gerät. Darum kann man auch nicht sagen, dass das so nicht passieren würde.
Eines steht aber mal fest: Der Film ist in diesem Bereich absolut filmklischeefrei und obwohl ich letztlich nicht allzu begeistert war von "Der Nebel", rechne ich ihm das hoch an.
ich denke Menschen sind schon berechenbar Vince. jeder der etwas Menschenkenntnis besitzt kann auch zumindest eine Analyse machen was Stresssituationen betrifft. Wir reden hier von nem kurzen Zeitfenster und nicht von 3 Wochen Lagerkoller,- in dem Zeitfenster regiert erstmal der Gewaltfaktor was Angriff und Verteidigung betrifft.
Generelle Muster sind berechenbar, aber nicht spezielle Situationen. Du wirst nie sagen können "der hätte so und so reagieren müssen, und die hätten so und so darauf reagieren müssen", weil es immer wieder Situationen gibt, die alles wiederlegen.
Generelle Muster sind berechenbar, aber nicht spezielle Situationen. Du wirst nie sagen können "der hätte so und so reagieren müssen, und die hätten so und so darauf reagieren müssen", weil es immer wieder Situationen gibt, die alles wiederlegen.
Logisch werde Ich das so sagen, wenn ich in eine Situation gerate und merke das Spinner anwesend sind. Oder anders gesagt,- versuchen Reaktionen zu erkennen und evtl. manipulieren. Wenn alles nix hilft analysieren wie die Gemeinde reagieren würde, wenn die Ome kopfüber durch die Tür geschubst wird...
Du gehst übrigens nicht auf das von mir erwähnte Zeitfenster ein, was meiner Meinung nach eine wesentliche Rolle spielt bei unsrer Analyse
deadlyfriend
05.04.2009, 21:23
Ich sehe das kurze Zeitfenster sogar dramatischer und deshalb die Reaktion möglicher. Wir reden hier ja nicht von einer Situation die berechnbar ist. Binnen kurzer Zeit tritt ein absolut unerklärliches Phänomen hat das das Leben extrem gefährdet. Nicht nur einfach ein Monster und sonst ist alles normal sondern eine veränderte Welt. Ein Szenario das in der Bibel als Apokalypse beschrieben wird bzw. so gedeutet werden kann. Eine gläubige Gemeinde glaubt bestimmt sofort an das Ende der Welt anstatt rational zu denken. Zu einer Analyse bleibt auch keine Zeit weil es zu schnell passiert, also greift man am ehesten an einen Strohalm der sich Religion nennt. Würde mir mit Sicherheit nicht passieren aber ich bin überzeugt das bibelfeste Menschen so reagieren könnten. Berechenbar ist das Ganze eh nicht da es bislang noch nie so eine Situation gab und auch keine ähnliche. Deswegen für mich nicht unmöglich.
Jap, da häng ich mich mal ganz billig ran: je weniger Zeit, desto irrationaler das menschliche Handeln. Und je unerklärlicher die Bedrohung, desto stärker wird der religiöse Einfluss. Der hat zwar mit der wissenschaftlichen Aufklärung abgenommen, aber wenn plötzlich mal eben ein paar Dämonen an deiner Haustür vorbeilaufen, überlegst du dir zweimal, ob du an deiner atheistischen Haltung festhälst...
Vince, Atheist aus Überzeugung, weil an seiner Tür noch keine Dämonen vorbeigelaufen sind ;)
ja natürlich reagieren bibelfeste Menschen so überzogen. Nur wer gibt denen ein Forum? Wenn ihr da mit eingeschlossen wärt, würdet ihr das tolerieren?
Ich bin kein Atheist, denke schon das es Dinge gibt die ihren Ursprung haben aber gewiss nicht in ne Sache die grad mal 2000 Jahre die Menschen verblödet. Und Zombies seh ich tagtäglich an mir vorbeilaufen. Man wechselt ein paar Sätze und schon schaut man in den Schädel rein.
aber Spass beiseite ihr Omaboys*feix* ,- ihr könnt mir ruhig klar machen das ihr von der Frau eingeschüchtert würdet und das toleriere ich auch. dann betet mal das in so einer Situation ein Crizzo oder Ich bei euch sind :D *ein sich ins Fäustchen grinsender Kelte
ne. des ist unglaubwürdig was da geliefert wird in dem Zeitrahmen
ja natürlich reagieren bibelfeste Menschen so überzogen. Nur wer gibt denen ein Forum? Wenn ihr da mit eingeschlossen wärt, würdet ihr das tolerieren?
Klar sagt die filmische Perspektive und auch der gesunde Menschenverstand, dass jemand die Alte zum Schweigen bringen sollte. Aber schau dir doch nur mal die "Killerspieldebatte" an. Sollte man nicht meinen, die Menschen sind intelligent genug, nicht darauf reinzufallen, was die Medien propagieren? Aber nein, munter wird in den Tenor mitgestimmt und Hexenverbrennung betrieben. Das ist doch nichts anderes als das, was in diesem Film passiert. In einem zugegebenermaßen auf die Spitze getriebenen Maße, aber ja auch in einer krassen Ausnahmesituation.
mit dem Argument der Killerspieldebatte hast Du mir ein Beispiel geliefert das absolut treffend ist. Aber ich denke die Situation ist komplett eine andere,- das die Menschheit zum Grossteil ein Herdentier ist, ist bekannt und Massenhysterie wird gerne genutzt um gewisse Ziele durchzuziehen. Aber in so einer Situation bleib ich der Meinung, dort herrscht das Recht des Stärkeren
Aber in so einer Situation bleib ich der Meinung, dort herrscht das Recht des Stärkeren
Um das wirklich herauszufinden, befürchte ich, müssen wir abwarten, bis so eine Situation mal eintritt. ;)
Aber bis dahin sag zumindest ich mal, dass ich es nicht ganz ausschließen würde, dass Menschen auf diese Art und Weise reagieren könnten.
Um das wirklich herauszufinden, befürchte ich, müssen wir abwarten, bis so eine Situation mal eintritt. ;)
Aber bis dahin sag zumindest ich mal, dass ich es nicht ganz ausschließen würde, dass Menschen auf diese Art und Weise reagieren könnten.
ich schließ dieses ja auch nicht aus,- ich behaupte lediglich das ein paar der Anwesenden so einer Frau den Mund stopfen würden.
Ich hoffe das ich am 9ten mein Lohn bekomme (dummerweise fällt der 10te auf nen Freitag) dann hab ich ne PS3 am Samstag hier und zieh mir den Film nochmal auf Blu-ray rein. Am liebsten würdeich Dich aus deiner Hood entführen, neben mich setzen und dann den Streifen analysieren. Logo das Du ein Stromhalsband umbekommst damit der Kelte seinen Willen bekommt *feix
ich schließ dieses ja auch nicht aus,- ich behaupte lediglich das ein paar der Anwesenden so einer Frau den Mund stopfen würden.
Also wenn ich mich nicht irre, ist genau das passiert im Film. ;)
Also wenn ich mich nicht irre, ist genau das passiert im Film. ;)
naja..nicht wirklich befriedigent
aber noch übler ist ja das Finale vom Film.
aber Spass beiseite ihr Omaboys*feix* ,- ihr könnt mir ruhig klar machen das ihr von der Frau eingeschüchtert würdet und das toleriere ich auch. dann betet mal das in so einer Situation ein Crizzo oder Ich bei euch sind :D
Auch wenn ich es nach wie vor für realistisch halte, dass die Oma mit ihrem Gequatsche einige Leute in ihren Bann ziehen könnte - ich wäre nicht unter ihnen. Während kelte sie im Schwitzkasten hat und crizzo an ihren Haaren zieht, würde ich bei den Tentakelmonstern anfragen, ob sie Appetit auf eine gut abgehangene Extrem-Christin haben... :D
Meine Erinnerung an das Ende liegt inzwischen zwar etwas im Nebel (;)), aber ich glaube, ich fand es nicht schlecht. Mal was anderes. Was hat euch so extrem daran gestört?
Meine Erinnerung an das Ende liegt inzwischen zwar etwas im Nebel, aber ich glaube, ich fand es nicht schlecht. Mal was anderes. Was hat euch so extrem daran gestört?
Mich hat es nicht gestört. Im Gegensatz zu einigen anderen, die anscheinend schon vorher wußten wie es ausging, hat es mich wirklich überrascht.
Und auch etwas getroffen, denn seinen eigenen Sohn, die potentielle Freundin und zwei Bekannte zu töten, um sie vor einem grausamen Ende zu bewahren, nur um kurz darauf zu erfahren, daß alle gerettet worden wären, ist schon sehr hart.
deadlyfriend
05.04.2009, 23:43
Meine Erinnerung an das Ende liegt inzwischen zwar etwas im Nebel (;)), aber ich glaube, ich fand es nicht schlecht. Mal was anderes. Was hat euch so extrem daran gestört?
Gar nichts.Ich fand das Ende einfach klasse was den Film für mich enorm aufgewertet hat.
stanleydobson
06.04.2009, 06:05
Und auch etwas getroffen, denn seinen eigenen Sohn, die potentielle Freundin und zwei Bekannte zu töten, um sie vor einem grausamen Ende zu bewahren, nur um kurz darauf zu erfahren, daß alle gerettet worden wären, ist schon sehr hart.
ja genau und das hat mich gestört
a)womit hat er sich diesen ausgang verdient? steht doch in keinem verhältnis zum film oder zu seinem charakter
b)warum hört man keine armee hinter sich,die zudem noch mit kampfmaschinen hinter einem aufräumt
c)warum haben sie zumindest nicht mal versucht zu fuss weiter zu kommen und dann im notfall halt erschießen ala alien 2 oder haben halt noch länger gewartet etc
d)warum hat er zbsp seien sohn nicht nah an sich gehalten so dass er sich gleichzeitig mit seinem sohn erschießen hätte können,wie man es schon in anderen filmen gesehen hat
crizzero
06.04.2009, 10:17
ja natürlich reagieren bibelfeste Menschen so überzogen. Nur wer gibt denen ein Forum? Wenn ihr da mit eingeschlossen wärt, würdet ihr das tolerieren?
Das ist doch der entscheidende Punkt. Nicht der Zeitraum und nicht die Eventualität einer total überzogenen Reaktion eines viel zu großen Teils einer Gruppe. Es geht darum, dass den Spinnern niemand Gehör schenken würde bzw. sie bei Gelegenheit zur Strecke bringen würde. Entweder vor die Tür werfen oder fesseln, knebeln, Valium einflößen... was weiß ich. Aber wenn ich in dem Laden gewesen wäre, hätte die Olle schnell das Maul gehalten oder sie hätte mit der Riesenkrabbe vorm Haupteingang mal über Gott reden können. ;)
crizzero
06.04.2009, 10:24
warum haben sie zumindest nicht mal versucht zu fuss weiter zu kommen und dann im notfall halt erschießen ala alien 2 oder haben halt noch länger gewartet etc
Das ist auch mein größtes Problem mit dem Ende. Es geht den ganzen Film darum, sich solange wie möglich am Leben zu halten, um evtl. irgendeine Lösung zu finden. Und dann ist der Sprit alle und man gibt sich die Kugel. Nee. Da warte ich bis es keinen Ausweg mehr gibt, bis die Riesenkrabbe vor mir steht oder bis man am Verhungern ist. Wie schnell da Nägel mit Köpfen gemacht wird, ist ein zweiter sehr unrealistischer Punkt.
Interessant, wie sehr bei einem Horrorfilm mit Tentakelmonstern auf Realismus geachtet wird. Dabei wurde nichtmal um die Ecke geschossen...
Zum Ende: ich mag Bad Ends. Und das war eins, gespickt mit einem letzten Quäntchen Fiesheit. Ist mir allemal lieber, als ein typisches Ende von der Stange (ein klassisches Würg-Brech-Happy End musste ich gestern im TV bei "Eragon" erblicken, aber das nur am Rande). Die Lage war nicht aussichtslos genug? Hm, mir würde es ausreichen, ohne Sprit und ohne Hoffnung im undurchdringlichen Nebel zu hocken, wahrscheinlich umzingelt von massenhaft Viechern. Man weiß, dass sie da sind, auch ohne sie zu sehen - da muss nicht noch Mr. Tentakel persönlich plump an die Scheibe klopfen.
crizzero
06.04.2009, 13:01
Interessant, wie sehr bei einem Horrorfilm mit Tentakelmonstern auf Realismus geachtet wird.
Das ist überhaupt nicht das Thema, Despair. Wären die Monster das Thema gewesen, hätte man sie öfter und genauer gesehen. So lagen sie fast nur im Nebel und die meiste Screentime ging für die Überlebenden drauf. Wie die meisten Leute hier nämlich bereits herausgearbeitet haben, geht es um Menschen und ihr Verhalten in Extremsituationen. Wenn das dann nicht nachvollziehbar ist, ist so ein Film nunmal für die Katz. Horrorfilme werden durch Authentizität der Figuren doch erst richtig gut, unabhängig davon welches Thema behandelt wird. "Mirrors" ist dafür ein gutes Beispiel. Da wird nachvollziehbar gehandelt und deshalb hat der Film auch seine spannende Gruselatmosphäre. Auch wenn es unrealistisch ist, dass Geister aus einer Spiegelwelt angreifen...
Die Lage war nicht aussichtslos genug? Hm, mir würde es ausreichen, ohne Sprit und ohne Hoffnung im undurchdringlichen Nebel zu hocken, wahrscheinlich umzingelt von massenhaft Viechern. Man weiß, dass sie da sind, auch ohne sie zu sehen - da muss nicht noch Mr. Tentakel persönlich plump an die Scheibe klopfen.
Ich erschieße mich doch nicht, wenn es keinen absolut ausweglosen Grund gibt. Und solange noch kein Monster da ist, gibt es auch keinen Grund seinen eigenen Sohn hinzurichten. Ich hätte noch Stunden oder Tage in der Karre gehockt oder wäre irgendwann durch den Nebel geirrt, um vielleicht eine neue schützende Unterkunft zu finden, bis ich mir über Suizid Gedanken gemacht hätte...
Das ist überhaupt nicht das Thema, Despair. Wären die Monster das Thema gewesen, hätte man sie öfter und genauer gesehen. So lagen sie fast nur im Nebel und die meiste Screentime ging für die Überlebenden drauf. Wie die meisten Leute hier nämlich bereits herausgearbeitet haben, geht es um Menschen und ihr Verhalten in Extremsituationen. Wenn das dann nicht nachvollziehbar ist, ist so ein Film nunmal für die Katz.
Das Verhältnis der Screentime der Monster und der Überlebenden ist doch völlig unerheblich. Für mich ist „Der Nebel“ ein Horrorfilm mit Drama-Momenten und keine Studie über menschliches Verhalten in Extremsituationen. Hab' ich ja bereits geschrieben. Du unterstellst dem Film eine Intention, die er in diesem Maße gar nicht erreichen will/kann. So eine inhaltliche Tiefe erwarte ich nicht von einem Film, der mehr Hommage an den Monster-Trash der 50er/60er-Jahre ist als ein Drama. Weshalb ich auch die überzogenen Figuren für absolut passend halte. Übertriebene Darstellung, wahrer Kern. Ein „So könnte es ablaufen“-Szenario, dass mehr Wert auf (böse) Unterhaltung als auf Realismus legt, aber trotzdem den ein oder anderen Denkanstoß liefern möchte. Der Rest ist Popcorn-Unterhaltung, die glücklicherweise nicht nur mit den üblichen Horrorfilm-Stereotypen um sich schmeißt, sondern ein gewisses Maß an Originalität mitbringt.
So eine inhaltliche Tiefe erwarte ich nicht von einem Film, der mehr Hommage an den Monster-Trash der 50er/60er-Jahre ist als ein Drama. Weshalb ich auch die überzogenen Figuren für absolut passend halte. Übertriebene Darstellung, wahrer Kern. Ein „So könnte es ablaufen“-Szenario, dass mehr Wert auf (böse) Unterhaltung als auf Realismus legt, aber trotzdem den ein oder anderen Denkanstoß liefern möchte. Der Rest ist Popcorn-Unterhaltung, die glücklicherweise nicht nur mit den üblichen Horrorfilm-Stereotypen um sich schmeißt, sondern ein gewisses Maß an Originalität mitbringt.
Du sprichst mir aus der Seele.:kiss:
crizzero
06.04.2009, 17:56
Der Rest ist Popcorn-Unterhaltung, die glücklicherweise nicht nur mit den üblichen Horrorfilm-Stereotypen um sich schmeißt, sondern ein gewisses Maß an Originalität mitbringt.
Sorry, aber ich sehe da weder Drama-, noch Monsterfilm-Elemente. Die Monster sind hier nicht das Thema, sonst wäre ihre Bekämpfung oder irgendeine Lösung dazu im Mittelpunkt. Die Monster sind sekundär und Mittel zum Zweck, deshalb ist "Der Nebel" auch kein Monsterfilm. Darabont dürfte das ähnlich sehen. Derart übertriebene Figuren wie die olle Extremistin halte ich zudem für ernst gemeinte Horrorfilme total unangebracht. Und ein authentisches Szenario sehe ich nunmal hinten und vorne nicht, deshalb kann ich dieser Gurke auch nur 4/10 Punkten geben. Und Originalität hat der Film überhaupt nicht zu bieten. Die Monster sind noch recht stylisch, wenn man sie denn erahnen kann, doch alles andere ist leider absolut hirnrissig.
Das Verhältnis der Screentime der Monster und der Überlebenden ist doch völlig unerheblich. Für mich ist „Der Nebel“ ein Horrorfilm mit Drama-Momenten und keine Studie über menschliches Verhalten in Extremsituationen. Hab' ich ja bereits geschrieben. Du unterstellst dem Film eine Intention, die er in diesem Maße gar nicht erreichen will/kann. So eine inhaltliche Tiefe erwarte ich nicht von einem Film, der mehr Hommage an den Monster-Trash der 50er/60er-Jahre ist als ein Drama. Weshalb ich auch die überzogenen Figuren für absolut passend halte. Übertriebene Darstellung, wahrer Kern. Ein „So könnte es ablaufen“-Szenario, dass mehr Wert auf (böse) Unterhaltung als auf Realismus legt, aber trotzdem den ein oder anderen Denkanstoß liefern möchte. Der Rest ist Popcorn-Unterhaltung, die glücklicherweise nicht nur mit den üblichen Horrorfilm-Stereotypen um sich schmeißt, sondern ein gewisses Maß an Originalität mitbringt.
Ne Du :)
der Film will sich schon ernst nehmen, sonst wären ja die Fehler nicht gemacht worden. Eine schöne Old-School Verbeugung der Moderne war und ist Cloverfield. Und ich hatte mir fest vorgenommen diesen Film abzuwatschen,- aber dafür war er einfach zu Gut und als die Abspann Musik ertönte war mir klar,- da waren fans am Werk.
Der Nebel ist philosophischer Firlefanz in seiner gesamten Pointe
Ne Du :)
der Film will sich schon ernst nehmen, sonst wären ja die Fehler nicht gemacht worden.
Tatsache ist, dass ich den Film nicht ernst genommen habe. Daher ist mir auch völlig egal, was Darabont im Sinn hatte. Ich schreibe hier ja nur meine persönliche Sicht der Dinge. Für mich ist "Der Nebel" nix weiter als eine gelungene King-Verfilmung ohne höheren Anspruch.
Eine schöne Old-School Verbeugung der Moderne war und ist Cloverfield.
War 'ne nette Mischung aus Monsterfilm und modernen Elementen, imo ist "Der Nebel" aber vom Flair her viel dichter an den alten Schinken dran. Ein guter Film ist "Cloverfield" allemal, was ich im Vorfeld ebenfalls nicht erwartet hatte.
Der Nebel ist philosophischer Firlefanz in seiner gesamten Pointe
Ich mag philosophischen Firlefanz im Allgemeinen sehr gerne. ;)
deadlyfriend
06.04.2009, 19:15
Das Verhältnis der Screentime der Monster und der Überlebenden ist doch völlig unerheblich. Für mich ist „Der Nebel“ ein Horrorfilm mit Drama-Momenten und keine Studie über menschliches Verhalten in Extremsituationen. Hab' ich ja bereits geschrieben. Du unterstellst dem Film eine Intention, die er in diesem Maße gar nicht erreichen will/kann. So eine inhaltliche Tiefe erwarte ich nicht von einem Film, der mehr Hommage an den Monster-Trash der 50er/60er-Jahre ist als ein Drama. Weshalb ich auch die überzogenen Figuren für absolut passend halte. Übertriebene Darstellung, wahrer Kern. Ein „So könnte es ablaufen“-Szenario, dass mehr Wert auf (böse) Unterhaltung als auf Realismus legt, aber trotzdem den ein oder anderen Denkanstoß liefern möchte. Der Rest ist Popcorn-Unterhaltung, die glücklicherweise nicht nur mit den üblichen Horrorfilm-Stereotypen um sich schmeißt, sondern ein gewisses Maß an Originalität mitbringt.
Das hast du sehr gut geschrieben und trifft meine Meinung fast auf den Punkt genau. Hättest nur noch mal erwähnen können das das Ende infach geil ist. Zusätzlich hatte er wieder genau die richtige Stimmung einer King Verfilmung. Eine Stimmung die ich sehr gerne mag.
perfekte King Verfilmungen sind für mich Carrie, Needful Things, Christine oder sogar der gehasste Dreamcatcher bis hin zum TV Bereich Der Sturm.
Der Nebel beginnt stimmig und kann diese Stimmung nicht halten. dabei sind mir die Monster noch Latte gewesen,- aber ich beschränke mich da eher auf Rockys Worte, der einst sagte *es ist vorbei wenn es vorbei ist* und knalle nicht meinen Sohn ab,- da hat Stan schon gute Argumente in seinem Posting gebracht.
Bei dem Drehbuchautor wollte ich zumindest kein Kind sein ;)
crizzero
06.04.2009, 22:55
Eine schöne Old-School Verbeugung der Moderne war und ist Cloverfield.
Japp, das wäre dann auch ein richtiger Monsterfilm. Und sogar ein gelungener. :hoch:
Count Dooku
10.04.2009, 14:20
perfekte King Verfilmungen sind für mich Carrie, Needful Things, Christine oder sogar der gehasste Dreamcatcher
Dreamcatcher war nur solange perfekt bis der Klodeckel aufging, danach ging es bergab.
crizzero
10.04.2009, 23:36
Dreamcatcher war nur solange perfekt bis der Klodeckel aufging, danach ging es bergab.
Schön formuliert, kann man so stehen lassen. :)
Willy Wonka
12.04.2009, 01:21
Jetzt habe ich mir mal die Diskussion durchgelesen und bin wirklich von euch begeistert. Generell kann ich mich dax und deadylfriend vollkommen anschließen und sie haben Meinung auch sehr gut begründet. Außerdem übereinstimme ich mit Vince Meinung zur religiösen Frau.
Und auch Despair, welcher den Film vielleicht anderes aufgenommen hat als ich, kann ich vollkommen verstehen und ich werde beim zweiten Mal, wenn ich mir den Film ansehen werde, auch so denken wie er.
Und auch das Ende fand ich sehr gelungen.
a)womit hat er sich diesen ausgang verdient? steht doch in keinem verhältnis zum film oder zu seinem charakter
Warum steht er denn in keinem Verhältnis? Vielleicht könntest du das präzisieren.
b)warum hört man keine armee hinter sich,die zudem noch mit kampfmaschinen hinter einem aufräumt
Nachdem er alle erschossen hat, ging er aus dem Auto und wollte das Monster herbeisehnen. Für mich wirkte die Szene ein wenig wie ein Zeitraffer und somit ist es nicht wie bei 24, dass eine Minute im Film gleich eine Minute in unserer Welt ist und das bedeutet, dass das Militär noch zu weit entfernt war.
Das ist auf jeden Fall meine Meinung.
c)warum haben sie zumindest nicht mal versucht zu fuss weiter zu kommen und dann im notfall halt erschießen ala alien 2 oder haben halt noch länger gewartet etc
Wäre das nicht auch sinnlos gewesen? Ich hätte in so einer Situation wirklich alles für sinnlos erklärt, denn vielleicht ist ja schon das ganze Land oder sogar die ganze Welt betroffen. Sie sind stunden gefahren und haben immer nur den Nebel gesehen und die Monster. Und wenn dann der Sprit ausgeht und nicht wenn man nicht von den Monstern gefressen werden will, da es bestimmt sehr unangenehm ist, würde ich es doch nicht riskieren mit allen das Auto zu verlassen, da zu schnell ein Monster angreifen könnte und sie mit sich ziehen könnte. Nein Danke da ziehe ich eine Kugel vor.
d)warum hat er zbsp seien sohn nicht nah an sich gehalten so dass er sich gleichzeitig mit seinem sohn erschießen hätte können,wie man es schon in anderen filmen gesehen hat
Daran habe ich während des Films auch gedacht. Doch es hat mich nicht gestört, da ich versucht habe mich in die Charaktere rein zu versetzten und wenn man Tage lang so viel Qualen erlitten hat und einfach erschöpft ist, wird man bestimmt nicht mehr so klar denken können, wie wir die auf der Couch sitzen und den Film sehen.
Ich haben den Film gestern das erste Mal gesehen und muss sagen, dass es für mich einer der besten Filme mit dem Namen Stephen King im Titel ist. Auch wenn es einige Längen gibt und ich die religiöse Fanatikerin an Stelle der Anderen im Supermarkt schon am ersten Tag raus zu den Monstern geschmissen hätte, das Ende gehört in einem Film zum härtesten, was ich je gesehen habe. Wobei ich aber auch denke, dass man selbst Kinder haben muss, damit dieses Ende auch entsprechend wirkt. Früher hätte es mich wohl nicht so berührt, das bemerke ich aber bei einigen Filmen in letzter Zeit, wenn Kinder mit von der Partie sind.
Von mir bekommt der Film gute 8/10 Punkten und ist damit der beste Horrorfilm, den ich seit Jahren gesehen habe, was aber auch daran liegt, dass ich die Splatter-Filme der aktuellen Generation nicht ausstehen kann.
oh gott :)
das schreit nach einer kontroversen diskussion, von wegen einer der besten horrorfilme der letzten jahre...
sowas "merkwürdiges" (eigentlich müsste da hirnverbrannt stehen) wie das ende des filmes,-ich meine auf die idee muss man kommen, das diesen schluss wirklich leute "gut" finden. es scheint geklappt zu haben.viele finden das ende gut und geben somit jegliche logik an der kinokasse ab
oh gott :)
das schreit nach einer kontroversen diskussion, von wegen einer der besten horrorfilme der letzten jahre...
sowas "merkwürdiges" (eigentlich müsste da hirnverbrannt stehen) wie das ende des filmes,-ich meine auf die idee muss man kommen, das diesen schluss wirklich leute "gut" finden. es scheint geklappt zu haben.viele finden das ende gut und geben somit jegliche logik an der kinokasse ab
Ich finde das Ende nicht "gut", ich finde es schockierend. Und das finde ich gut, dass ein solcher Film der alten Horrorschule nicht mit einem Happy End aufhört. Und das Kammerspiel davor finde ich auch recht gut, da es eigentlich nur das zeigt, was in einer solchen Situation wohl wirklich passieren würde.
Und wie ich schon öfter hier im Forum geschrieben habe, finde ich Filme wie die Saw Reihe absolut zum kotzen, der einzige Horror für mich ist dort die hahnebüchene Story, die nur dazu dient möglichst viel Blut und Splatter zu zeigen.
aiaiai
geh mal weg von Saw, die Reihe hat null mit Der Nebel zu tun. jane sehe ich dort gerne aber die Story bzw. das Kammerspiel wurde zur Geduldprobe für den Verstand! Und der Schluss...ja ich fand den auch schockierend wie bescheuert man sein kann.
Niemals würde ich oder Du, das eigene Kind erschiessen und dann nicht genug Kugeln im Lauf. Nein...nein und nochmals nein denn ich verwehre mich dagegen das dieser Schluss was besonderes sein soll!
aiaiai
geh mal weg von Saw, die Reihe hat null mit Der Nebel zu tun. jane sehe ich dort gerne aber die Story bzw. das Kammerspiel wurde zur Geduldprobe für den Verstand! Und der Schluss...ja ich fand den auch schockierend wie bescheuert man sein kann.
Niemals würde ich oder Du, das eigene Kind erschiessen und dann nicht genug Kugeln im Lauf. Nein...nein und nochmals nein denn ich verwehre mich dagegen das dieser Schluss was besonderes sein soll!
Was Saw und Nebel gemeinsam haben ist das Genre, ich habe Saw halt nur als Beispiel des "modernen" Horrors angeführt, den ich eben icht abkann. Der Nebel ist da halt mehr alte Schule und die einzige Geduldsprobe war für mich die "heilige Tussi".
Beim Ende fand ich nur blöd, dass der Kerl zu doof war, den zwei alten hinten zu sagen sie sollen die Köpfe aneinander halten, dann hätten auch 4AKugeln genügt. Und ich möchte nicht sagen, ob ich in einer solchen Situation nicht so reagieren würde, ich kann den Grund schon verstehen, dass er das doch eher noch kleine Kind nicht den Monstern überlassen will. Und das Tüpfelchen auf dem I ist dann halt, dass kurz darauf alles vorbei ist, er also mit der Schuld leben muss (oder das Leben beendet).
ebend.
Saw ist zwar auch im Horrorregal aber ich stelle den eher zu den Thrillern da er keine übernatürliche Ader besitzt. Und reiner Splatter kann schnell ermüden.
Der Nebel fing sehr Gut an und dann wurde ne Menge vergeigt
hab leider keine Zeit weiter darauf einzugehen
ebend.
Saw ist zwar auch im Horrorregal aber ich stelle den eher zu den Thrillern da er keine übernatürliche Ader besitzt. Und reiner Splatter kann schnell ermüden.
Der Nebel fing sehr Gut an und dann wurde ne Menge vergeigt
hab leider keine Zeit weiter darauf einzugehen
Musst ja nicht heute darauf eingehen. Aber was hat Horror mit Übernatürlich zu tun? Ist für dich ein Horrorfilm nur dann Horror, wenn er Übernatürlich ist?
Musst ja nicht heute darauf eingehen. Aber was hat Horror mit Übernatürlich zu tun? Ist für dich ein Horrorfilm nur dann Horror, wenn er Übernatürlich ist?
jepp. Thriller sind zwar auch irgendwie Horror aber herkömmlich verbinde ich mit Horror auch den Gruselfilm,- alles was nicht natürlich ist = Horrorfilm.
alles was nicht natürlich ist = Horror.
Also magst du keine Silikonbrüste, weil die für die ein Horror sind, ist das so richtig? :D
Also magst du keine Silikonbrüste, weil die für die ein Horror sind, ist das so richtig? :D
ja was soll ich darauf antworten :)
silikontitten sind ein pesthauch in der moderne des körperkultes. ich ignoriere derartige schönheitsideale und jene die diese propagieren. am besten den schädel auch mit plastik ausstopfen...
ja was soll ich darauf antworten :)
silikontitten sind ein pesthauch in der moderne des körperkultes. ich ignoriere derartige schönheitsideale und jene die diese propagieren. am besten den schädel auch mit plastik ausstopfen...
Da stimme ich dir mal ausnahmsweise zu. Der einzige Grund, wo ich es noch verstehe ist, wenn eine Frau Brustkrebs hatte und man dann wieder was aufbaut oder wenn sie psychische Probleme hat, weil sie androgyn aussieht. Sonst ist mir kleine Natur lieber als große Kunst.
durch die Diskussion angeregt, hab ich mir den nochmal gekauft. Wäre die religiöse Fanatikerin nicht und dieser Schluss (wobei ich mit dem noch irgendwie klar kommen könnte), wäre der Film erste Sahne. Zumindest beginnt er sehr spannend und die Szene mit dem Sturm am Anfang, kommt in SW sehr "grusliger" rüber als in Farbe
durch die Diskussion angeregt, hab ich mir den nochmal gekauft. Wäre die religiöse Fanatikerin nicht und dieser Schluss (wobei ich mit dem noch irgendwie klar kommen könnte), wäre der Film erste Sahne. Zumindest beginnt er sehr spannend und die Szene mit dem Sturm am Anfang, kommt in SW sehr "grusliger" rüber als in Farbe
Die religiöse Fanatikerin ist auch das einzige, was mich stört, die ist schon etwas sehr überzogen. Wobei es aber genau solche Tussis in den USA haufenweise gibt. Den Schluss, wie gesagt, finde ich recht "knallend", wenn auch, wie von mir schon erklärt, nicht so intelligent durchdacht. Noch besser wäre er wenn alle tot im Auto wären und sich dann der Nebel verzieht.
von der Idee her, also rein vom Kopf ist das schon Fies...nur halt unrealistisch. Fies muss nicht immer Gut sein, es hat schon gereicht das die, die zurückgeblieben sind überlebten...
Das mit dem Sohn kommt mir vor, als wenn man unbedingt was fieses einbauen wollte das den Zuschauer schockt. Sicherlich ist das dumm gelaufen wenn die Kugeln ausgehen, aber ich würde mich da versichern das auch genug Kugeln im Lauf sind. Zumal die nicht im Zugzwang waren, das es schnell gehen musste.
von der Idee her, also rein vom Kopf ist das schon Fies...nur halt unrealistisch.
Tentakelmonster sind auch nicht sonderlich realistisch. ;)
Das mit dem Sohn kommt mir vor, als wenn man unbedingt was fieses einbauen wollte das den Zuschauer schockt.
Da hast du sicherlich recht. Ich finde das Ende zwar gut, aber etwas konstruiert ist es schon. Der unvermeidliche fiese Genickschlag zum Ende sozusagen.
Tentakelmonster sind auch nicht sonderlich realistisch.
naja. ich hab Noeval noch nicht beim Pinkeln gesehen, evtl. würde man dann diese Meinung revidieren ob Tentakelmonster unrealistisch sind aber ich empfinde Storyline und Masken als unterschiedliche Kriterien in einem Horrorfilm. Übernatürliches ist von Natur aus Unrealistisch aber in der Unterhaltungsbranche ein gern gesehener Gast im Player (wasn das schon wieder fürn Scheißausdrucksweise von mir...aber ich bekomme es grad nicht besser erläutert:))
Wenn also der Horrorfilm, mit Monstern spielt dann hab ich kein Prob damit, aber die Menschen handeln ja mehr oder weniger wie Menschen wie Du und Ich. Religiöse Fanatiker gibt es zuhauf die so argumentieren wie die Frau im Film. Nur hätte ich der den Kopf abgehackt und den Viechern zum Frass vorgeworfen und jeden anderen auch der so einen Bullshit glaubt. Würde es solche Menschen in einer realistischen Notsituation geben, wo es um Leben und Tod geht, sind diese eine Schwachstelle und eine Gefahr. Und niemals würde ich realistisch einem Kind, einen Kopfschuss geben solange es noch keine endgültige Entscheidung gibt. Egal wie auswegslos eine Situation erscheint.
Aber der Schluss regt interessant, wenn auch fise Gedankengänge an. Wie würde man sich verhalten.im obersten Stockwerk des WTC, man nicht nach unten kommt und Menschen au dem Fenster springen.
Und man hätte sein Kind bei sich + Pistole mit zwei Schuss. Das wäre eine andere Situation, denn dort kommt/käme man wirklich nicht raus
Aber der Schluss regt interessant, wenn auch fise Gedankengänge an. Wie würde man sich verhalten.im obersten Stockwerk des WTC, man nicht nach unten kommt und Menschen au dem Fenster springen.
Und man hätte sein Kind bei sich + Pistole mit zwei Schuss. Das wäre eine andere Situation, denn dort kommt/käme man wirklich nicht raus
Die Frage will man sich als Vater eigentlich gar nicht stellen. Aber ich sage mal: Kind in den Arm nehmen, springen und versuchen, kurz vorm Aufprall irgendwie das Kind vom eigenen Körper weg nach oben zu werfen, um den Aufprall für es zu reduzieren. Soll ja Wunder geben.
Filmfan1972
28.11.2009, 16:02
kurz vorm Aufprall irgendwie das Kind vom eigenen Körper weg nach oben zu werfen, um den Aufprall für es zu reduzieren. Soll ja Wunder geben.
Funktioniert nicht....Genausowenig wie im abstürzenden Aufzug kurz vor Aufprall nach oben zu springen....Mythos zerstört durch die Mythbusters :rolleyes:
Aber das Ende von Der Nebel finde ich sehr gelungen.....Fands bei der Erstbesichtigung als echte Überraschung und als wahren Horror.....(Thomas Jane's Schicksal)
Funktioniert nicht....Genausowenig wie im abstürzenden Aufzug kurz vor Aufprall nach oben zu springen....Mythos zerstört durch die Mythbusters :rolleyes:
Aber das Ende von Der Nebel finde ich sehr gelungen.....Fands bei der Erstbesichtigung als echte Überraschung und als wahren Horror.....(Thomas Jane's Schicksal)
Bei Mythbusters ging es ja darum, wenn man selber hochspringt, nicht, wenn man von jemand anderen "hochgeworfen" wird. Sollte zumindest einen kleinen Unterschied machen.
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